Dezember 2, 2025

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Dezember 2, 2025

Lufthansa bietet Unterstützung für die Bundeswehr im Krisenfall an

Die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, hat ihre Bereitschaft signalisiert, die deutschen Streitkräfte (Bundeswehr) im Falle einer Krise zu unterstützen und damit zur nationalen Sicherheit beizutragen. Lufthansa-CEO Jens Ritter erklärte, das Unternehmen sei darauf vorbereitet, die Kooperation mit der Bundeswehr auszuweiten, falls dies notwendig werden sollte. Dieses Angebot steht im Kontext erhöhter geopolitischer Spannungen, insbesondere nach der Invasion Russlands in die Ukraine, die eine Neubewertung der logistischen und zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland erfordert hat. Hintergrund dieser Bereitschaftserklärung ist der aktualisierte Operationsplan Deutschland, der davon ausgeht, dass das Land im Krisenfall zu einem zentralen Logistikdrehkreuz für die NATO werden könnte. Die deutsche zivile Luftfahrt, einschließlich der Lufthansa, verfügt über erhebliche Kapazitäten in den Bereichen Lufttransport, Wartung und Personal, die für militärische Unterstützungsmissionen mobilisiert werden könnten. Ein wichtiges Element der bestehenden Kooperation ist das zivile Kennzeichen-System (C-Code), das es ermöglicht, zivile Flugzeuge im Krisenfall für den militärischen Lufttransport von Personal und Material einzusetzen. Jens Ritter nutzte die Gelegenheit zudem, um auf die Notwendigkeit einer beschleunigten Implementierung von Drohnenerkennungssystemen an allen großen deutschen Flughäfen hinzuweisen. Er forderte, dass die Installation dieser Sicherheitstechnik nach dem jeweiligen Verkehrsaufkommen priorisiert werden sollte. Demnach stünde der Flughafen München an nächster Stelle, da der Flughafen Frankfurt International bereits über ein solches System zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge verfügt. Die Bedrohung durch Drohnen an zivilen Flughäfen wird seit mehreren Vorfällen in Europa als ernstes Sicherheitsproblem eingestuft. Die Erklärung der Lufthansa wird als klares Bekenntnis zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge gewertet. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa, die eine

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Neuer Eigentümer will Rex Airlines auf Regionalbetrieb fokussieren

Der neue US-amerikanische Eigentümer der australischen Regionalfluggesellschaft Rex – Regional Express (Rex Airlines), die Holdinggesellschaft Air T, hat sich verpflichtet, den Fokus der Airline wieder auf ihr Kerngeschäft zu legen. Im Gegenzug für die Zustimmung der australischen Regierung zur Übernahme kündigte das US-Unternehmen an, sich auf die Reaktivierung der Flotte des Typs Saab 340B und die Wiederherstellung regionaler Routen zu konzentrieren. Die Investoren sehen die gescheiterte Expansion von Rex in den Betrieb von Boeing 737-800 auf wichtigen nationalen Hauptstrecken, bei der versucht wurde, mit Qantas und Virgin Australia zu konkurrieren, als eine Lehre an. Air T plant, 50 Millionen Australische Dollar (umgerechnet rund 32,7 Millionen US-Dollar) in Rex Airlines zu investieren. Diese Zusage kommt zusätzlich zu einer Finanzspritze von 60 Millionen Australischen Dollar (etwa 39 Millionen US-Dollar), die von der australischen Bundesregierung bereitgestellt wird. Die staatliche Unterstützung unterstreicht die politische Bedeutung der Aufrechterhaltung der regionalen Fluganbindungen in Australien. Viele kleinere Gemeinden im Land sind stark auf die Dienste von Rex angewiesen, da die größeren Carrier diese Strecken oft meiden. Die strategische Neuausrichtung bedeutet, dass Rex Airlines ihre Bemühungen bündeln wird, um die Versorgung des ländlichen Australiens mit Flugdiensten zu sichern. Die Saab 340B-Flotte ist das Rückgrat des Regionalbetriebs und wird nun voraussichtlich wieder stärker zum Einsatz kommen, um die durch die Krise und die fehlgeschlagenen Expansionsversuche unterbrochenen oder reduzierten regionalen Verbindungen wieder zu bedienen. Die Fokussierung auf die Kurzstrecken und die kleineren Maschinen soll die wirtschaftliche Stabilität der Fluggesellschaft langfristig sichern. Die Regierung in Canberra knüpfte ihre Unterstützung explizit an

