Embraer 170 (Foto: Robert Spohr).
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KLM und Pilotenverband einigen sich auf Arbeitszeitmodell

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Die niederländische Fluggesellschaft KLM und die Pilotengewerkschaft VNV haben eine Grundsatzvereinbarung getroffen. Diese soll der Airline ermöglichen, die Besetzung offener Pilotenstellen sicherzustellen, die Ertragslage zu verbessern und damit das Unternehmen finanziell zu stabilisieren. Kernpunkte der Vereinbarung sind eine erhöhte Arbeitszeit für Piloten in der Sommersaison 2026 und eine Flexibilisierung der Trainingszeiten. Im Gegenzug erhalten die Piloten eine entsprechende Vergütung und die dauerhafte Einführung eines bestehenden Rabattsystems.

Als Überbrückungsmaßnahme bis zur vollständigen Neubesetzung der Pilotenkader arbeiten die Piloten der Fluggesellschaft während der Sommersaison 2026 einen zusätzlichen Tag pro Monat. Außerdem kann KLM ihre Piloten vierteljährlich für einen zusätzlichen Tag an Wochenenden einsetzen. Parallel dazu wurden für diesen Zeitraum Urlaubsregelungen angepaßt, um den erhöhten Personalbedarf decken zu können. Die Maßnahmen sind Teil des „Back-on-Track“-Programms zur Sanierung der Airline, das im Herbst 2024 angekündigt wurde. Das Programm zielt darauf ab, die Kosten zu senken, die Einnahmen zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit von KLM zu steigern.

Ein weiterer Bestandteil der Übereinkunft ist die effiziente Einführung des neuen Langstreckenflugzeugs Airbus A350. Die Pilotenschlafräume der A350 werden mit verlängerten Betten ausgestattet, um der Größe der niederländischen Besatzungsmitglieder Rechnung zu tragen. Dies ermöglicht den Einsatz des Flugzeugs auf den längsten Routen im Netzwerk der KLM. Nach Angaben des Unternehmens soll die Einführung des Airbus A350 im Jahr 2026 beginnen. KLM und die VNV sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um eine gesunde Zukunft für das Unternehmen zu sichern.

Die Grundsatzvereinbarung, die von KLM-Personalchefin Miriam Kartman und VNV-Vorsitzendem Ruud Stegers vorgestellt wurde, wird den Gewerkschaftsmitgliedern im September zur Abstimmung vorgelegt. Die Gewerkschaft VNV hat in der Vergangenheit wiederholt die Arbeitsbedingungen der Piloten verhandelt und sich dabei auch auf die Förderung der Flugsicherheit und die Sicherung von Arbeitsplätzen konzentriert.

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