September 26, 2025

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September 26, 2025

Rückschlag für Chinas Luftfahrt: Comac reduziert Auslieferungsziele für C919 drastisch

Der chinesische Flugzeughersteller Comac sieht sich mit erheblichen Produktionsproblemen konfrontiert und hat seine Auslieferungsziele für das Jahr 2025 drastisch revidieren müssen. Anstatt der ursprünglich angestrebten 75 C919-Maschinen wird das Unternehmen nun voraussichtlich nur etwa 25 Exemplare des Schmalrumpfflugzeugs ausliefern können. Dieser Rückschlag ist eine Folge von Engpässen in der Lieferkette, die die ambitionierten Pläne Chinas, in den von Airbus und Boeing dominierten Markt vorzudringen, verzögern. Die C919 ist das Prestigeprojekt der chinesischen Luftfahrtindustrie, das bis dato ausschließlich von heimischen Fluggesellschaften bestellt wurde. Ambitionierte Ziele, unvorhergesehene Hindernisse Zu Beginn des Jahres 2025 hatte Comac noch eine optimistische Prognose von 75 Auslieferungen für die C919 abgegeben, was einer Produktion von etwa einem Flugzeug alle fünf Tage entsprochen hätte. Diese Zahl war bereits im März von 50 auf 75 erhöht worden, was das große Vertrauen in die eigene Fertigungskapazität widerspiegelte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg nun jedoch unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, ist dieses Ziel unerreichbar. Die Erwartungen wurden um zwei Drittel gesenkt, und die Fluggesellschaften müssen sich auf weitere Verzögerungen einstellen. Ein Hauptgrund für die Produktionsengpässe sind Probleme in der globalen Lieferkette, insbesondere die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern. Die C919 ist zwar ein chinesisches Produkt, vertraut aber für viele kritische Komponenten auf westliche Technologien. Ein zentrales Beispiel sind die Triebwerke des Typs CFM LEAP-1C, die in einem Joint Venture von General Electric (GE) und Safran hergestellt werden. Zwischenzeitliche Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China führten zu einem vorübergehenden Exportstopp der Triebwerke, was die Produktion massiv beeinträchtigte. Obwohl die Exporte mittlerweile wieder

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Sunexpress expandiert nach Portugal

Die Fluggesellschaft Sunexpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, hat eine neue Flugverbindung zwischen Izmir in der Türkei und Porto in Portugal angekündigt. Die Strecke wird ab dem 5. November 2025 zweimal wöchentlich mit Flugzeugen vom Typ Boeing 737 bedient. Mit dieser Expansion erweitert die türkisch-deutsche Ferienfluggesellschaft ihr Streckennetz in Europa und erschließt einen neuen Markt. Die neue Route ist Teil der Winterstrategie von Sunexpress, die darauf abzielt, auch in der Nebensaison neue Destinationen zu erschließen. Für Porto bedeutet die Verbindung eine zusätzliche Anbindung an die Türkei, während Izmir dadurch noch mehr europäische Touristen anziehen will. Die Fluggesellschaft, die sich als „Value Carrier“ positioniert, bietet Hin- und Rückflugtickets für die neue Strecke ab einem Preis von rund 100 Euro an. Sunexpress hat in den vergangenen Jahren eine aggressive Wachstumsstrategie verfolgt und strebt an, die Flotte bis zum Jahr 2035 auf 166 Flugzeuge zu erweitern. Das Unternehmen hat zudem neue Flugrouten nach Europa angekündigt, unter anderem nach Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien. Die neue Verbindung nach Portugal stärkt das Bestreben der Airline, eine Brücke zwischen der Türkei und Europa zu schlagen und ganzjährig den Reiseverkehr zu fördern. Die Strecke zwischen Izmir und Porto, die eine Flugzeit von rund viereinhalb Stunden hat, ist auch eine Reaktion auf die steigende Nachfrage von Reisenden nach alternativen Reisezielen abseits der klassischen Mittelmeerstrände. Die Airline, die in der Vergangenheit vorwiegend auf den deutschen Markt konzentrierte, diversifiziert ihr Angebot und bindet neue Länder an die türkische Riviera und Anatolien an.

