Autofahrer auf einer Autobahn (Foto: Samuele Errico Piccarini/Unsplash).
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Notlandung eines Motorseglers auf der A2 in Kärnten

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Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte am Samstagnachmittag für eine temporäre Sperre der Süd Autobahn (A2) in Kärnten. Gegen 15:40 Uhr musste ein Motorsegelflugzeug des Typs Scheibe SF 25 C Falke, das oft vereinfacht als Segelflieger bezeichnet wird, in Fahrtrichtung Italien notlanden. Das Ereignis ereignete sich im Gemeindegebiet von Stossau, nahe der Abfahrt Arnoldstein und kurz vor der italienischen Grenze. Das Flugzeug, das vom Flughafen Klagenfurt zu einem Rundflug nach Matrei gestartet war, wurde mutmaßlich durch ein technisches Problem – wahrscheinlich ein Motorschaden – zu der Außenlandung gezwungen.

Der 62-jährige österreichische Pilot und seine 59-jährige Begleiterin blieben bei der Landung, die sicher auf dem Pannenstreifen durchgeführt werden konnte, unverletzt. Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden, obwohl zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der stark frequentierten Autobahn Verkehr herrschte. ÖAMTC-Verkehrsexperte Marc Römer schilderte die Situation als „nicht alltäglich“ und betonte die anfängliche Verwirrung über die eingehende Meldung eines notgelandeten Flugzeugs.

Die Bergungsarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr, unterstützt von sechs Polizeistreifen und der ASFINAG, begannen gegen 16:20 Uhr. Das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 10,78 Metern wurde im Anschluss zum ehemaligen Zollamtsplatz Arnoldstein abgeschleppt, wo es für weitere technische Untersuchungen abgestellt wurde. Die A2 musste für die Dauer der Bergung vorübergehend gesperrt werden, was in Fahrtrichtung Klagenfurt zu Verkehrsbehinderungen führte. Im Gefolge der Landung und der anschließenden Arbeiten bildete sich ein Stau von etwa drei Kilometern Länge. Gegen 17:00 Uhr informierte der Autobahnbetreiber ASFINAG, dass die Fahrbahn wieder frei sei und sich die Verkehrsbehinderungen langsam auflösten.

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