Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer und Airlink, eine führende Regionalfluggesellschaft im südlichen Afrika, haben eine Ausweitung ihres Component Pool Program vereinbart. Die neue Vereinbarung umfasst die Unterstützung von zehn neuen Flugzeugen des Typs Embraer E195-E2, welche Airlink über Leasingverträge mit dem Unternehmen Azorra in ihre Flotte integriert. Dieser Schritt festigt die langjährige Partnerschaft und sichert Airlink eine verbesserte operationelle Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der neuen Jets.
Airlink ist bereits seit dem Jahr 2001 Embraer-Kunde und betreibt eine reine Embraer-Flotte. Durch die Integration der zehn neuen E195-E2 in das Pool Program werden künftig insgesamt 78 Flugzeuge der Airline von dem umfassenden Komponentenaustauschservice profitieren. Dieser Service ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Ausfallzeiten der Flugzeuge zu reduzieren und die logistischen Prozesse für die Ersatzteilbeschaffung zu optimieren. Das Pool Program nutzt das umfangreiche technische Fachwissen und das globale Servicenetzwerk von Embraer, um Einsparungen bei Reparatur- und Lagerhaltungskosten für Komponenten zu erzielen und dabei garantierte Leistungsniveaus einzuhalten.
Die Erweiterung der Vereinbarung ist ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie von Airlink in der Region. Die Fluggesellschaft bedient derzeit 67 Routen zu 47 Destinationen in 15 Ländern im südlichen und östlichen Afrika, einschließlich Inselzielen wie Madagaskar und St. Helena. De Villiers Engelbrecht, CEO von Airlink, hob hervor, dass die Erweiterung des Component Inventory Agreement die nötige Sicherheit biete, um die maximalen betrieblichen und wirtschaftlichen Vorteile aus dem Einsatz der neuen E195-E2-Flugzeuge zu ziehen. Die E195-E2 ist das größte Flugzeug der E2-Jet-Familie von Embraer, welche sich als moderne und effiziente Option im Regionalflugsegment etabliert hat. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Rolle von Embraer bei der Unterstützung der modernen Luftfahrtinfrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent.