August 7, 2025

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August 7, 2025

Cathay Pacific stärkt Flotte mit weiterer Boeing 777-9 Bestellung

Die in Hongkong ansässige Cathay Pacific Airways hat ihre Flottenmodernisierung weiter vorangetrieben und 14 zusätzliche Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-9 bestellt. Mit dieser neuen Order, die die Ausübung einer bestehenden Kaufoption darstellt, erhöht sich die Gesamtzahl der fest bestellten Maschinen dieses Typs auf 35. Die Auslieferungen sollen in den kommenden Jahren beginnen und sich bis 2034 erstrecken. Damit wird Cathay Pacific der größte Betreiber der Boeing 777-9 in der Region Asien-Pazifik. Die Bestellung ist Teil der Unternehmensstrategie, das Drehkreuz Hongkong als globalen Knotenpunkt weiter zu stärken und die Flotte zu erneuern. Dies erklärte Ronald Lam, der Geschäftsführer der Cathay Group, in einer Mitteilung. Die Boeing 777-9, das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt, soll dazu beitragen, die Kapazitäten auf den Langstreckenverbindungen auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft zu sichern. Das Flugzeugmodell verfügt über eine Reichweite von 13.510 Kilometern. Boeing, der Hersteller der Maschinen, wertet den Auftrag als Bestätigung für die Marktstärke der 777X-Familie. Weltweit liegen derzeit mehr als 550 Bestellungen für die 777X vor. Allerdings hatte das Programm in den vergangenen Jahren mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Die Erstauslieferung, deren ursprünglicher Termin im Jahr 2019 lag, wurde mehrfach verschoben und wird nun von Boeing frühestens im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Lufthansa soll als Erstkundin die erste Maschine erhalten. Cathay Pacific hatte im vergangenen Jahr auch 30 Flugzeuge des Typs Airbus A330neo bestellt, um ältere A330-300 zu ersetzen. Mit diesen strategischen Investitionen in ihre Flotte unterstreicht die Cathay Group ihre Absicht, die Position Hongkongs als wichtiges internationales Luftfahrtzentrum zu festigen und das

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Iberia leitet Untersuchung nach antisemitischem Vorfall ein

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat eine interne Untersuchung eingeleitet, nachdem handschriftliche antisemitische Parolen auf den Essensverpackungen jüdischer Passagiere auf einem Flug von Buenos Aires nach Madrid entdeckt wurden. Auf den als koscher gekennzeichneten Mahlzeiten befand sich unter anderem die Aufschrift „Free Palestine“. Ein Foto der Verpackung wurde von der jüdischen Dachorganisation Argentiniens, Daia, veröffentlicht, die eine umfassende Aufklärung des Vorfalls forderte. Iberia bestätigte den Vorfall und erklärte, die Flugzeugbesatzung habe umgehend auf die Beschwerden reagiert und den Kapitän informiert. Dieser habe sich daraufhin persönlich bei den betroffenen Reisenden entschuldigt. Die Airline teilte mit, sie lehne jede Form von Diskriminierung und Haßrede ab und arbeite eng mit ihren Catering-Dienstleistern zusammen, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie die Aufschriften auf die Mahlzeiten gelangen konnten. Solche Vorfälle sind in der Luftfahrtindustrie, insbesondere in den letzten Jahren, vermehrt aufgetreten. Fluggesellschaften und die Sicherheitsbehörden an Flughäfen haben ihre Protokolle verschärft, um solche Vorkommnisse zu verhindern. Die Catering-Firmen, die Mahlzeiten für Fluggesellschaften zubereiten, unterliegen strengen Sicherheits- und Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, daß die Lebensmittel intakt und unverändert ausgeliefert werden. Die jüdische Dachorganisation Argentiniens Daia hat den Vorfall scharf verurteilt und die schnelle Reaktion von Iberia gelobt, fordert aber gleichzeitig weitreichende Konsequenzen. Es ist noch unklar, ob die Aufschriften von einem Mitarbeiter der Catering-Firma oder von einem anderen Angestellten stammen. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität in Bezug auf politische und religiöse Themen in der internationalen Reisebranche.