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Preisanalyse im US-Luftverkehr: Inlandsflüge werden günstiger, doch Unterschiede bleiben

Eine aktuelle Studie des Finanzdienstleisters NetCredit zeigt, daß die Preise für Inlandsflüge in den Vereinigten Staaten im Jahr 2024 in den meisten Staaten gesunken sind. Die Analyse, die auf Daten des U.S. Bureau of Transportation Statistics basiert, vergleicht die durchschnittlichen Flugpreise und setzt sie in Relation zu den lokalen Löhnen, um die Erschwinglichkeit der Reisen zu bewerten. Während sich das Reisen in den USA insgesamt durch gesunkene Preise und geringere Passagierzahlen aus dem Ausland als vorteilhaft erweist, gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesstaaten und Flughäfen. Hawaii bleibt der Bundesstaat mit den günstigsten Flugpreisen, während New Jersey die erschwinglichste Option für Inlandsflüge darstellt. Preise und Erschwinglichkeit: Wer profitiert am meisten? Die Studie von NetCredit offenbart deutliche regionale Unterschiede bei den Flugpreisen. Mit einem durchschnittlichen Flugpreis von 287,79 US-Dollar im Jahr 2024 ist Hawaii der günstigste Staat für Inlandsflüge. Dicht gefolgt wird der Inselstaat von New Jersey (308,70 US-Dollar) und Florida (325,25 US-Dollar). Besonders hervorzuheben ist West Virginia, das den größten Preisrückgang aller Bundesstaaten verzeichnete. Hier sanken die durchschnittlichen Flugkosten um 74,93 US-Dollar zwischen 2023 und 2024. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise in Alaska (+51,18 US-Dollar) und Wyoming (+21,25 US-Dollar) am stärksten an. Die Erschwinglichkeit der Flüge, gemessen an der Anzahl der Arbeitsstunden, die zum Erwerb eines durchschnittlichen Tickets erforderlich sind, zeigt ein anderes Bild. Hier liegt New Jersey an der Spitze der Rangliste. Ein durchschnittlicher Inlandsflug kostet dort lediglich das Äquivalent von 8,41 Arbeitsstunden. Die erschwinglichsten Staaten sind überwiegend jene mit hohen Durchschnittslöhnen und günstigen Flugpreisen. Dies unterstreicht,

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Qantas nimmt neue Airbus-Flugzeuge in Betrieb

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat am Donnerstag ihre ersten beiden Airbus A321XLR in den regulären Flugdienst gestellt. Die neuen Flugzeuge, die auf die Namen Great Ocean Road und Outback Way getauft wurden, bedienten zunächst die Strecken von Sydney nach Melbourne und Perth. Qantas ist die erste Airline in der Region Asien-Pazifik und weltweit die vierte Fluggesellschaft, die dieses neue Langstreckenflugzeug in ihre Flotte aufnimmt. Der A321XLR bietet eine erhöhte Kapazität von 197 Sitzen, was eine Steigerung im Vergleich zu den Boeing 737-Modellen darstellt, die sie teilweise ersetzen sollen. Die Kabine zeichnet sich durch größere Fenster, ein geräumigeres Design und mehr Stauraum für Handgepäck aus. Mit einer Reichweite von bis zu 8700 Kilometern ist das Modell nicht nur für Inlandsflüge geeignet, sondern soll zukünftig auch Ziele in Südostasien bedienen. Der neue Flugzeugtyp, der von der europäischen Luftfahrtbehörde EASA und der australischen CASA zugelassen wurde, soll die Flotte von Qantas modernisieren und erweitern. Bis Mitte 2026 plant die Fluggesellschaft, insgesamt sieben dieser Flugzeuge in Betrieb zu nehmen. Insgesamt hat Qantas 48 Maschinen dieses Typs bestellt. Das Unternehmen gehört zu den ersten Betreibern der A321XLR. Vor Qantas hatten bereits Fluggesellschaften wie JetBlue und die spanische Iberia den A321XLR in ihre Flotte aufgenommen. Die Inbetriebnahme der neuen Flugzeuge ist Teil der strategischen Erneuerung der Flotte von Qantas, um die Effizienz der Betriebsabläufe zu steigern und die Position der Fluggesellschaft als führender Anbieter in der Region zu stärken. Die neuen Flugzeuge sollen zur Modernisierung der Langstreckenflotte beitragen und neue Routen ermöglichen.

