Die Frachtsparte der Fluggesellschaft Emirates, Emirates SkyCargo, hat ihre Frachtkapazitäten in Ost- und Südostasien ausgeweitet. Durch die Aufnahme von Passagierflügen nach Hangzhou in China bietet die Airline wöchentlich eine Kapazität von über 21.000 Tonnen in der Region an.
Das erweiterte Streckennetz von Emirates SkyCargo umfaßt nun 25 Standorte in zwölf Ländern. Das Frachtangebot besteht aus wöchentlich 44 Frachter- und 13 Charterflügen, die durch die Kapazitäten von 311 Passagierflügen mit dem Airbus A380 und der Boeing 777 ergänzt werden. Die Region ist ein wichtiges Drehkreuz für den Transport von E-Commerce-Produkten, Elektronik, Pharmazeutika und Lebensmitteln. Die Airline transportiert wöchentlich unter anderem über 1.300 Tonnen E-Commerce-Sendungen und 450 Tonnen frische Lebensmittel.
Die Frachtsparte arbeitet mit Partnern zusammen, um das Angebot zu vergrößern. Die Kooperation mit Teleport, dem Frachtarm von AirAsia, ermöglicht den Zugang zu über 100 zusätzlichen asiatischen Flughäfen. Emirates SkyCargo gibt an, auch die chinesische Belt and Road Initiative mit direkten Anbindungen an über 50 beteiligte Länder zu unterstützen.
Der Ausbau in Asien unterstreicht die Bedeutung der Region als wichtiges Handelszentrum für globale Lieferketten. Das Geschäftsmodell von Emirates SkyCargo, das auf einer Kombination aus reinen Fracht- und Passagierflügen basiert, ermöglicht es dem Unternehmen, auf die wachsende Nachfrage im E-Commerce-Sektor zu reagieren.