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Gewerkschaften in Italien protestieren gegen ITA-Geschäftsplan

Nur wenige Monate nach dem Einstieg der Lufthansa Group bei ITA Airways regt sich in Italien gewerkschaftlicher Widerstand gegen den neuen Geschäftsplan der Fluggesellschaft. Die Gewerkschaften der Luftfahrtbranche kritisieren, daß der strategische Kurswechsel hin zu einem stärkeren Fokus auf Langstreckenflüge ohne ausreichende Abstimmung mit den Sozialpartnern erfolgt sei. Sie bemängeln, daß die Pläne für die Flottenerweiterung nicht ausreichten, um die globale Anbindung Italiens zu sichern. Der Verwaltungsrat von ITA Airways hat am 30. Juli den neuen Fünfjahresplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Dieser sieht vor, die Marktposition der Fluggesellschaft zu stärken, das Streckennetz und die Flotte auszubauen und die Integration in den Lufthansa-Konzern zu vertiefen. Kern der Strategie ist der Ausbau des Langstreckengeschäfts, insbesondere ab dem Drehkreuz Rom-Fiumicino nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Die Flotte, die bis 2030 rund 100 Flugzeuge umfassen soll, soll jährlich um ein neues Langstreckenflugzeug erweitert werden. Der Unmut der Gewerkschaften steht im Gegensatz zu früheren Äußerungen, in denen sie den Einstieg der Lufthansa Group noch begrüßt hatten. Damals sahen die Arbeitnehmerorganisationen in dem Zusammenschluß eine Chance zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der europäischen Luftfahrt. Die jetzige Kritik richtet sich nicht grundsätzlich gegen die Partnerschaft, sondern gegen die konkrete Ausgestaltung des neuen Geschäftsplans und die Anzahl der geplanten Flugzeuge. Die Gewerkschaften haben angekündigt, ab Herbst auf eine stärkere Mitsprache bei den strategischen Entscheidungen zu drängen. Die Proteste verdeutlichen die anhaltenden Spannungen, die in der italienischen Luftfahrtbranche seit der Liquidation von Alitalia und der Gründung von ITA Airways bestehen. Bereits damals

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Künstliche Intelligenz und Flugpreise: US-Regierung untersucht KI-basierte Preisgestaltung bei Airlines

Die Diskussion um den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Luftfahrtindustrie erreicht eine neue Ebene. US-Verkehrsminister Sean Duffy hat eine offizielle Untersuchung zum Einsatz von KI bei der individuellen Preisgestaltung von Flugtickets angekündigt. Diese Ankündigung folgt auf Bedenken, die von demokratischen US-Senatoren geäußert wurden. Sie befürchten, daß Fluggesellschaften KI nutzen könnten, um Preise bis zum „persönlichen Schmerzpunkt“ der Verbraucher zu erhöhen. Während Fluggesellschaften wie Delta Air Lines dementieren, KI für die individuelle Kundenpreisgestaltung einzusetzen, haben die jüngsten Entwicklungen eine Debatte über die Ethik und die Regulierung von KI-gesteuerten Preissystemen im Flugverkehr ausgelöst. Die Situation ist angespannt und könnte zu neuen gesetzlichen Regelungen führen, die den Einsatz dieser Technologie einschränken. Die Debatte um den „persönlichen Schmerzpunkt“: Eine Sorge der Politik Der aktuelle Konflikt entzündete sich, als drei demokratische US-Senatoren Ende Juli ihre Besorgnis über die KI-Strategie von Delta Air Lines äußerten. Sie befürchteten, daß die Fluggesellschaft KI-Technologie einsetzen könnte, um die Zahlungsbereitschaft einzelner Passagiere zu analysieren und die Ticketpreise entsprechend zu optimieren. Das Ziel wäre, den Preis so weit zu steigern, wie es der Kunde gerade noch akzeptiert – der sogenannte „persönliche Schmerzpunkt“. Eine solche personalisierte Preisgestaltung, die auf der Analyse von Kundendaten basieren würde, würde die traditionellen Modelle der dynamischen Preisgestaltung in der Luftfahrt über den Haufen werfen. Bisher haben Fluggesellschaften seit über dreißig Jahren dynamische Preisgestaltung verwendet, die Faktoren wie die aktuelle Nachfrage, die Treibstoffpreise und die Preise der Konkurrenz berücksichtigt. Der Einsatz von KI würde die Preissetzung jedoch auf eine neue, mikroskopische Ebene heben, indem sie potenziell Daten

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Flughafen Nürnberg nimmt große Solaranlage in Betrieb