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Verbot bleibt in Kraft: Brandenburg lehnt Lockerung des Nachtflugverbots am BER ab

Die Brandenburger Landesregierung hat einem Vorschlag von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) für eine Aufweichung des Nachtflugverbots am Flughafen BER eine klare Absage erteilt. Detlef Tabbert (BSW), der Verkehrsminister des Bundeslandes, erklärte im Brandenburger Landtag, daß eine grundsätzliche oder systematische Flexibilisierung der Regelungen definitiv ausgeschlossen sei. Er betonte, daß die Interessen der Anwohner oberste Priorität hätten. Damit bleibt das bestehende, abgestufte Nachtflugverbot in seiner aktuellen Form bestehen, was weiterhin zu Flugumleitungen in Ausnahmefällen führen wird, aber die konsequente Linie der Brandenburger Politik bestätigt. Die geltenden Regelungen und die Debatte um ihre Flexibilisierung Am Flughafen BER gilt ein gestuftes Nachtflugverbot, das den regulären Flugbetrieb zwischen 22.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens einschränkt. Eine vollständige Ruhezeit herrscht in den fünf Stunden zwischen Mitternacht und 5.00 Uhr. In den Randzeiten, also von 22.30 Uhr bis Mitternacht und von 5.00 Uhr bis 5.30 Uhr, sind Starts und Landungen von lärmarmen Flugzeugen erlaubt. Von 5.30 bis 6.00 Uhr dürfen auch andere Flugzeugtypen starten und landen. Ausgenommen vom Verbot sind ausschließlich Post-, Regierungs-, Vermessungs- und Ambulanzflüge. Die strikte Einhaltung dieser Regelung führt immer wieder dazu, daß Passagierflugzeuge, die mit wenigen Minuten Verspätung ankommen, ihre Landeerlaubnis verlieren und umgeleitet werden müssen. Im vergangenen Jahr waren laut der Flughafengesellschaft rund 50 Flüge von einer Umleitung betroffen, weil ihre geplante Ankunftszeit zwischen 22.00 Uhr und Mitternacht lag. Kai Wegner hatte daher vorgeschlagen, eine Diskussion über Ausnahmen bei geringfügigen Abweichungen zu führen, um Umwege und die damit verbundenen Kosten für die Airlines und Unannehmlichkeiten für die Passagiere zu

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Lufthansa City Airlines expandiert nach Frankfurt

Die junge Fluggesellschaft Lufthansa City Airlines, jüngste Tochter der Lufthansa Group, wird ihr Streckennetz im kommenden Jahr um einen wichtigen Standort erweitern. Im ersten Quartal 2026 plant die Airline, eine Basis am Frankfurter Flughafen einzurichten und von dort aus neue Routen mit Airbus A320 Neo-Flugzeugen anzubieten. Wie das Portal Aero Routes berichtet, sind insgesamt vier neue Destinationen von Frankfurt aus geplant. Die neuen Verbindungen sollen ab Februar 2026 schrittweise aufgenommen werden. Den Anfang macht am 9. Februar eine Strecke nach Manchester, die sechsmal wöchentlich bedient wird. Einen Tag später folgen zwei tägliche Flüge nach Berlin. Ab dem 19. Februar können Reisende einmal pro Woche nach Valencia fliegen. Ab dem 1. März 2026 werden auch Düsseldorf und Málaga in den Flugplan aufgenommen, jeweils mit sieben wöchentlichen Flügen. Die Expansion nach Frankfurt ist ein strategischer Schritt der Lufthansa Group, um das Angebot an ihren beiden Hauptdrehkreuzen Frankfurt und München zu stärken. Während Lufthansa City Airlines den Flugbetrieb zunächst ab München aufgenommen hatte, soll die neue Basis in Frankfurt dazu beitragen, das Geschäft mit Zubringerflügen zu den Interkontinentalstrecken der Lufthansa zu festigen. Die Entscheidung für den Einsatz von Airbus A320 Neo-Flugzeugen auf diesen Routen unterstreicht die Absicht, auch auf Kurz- und Mittelstrecken moderne Flugzeugtypen zu nutzen. Die Flotte von Lufthansa City Airlines soll bis 2028 auf bis zu 40 Flugzeuge anwachsen. Die neuen Routen ergänzen das bestehende Angebot der Lufthansa Group und sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Kurz- und Mittelstreckenmarkt zu erhöhen. Die Airline wurde im Jahr 2023 gegründet, um die

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Strategische Neuausrichtung: Austrian Airlines setzt auf Jung von Matt Donau für Markenevolution