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Flughafen Hahn modernisiert Terminalbereiche und zentralisiert Kontrollpunkte

Der Flughafen Frankfurt Hahn (HHN) hat umfangreiche Modernisierungsarbeiten in seinem Passagierterminal gestartet. Wie das Unternehmen über seine Kommunikationskanäle bekannt gab, werden die Bereiche Ankunft, Abflug und insbesondere die Sicherheitskontrolle neu strukturiert. Ziel ist die Zentralisierung dieser Schlüsselbereiche, um die Passagierabläufe zu optimieren und den Reisekomfort am Hunsrück-Airport zu steigern. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Infrastrukturinvestitionen, die seit der Übernahme durch die TRIWO AG im Mai 2023 getätigt werden. Im Zentrum der Arbeiten steht die Zentralisierung der Sicherheitskontrolle, was zu effizienteren und reibungsloseren Abläufen führen soll. Der Flughafen plant die Installation neuer Kontrollgeräte, darunter moderne Körperscanner, um die Abfertigungszeiten merklich zu verkürzen. Darüber hinaus werden die Gepäckbänder im Ankunftsterminal erneuert und die allgemeinen Wartebereiche neu gestaltet. Die Modernisierung des Terminals folgt auf bereits abgeschlossene Arbeiten am Vorfeld A, das neue Abstellpositionen erhielt, und zeigt das Bestreben des Flughafens, die gesamte Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Die Investitionen in das Terminal und die Prozesse stehen im direkten Zusammenhang mit der positiven Entwicklung der Passagierzahlen des Flughafens Hahn. Nach Angaben der Geschäftsführung verzeichnete der Flughafen in den letzten Quartalen ein deutliches Wachstum im Passagierverkehr und rechnet für das laufende Jahr mit einem Passagieraufkommen von über zwei Millionen Reisenden. Mit der Modernisierung des Terminals bereitet sich der Betreiber aktiv auf die erwarteten Steigerungen im Passagieraufkommen vor. Die Optimierung der Abläufe und die Verbesserung des Serviceangebots sind notwendig, um die Position als attraktiver Standort für Fluggesellschaften und Reisende in der Region Rheinland-Pfalz zu festigen.

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Ryanair meldet Passagierzuwachs im November 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im November 2025 einen Anstieg ihrer Passagierzahlen verzeichnet. Das Unternehmen beförderte im Berichtsmonat insgesamt 13,8 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024, in dem 13,0 Millionen Passagiere gezählt wurden. Trotz des erhöhten Passagieraufkommens konnte Ryanair die Auslastung ihrer Flüge auf einem konstant hohen Niveau halten. Der sogenannte Sitzladefaktor (Load Factor) lag unverändert bei 92 Prozent und entsprach damit dem Wert des Vorjahres. Während des Monats November führte die Airline über 78.000 Flüge durch. Branchenbeobachter führen die Steigerung der Passagierzahlen auf die fortgesetzte Expansion des Streckennetzes und die Strategie der aggressiven Preisgestaltung zurück, mit der Ryanair ihre Marktposition in Europa weiter festigt. Betrachtet man die Zwölf-Monats-Basis (rollierend), so zeigt sich eine ebenfalls starke Wachstumsdynamik. Über die letzten zwölf Monate beförderte Ryanair insgesamt 205,7 Millionen Passagiere. Das ist ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber den 196,1 Millionen Fluggästen, die im entsprechenden Vorjahreszeitraum gezählt wurden. Auch in dieser Jahresbetrachtung blieb der Sitzladefaktor mit 94 Prozent stabil. Die Airline strebt weiterhin an, ihre Kapazitäten in den kommenden Jahren deutlich zu erweitern, wobei der Fokus auf der Boeing 737-Max-200 liegt, die eine höhere Sitzplatzkapazität bietet. Die positiven Verkehrsdaten untermauern die führende Rolle Ryanairs im europäischen Luftverkehrsmarkt, insbesondere im Segment der preisgünstigen Flüge. Die hohe Auslastung signalisiert zudem eine effiziente Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, auch in der traditionell schwächeren Reisesaison des Spätherbstes.

