Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat ihre Pläne für die kommende Wintersaison 2025/26 bekanntgegeben, die vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 dauern wird. Die Airline wird ihr internationales Streckennetz auf insgesamt 161 Destinationen ausbauen, darunter 92 europäische Ziele und 69 interkontinentale Verbindungen.
Im Vergleich zum Vorjahreswinter soll das gesamte Sitzplatzangebot um sechs Prozent steigen. Besonders stark ist der Kapazitätsausbau auf den Strecken nach Indien, wo die Sitzplatzkapazität um 28 Prozent zunimmt, und in die Karibik mit einer Steigerung von 17 Prozent. Mit der Einführung neuer Destinationen und der Aufstockung von Frequenzen auf bestehenden Routen reagiert KLM auf die wachsende Nachfrage und festigt ihre Position als globale Fluggesellschaft.
Neue Ziele und bewährte Routen im Winterflugplan
Im Rahmen der Erweiterung ihres Streckennetzes wird KLM zwei neue Ziele in den Winterflugplan aufnehmen. Ab Ende November 2025 wird eine wöchentliche Verbindung zum finnischen Kittilä angeboten, einem beliebten Ausgangspunkt für Reisen nach Lappland. Zudem kehrt Barbados in das Streckennetz der Fluggesellschaft zurück, das in Kombination mit Georgetown in Guyana dreimal pro Woche vom Amsterdamer Flughafen Schiphol (AMS) aus bedient wird.
Darüber hinaus werden Sommerdestinationen, die sich als erfolgreich erwiesen haben, erstmals auch im Winter angeflogen. Hierzu zählen Exeter (EXE) in Großbritannien und Ljubljana (LJU) in Slowenien, die beide täglich von Amsterdam aus angeflogen werden.
Interkontinental bietet KLM im Winter 2025/26 erstmals Flüge nach Hyderabad und nach Barbados an. Die dreimal wöchentlichen Flüge zwischen Amsterdam und Hyderabad wurden bereits am 2. September 2025 mit einer Boeing 777-200ER aufgenommen. Ab Ende Februar 2026 wird KLM auch eine direkte Verbindung nach San Diego anbieten. Alle neuen interkontinentalen Destinationen werden dreimal pro Woche von Amsterdam aus bedient.
Diese neuen Ziele und die Ausweitung der Sommerrouten in den Winter hinein sind Teil der Strategie, Reisenden ein breiteres und vielfältigeres Angebot zu unterbreiten. Nach Angaben der Fluggesellschaft umfassen die 161 Destinationen rund 25.000 verschiedene Flugverbindungen, wovon Reisende aus aller Welt profitieren. Jede neue Destination stärke das Streckennetz und biete neue Möglichkeiten für Reisende weltweit.
Zusätzliche Flüge auf bestehenden Strecken
Neben der Einführung neuer Ziele erhöht KLM auch die Frequenzen auf zahlreichen bereits bestehenden Routen. Von Anfang Januar bis Ende Februar 2026 werden die Verbindungen nach Delhi und Panama City um jeweils drei zusätzliche Flüge pro Woche aufgestockt, so daß beide Ziele nun zehnmal pro Woche angeflogen werden. Ab Mitte Dezember 2025 werden die Flüge nach Bangkok auf zehn pro Woche erhöht, und die Verbindungen nach Curaçao steigen auf elf Flüge pro Woche.
Für die gesamte Wintersaison 2025/26 wird Kapstadt erstmals elfmal pro Woche angeflogen, was einem zusätzlichen Flug pro Woche im Vergleich zum Winter 2024/25 entspricht. Weitere Destinationen mit erhöhter Frequenz sind Boston, Miami, Portland, San Francisco, Bengaluru, Aruba/Bonaire, São Paulo, Lima und San José.
Auch innerhalb Europas wird das Angebot erweitert. KLM fliegt nun auch im November und Dezember 2025 nach Ibiza, eine Strecke, die nach einer kurzen Pause für die Feiertage im Februar und März 2026 wieder aufgenommen wird. Zusätzlich gibt es mehr Flüge zu südeuropäischen Zielen wie Neapel und Athen, sowie nach Bordeaux, Göteborg, Posen, Cork, Leeds und Wien.
Flottenerneuerung und Effizienz
Die strategische Expansion wird durch Flottenerneuerungen unterstützt. KLM erwartet die Auslieferung ihrer letzten Boeing 787-10 in der kommenden Wintersaison. Dieses 15. Flugzeug des Typs wird die Langstreckenflotte weiter stärken. Für die Kurzstreckenflotte plant die Fluggesellschaft in den kommenden Monaten die Indienststellung von drei neuen Airbus A321neo-Flugzeugen.
Diese Flottenerneuerung spielt eine wichtige Rolle in den operativen Zielen von KLM. Die neuen Flugzeuge sind energieeffizienter, was der Fluggesellschaft ermöglicht, ihre Betriebskosten zu senken. Die Boeing 787-10 und die Airbus A321neo sind dafür bekannt, leiser und effizienter zu sein als ältere Modelle.
Die umfassende Erweiterung des Streckennetzes und die Flottenerneuerung zeigen die strategische Entschlossenheit von KLM, im hart umkämpften internationalen Luftverkehrsmarkt zu wachsen. Der Fokus auf neue, profitable Routen nach Indien und in die Karibik sowie die verstärkte Konnektivität in Europa belegen das Vertrauen des Unternehmens in eine weiterhin starke Nachfrage nach Flugreisen.