September 26, 2025

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September 26, 2025

Berliner Bürgermeister fordert mehr Langstreckenflüge für den BER

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat seine Kritik an den fehlenden Langstreckenverbindungen am Hauptstadtflughafen BER erneuert. Er forderte eine bessere Anbindung an den internationalen Luftverkehr und warnte vor negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft in ganz Ostdeutschland. In einer Äußerung an die Deutsche Presse-Agentur bezeichnete Wegner den BER als hervorragenden Flughafen, der jedoch vom internationalen Luftverkehr weitgehend abgeschnitten sei. Wegner betonte die Bedeutung eines leistungsfähigen Flughafens für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands. Er kündigte an, das Thema bei der Konferenz der ostdeutschen Ministerpräsidenten (MPK) mit Bundeskanzler Friedrich Merz zu besprechen. Der Berliner Politiker sieht in dem Ausbau des Langstreckenangebots auch ein Zeichen der Gerechtigkeit nach 35 Jahren Deutscher Einheit. Die Berliner Wirtschaft und der Tourismussektor haben in der Vergangenheit ebenfalls die unzureichenden Langstreckenverbindungen bemängelt. Die Kritik von Kai Wegner und den ostdeutschen Ländern zielt auf die Bundesregierung. Der Regierende Bürgermeister fordert eine Minimierung der Hemmnisse im Luftverkehr und eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um das Flugangebot von Deutschland aus wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die Luftverkehrsteuer war erst kürzlich erhöht worden und wird von der Luftfahrtbranche als ein Hauptgrund für die hohen Kosten und die Verlagerung von Flügen an ausländische Flughäfen angesehen. So hatte die Lufthansa Group die deutsche Luftverkehrspolitik als eine der in Europa am wenigsten wettbewerbsfähigen bezeichnet. Trotz der Forderung nach mehr Langstreckenflügen am BER sind die Zahlen des Flughafens nach der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 23,2 Millionen Passagiere gezählt, während für 2025 ein leichter Anstieg erwartet wird. Allerdings bleibt der Flughafen Berlin hinter den größeren Drehkreuzen

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Radarausfall legt Flugverkehr in Costa Rica lahm

Ein weitreichender Stromausfall hat am Mittwochmorgen das gesamte Radarsystem in Costa Rica lahmgelegt und den nationalen Flugverkehr zum Erliegen gebracht. Die Störung begann gegen 05:30 Uhr morgens und betraf die beiden wichtigsten Flughäfen des Landes: den Juan Santamaría International Airport in der Hauptstadt San José und den Guanacaste Airport. Die Behörden sahen sich gezwungen, den Luftraum über Costa Rica für sechs Stunden zu schließen. Der Ausfall, der sowohl die Primär- als auch die Sekundärradarsysteme betraf, zwang Fluglotsen und Piloten, auf alternative Verfahren umzusteigen. Dies führte zu erheblichen Störungen im Flugplan. Zahlreiche Flüge mußten annulliert oder umgeleitet werden. Ein Flug der Alaska Airlines von Los Angeles wurde beispielsweise nach Guatemala umgeleitet. Auch Maschinen aus den USA und Kanada waren betroffen. Die Flughäfen füllten sich rasch mit wartenden Passagieren, da die Fluggesellschaften ihre Kunden aufforderten, sich über offizielle Kanäle auf dem Laufenden zu halten. Die Ursache des Problems lag in einem Defekt der elektrischen Anlagen, die das Radarsystem mit Strom versorgen. Techniker arbeiteten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung wiederherzustellen. Erst gegen Mittag konnte der Luftraum wieder freigegeben werden. Der Vorfall unterstreicht die Anfälligkeit der Luftfahrtinfrastruktur für technische Störungen. Moderne Flugsicherungssysteme, die auf Radar und elektronischen Kommunikationssystemen basieren, sind von einer stabilen Stromversorgung abhängig. Obwohl sich die Lage im Laufe des Tages entspannte, hatte der Ausfall weitreichende Konsequenzen für den internationalen Flugverkehr in der Region. Zahlreiche Flüge verspäteten sich, und die Fluggesellschaften mußten zusätzliche Vorkehrungen treffen, um die gestrandeten Passagiere zu versorgen und deren Reisen fortzusetzen. Die Flugaufsicht von Costa Rica, die Dirección