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Swiss ernennt Dominik Jäggi zum neuen Leiter Flugbetrieb

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) hat Dominik Jäggi mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zum neuen Leiter Flugbetrieb ernannt. In dieser Schlüsselposition wird der 52-jährige Flugkapitän die Verantwortung für die operative Leitung und Koordination der gesamten Pilotenmannschaft der Airline übernehmen, die aktuell rund 1400 Flugzeugführer umfasst. Jäggi folgt auf Stefan-Kenan Scheib, der die Position seit September 2025 nicht mehr innehat und seither als Chief Operating Officer (COO) zur österreichischen Schwestergesellschaft Austrian Airlines gewechselt ist. Dominik Jäggi bringt umfassende Erfahrung und langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen in seine neue Rolle ein. Derzeit ist er als Fleet Chief Long-Haul bei Swiss tätig, wo er für die operative Koordination der gesamten Langstreckenflotte sowie das entsprechende Cockpit-Personal zuständig ist. Diese Funktion, die er seit Januar 2024 ausübt, umfasst die Steuerung komplexer Langstreckenabläufe. Zudem ist Jäggi weiterhin als aktiver Kapitän auf dem Langstreckenflugzeugmuster Boeing 777 im Einsatz. Der Weg Jäggis in die Luftfahrt begann nach seinem Studium als Ingenieur, bevor er im Jahr 2000 zur Flugschule der damaligen Swissair wechselte. Nach der Gründung von Swiss etablierte er sich innerhalb des Flugbetriebs und übernahm verschiedene Führungsaufgaben. Seine Ernennung durch die Swiss Geschäftsleitung unterstreicht die Strategie, wichtige Führungspositionen im operativen Bereich mit erfahrenem Personal aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die Verantwortung als Leiter Flugbetrieb ist zentral für die Aufrechterhaltung der Sicherheit, der Pünktlichkeit und der Effizienz des gesamten Flugbetriebs. Als größte Fluggesellschaft der Schweiz und Teil der Lufthansa Group spielt Swiss eine wichtige Rolle in der Luftfahrt Europas. Die Neubesetzung der Führungsposition ist für

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All-You-Can-Eat-Weihnachtsmarkt Wien: Lohnt es sich?

Vor wenigen Tagen sorgte die Ankündigung, dass es in diesem Jahr erstmals einen All-you-can-eat-Weihnachtsmarkt in Wien geben wird, für mediales Aufsehen. Zahlreiche Medien kündigten die Attraktion an, jedoch erwartet die Besucher vor Ort kein klassischer Weihnachtsmarkt wie beispielsweise vor dem Wiener Rathaus oder dem Schloss Schönbrunn. Seit 20. November 2025 und noch bis 6. Jänner 2025 wartet auf dem Areal des im Wiener Prater angesiedelten Lokals „Der Garten“ der eigenen Angaben nach erste All-Inclusive-Weihnachtsmarkt der österreichischen Bundeshauptstadt. Da diese für zahlreiche traditionelle Weihnachtsmärkte bekannt ist, sind die Erwartungen hoch. Die All-you-can-eat-Pauschale lockt sicherlich auch Personen an, die sehr genau wissen, dass Punsch, Glühwein, Langos und Co Jahr für Jahr teurer werden. Sechs Stände „Günstig“ ist der Besuch des All-you-can-eat-Weihnachtsmarkts allerdings nicht. Bis zu 45,90 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr können pro Erwachsenem anfallen. Bei Onlinebuchung muss ein Timeslot gebucht werden. Dieser dauert 2,5 Stunden. Während dieser Zeit können sämtliche Getränke und Speisen, ausgenommen jene, die deutlich als nicht inkludiert gekennzeichnet sind, nach dem Motto All-you-can-eat bzw. All-you-can-drink konsumiert werden. So oft man möchte kann man sich an den Ständen Nachschub holen. Und genau das ist auch das Thema, denn es gibt lediglich sechs Stände, die kreisrund angeordnet sind. Es sind auch keine Händler, die zum Beispiel Christbaumkugeln und sonstiges Dekorationsmaterial zum Kauf anbieten, vertreten. Viel mehr erinnert dieser so genannte Weihnachtsmarkt an eine Art kleines Streetfood-Festival mit dem Unterschied, dass eine Pauschale bezahlt wird und dann All you can Eat gilt. Die Auswahl der Speisen und Getränke ist nicht übermäßig groß, jedoch

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Flughafen Paderborn/Lippstadt begrüßt Aegean Airlines für Rhodos-Verbindung