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat sich für die Wiener Kreativagentur Jung von Matt Donau als neuen Partner für ihre Markenkommunikation entschieden. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnte sich die Agentur durchsetzen. Die Zusammenarbeit markiert eine Änderung der strategischen Weiterentwicklung von Austrian Airlines, die bis zum 70-jährigen Jubiläum im Jahr 2027 eine umfassende Neuausrichtung anstrebt. Ziel ist es, die Marke zu stärken, ein jüngeres Publikum anzusprechen und eine globale Kommunikationsplattform zu etablieren, die einen konsistenten Auftritt in allen Bereichen sicherstellt. Die Hintergründe der Zusammenarbeit Die Entscheidung, das Kreativ- und Markenbudget neu zu vergeben, ist Teil einer umfassenden Strategie der Austrian Airlines, wie CEO Annette Mann betont. Man wolle die Marke weiterentwickeln, ohne ihren typisch österreichischen Charme zu verlieren. Ingrid Gogl, die Head of Brand & Communication bei Austrian Airlines, erklärte, daß das Konzept von Jung von Matt Donau überzeugte, weil es „zeitgemäß, auf die österreichische Identität zugeschnitten und auf den internationalen Markt ausgerichtet“ sei. Die Agentur war bereits von 2007 bis 2014 für die Airline tätig, was die neue Partnerschaft auf einer bekannten und vertrauensvollen Basis aufbaut. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Aktivitäten der führenden Kreativagenturen der Austrian Airlines zusammenzuführen. Dies soll die Kommunikationsaktivitäten standardisieren und einen konsistenten Markenauftritt gewährleisten. Ein zentrales Element der neuen Strategie ist das emotionale Storytelling, durch das die Marke mit positiven Emotionen verknüpft werden soll. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Austrian Airlines zu einer „Love Brand“ zu machen – eine Marke, die von den Menschen geliebt wird. Ziele der Markenevolution: Ein jüngeres Publikum ansprechen Ein

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Wiener Veranstaltung für Tourismus-Start-ups

Die Eventreihe „Travel Start-up Night“ kehrt nach Österreich zurück. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Travel Industry Club Tourismus Austria (TICT), dem Forschungsinstitut für das Recht des Tourismus, der Mobilität und der Freizeitwirtschaft (FIRTour), dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) sowie dem deutschen Travel Industry Club. Am 11. November 2025 sollen junge Unternehmen aus den Bereichen Tourismus, Mobilität und Hotellerie die Möglichkeit erhalten, ihre innovativen Konzepte vorzustellen. Die teilnehmenden Start-ups präsentieren ihre Ideen in einem sogenannten 7+3 Pitch-Format, bei dem ihnen sieben Minuten für die Präsentation und drei Minuten für Fragen zur Verfügung stehen. Das Publikum wählt im Anschluß den überzeugendsten Kandidaten, der sich für das große Jahresfinale in Deutschland qualifiziert. Dort hat der Gewinner die Chance auf den Titel „Travel Start-up des Jahres 2025“. Solche Veranstaltungen bieten jungen Unternehmen eine wichtige Plattform, um sich der Branche zu präsentieren und potentielle Investoren zu finden. Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird eine Keynote-Rede von Robert Kopka, dem Gründer des Wiener Unternehmens startmatch.ai, sein. Das Start-up hat sich darauf spezialisiert, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz bei der Identifizierung und Erstellung von Förderanträgen zu helfen, was insbesondere für junge Unternehmen von großer Bedeutung ist. Nach den Präsentationen gibt es eine Networking-Gelegenheit, bei der sich Branchenvertreter, Investoren und Studierende austauschen können. Die „Travel Start-up Night“ findet in der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien statt. Die Teilnahme ist für Mitglieder der veranstaltenden Clubs sowie für Studierende und touristische Start-ups kostenfrei. Für externe Gäste wird eine Gebühr von 50 Euro erhoben. Interessierte Start-ups können sich per E-Mail für die

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Politisches Kräftemessen in Montreal: USA und Europa blockieren Rußlands Rückkehr in den ICAO-Rat