Der Flughafen Nürnberg hat eine neue, 1,7 Kilometer lange Solaranlage in Betrieb genommen, die den Flughafen an sonnigen Tagen autark von der externen Stromversorgung machen soll. Die Anlage, die sich über 60 Meter Breite erstreckt, wurde im Rahmen eines Transformationsplans zur Energieerzeugung errichtet. Laut Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ist die Anlage ein zentraler Baustein, um den erzeugten Strom größtenteils direkt vor Ort zu nutzen, wofür in den nächsten Jahren Speichersysteme ergänzt werden sollen. Die Photovoltaikanlage erreicht eine Spitzenleistung von 13,4 Megawatt Peak (MWp) und soll jährlich rund 13,4 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugen. Die bayerische Landesregierung, vertreten durch Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, würdigte das Projekt als ein „kraftvolles Signal“ und betonte die Vorreiterrolle Bayerns bei der Nutzung von Solarenergie. Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König begrüßte ebenfalls das Engagement des Flughafens als Ergänzung der städtischen Energie-Strategie. Technisch wurden für die Anlage 22.854 Solarmodule verbaut, die in Ost-West-Ausrichtung installiert sind. Dies soll eine Blendung des Flugverkehrs verhindern und den Stromertrag in den Morgen- und Abendstunden maximieren. Die Anlage wird von der Flughafen Nürnberg Energie GmbH betrieben und wurde von dem Unternehmen Greenovative umgesetzt. Der Geschäftsführer von Greenovative, Bernd Fuchs, bezeichnete das Projekt als ein „Leuchtturmprojekt“, das die regionale Kompetenz im Bereich der Technologien demonstriere. Die neue Solaranlage ist der jüngste Schritt des Flughafens, um die Energieversorgung zu modernisieren. Bereits seit 2017 betreibt der Flughafen kleinere Solaranlagen, unter anderem auf einer Flugzeughalle und dem Parkhaus P4. Das neue Großprojekt soll nun einen weiteren Schritt in Richtung einer autarken Energieversorgung darstellen.

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Bye Aerospace und Electro.Aero kooperieren für elektrische Flugzeugladung

Die Unternehmen Bye Aerospace und Electro.Aero haben auf der Luftfahrtmesse EAA AirVenture Oshkosh eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung tragbarer Schnellladelösungen für die eFlyer-Flotte von Bye Aerospace unterzeichnet. Ziel ist es, die Umstellung auf elektrisch betriebene Schulungsflugzeuge zu beschleunigen. Die Partnerschaft soll eine effiziente Ladeinfrastruktur für den wachsenden Markt der Pilotenausbildung schaffen. Der globale Markt für Pilotenschulungen wird laut Fortune Business Insights bis 2032 voraussichtlich 24,86 Milliarden US-Dollar erreichen. Rod Zastrow, CEO von Bye Aerospace, hob hervor, daß die Branche Flugzeuge und Ladesysteme benötige, die kostengünstiger und effizienter seien. Die neuen, tragbaren Schnellladegeräte von Electro.Aero mit 40 kW, 80 kW und 240 kW Leistung sollen eine Ladezeit von weniger als 30 Minuten ermöglichen, was Flugschulen und Betreibern eine erhebliche Effizienzsteigerung bieten könnte. Joshua Portlock, CEO von Electro.Aero, äußerte sich erfreut über die Partnerschaft und betonte, daß die tragbaren Ladegeräte dazu beitragen sollen, die hohe Anzahl an Ausbildungsflügen zu ermöglichen. Das größere 240-kW-Ladegerät kann sogar zwei Flugzeuge gleichzeitig laden. Bye Aerospace fertigt derzeit den Prototyp seines elektrischen eFlyer 2 in Originalgröße am Centennial Airport in Colorado. Die Zusammenarbeit zwischen Bye Aerospace und Electro.Aero ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung kommerziell tragfähiger Lösungen in der elektrischen Luftfahrt. Die Integration moderner Antriebstechnologie mit einer mobilen Ladeinfrastruktur soll die betrieblichen Anforderungen von Flugschulen erfüllen. Bye Aerospace, das sich auf kostengünstige und emissionsfreie Lösungen konzentriert, sieht sich an der Spitze dieses aufstrebenden Marktes für Elektroflugzeuge.

