Die Wiener Linien haben den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Wien gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt Auto-Wette, bei dem 37 Wiener Haushalte aus dem Bezirk Währing ihr Fahrzeug für drei Monate abgegeben hatten. Die Haushalte waren in diesem Zeitraum mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Sharing-Angeboten mobil und sparten dabei im Schnitt rund 160 Euro pro Monat.
Die Studie zeigte, daß ein Viertel der Teilnehmer ihr Fahrzeug nach dem Versuchszeitraum bereits verkauft hatte. Insgesamt wollen zwei Drittel der Haushalte künftig autofrei leben. Der VCÖ wies darauf hin, daß in Wien 47 Prozent der Haushalte ohne Auto leben und die Zahl der Autos pro Kopf in den letzten zwanzig Jahren gesunken ist.
Neben der Auto-Wette wurden zwei weitere Projekte ausgezeichnet. Dazu gehörte die Umgestaltung der Galileigasse in Alsergrund durch Studenten der TU-Wien in eine temporäre Fussgängerzone. Die Strasse, die sich in der Nähe einer Volksschule befindet, wurde zu einem sicheren Begegnungsort. Ebenfalls prämiert wurde die Neugestaltung der Praterstrasse, die nun mehr Platz für Fussgänger und Radfahrer bietet und durch neue Bäume das Stadtklima verbessert.