Die Vereinigten Staaten und mehrere europäische Regierungen lehnen den Versuch Rußlands ab, wieder in den Verwaltungsrat der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) aufgenommen zu werden. Während eines Treffens der Delegierten in Montreal kritisierte US-Verkehrsminister Sean Duffy das Verhalten Moskaus im Luftraum, namentlich GPS-Spoofing und wiederholte Luftraumverletzungen. Er argumentierte, daß die Sanktionen und die damit verbundenen Sicherheitsbedenken Rußland für die Mitgestaltung globaler Luftfahrtregeln ungeeignet machten. Der Streit spiegelt die andauernden geopolitischen Spannungen wider und zeigt die Versuche Rußlands, die Luftfahrtsanktionen zu umgehen und seine Rolle auf der internationalen Bühne wieder zu stärken. Rußlands Streben nach Einfluß und die westliche Ablehnung Rußland hatte seinen Sitz im ICAO-Rat im Jahr 2022 verloren, kurz nach dem Einmarsch in die Ukraine. Die Wiedererlangung dieses Sitzes wäre für Moskau von großer Bedeutung, da der ICAO-Rat einen direkten Einfluß auf internationale Luftfahrtstandards, Zertifizierungsregeln und Sicherheitsüberprüfungen ausübt. Die USA und ihre Verbündeten sind der Auffassung, daß eine Wiederaufnahme Rußlands die Glaubwürdigkeit der Organisation untergraben würde, da Rußland weiterhin gegen die grundlegenden Normen verstoße, die der ICAO-Rat aufrechterhalten soll. Im Gegenzug nutzt Rußland die Versammlung in Montreal, um auf eine Lockerung der gegen seine Luftfahrtindustrie verhängten Sanktionen zu drängen. In eingereichten Dokumenten argumentierte Moskau, daß die Beschränkungen für Ersatzteile, Wartung und Versicherung für Flugzeuge westlicher Bauart Sicherheitsrisiken darstellten. Russische Fluggesellschaften betreiben immer noch Hunderte von Boeing– und Airbus-Jets, die auf externe Zulieferer angewiesen sind. Reuters zufolge behaupten russische Beamte, daß diese Verbote die Fluggesellschaften dazu zwängen, Flugzeuge stillzulegen oder Teile aus anderen Maschinen auszubauen („scavenging“), was die Flugsicherheit gefährde. Die Forderung

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Nach Cyberangriff: Flughafen Brüssel beschleunigt Systemumstellung

Nach dem Cyberangriff auf die Check-in-Systeme des Dienstleisters Collins Aerospace beschleunigt der Flughafen Brüssel die Einführung eines neuen Abfertigungssystems. Da Collins nicht bestätigen konnte, daß die betroffenen alten Systeme wiederhergestellt werden, hat der Flughafen in Abstimmung mit dem amerikanischen Unternehmen beschlossen, das neue, ursprünglich für November geplante System vorzuziehen. Die Störungen hatten am Freitagabend begonnen und zu erheblichen Verzögerungen und Flugausfällen geführt. Die Umstellung auf das neue System der nächsten Generation erfordert die Installation neuer Hardware, darunter neue Server und 500 Arbeitsplätze für die Fluggesellschaften und Bodenabfertiger. Obwohl dieser Prozeß normalerweise Wochen in Anspruch nimmt, arbeiten die IT-Experten des Flughafens und von Collins gemeinsam daran, die Umstellung zu beschleunigen. Der Flughafen Brüssel geht davon aus, daß die Fluggesellschaften ab Montag schrittweise an das neue System angeschlossen werden können. Trotz der Störungen konnte der Flughafen weiterhin täglich mehr als 500 Flüge abwickeln und über 70.000 Passagiere befördern. Um dem Flughafenpersonal und den Fluggesellschaften größtmögliche Planbarkeit zu ermöglichen, hat der Flughafen Brüssel die Fluggesellschaften gebeten, die derzeitige Annullierungsrate von rund zehn Prozent bis einschließlich Sonntag, den 28. September, beizubehalten. Die Situation werde täglich neu bewertet, um eine möglichst baldige Rückkehr zum Normalbetrieb zu gewährleisten. Die Annullierungen sind Teil der Maßnahmen zur Schadensbegrenzung, die der Flughafen bereits seit Beginn des Vorfalls am Freitagabend umgesetzt hat. Der Flughafen Brüssel bedankte sich bei der Flughafengemeinschaft und den Mitarbeitern für ihren Einsatz und bei den Passagieren für ihre Geduld. Der jüngste Vorfall in Brüssel reiht sich in eine Reihe von Cyberangriffen auf die Luftfahrtbranche ein. Auch

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