November 12, 2025

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November 12, 2025

Italienische Bahngesellschaften planen Markteinstieg in Deutschland

Der Fernverkehr auf deutschen Schienen, der bisher nahezu vollständig von der Deutschen Bahn (DB) dominiert wird, könnte in naher Zukunft deutliche Konkurrenz aus Italien erhalten. Sowohl die staatliche Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane (FS) als auch der private Hochgeschwindigkeitsanbieter Italo planen, Verbindungen in Deutschland anzubieten. Dies würde den Wettbewerb im nationalen Bahnfernverkehr signifikant erhöhen. Besonders weit fortgeschritten scheinen die Planungen des privaten Konkurrenten Italo zu sein. Nach Medienberichten plant das Unternehmen, einen mittleren einstelligen Milliardenbetrag in die Beschaffung von bis zu 40 neuen Hochgeschwindigkeitszügen zu investieren. Ziel ist die Etablierung von stündlichen oder zweistündlichen Verbindungen innerhalb Deutschlands. Zur Umsetzung dieser Pläne hat Italo bereits eine Tochtergesellschaft in Deutschland gegründet und die Betriebserlaubnis als Eisenbahnverkehrsunternehmen bei den zuständigen Behörden beantragt. Um jedoch eine so massive Investition tätigen zu können, fordert Italo eine entsprechende Planungssicherheit. Diese soll in Form von langfristigen Rahmenverträgen für den Zugang zu den Bahnstrecken (Trassen) durch die Bundesnetzagentur und die Politik gewährleistet werden. Derzeit liegt der Marktanteil der Deutschen Bahn im Fernverkehr bei über 95 Prozent, abgesehen von Nischenanbietern wie Flixtrain. Das Bundesverkehrsministerium signalisierte auf Anfrage grundsätzliche Offenheit für die Einführung von mehr Wettbewerb im deutschen Fernverkehr. Ein solcher Markteintritt könnte für Reisende potenziell zu neuen Verbindungen und besseren Preisen führen, während er für die DB eine Herausforderung ihrer Quasi-Monopolstellung darstellen würde. Bereits vor den konkreten Plänen von Italo war bekannt geworden, dass auch die italienische Staatsbahn FS einen Einstieg in das deutsche Fernverkehrsgeschäft prüft. Die möglichen Aktivitäten beider italienischer Akteure unterstreichen das steigende Interesse ausländischer Bahnbetreiber am

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Medizinischer Notfall zwingt SAS-Flug nach Teneriffa zur Zwischenlandung in Amsterdam

Ein Flug der Scandinavian Airlines (SAS) musste am Sonntagmorgen unplanmäßig auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol landen. Der Flug SK7407 war von Oslo nach Teneriffa unterwegs, als sich an Bord der Airbus A320neo (Kennzeichen SE-RUD) ein medizinischer Notfall ereignete. Die Piloten setzten das Notsignal „Squawk 7700“ ab, um eine sofortige Priorität bei der Landung zu erhalten. Wie der Kommunikationsmanager von SAS, Øystein Schmidt, bestätigte, handelte es sich um eine akute Erkrankung eines Passagiers während des Fluges, weshalb die Crew in Übereinstimmung mit den normalen Verfahren eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Amsterdam durchführte. Die Entscheidung für einen medizinischen Notfall-Stopp wird getroffen, wenn die medizinische Versorgung an Bord nicht ausreichend ist oder eine sofortige notärztliche Behandlung erforderlich wird. Nach der Landung in Amsterdam erhielt der betroffene Passagier umgehend medizinische Betreuung durch Sanitäter am Boden. Der Flughafen Schiphol gilt aufgrund seiner zentralen Lage und exzellenten medizinischen Infrastruktur als häufig gewählter Ausweichflughafen für Notfälle im europäischen Luftraum. Nachdem die Situation gelöst und der Passagier versorgt war, konnte der Flug SK7407 seinen planmäßigen Weiterflug nach Teneriffa wieder aufnehmen. Die Zeitverzögerung in Amsterdam belief sich auf etwas mehr als eine Stunde am Boden. Solche unvorhergesehenen Zwischenstopps, die durch medizinische Notfälle ausgelöst werden, führen zu Verzögerungen im Flugplan, sind aber ein Ausdruck der strengen Sicherheits- und Verfahrensprotokolle in der zivilen Luftfahrt, die die Gesundheit der Passagiere als oberste Priorität sehen. Die erfolgreiche und schnelle Abwicklung des Notfalls in Amsterdam ermöglichte es den übrigen Passagieren, ihre Reise mit einer relativ geringen Verspätung fortzusetzen.

