September 26, 2025

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September 26, 2025

T’way Air reduziert Flüge nach Frankfurt

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air verringert ihre Flugfrequenz auf der Verbindung zwischen Seoul-Incheon und Frankfurt. Laut Flugplandaten, die vom Luftfahrtportal Aeroroutes ausgewertet wurden, wird die Airline die Anzahl der wöchentlichen Flüge ab dem 9. November 2025 von sieben auf nur noch drei reduzieren. Diese Reduzierung soll zunächst bis zum 29. November 2025 gelten. Auch für den Winterflugplan, der am 30. November 2025 beginnt und bis zum 28. März 2026 dauert, sind nur vier von den ursprünglich geplanten sieben wöchentlichen Verbindungen zur Buchung freigeschaltet. Die Fluggesellschaft hatte erst im Mai 2025 tägliche Flüge auf dieser Strecke angekündigt, nachdem sie ihre Frequenz zuvor sukzessive erhöht hatte. Im Oktober 2024 hatte T’way Air die Strecke mit drei wöchentlichen Flügen aufgenommen und diese dann im November auf vier pro Woche aufgestockt. Die Strecke zwischen Seoul und Frankfurt gilt als wichtige Verbindung zwischen Südkorea und Deutschland. Korean Air und Asiana Airlines bedienen diese Route ebenfalls, wobei Korean Air die Strecke als Teil ihres interkontinentalen Streckennetzes und Asiana als Teil ihres europäischen Netzes anbietet. Die Reduzierung der Flüge von T’way Air könnte auf eine Anpassung an die Nachfrage in der Nebensaison oder eine strategische Neuorientierung der Fluggesellschaft hindeuten. Die Airline hat in den letzten Jahren ihre europäischen Routen ausgebaut und fliegt unter anderem auch nach Paris, Rom, Barcelona und Zagreb. Der Flugplan für die kommenden Monate kann sich noch ändern. T’way Air, die in Europa auch als kostengünstiger Anbieter auftritt, hat in den letzten Monaten mehrere neue Verbindungen nach Europa, Nordamerika und Asien angekündigt, darunter eine

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Portugal bereitet Teilprivatisierung der Nationalairline TAP vor

Die portugiesische Regierung hat das offizielle Verfahren zum Teilverkauf ihrer Nationalfluggesellschaft TAP gestartet. Wie aus einem jetzt vorliegenden Pflichtenheft hervorgeht, soll eine Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent veräußert werden. Der Prozeß, der in mehrere Phasen unterteilt ist, soll nach dem Willen von Premierminister Luis Montenegro bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mehrere internationale Luftfahrtkonzerne haben bereits ihr Interesse an der TAP bekundet, darunter auch die Lufthansa Group, die als einer der stärksten potentiellen Käufer gilt. Der Verkaufsprozeß markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Neuausrichtung des portugiesischen Staates bezüglich seiner Beteiligungen im Luftfahrtsektor. Die Phasen des Verkaufsprozesses Das Pflichtenheft, das den genauen Ablauf der Privatisierung regelt, sieht ein mehrstufiges Verfahren vor. Zunächst werden interessierte Investoren einer Vorqualifikation unterzogen. In dieser Phase müssen die Bieter ihre finanzielle Leistungsfähigkeit und ihre strategischen Absichten nachweisen. Nach erfolgreicher Vorqualifikation erhalten die verbleibenden Interessenten Zugang zu detaillierten Unternehmensdaten der TAP, um eine umfassende Due Diligence durchführen zu können. Erst im Anschluß an diese Phase werden die endgültigen Angebote eingeholt, die den finalen Kaufpreis und die Bedingungen der Beteiligung festlegen. Der Zeitplan für diesen Prozeß ist ambitioniert. Die Regierung strebt an, den Verkauf noch in diesem Jahr abzuschließen. Dies deutet auf den politischen Willen hin, die Privatisierung zügig voranzutreiben. Der portugiesische Staat hält derzeit die Mehrheit an der TAP, und die Veräußerung einer fast 45-prozentigen Minderheitsbeteiligung soll neue Investitionen und strategische Partnerschaften ermöglichen, um die Position der Airline im internationalen Luftverkehr zu stärken. Der portugiesische Premierminister Luis Montenegro hat bereits öffentlich erklärt, daß er mit großem

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Technisches Problem stoppt Flüge von United Airlines

Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat am frühen Mittwochmorgen alle Flüge in den Vereinigten Staaten und Kanada für etwa 30 Minuten unterbrochen. Grund für den sogenannten „Ground Stop“, der auf Antrag der Fluggesellschaft verhängt wurde, war nach Unternehmensangaben ein „Konnektivitätsproblem“. Der Flugstopp betraf das gesamte Netz von United Airlines in Nordamerika und führte zu zahlreichen Störungen im Betriebsablauf. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hob den Flugstopp um 01:30 Uhr (Ortszeit) wieder auf, und United Airlines bestätigte, daß der Flugbetrieb rasch wieder aufgenommen werden konnte. Dennoch kam es zu spürbaren Auswirkungen: Rund 40 Flüge verzeichneten Verspätungen, und einige wenige Flüge mußten annulliert werden. Laut Berichten war der internationale Flughafen von Los Angeles am stärksten betroffen. Solche Vorkommnisse können erhebliche finanzielle Schäden verursachen und das Passagieraufkommen an den Flughäfen stark beeinträchtigen. Der jüngste Zwischenfall reiht sich in eine Kette von technischen Problemen ein, die die Fluggesellschaft in den letzten Monaten betroffen haben. Bereits im August hatte eine ähnliche IT-Panne zu größeren Verspätungen und Ausfällen an mehreren Drehkreuzen geführt. Der Vorfall unterstreicht die Abhängigkeit der modernen Luftfahrt von komplexen IT-Systemen und die Anfälligkeit für technische Störungen. United Airlines ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die in jüngster Zeit mit solchen Problemen zu kämpfen hat; auch andere große US-Fluglinien wie Southwest Airlines und American Airlines hatten in der Vergangenheit mit IT-Ausfällen zu kämpfen. Die Ursache des Konnektivitätsproblems wird derzeit intern untersucht, um künftige Störungen zu vermeiden. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren für die Unannehmlichkeiten.

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Stärkeres Band in den Norden: Norwegian erweitert Flugangebot ab Hamburg

Die Fluggesellschaft Norwegian wird ihr Flugangebot vom Hamburger Flughafen aus deutlich ausbauen. Ab dem 13. Mai 2026 nimmt die Airline eine neue Direktverbindung nach Stockholm in ihren Flugplan auf. Diese Route wird viermal pro Woche bedient: montags, mittwochs, freitags und sonntags. Gleichzeitig wird die Frequenz der bestehenden Verbindung nach Oslo von bis zu sechs auf acht Flüge pro Woche erhöht. Mit dieser strategischen Erweiterung verdoppelt Norwegian ihr Gesamtangebot ab Hamburg in Richtung Skandinavien auf insgesamt zwölf wöchentliche Abflüge. Die Maßnahme unterstreicht die wachsende Bedeutung nordeuropäischer Destinationen für Urlaubs- und Geschäftsreisende und stärkt die internationale Anbindung der Hansestadt. Ausbau des Streckennetzes in Skandinavien Der Ausbau des Flugangebots von Norwegian ist eine direkte Antwort auf die steigende Nachfrage nach Reisezielen im Norden. Die Verantwortlichen des Hamburger Flughafens begrüßen die Entscheidung der Airline. Gesa Zaremba, die Leiterin des Airline & Traffic Development am Hamburg Airport, betonte, daß die Erweiterung des Skandinavien-Angebots eine Stärkung der internationalen Verbindungen und einen echten Gewinn für die Passagiere darstelle. Die neue Vielfalt sei besonders für Städte- und Geschäftsreisende von Vorteil. Die norwegische Airline, die bereits in der Vergangenheit eine starke Präsenz auf Strecken nach Oslo hatte, setzt nun verstärkt auf die schwedische Hauptstadt. Auch die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat ihre Präsenz in Deutschland erhöht und bietet seit 2025 wieder Flüge zwischen Hamburg und Oslo an, was den Wettbewerb auf diesen Routen intensiviert. Die Entscheidung von Norwegian deutet darauf hin, daß der Markt weiterhin Kapazität für eine Ausweitung des Angebots bietet. Magnus Thome Maursund, der Chief Commercial Officer bei

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Massive Kritik in Kärnten: Tourismus-Unternehmer wehren sich gegen die Querfinanzierung durch erhöhte Aufenthaltsabgabe

