Die australische Fluggesellschaft Qantas hat am Donnerstag ihre ersten beiden Airbus A321XLR in den regulären Flugdienst gestellt. Die neuen Flugzeuge, die auf die Namen Great Ocean Road und Outback Way getauft wurden, bedienten zunächst die Strecken von Sydney nach Melbourne und Perth. Qantas ist die erste Airline in der Region Asien-Pazifik und weltweit die vierte Fluggesellschaft, die dieses neue Langstreckenflugzeug in ihre Flotte aufnimmt.
Der A321XLR bietet eine erhöhte Kapazität von 197 Sitzen, was eine Steigerung im Vergleich zu den Boeing 737-Modellen darstellt, die sie teilweise ersetzen sollen. Die Kabine zeichnet sich durch größere Fenster, ein geräumigeres Design und mehr Stauraum für Handgepäck aus. Mit einer Reichweite von bis zu 8700 Kilometern ist das Modell nicht nur für Inlandsflüge geeignet, sondern soll zukünftig auch Ziele in Südostasien bedienen.
Der neue Flugzeugtyp, der von der europäischen Luftfahrtbehörde EASA und der australischen CASA zugelassen wurde, soll die Flotte von Qantas modernisieren und erweitern. Bis Mitte 2026 plant die Fluggesellschaft, insgesamt sieben dieser Flugzeuge in Betrieb zu nehmen. Insgesamt hat Qantas 48 Maschinen dieses Typs bestellt. Das Unternehmen gehört zu den ersten Betreibern der A321XLR. Vor Qantas hatten bereits Fluggesellschaften wie JetBlue und die spanische Iberia den A321XLR in ihre Flotte aufgenommen.
Die Inbetriebnahme der neuen Flugzeuge ist Teil der strategischen Erneuerung der Flotte von Qantas, um die Effizienz der Betriebsabläufe zu steigern und die Position der Fluggesellschaft als führender Anbieter in der Region zu stärken. Die neuen Flugzeuge sollen zur Modernisierung der Langstreckenflotte beitragen und neue Routen ermöglichen.