Flughafen Köln/Bonn (Foto: Jan Gruber).
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Flughafen Köln/Bonn investiert 25 Millionen Euro in CT-Scanner für alle Kontrollspuren

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Der Flughafen Köln/Bonn (CGN) plant als erster großer Flughafen in Deutschland, seine gesamte Sicherheitskontrolle vollständig mit modernen CT-Scannern auszustatten. Die umfassende Modernisierung und Umgestaltung der Kontrollspuren in Terminal 1 hat nach den Herbstferien begonnen. Die ersten neuen Spuren sollen Anfang des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden, die gesamte Anlage mit elf Kontrollspuren soll bis zum nächsten Sommer vollständig ausgerüstet sein.

Die Investition des Flughafenbetreibers in die Modernisierung des Sicherheitsbereichs beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Die Maßnahme erfolgt, nachdem der rheinische Flughafen die Organisation der Sicherheitskontrollen zu Jahresbeginn von der Bundespolizei übernommen hat und diese seitdem in Eigenregie steuert. Die neuen CT-Scanner (Computertomographie-Scanner) ermöglichen eine dreidimensionale Bildgebung des Handgepäcks, wodurch Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops im Handgepäck verbleiben können. Dies soll den Kontrollprozess für Passagiere deutlich beschleunigen.

Der Trend zur Aufrüstung mit moderner Sicherheitstechnik zeigt sich auch an anderen deutschen Flughäfen. Der Flughafen Stuttgart (STR) bereitet sich ebenfalls auf die neue Scanner-Generation vor. Anfang November soll der Umbau der Passagierkontrollen im Terminal 3 beginnen, um die Kontrollspuren zu erweitern und für den späteren Einsatz von CT-Geräten vorzubereiten.

Wegen dieser Bauarbeiten bleiben die betroffenen Spuren im Terminal 3 voraussichtlich bis Ende März 2026 geschlossen. Die Passagierkontrollen in Terminal 3 sollen pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Die Investitionen in die CT-Technologie gelten als branchenweiter Standard, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen und gleichzeitig den Komfort für Fluggäste zu verbessern.

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