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Ryanair eröffnet neue Basis in Trapani-Marsala

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im Januar 2026 eine neue Basis am Flughafen Trapani-Marsala auf Sizilien eröffnen. Die Airline plant, zwei Flugzeuge des Typs Boeing 737 dort zu stationieren, was mit einer Investition von 200 Millionen Dollar verbunden ist. Die Entscheidung, Trapani zu einer neuen Basis zu machen, folgt der Abschaffung der kommunalen Steuer für kleinere Flughäfen durch die sizilianische Regierung. Die neue Basis soll 23 Flugrouten bedienen, darunter 11 neue Ziele wie Brüssel, London, Stockholm und Verona. Mit der Expansion rechnet Ryanair mit einem Passagieraufkommen von mehr als einer Million Reisenden pro Jahr. Die Eröffnung der Basis wird zudem die Schaffung von über 800 lokalen Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit das Fehlen von Steuern als Anreiz für die Eröffnung neuer Strecken in anderen italienischen Regionen wie Kalabrien genannt. Ryanair fordert die sizilianischen Behörden auf, die Steuerkürzung auch auf die größeren Flughäfen in Palermo und Catania auszuweiten. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß eine solche Maßnahme die Möglichkeit eröffnen würde, Millionen zusätzlicher Passagiere zu befördern, weitere Flugzeuge zu stationieren und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen. Die Rückkehr von Ryanair nach Trapani ist ein bedeutender Schritt, nachdem die Airline ihre Basis am Flughafen Trapani im Jahr 2017 geschlossen hatte.

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Oktoberfest 2024: Deutliches Plus an Privatjet-Flügen

Das Oktoberfest 2024 in München hat zu einem deutlichen Anstieg des Privatjet-Verkehrs in der Region geführt. In den 16 Festtagen wurden an den drei Flughäfen im Großraum München insgesamt 530 Abflüge von Geschäftsflugzeugen verzeichnet, was eine Steigerung von 34 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Aufkommen des Jahres 2025 darstellt. Die erhöhte Nachfrage unterstreicht, daß das Oktoberfest ein wichtiger Anziehungspunkt für eine internationale Klientel ist. Neben dem großen Flughafen München (MUC) werden auch kleinere Flughäfen im Umland als Anlaufstellen für die Wiesn-Gäste genutzt. Insbesondere der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und der Fliegerhorst Ingolstadt-Manching fungieren als Drehscheiben für anreisende Besucher. Diese Flughäfen ermöglichen eine diskrete An- und Abreise, da sie separate Terminals und kürzere Wege zur Innenstadt bieten. Die Nutzung dieser Standorte ist eine Reaktion auf die hohe Auslastung des Hauptflughafens und die Nachfrage nach Privatsphäre. Experten der Privatflugbranche bestätigen den Trend. Andy Jurd, Vizepräsident von Air Partner, einem Anbieter von Privatjet-Diensten, berichtet von einem jährlichen Anstieg der Charteranfragen während der Oktoberfestzeit. Er erklärt, daß die Nachfrage nach flexiblen und maßgeschneiderten Reisemöglichkeiten, die Linienflüge nicht bieten können, stark zunimmt. Die Business Aviation reagiert auf diese Bedürfnisse mit zusätzlichen Kapazitäten und Dienstleistungen wie speziellen Catering-Angeboten und direktem Limousinentransfer vom Rollfeld. Der Anstieg des Flugverkehrs spiegelt die globale Reichweite des Münchner Volksfestes wider, das jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht. Viele Prominente und internationale Geschäftsleute nutzen Privatjets, um die fünfte Jahreszeit in Bayern zu besuchen. Die Privatflüge bieten ihnen die Möglichkeit, starre Flugpläne zu umgehen und direkt zu reisen, auch aus entlegeneren Regionen. Die Wiesn hat