Die geplante Erhöhung der Aufenthaltsabgabe in Kärnten hat zu heftiger Kritik unter den lokalen Tourismus-Unternehmen geführt. Die Branchenvertreter, angeführt von Hubert Koller, dem Landesvorsitzenden der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) in Kärnten, wenden sich nicht primär gegen die Erhöhung selbst, sondern gegen die fehlende Zweckwidmung der Einnahmen. Es herrscht große Empörung darüber, daß die zusätzlichen Gelder vorrangig für eine Querfinanzierung von Mobilitätsprojekten im gesamten Bundesland verwendet werden sollen, anstatt direkt in die Tourismuswerbung, das Gästeerlebnis und die lokale Gästemobilität der Beitragszahler zu fließen. Koller faßt die Stimmung in der Branche als „kalte Enteignung“ zusammen. Die Aufenthaltsabgabe und die Zweckentfremdung der Mittel Die Aufenthaltsabgabe, oft auch als Kurtaxe bezeichnet, ist eine wichtige Einnahmequelle für die Tourismus-Organisationen. Sie wird pro Nächtigung vom Gast eingehoben und soll typischerweise der Finanzierung von touristischen Infrastrukturprojekten und Marketingaktivitäten dienen, die den Gästen in der jeweiligen Region zugutekommen. Die Kärntner Unternehmer betonen, daß sie den Handlungsbedarf für höhere Einnahmen erkennen und grundsätzlich bereit sind, mehr Geld aufzubringen. Das Problem liegt für sie in der Verwendung der Mittel. Koller zufolge benötigen die Betriebe dringend Investitionen in die Tourismuswerbung und das unmittelbare Gästeerlebnis in ihren Regionen. Anstatt dessen fließe das Geld in „ein Bus mehr in einer anderen Ecke Kärntens“, wie der ÖHV-Vertreter kritisiert. Diese Art der Querfinanzierung über das gesamte Bundesland hinweg stoße auf massiven Widerstand. Ein zentraler Kritikpunkt ist die fehlende Zweckbindung der erhöhten Abgabe für touristische Projekte. Die Tourismus-Unternehmer fordern vehement, daß die Mittel aus dem Tourismus zuerst in eine „effektive Trendwende bei den Nächtigungen“ fließen müßten. Erst

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Amerikanische Jury verurteilt American Airlines zu Schadenersatz

Eine US-amerikanische Jury in San Jose, Kalifornien, hat die Fluggesellschaft American Airlines zu einer Schadensersatzzahlung von 9,6 Millionen Dollar verurteilt. Die Jury befand die Fluglinie für haftbar, da sie während eines internationalen Fluges medizinische Protokolle mißachtet hatte. Der Vorfall ereignete sich im November 2021, als der damals 67-jährige Passagier Jesus Plasencia auf einem Flug von Miami nach Madrid zwei Schlaganfälle erlitt. Seine Anwälte argumentierten, daß die Verzögerung der medizinischen Behandlung den Zustand des Mannes erheblich verschlimmerte. Laut den Gerichtsdokumenten erlitt Jesus Plasencia bereits vor dem Start einen leichten Schlaganfall. Obwohl seine Ehefrau das Kabinenpersonal und den Piloten auf die Symptome aufmerksam machte, wurde keine medizinische Hilfe angefordert. Stattdessen entschied der Pilot, den Start fortzusetzen. Mitten im Flug erlitt der Passagier dann einen zweiten, schwereren Schlaganfall. Anstatt das Flugzeug umzuleiten, bat die Crew Mitreisende, sich um den Mann zu kümmern, bis die Maschine in Madrid landete. Nach der Ankunft in Spanien wurde Plasencia in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er mehr als drei Wochen verbrachte. Er kann heute nicht mehr sprechen oder schreiben und ist auf ständige Pflege angewiesen. Die Jury stützte ihr Urteil auf die Montreal Convention, ein internationales Abkommen, das die Haftung von Fluggesellschaften bei internationalen Flügen regelt. Sie kam zu dem Schluß, daß American Airlines ihre eigenen Notfallprotokolle nicht eingehalten habe. Darren Nicholson, der Anwalt der Familie, nannte die Reaktion der Fluggesellschaft „schockierend“. Nach dem Urteil gab American Airlines eine Erklärung ab, in der sie betonte, die Sicherheit der Passagiere habe höchste Priorität. Dennoch erklärte die