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Transavia Niederlande erhält ersten Airbus A321neo mit neuem Design

Die Low-Cost-Airline Transavia, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, hat die Auslieferung ihres vierzehnten Airbus A321neo und des ersten dieser Maschinen für Transavia Niederlande angekündigt. Das Flugzeug, das bereits in Hamburg-Finkenwerder den Lackierhangar verlassen hat, trägt das aktualisierte Design der Airline und soll Mitte Dezember an den niederländischen Teil der Fluggesellschaft übergeben werden. Die Auslieferung des neuen Airbus A321neo markiert einen wichtigen Meilenstein im laufenden Flottenerneuerungsprogramm von Transavia. Das Unternehmen ist bestrebt, seine derzeitige Flotte von Boeing-Flugzeugen schrittweise durch moderne Modelle der Airbus A320neo-Familie zu ersetzen. Dies betrifft sowohl die niederländische als auch die französische Sparte von Transavia. Die A321neo-Maschinen bieten dabei eine höhere Sitzplatzkapazität im Vergleich zu den älteren Boeing-Modellen, was zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit auf den Hauptstrecken beiträgt. Transavia plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren konsequent weiter zu modernisieren. Für das Jahr 2026 erwartet die Airline die Zustellung von sieben weiteren Airbus A321neo-Flugzeugen. Mit dem Austausch der Flugzeuge verfolgt Transavia das Ziel, die operative Leistung zu verbessern und gleichzeitig den Passagierkomfort durch modernere Kabinenausstattungen zu erhöhen. Der A321neo ist bekannt für seine hohe Effizienz und trägt zur langfristigen Kostensenkung im Flugbetrieb bei. Die Umstellung der Flotte auf einheitliche Modelle innerhalb der Air France-KLM-Gruppe, zu der Transavia gehört, ist ein strategischer Schritt zur Vereinfachung der Wartung und des Betriebs.

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Flughafen Köln/Bonn investiert 25 Millionen Euro in CT-Scanner für alle Kontrollspuren

Der Flughafen Köln/Bonn (CGN) plant als erster großer Flughafen in Deutschland, seine gesamte Sicherheitskontrolle vollständig mit modernen CT-Scannern auszustatten. Die umfassende Modernisierung und Umgestaltung der Kontrollspuren in Terminal 1 hat nach den Herbstferien begonnen. Die ersten neuen Spuren sollen Anfang des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden, die gesamte Anlage mit elf Kontrollspuren soll bis zum nächsten Sommer vollständig ausgerüstet sein. Die Investition des Flughafenbetreibers in die Modernisierung des Sicherheitsbereichs beläuft sich auf rund 25 Millionen Euro. Die Maßnahme erfolgt, nachdem der rheinische Flughafen die Organisation der Sicherheitskontrollen zu Jahresbeginn von der Bundespolizei übernommen hat und diese seitdem in Eigenregie steuert. Die neuen CT-Scanner (Computertomographie-Scanner) ermöglichen eine dreidimensionale Bildgebung des Handgepäcks, wodurch Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops im Handgepäck verbleiben können. Dies soll den Kontrollprozess für Passagiere deutlich beschleunigen. Der Trend zur Aufrüstung mit moderner Sicherheitstechnik zeigt sich auch an anderen deutschen Flughäfen. Der Flughafen Stuttgart (STR) bereitet sich ebenfalls auf die neue Scanner-Generation vor. Anfang November soll der Umbau der Passagierkontrollen im Terminal 3 beginnen, um die Kontrollspuren zu erweitern und für den späteren Einsatz von CT-Geräten vorzubereiten. Wegen dieser Bauarbeiten bleiben die betroffenen Spuren im Terminal 3 voraussichtlich bis Ende März 2026 geschlossen. Die Passagierkontrollen in Terminal 3 sollen pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Die Investitionen in die CT-Technologie gelten als branchenweiter Standard, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen und gleichzeitig den Komfort für Fluggäste zu verbessern.