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Swiss führt gedrucktes Bordmagazin wieder ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat mit der Einführung ihres neuen Flaggschiffs Airbus A350 auch die gedruckte Ausgabe ihres Bordmagazins wiederbelebt. Nach einer dreijährigen Pause ist das Swiss Magazine wieder in den Sitztaschen der Flugzeuge zu finden. Laut der Kommunikationschefin Léa Wertheimer soll die Rückkehr der haptischen Lektüre an Bord ein Gefühl der Vertrautheit vermitteln und gleichzeitig moderne, digitale Extras bieten. Die erste Ausgabe des wieder eingeführten Magazins ist eine Spezialausgabe, die sich dem neuen Airbus A350 widmet. Auf 160 Seiten werden die Leser mitgenommen von der ersten Idee über die Fertigung in Toulouse bis hin zum Flugerlebnis an Bord. Die Inhalte des Magazins, das in den Sitztaschen des neuen Flugzeugs sowie in den Zeitschriftenablagen aller Langstreckenflugzeuge und in ausgewählten Lounges verfügbar sein wird, beinhalten zudem Geschichten über pulsierende Metropolen und Einblicke in die Welt der Luftfahrt. Mit dem Comeback des Bordmagazins schafft Swiss eine Verbindung zwischen traditionellem Print und digitalen Inhalten. Über QR-Codes im Magazin können die Leser zusätzliche Videos und Bilder abrufen. Die digitale Erweiterung auf der Webseite der Airline bietet unter anderem exklusive Video-Formate wie „Behind the Wings“ oder „Ask the Expert“. Das Magazin ist auch als eJournal für persönliche Geräte verfügbar. Dieser Ansatz verfolgt eine hybride Strategie, die sowohl klassische als auch digitale Lesegewohnheiten anspricht. Der Airbus A350, der in einer Kabinenkonfiguration mit Swiss Senses ausgestattet ist, soll eine neue Ära für die Schweizer Fluggesellschaft einläuten. Die Wiederaufnahme des gedruckten Magazins, das als fester Bestandteil der Markenidentität galt, signalisiert eine Rückkehr zu bewährten Elementen, die das Reiseerlebnis

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Ryanair stellt auf rein digitale Bordkarten um

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab dem 12. November 2025 vollständig auf digitale Bordkarten umstellen. Ab diesem Datum wird es den Passagieren nicht mehr möglich sein, die Karten auszudrucken. Stattdessen müssen sie die Bordkarte über die mobile App der Fluggesellschaft, myRyanair, generieren und vorzeigen. Die Umstellung wurde um eine Woche verschoben, um das reiseintensive Allerheiligen-Wochenende zu vermeiden. Das Unternehmen betont, daß bereits rund 80 Prozent der jährlich 206 Millionen Kunden digitale Bordkarten nutzten. Der Schritt ist Teil eines branchenweiten Trends zur Digitalisierung der Reiseerfahrung, bei dem Fluggesellschaften auf papierlose Systeme setzen. Dieser Wandel hat zum Ziel, die Effizienz an den Flughäfen zu steigern und die Wartezeiten zu verkürzen. Die digitale Bordkarte bietet eine schnellere Abfertigung am Sicherheitsschalter und beim Boarding, da sie über einen scannbaren Code verfügt. Sie bietet den Passagieren zudem die Möglichkeit, Echtzeitinformationen zum Flugstatus, zu Gate-Änderungen oder eventuellen Verspätungen direkt auf dem Smartphone zu erhalten. Ryanair hebt die Vorteile der Umstellung hervor, darunter eine schnellere Abfertigung und die Integration von App-Funktionen wie der Live-Bestellung von Speisen und Getränken an Bord. Obwohl der Wechsel zu einem rein digitalen System für die meisten Reisenden keine große Umstellung darstellt, da sie bereits mit der App vertraut sind, gibt es Ausnahmen. Für Flüge ab Marokko oder der Türkei (mit Ausnahme des Flughafens Dalaman) sowie auf der Strecke zwischen Tirana und London müssen Passagiere weiterhin eine ausgedruckte Bordkarte vorlegen, da diese Flughäfen die digitalen Pässe noch nicht akzeptieren. In der Vergangenheit hatte Ryanair bereits Gebühren für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen

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Hin- und Rückflug zusammen einchecken: Mal geht es, mal nicht. Warum eigentlich?