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Neuer Akteur am Himmel: Koala Airlines kündigt Markteintritt in Australien an

Die australische Luftfahrtindustrie, die traditionell von einem Duopol beherrscht wird, steht vor einem möglichen Umbruch. Mit Koala Airlines hat ein neuer Anbieter seine Absicht bekundet, den Flugbetrieb im Jahre 2026 aufzunehmen. Der CEO des Unternehmens, Bill Astling, verspricht einen frischen Ansatz im hart umkämpften Niedrigpreissegment. Koala Airlines will sich von den gescheiterten Versuchen der Vergangenheit abheben, indem es nicht nur auf niedrige Preise, sondern vor allem auf Service und ein verbessertes Kundenerlebnis setzt. Der geplante Markteintritt, der durch die Übernahme eines bestehenden Luftverkehrsbetreibers vorbereitet wurde, stößt in der Branche auf großes Interesse, aber auch auf Skepsis. Ein schwieriger Markt: Der Kampf gegen Qantas und Virgin Australia Die australische Luftfahrtlandschaft ist seit Langem durch eine starke Dominanz von zwei großen Akteuren geprägt. Die Qantas Group, zu der neben der staatlichen Fluggesellschaft auch der Billigflieger Jetstar gehört, hält einen Marktanteil von über 60 Prozent. Virgin Australia folgt mit etwa 35 Prozent, während andere Anbieter nur einen minimalen Anteil am Markt haben. Diese Zweiteilung geht auf die sogenannte „Two Airline Policy“ aus dem Jahre 1952 zurück, die den Wettbewerb zwischen den Landeshauptstädten und großen Metropolen massiv einschränkte. Obwohl diese Regelung bereits 1990 aufgehoben wurde, ist es für neue Fluggesellschaften nach wie vor eine große Herausforderung, in den Markt einzutreten. Ein prominentes Beispiel für die Schwierigkeiten in diesem Sektor ist die Airline Bonza, die ebenfalls versuchte, sich als Billigflieger zu etablieren. Bonza konzentrierte sich auf unterversorgte Routen, stellte jedoch bereits ein Jahr nach der Betriebsaufnahme ihre Flüge ein und meldete Insolvenz an. Das Scheitern

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Europäischer Flugverkehr wächst im ersten Halbjahr 2025

Der europäische Flughafenverband ACI EUROPE hat seinen Flugverkehrsbericht für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent. Die Wachstumsrate blieb sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal mit 4,3 bzw. 4,6 Prozent stabil. Das Gesamtaufkommen liegt nun 5,1 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie, also über dem Stand des ersten Halbjahres 2019. Das Wachstum im Passagierverkehr wurde maßgeblich durch den internationalen Flugverkehr (+5,7 Prozent) getragen, während der innerstaatliche Flugverkehr nahezu stagnierte (+0,2 Prozent). Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI EUROPE, hob hervor, daß die anhaltend positive Entwicklung des Passagierverkehrs die robuste Nachfrage trotz erheblicher geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten zeige. Er warnte jedoch vor zunehmendem Wettbewerbsdruck und unvorhersehbaren Marktdynamiken. Innerhalb des EU+-Raums zeigten die Flughäfen in der Slowakei (+19,2 Prozent), Polen (+14,9 Prozent) und Ungarn (+14,2 Prozent) die stärksten Zuwächse. Deutschland und Großbritannien lagen mit 2,3 Prozent unter dem EU+-Durchschnitt. Außerhalb der EU-Länder verzeichneten Flughäfen in Moldawien (+49,2 Prozent), Bosnien und Herzegowina (+31,1 Prozent) und Israel (+27 Prozent) die beeindruckendsten Wachstumsraten. London Heathrow blieb der verkehrsreichste Flughafen Europas, verzeichnete jedoch mit 0,2 Prozent ein bescheidenes Wachstum. Besonders dynamisch entwickelten sich im ersten Halbjahr große und mittelgroße Flughäfen mit Wachstumsraten von jeweils 5,4 Prozent. Dies wird vor allem auf die Expansion von Billigfluggesellschaften und die starke Nachfrage nach Freizeitflügen zurückgeführt. Der Frachtverkehr blieb im europäischen Flughafennetz im ersten Halbjahr mit 0,1 Prozent stabil, während die Flugbewegungen um 3,1 Prozent zunahmen.