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Verhaftung nach Cyberangriff auf Luftfahrtsoftware: Ermittlungen in Großbritannien

In Verbindung mit dem schwerwiegenden Cyberangriff auf den Luftfahrtdienstleister Collins Aerospace ist in Großbritannien ein Mann verhaftet worden. Die britische National Crime Agency (NCA) gab bekannt, daß ein Mann in den Vierzigern in West Sussex festgenommen wurde. Ihm werden Verstöße gegen den Computer Misuse Act zur Last gelegt. Der Angriff hatte die Gepäck- und Check-in-Systeme vieler Fluggesellschaften betroffen und zu Hunderten von Flugverspätungen geführt, darunter auch in Berlin. Die Festnahme markiert einen wichtigen Schritt in der Aufklärung des Angriffs, der die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen für digitale Bedrohungen einmal mehr verdeutlicht hat. Schaden und Ausmaß des Cyberangriffs Der Angriff auf Collins Aerospace hatte weitreichende Konsequenzen für den globalen Flugverkehr. Das Unternehmen ist ein führender Zulieferer von Softwarelösungen für die Luftfahrtindustrie, und seine Systeme werden von zahlreichen Fluggesellschaften und Flughäfen weltweit genutzt. Die betroffene Software ist zentral für den Betrieb von Gepäckförderanlagen, Check-in-Schaltern und Flugsteig-Management. Als die Systeme ausfielen, mußten viele Prozesse manuell durchgeführt werden, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Flughäfen in verschiedenen Ländern meldeten Störungen. In Berlin waren ebenfalls Flüge von den Auswirkungen betroffen, was zu Frustration bei den Reisenden und operativem Chaos führte. Die genaue Zahl der weltweit betroffenen Flüge ist schwer zu beziffern, aber Berichte sprachen von Hunderten von Verspätungen und annullierten Flügen. Der Vorfall zeigte, wie stark die moderne Luftfahrt von der digitalen Infrastruktur abhängt und wie schnell ein Ausfall bei einem einzigen Dienstleister globale Auswirkungen haben kann. Die Angreifer hatten es auf die Schwachstellen in den Systemen von Collins Aerospace abgesehen. Es ist noch unklar, ob es

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Lufthansa warnt vor weiteren Flugstreichungen

Die Lufthansa droht mit der Stilllegung weiterer innerdeutscher Flugverbindungen. Lufthansa-Chef Jens Ritter nannte als Grund die hohen Standortkosten und das Fehlen politischer Entlastungen. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe erklärte Ritter, daß die Fluggesellschaft gezwungen sei, unrentable Strecken zu reduzieren und Flugzeuge an anderen, kostengünstigeren Standorten einzusetzen. Eine lange Liste von Flughäfen, darunter Bremen, Dresden, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg und Stuttgart, stehe im Fokus der Airline. Ritter zeigte sich enttäuscht über die ausbleibende Unterstützung der Bundesregierung. Er kritisierte, daß der Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 keinerlei Entlastungen für den Luftverkehr vorsehe. Dies stünde im Widerspruch zu den Versprechen im Koalitionsvertrag, in dem eine Reduzierung von luftverkehrsspezifischen Steuern, Gebühren und Abgaben zugesagt worden war. Stattdessen sei die Luftverkehrsteuer im Mai 2024 noch einmal erhöht worden. Für Kurzstrecken stieg die Steuer pro Ticket von 12,48 auf 15,53 Euro, bei Mittelstrecken von 31,61 auf 39,34 Euro und bei Langstrecken von 56,91 auf 70,83 Euro. Die Lufthansa Group weist in einem aktuellen Politikbrief darauf hin, daß Deutschland bei der Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie auf Rang 28 von 31 europäischen Ländern liege. Laut Unternehmensangaben stagniere das Angebot an Flügen zwischen den deutschen Großstädten bei rund 20 Prozent des Niveaus von 2019. Die An- und Abfluggebühren seien um 40 Prozent und die Flugsicherungsgebühren um 25 Prozent gestiegen. Unterstützt wird die Kritik der Lufthansa auch von politischen Vertretern. Der Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß von der CDU, forderte eine Senkung der Luftverkehrsteuer, um Deutschland als Luftverkehrsstandort wieder attraktiver zu machen. Der Deutsche Reiseverband (DRV) hatte