Bei manchen Fluggesellschaften ist es möglich – zumeist geknüpft an eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung – mitunter mehrere Wochen vor dem Abflug online einzuchecken und die Bordkarten für den Hin- und gegebenenfalls auch für den Rückflug zu erhalten. Bei Fluggesellschaften der Lufthansa Group ist es nicht möglich, wenn man zum Beispiel an einem Montagvormittag von Wien nach Frankfurt fliegt und an einem Dienstagnachmittag wieder retour. Warum eigentlich? Die Frage, ob man beim Hinflug gleich auch für den Rückflug einchecken kann und die Bordkarte erhalten kann, ist erst mit dem Aufkommen von Internet-Check-ins entstanden. In Zeiten von echten Papiertickets stellte sich diese Frage nur extrem selten, da oftmals technische Gründe aufgrund vielerorts noch manueller Abfertigung ausschlaggebend waren. In Zeiten, in denen Passagiere mit verschiedensten Mitteln dazu gedrängt werden vorab über das Internet oder an Automaten einzuchecken und ohne Vorlage einer Boardkarte von „Wachhunden“ gehindert werden ihr Gepäck am Schalter abzugeben oder aber saftige „Strafgebühren“, liegt es doch auf der Hand, dass man Hin- und Rückflug, besonders dann, wenn diese taggleich oder am nächsten Tag stattfinden, gleich in einem Aufwasch eincheckt und die Boardkarten dann am Smartphone oder ausgedruckt dabei hat. Spart Zeit am Zielort. Bei Billigfliegern wie Ryanair ist das mitunter sogar mehrere Wochen im Voraus möglich, aber nur dann, wenn man einen kostenpflichtigen Sitzplatz reserviert. Ansonsten ist dies ab rund 24 Stunden vor Abflug möglich. Es zählt dabei die Uhrzeit des jeweiligen Segments und wenn man sich im Zeitfenster befindet, kann man Hin- und Rückflug quasi gleichzeitig einchecken. Doch auch wenn sich

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London Luton Airport eröffnet neuen Parkbereich und investiert in den Nahverkehr

Der London Luton Airport (LTN) hat einen neu errichteten Terminalparkbereich (Terminal Car Park 2) in Betrieb genommen, der 1.900 neue Stellplätze bietet und einen überdachten Express-Abgabe- und Abholbereich integriert. Diese Wiedereröffnung ist Teil eines umfassenderen Programms zur Verbesserung des Passagierkomforts und der Anbindung des Flughafens. In diesem Zusammenhang hat der LTN auch die Einrichtung eines öffentlichen Nahverkehrsfonds angekündigt, der mit 1,5 Millionen Pfund im ersten Jahr ausgestattet ist. Ziel ist es, in Partnerschaft mit Verkehrsbetrieben und lokalen Behörden die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu verbessern und die Infrastruktur zu modernisieren. Neue Parkinfrastruktur und angepaßte Gebühren Mit der Wiedereröffnung des Terminal Car Park 2 erweitert der London Luton Airport sein Angebot für Reisende, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen. Ein zentrales Element des neuen Parkhauses ist der integrierte Express-Abgabe- und Abholbereich im Erdgeschoß, der einen direkten und bequemen Zugang zum Terminalgebäude ermöglicht. Diese Maßnahme soll den Verkehrsfluß am Flughafen effizienter gestalten. Gleichzeitig wurden die Gebührenstrukturen für die verschiedenen Parkbereiche angepaßt. Die Kosten für den Bring- und Abholbereich wurden auf 7 £ festgelegt, die Parkdauer wurde auf 10 Minuten verdoppelt, um Reisenden mehr Zeit zu gewähren. Für Inhaber eines Blue Badge (Behindertenausweis) wird eine kostenlose Parkzeit von 30 Minuten im Terminal Car Park 1 ermöglicht. Auch Fahrer von Elektrofahrzeugen profitieren von einer Sonderregelung, die das Parken für 30 Minuten für 1 £ im Terminal Car Park 1 erlaubt. Das kostenlose Bringen und Abholen wird in den weiter entfernt gelegenen Langzeitparkplatz verlegt und die Dauer auf zwei Stunden erweitert. Die Mid-Stay-Parkfläche steht