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Eurowings führt automatische Passkontrolle für Non-Schengen-Flüge ein

Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat ihren Service für Reisende auf Non-Schengen-Flügen erweitert. Ab sofort bietet die Airline eine automatisierte Dokumentenüberprüfung an. Diese neue Funktion ermöglicht es Passagieren, ihre Passdaten bereits beim Online-Check-in über die Eurowings-Webseite oder -App selbstständig einzugeben und prüfen zu lassen. Das neue System zielt darauf ab, den Check-in-Prozess zu beschleunigen und den Komfort für die Fluggäste zu erhöhen. Bei erfolgreicher Durchführung der digitalen Überprüfung entfällt für die Reisenden der zusätzliche und zeitraubende Dokumentencheck durch das Personal am Flughafen. Dies ist insbesondere bei internationalen Flügen außerhalb des Schengen-Raums von Bedeutung, wo die Prüfung von Reisedokumenten obligatorisch ist. Die automatische Überprüfung ist Teil eines größeren Trends in der Luftfahrtindustrie zur Digitalisierung von Prozessen. Experten sehen darin einen wichtigen Schritt, um Wartezeiten an den Schaltern zu reduzieren und die Effizienz des Bodenbetriebs zu steigern, insbesondere an stark frequentierten Flughäfen. Die Möglichkeit, die Gültigkeit von Pässen und Visa im Vorfeld digital prüfen zu lassen, reduziert das Risiko von Problemen am Abflugtag und unterstützt die Einhaltung internationaler Reisebestimmungen. Die automatisierte Kontrolle ist für alle Flüge von Eurowings in Länder außerhalb des Schengen-Abkommens verfügbar. Mit der Einführung dieses Dienstes folgt Eurowings dem Vorbild anderer großer internationaler Fluggesellschaften, die ähnliche digitale Lösungen zur Verifizierung von Reisedokumenten nutzen. Die Maßnahme soll die operative Abwicklung verbessern und den Passagieren einen reibungsloseren Start in ihre Reise ermöglichen.

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EU-Kommission beschließt einheitliche Methode zur Berechnung von Transportemissionen

Mit „Count Emissions EU“ schafft die Europäische Union einen lang erwarteten Standard zur Vergleichbarkeit von Emissionen über alle Verkehrsträger hinweg – Die Reisebranche begrüßt den Schritt als wesentliche Grundlage für Transparenz und Berichterstattung. Die Europäische Union hat einen wichtigen Schritt zur Standardisierung von Unternehmensdaten im Mobilitätssektor vollzogen. Die EU-Kommission hat sich auf „Count Emissions EU“ geeinigt, eine einheitliche Methode zur Berechnung der Emissionen von Treibhausgasen im Verkehrswesen. Dieser neue Standard soll die bislang zersplitterten und uneinheitlichen Verfahren ablösen und damit eine konsistente Vergleichbarkeit von Emissionswerten über alle Verkehrsträger hinweg ermöglichen – von der Schiene über die Straße und das Wasser bis hin zur Luftfahrt. Die Einführung dieser gemeinsamen Berechnungsgrundlage wird seit Jahren von der Reise- und Transportbranche gefordert, da verlässliche und vergleichbare Daten die Basis für interne Berichterstattung, externe Kommunikation sowie für Ausgleichszahlungen bilden. Die Vereinbarung der Kommission gilt als wegweisend, wenngleich sie noch der formalen Billigung durch das Europäische Parlament und den Rat bedarf, was jedoch als Formalität erachtet wird. In der Praxis soll „Count Emissions EU“ zum de-facto-Standard für den europäischen Verkehrssektor aufsteigen. Obwohl die Teilnahme an der Emissionsberechnung für Unternehmen freiwillig bleibt, verpflichtet der Standard Organisationen, die sich für eine Messung entscheiden, künftig zur Anwendung der neuen EU-Methode. Dies soll die Berichterstattung vereinfachen, die Transparenz am Markt erhöhen und die Vergleichbarkeit von Dienstleistungen stärken. Uneinheitliche Modelle erschwerten Marktübersicht und Datenqualität Die Notwendigkeit eines einheitlichen Standards resultiert aus den erheblichen Diskrepanzen, die durch die bisherige Praxis entstanden sind. Vor der Einführung von „Count Emissions EU“ nutzten Anbieter und

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Spirit Airlines vereinbart Lohnzugeständnisse mit Personal zur Kostensenkung

