In Wien fand heute das 23. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) statt. Die Veranstaltung, die über 200 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Luftfahrt zusammenführte, widmete sich der Zukunft des Luftverkehrs am Standort Österreich. In seiner Eröffnungsrede betonte Peter Hanke, der österreichische Wirtschaftsminister, die unverzichtbare Rolle der Luftfahrt für die Wirtschaft des Landes.
Die Teilnehmer des Symposiums diskutierten vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und die strategische Position des Landes im globalen Luftverkehr. Laut Peter Malanik, Geschäftsführer der AIA, haben europäische Drehkreuze in den vergangenen Jahren an Konnektivität verloren. Er verwies auf Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Anbindung und dem Bruttoinlandsprodukt herstellen, und betonte die Notwendigkeit einer starken Position Österreichs im globalen Wettbewerb. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung lag auf Forschung und Innovation. Es wurde die Rolle von österreichischen Zulieferbetrieben hervorgehoben, die mit ihrer Innovationskraft international gut aufgestellt seien. Diskutiert wurden auch technologische Entwicklungen wie neue Antriebsarten sowie alternative Treibstoffe. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Notwendigkeit politischer Unterstützung, um das Potenzial der österreichischen Luftfahrtindustrie auszuschöpfen.