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Delta Air Lines stellt Flugverbindung nach Genf ein

Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines wird ihre saisonale Verbindung zwischen New York-JFK und Genf einstellen. Der letzte Flug auf dieser Strecke ist für den 20. Oktober 2025 geplant. Damit endet die Wiederaufnahme der Route, die erst 2023 nach langer Pause erfolgt war. Die Entscheidung kommt überraschend, da die Verbindung lediglich drei Sommer lang bedient wurde, wie das Luftfahrtportal One Mile At A Time als erstes berichtete. Die Einstellung der Route begründet sich in der strategischen Neuausrichtung von Delta, die in den vergangenen Jahren ihr Europa-Angebot neu bewertet hat. Die Fluggesellschaft, die Mitglied der SkyTeam-Allianz ist, konzentriert ihre Langstreckenflüge aus den USA stärker auf ihre europäischen Drehkreuze, die von Partnern wie Air France-KLM und Virgin Atlantic bedient werden. Zwar flogen im Sommer 2025 noch 15 Fluggesellschaften nonstop aus der Schweiz in die Vereinigten Staaten, allerdings konzentrieren sich die meisten auf die größeren Flughäfen in Zürich und Genf. In Zürich bietet die Swiss International Air Lines die meisten Langstreckenflüge in die USA an. Für den Flughafen Genf bedeutet der Wegfall der Delta-Verbindung einen Verlust, da die Stadt eine wichtige Rolle als Drehscheibe für internationale Organisationen und als Finanzzentrum spielt. Dies macht sie zu einem wichtigen Ziel für Geschäftsreisende. Trotz der Einstellung der Route nach New York-JFK fliegt Delta Air Lines jedoch weiterhin von New York nach Zürich. Für Reisende aus der Schweiz bleiben weiterhin andere Optionen bestehen. So bietet die Swiss die Strecke zwischen Genf und New York-JFK an, auch wenn die Flugfrequenz nicht der von Delta entspricht. Die kürzliche Einstellung

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Strategische Neuausrichtung im Nordatlantik: Icelandair zieht sich aus Detroit zurück

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat angekündigt, ihre Flugverbindung nach Detroit ab Januar 2026 einzustellen. Dieser Rückzug markiert den ersten Abzug von einem US-amerikanischen Flughafen seit 2020 und steht im Einklang mit der strategischen Überprüfung des Streckennetzes der Airline. Während Icelandair kürzlich neue Ziele wie Nashville und Miami in ihr Angebot aufgenommen hat, signalisiert das Ende der Detroit-Route, daß nicht alle Routen in den Vereinigten Staaten die Erwartungen an Passagieraufkommen und Rentabilität erfüllen. Der Schritt verdeutlicht die Dynamik im hart umkämpften Transatlantik-Verkehr, der stark von konkurrierenden Angeboten und der Kapazitätsauslastung abhängt. Rückzug aus Detroit: Ein Zeichen des Wettbewerbsdrucks Die Entscheidung von Icelandair, die Flüge von Keflavík nach Detroit einzustellen, kommt überraschend, da die Airline den Dienst erst im Mai 2023 aufgenommen hatte. Geplant war, die Route im nächsten Sommer bis zu fünfmal wöchentlich mit Boeing 737 MAX-Flugzeugen zu bedienen. Der Wettbewerb auf dieser Strecke war jedoch intensiv: Parallel dazu bietet Delta Air Lines tägliche Flüge mit ihrer Boeing 757-200 an. Das Timing beider Fluggesellschaften, die die Route nahezu gleichzeitig eröffneten, deutet auf einen direkten Konkurrenzkampf hin, aus dem sich Icelandair nun zurückzieht. Es bleibt abzuwarten, ob Delta in der Folge die Route nach Keflavík ebenfalls einstellen wird. Der Rückzug aus Detroit ist kein Einzelfall in der jüngeren Geschichte von Icelandair. Seit 1990 hat die Fluggesellschaft den Dienst zu zehn US-Flughäfen eingestellt. Darunter waren auch unkonventionelle Ziele wie Kansas City, das nur für eine kurze Zeit bedient wurde. Diese Flüge fielen in eine Phase aggressiven Wachstums, als die isländische Luftfahrt von der

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