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat im Rahmen ihres laufenden Restrukturierungsverfahrens nach „Chapter 11“ vorläufige Vereinbarungen mit den Gewerkschaften ihrer Piloten und Flugbegleiter über Vertragszugeständnisse erzielt. Diese Schritte sind Teil eines umfassenden Sparprogramms, das die finanzielle Stabilität der Fluggesellschaft wiederherstellen soll. Auch die Führungsebene der Airline hat sich zu Gehaltskürzungen verpflichtet. Die Air Line Pilots Association (ALPA), die die Piloten von Spirit Airlines vertritt, bestätigte, dass nach intensiven Verhandlungen eine grundsätzliche Einigung über Änderungen des bestehenden Tarifvertrages erzielt wurde. Im Sinne der Fairness und zur Unterstützung der Sanierungsbemühungen hat die Fluggesellschaft zugesagt, dass die Führungsebene Gehaltskürzungen in mindestens gleicher prozentualer Höhe wie die Piloten akzeptieren wird. Die getroffenen Vereinbarungen zur Kostenreduzierung bedürfen noch der Ratifizierung durch die Mitglieder der Piloten- und Flugbegleitergewerkschaften. Darüber hinaus ist eine gerichtliche Genehmigung im Zuge des Chapter 11-Verfahrens erforderlich. Die Einigung signalisiert jedoch eine Bereitschaft aller Beteiligten, zur Sanierung des Unternehmens beizutragen. Spirit Airlines erwartet, dass die grundsätzlichen Vereinbarungen jährliche Einsparungen generieren werden, deren Höhe ausreicht, um die finanziellen Vorgaben für die nächste Inanspruchnahme der Schuldnerfinanzierung (Debtor-in-Possession, DIP-Finanzierung) zu erfüllen. Solche Finanzierungen sind in US-Insolvenzverfahren nach Chapter 11 unerlässlich, um den Geschäftsbetrieb während der Restrukturierung aufrechtzuerhalten. Spirit Airlines hatte im Jahr 2024 Insolvenz anmelden müssen, nachdem ein Übernahmeversuch durch JetBlue Airways gescheitert war und die finanzielle Lage der Airline durch anhaltende Verluste unter Druck geraten war. Die nun erzielten Lohnzugeständnisse sind ein entscheidender Schritt, um die Sanierung erfolgreich abzuschließen und das Unternehmen langfristig als unabhängigen Low-Cost-Carrier im US-Markt zu positionieren.

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F1 Arcade Las Vegas eröffnet als neue Vorzeigedestination im Caesars Palace

Das von Anamo Design Studio entworfene F1 Arcade Las Vegas feiert seine spektakuläre Eröffnung und setzt neue Maßstäbe für erlebnisorientierte Gastronomie und Unterhaltung am Strip. Die neue Attraktion in den Forum Shops des Caesars Palace vereint hochmoderne Rennsimulatoren mit einem anspruchsvollen gastronomischen Angebot und dynamischem Nachtleben, um die anhaltende Faszination der Formel 1 ganzjährig in die Stadt zu bringen. Mit der Eröffnung der F1 Arcade Las Vegas in den renommierten Caesars Palace Forum Shops ist eine bahnbrechende neue Anlaufstelle entstanden, die das Konzept eines Premium-Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebs am berühmten Las Vegas Strip neu definiert. Das Projekt, das als bisher ambitioniertestes US-Vorhaben des Londoner Anamo Design Studio gilt, verbindet immersives Design, gehobene Küche und eine pulsierende Nachtclub-Atmosphäre zu einem unvergleichlichen Erlebnis, das direkt auf die wachsende Begeisterung für den Motorsport in der Region reagiert. Adam Breeden, Gründer und CEO von F1 Arcade, betonte anlässlich der Eröffnung den idealen Zeitpunkt und Standort für die neue Attraktion: „Da der Rennsport diesen Herbst Las Vegas im Sturm erobert, gibt es keinen besseren Zeitpunkt und keinen besseren Ort für die Eröffnung einer F1 Arcade.“ Er hob hervor, dass die Stadt von Adrenalin und unvergesslichen Momenten lebe – genau das, was die Gäste in der F1 Arcade erwarten können: Weltklasse-Simulatoren, mitreißende Public Viewings und eine Atmosphäre, die die Rennhingabe über das gesamte Jahr aufrechterhält. Die Einrichtung ist darauf ausgelegt, über die reinen Rennveranstaltungen hinaus ein permanentes Zentrum für Fans und ein luxuriöses Freizeitziel für die breite Masse zu sein. Zwei Ebenen der Extravaganz mit kinetischer Lichtchoreografie

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Stadt Klagenfurt gibt Flughafenanteile nicht ab