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Turkish Airlines plant Großauftrag bei Boeing nach Gesprächen auf höchster Ebene

Die türkische Nationalfluggesellschaft Turkish Airlines steht vor einem massiven Ausbau ihrer Flotte und plant, bis zu 225 Flugzeuge beim US-Hersteller Boeing zu bestellen. Dieser potentielle Großauftrag, der am Freitag nach einem Treffen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan mit US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben wurde, zählt zu den größten für Boeing in diesem Jahr. Die geplante Beschaffung umfaßt zunächst 50 Boeing 787 Dreamliner, mit einer Option auf 25 weitere Maschinen. Darüber hinaus wurden Verhandlungen über den Kauf von bis zu 150 Flugzeugen der Typen 737 Max 8 und Max 10 abgeschlossen, deren finale Auftragsvergabe noch von Gesprächen mit dem Triebwerkshersteller CFM International abhängt. Dieser strategische Ausbau zielt darauf ab, Istanbul als eines der weltweit führenden Luftfahrtkreuze zu etablieren. Diplomatie im Dienste der Wirtschaft: Der Boeing-Deal Die Bekanntgabe des Großauftrags erfolgte unmittelbar nach einem Treffen der Präsidenten Erdogan und Trump. Solche Geschäfte sind in der Vergangenheit häufig Gegenstand von politischen Gesprächen auf höchster Ebene gewesen, da Flugzeugkäufe nicht nur von wirtschaftlicher, sondern auch von erheblicher diplomatischer Bedeutung sind. Die Auftragsvergabe an einen US-Hersteller kann als Geste des guten Willens gewertet werden und stärkt die Handelsbeziehungen zwischen den beiden NATO-Partnern. Die Vereinbarung gliedert sich in zwei wesentliche Teile. Der Großraumflugzeugsektor wird durch die feste Bestellung von 50 Boeing 787 Dreamliner gestärkt, zu denen eine Option für 25 weitere Exemplare hinzukommt. Die 787 ist ein modernes Langstreckenflugzeug, das die Turkish Airlines auf ihren Interkontinental-Routen einsetzen wird, um ihre Reichweite zu erhöhen und die bestehende Flotte zu modernisieren. Der zweite, und zahlenmäßig größte, Teil des

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Ryanair fliegt erstmals ab Saarbrücken

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt den Flughafen Saarbrücken erstmals in ihr Streckennetz auf. Ab dem Sommerflugplan 2026, der im März beginnt, werden neue Verbindungen nach Trapani und Lamezia Terme in Italien sowie nach Alicante in Spanien angeboten. Alle drei Ziele sollen zweimal pro Woche angeflogen werden. Mit dem neuen Angebot positioniert sich der Flughafen Saarbrücken als attraktiver Abflughafen für Urlauber aus der gesamten Region. Die Entscheidung von Ryanair, den Regionalflughafen Saarbrücken in sein Netz aufzunehmen, kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Die Airline hatte in der Vergangenheit die hohen Standortkosten an großen deutschen Flughäfen kritisiert. Der Sprecher von Ryanair, Marcel Pouchain Meyer, betonte, daß das Wachstum an Regionalflughäfen mit wettbewerbsfähigen Kosten es der Airline ermögliche, die Ticketpreise niedrig zu halten. Auch der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke und die Verkehrsministerin Petra Berg begrüßten die Entscheidung, die die Auslastung des Flughafens stärken soll. Der Flughafen Saarbrücken, der im Jahre 2024 rund 340.000 Passagiere zählte, wird derzeit von fünf Fluggesellschaften bedient. Das neue Angebot von Ryanair erweitert das Streckennetz und ergänzt die bestehenden Verbindungen. Während Ryanair in Saarbrücken expandiert, reduziert das Unternehmen sein Angebot an anderen Standorten, beispielsweise in Wien. Auch mit den Mitteldeutschen Flughäfen in Dresden und Leipzig gibt es derzeit Auseinandersetzungen über die hohen Gebühren. Die Strategie der Airline, kostengünstige Regionalflughäfen zu bevorzugen, zeigt sich auch an anderen deutschen Standorten, wie etwa in Karlsruhe, wo Ryanair ebenfalls aktiv ist. Die neuen Flüge sind bereits buchbar. Die saarländischen Ferienreisenden können die neuen Ziele somit pünktlich zu Beginn der Osterferien 2026 erreichen. Für Reisende

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