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ANA Holding und Joby Aviation planen Joint Venture für Lufttaxis in Japan

Die japanische ANA Holdings und das US-amerikanische Unternehmen Joby Aviation haben ihre Zusammenarbeit intensiviert, um elektrische Lufttaxis in Japan einzuführen. Die Unternehmen beabsichtigen, ein Joint Venture zu gründen, um ein neues Lufttaxi-System zu etablieren. Geplant ist der Einsatz von mehr als 100 Joby-Flugzeugen, beginnend in Tokio in den kommenden Jahren. Diese strategische Partnerschaft zielt darauf ab, die urbane Mobilität in der Region zu verändern. Der Präsident und CEO der ANA Group, Koji Shibata, sieht in den Lufttaxis eine direkte Lösung für städtische Verkehrsprobleme. Das elektrische Senkrechtstartflugzeug (eVTOL) von Joby kann bis zu vier Passagiere befördern und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 320 Kilometern pro Stunde. Es soll eine schnelle Alternative zum bodengebundenen Verkehr bieten und Reisezeiten drastisch verkürzen. JoeBen Bevirt, Gründer und CEO von Joby Aviation, bezeichnet Japan als idealen Ausgangspunkt für die neue Luftmobilität. Die Partner planen, ein umfassendes Ökosystem für den Lufttaxidienst aufzubauen. Dazu gehören ein Netzwerk von sogenannten Vertiports, Pilotenausbildungsprogramme und Wartungsdienste. Bei der Umsetzung soll die Kooperation mit nationalen und lokalen Behörden sowie privaten Unternehmen, wie der Toyota Motor Corporation, verstärkt werden. Im Rahmen der Expo 2025 in Osaka, Kansai, soll vom 1. bis 13. Oktober ein Joby-eVTOL-Flugzeug in einer speziellen ANA-Lackierung in öffentlichen Demonstrationsflügen präsentiert werden. Die bemannten Flüge werden auf dem Expo-Gelände stattfinden. Das Flugzeug erreicht dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 220 km/h und eine Höhe von fast 300 Metern. Die Demonstrationen, einschließlich des Senkrechtstarts und der Landung, sollen die Leistungsfähigkeit und die Sicherheitsstandards der Technologie demonstrieren.

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Alaska Airlines expandiert nach Europa: Neue Langstreckenflüge nach London und Island

Die amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat am 5. August 2025 eine strategische Erweiterung ihres Streckennetzes bekanntgegeben. Mit der Einführung von zwei neuen Langstreckenverbindungen nach Europa stärkt die Airline ihre Präsenz im interkontinentalen Flugverkehr. Ab Frühjahr 2026 wird Alaska Airlines tägliche Nonstop-Flüge von ihrem Heimatflughafen Seattle-Tacoma (SEA) nach London-Heathrow (LHR) und zum Keflavík International Airport (KEF) in Island anbieten. Diese neuen Routen sind die vierte und fünfte Langstreckenverbindung, die die Fluggesellschaft nach der Übernahme von Hawaiian Airlines ankündigt. Die Expansion nach Europa markiert einen entscheidenden Schritt in der Neuausrichtung des Unternehmens und positioniert Alaska Airlines als wichtigen Akteur im internationalen Luftverkehr. Die Eroberung des Langstreckenmarktes: Eine neue Ära für Alaska Airlines Die Expansion in den Langstreckenmarkt ist das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung von Alaska Airlines. Durch die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Hawaiian Airlines hat der Konzern seine Reichweite erheblich vergrößert und ist nun in der Lage, interkontinentale Flüge anzubieten. Die neuen Routen nach London und Island sind ein klares Zeichen für die Ambitionen des Unternehmens. Die Verbindung nach London-Heathrow wird das ganze Jahr über täglich bedient und stellt einen direkten Wettbewerb zu etablierten Fluggesellschaften wie British Airways, Delta Air Lines und Virgin Atlantic dar, die diese Strecke ebenfalls bedienen. Alaska Airlines wird hierfür das Langstreckenflugzeug Boeing 787-9 Dreamliner einsetzen. Die Strecke nach Keflavík International Airport in Island wird zunächst saisonal während der Sommermonate angeboten. Für diese Flüge wird der kleinere Schmalrumpf-Jet Boeing 737 MAX 8 zum Einsatz kommen. Auf dieser Route konkurriert Alaska Airlines nur mit Icelandair, was die Chance bietet,

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