Die Landeshauptstadt Klagenfurt hat in einer bedeutenden strategischen Kehrtwende beschlossen, ihre Anteile am Flughafen Klagenfurt (KLU) vorerst zu behalten und eine Finanzspritze für notwendige Investitionen bereitzustellen. Dieser Entschluss beendet vorerst die Spekulationen um einen möglichen Ausstieg der Kommune aus dem Flughafenbetrieb und signalisiert ein Bekenntnis zur Rolle des Flughafens als zentrale Verkehrsinfrastruktur Kärntens. Die Finanzierung der städtischen Investitionen soll teilweise durch die Verpachtung von ungenutzten Flächen auf dem Flughafenareal generiert werden, ein Schritt, der als Schlüssel zur zukünftigen Kostendeckung des Flugplatzes gilt. Dieser Beschluss, der am Dienstag bekannt wurde, stellt einen wichtigen Meilenstein in der Sanierung und Neuausrichtung des Klagenfurter Flughafens dar, der in den vergangenen Jahren immer wieder im Zentrum finanzieller und politischer Auseinandersetzungen stand. Klagenfurt wird sich in den kommenden zwei Jahren neben dem Land Kärnten an den Investitionen beteiligen. Finanzielle Beteiligung und Sicherung der Liquidität Die Landeshauptstadt Klagenfurt sieht sich in der Pflicht, einen Beitrag zur Sicherung des Flugbetriebs und zur Weiterentwicklung der Infrastruktur zu leisten. Nach Angaben von Finanz-Stadträtin Constanze Mohar (SPÖ) beträgt der Anteil der Landeshauptstadt für die anstehenden Investitionen am Flughafen 1,3 Millionen Euro. Sie bestätigte gegenüber dem ORF Kärnten, dass Klagenfurt sich auch in den nächsten zwei Jahren finanziell engagieren wird, um gemeinsam mit dem Land Kärnten die notwendigen Mittel bereitzustellen. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines komplexen Eigentümerkonstrukts, bei dem das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt eine wichtige Rolle spielen, um die strategische Ausrichtung des Flughafens zu gewährleisten. Die Entscheidung, frisches Kapital bereitzustellen, ist ein notwendiges Signal der öffentlichen Hand,

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United-Flugbegleiterin nach Alkoholkonsum im Dienst in London verurteilt

Eine langjährige Flugbegleiterin der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines stand kürzlich in London vor Gericht, nachdem sie während eines Interkontinentalfluges von San Francisco nach London-Heathrow im Dienst Alkohol konsumiert hatte. Wie Medien berichteten, hatte die 56-jährige Amerikanerin mehrere kleine Fläschchen Wodka heimlich getrunken. Ein Test ergab nach der Landung, dass ihr Blutalkoholwert den in Großbritannien für Luftfahrtpersonal zulässigen Grenzwert um das Zehnfache überschritten hatte. Nach der Ankunft in London-Heathrow musste die Flugbegleiterin aufgrund ihres Zustands von Sanitätern behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. In Großbritannien stellt das Ausüben einer luftfahrtbezogenen Tätigkeit unter Alkoholeinfluss ein schwerwiegendes Vergehen dar, das mit einer Haftstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden kann. Vor Gericht gab der Verteidiger der Frau an, seine Mandantin habe sich vor dem Flug isoliert gefühlt und mit der Bewältigung eines Trauerfalls zu kämpfen gehabt. Sie habe den Alkohol getrunken, um sich selbst zu beruhigen. Der Anwalt versicherte, dass die langjährige Mitarbeiterin, die seit 26 Jahren für United Airlines tätig war, ihr Verhalten zutiefst bereue. Das Gericht sah von einer Haftstrafe ab und verhängte stattdessen eine Geldstrafe, da der Flug durch das Verhalten der Flugbegleiterin nicht gestört wurde und keine unmittelbare Gefahr für die Passagiere entstanden war. Dieser Umstand wurde bei der Urteilsfindung berücksichtigt. Solche Vorfälle unterstreichen die strikten Richtlinien im internationalen Luftverkehr hinsichtlich des Alkoholkonsums von Personal im Dienst, die die Einhaltung eines Blutalkoholspiegels von höchstens 0,2 Promille oder weniger fordern. Unmittelbar nach dem Vorfall reichte die betroffene Mitarbeiterin Berichten zufolge ihre Kündigung bei United Airlines ein.

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