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) erweitert sein Flugangebot für den Sommerflugplan 2026 und nimmt erstmals die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines in sein Programm auf. Wie der Flughafen offiziell mitteilte, wird Aegean Airlines im Auftrag des Reiseveranstalters TUI die beliebte griechische Insel Rhodos anfliegen. Diese neue Kooperation erweitert die Auswahl an Flugpartnern am ostwestfälischen Regionalflughafen und stärkt die Anbindung an die griechischen Urlaubsdestinationen. Der Sommerflugplan von TUI ab Paderborn/Lippstadt beginnt traditionell Anfang Mai. Rhodos ist eine der wichtigsten griechischen Inseln im TUI-Portfolio. Bislang setzte TUI auf ihren griechischen Strecken ab Paderborn überwiegend auf die türkische Charterfluggesellschaft Freebird Airlines. Obwohl Aegean Airlines nun die Rhodos-Flüge übernimmt, wird Freebird Airlines auf den anderen griechischen Destinationen des Reiseveranstalters ab Paderborn weiterhin eingesetzt. Dies deutet auf eine gezielte Diversifizierung der Flugpartner durch TUI hin. Aegean Airlines, die größte griechische Fluggesellschaft und Mitglied der Star Alliance, ist bekannt für ihren hohen Servicestandard und eine moderne Flotte. Die Aufnahme von Paderborn/Lippstadt in das Streckennetz der Airline markiert einen wichtigen Schritt für den Regionalflughafen, da er damit eine renommierte Linienfluggesellschaft als Partner gewinnt. Rhodos ist als viertgrößte Insel Griechenlands ein äußerst beliebtes Ziel für Sommerurlauber, die dort Sonne, Strände und historische Stätten suchen. Die neue Verbindung unterstreicht die Bedeutung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als wichtiger Abflughafen für Urlaubsreisen in der Region Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Gebieten. Die Zusammenarbeit mit einem global agierenden Reiseveranstalter wie TUI und einer Qualitäts-Airline wie Aegean Airlines sichert den Reisenden eine attraktive und direkte Anbindung an eine der wichtigsten Urlaubsregionen im Mittelmeer.

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Das Triebwerksproblem: Hohe finanzielle Belastung für ITA Airways

Die italienische Nationalfluggesellschaft ITA Airways sieht sich aufgrund der anhaltenden Triebwerksprobleme beim Hersteller Pratt & Whitney mit erheblichen finanziellen Einbußen konfrontiert. Das Unternehmen beziffert den geschätzten Schaden über die nächsten fünf Jahre auf 150 Millionen Euro. Der tägliche Ausfallschaden beläuft sich nach Schätzungen der Airline auf rund 82.000 Euro. Hintergrund ist der notwendige Austausch und die Inspektion von Triebwerken des Typs PW1000, was derzeit fast ein Drittel der Flotte des Unternehmens stilllegt. Die Fluggesellschaft prüft derzeit rechtliche Schritte gegen den Triebwerkshersteller, um die Verluste geltend zu machen. Die betroffenen Triebwerke der PW1000-Serie, auch bekannt als Geared Turbofan (GTF), sind für ihre höhere Treibstoffeffizienz bekannt, stehen jedoch seit Längerem im Zentrum einer umfangreichen Rückrufaktion. Pratt & Whitney, eine Tochtergesellschaft von RTX Corporation, hatte festgestellt, dass bestimmte Triebwerksteile aus einer fehlerhaften Pulverlegierung gefertigt wurden, was zu mikroskopisch kleinen Verunreinigungen führen kann. Dies erfordert eine außerplanmäßige Entfernung und Inspektion der betroffenen Komponenten, insbesondere der Hochdruckturbinenscheiben, die im schlimmsten Fall zu einem Triebwerksausfall führen können. Für ITA Airways, die eine Flotte von 101 Flugzeugen betreibt, ist die Situation besonders prekär. Die PW1000-Triebwerke kommen bei insgesamt 52 Flugzeugen der Airline zum Einsatz. Aktuell sind 22 Flugzeuge, was etwa 28 Prozent der Gesamtflotte entspricht, aufgrund dieser Triebwerksproblematik außer Betrieb. Die Stilllegung dieser signifikanten Anzahl von Flugzeugen beeinträchtigt die operative Planung massiv und zwingt das Unternehmen zur Stornierung von Flügen und zur Reduzierung von Frequenzen. Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Flugzeuge bei ITA Airways sind die modernen Mittelstreckenjets der Airbus A320neo-Familie, insbesondere die A320neo und A321neo, sowie

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Sun Express und Electra Airways beenden Bulgarien-Kooperation vorzeitig

Die Partnerschaft zwischen der deutsch-türkischen Ferienfluggesellschaft Sun Express und der bulgarischen Electra Airways endet nach nur einer Saison abrupt. Die ursprünglich auf drei Jahre angelegte Kooperation, die den Ausbau von Flugverbindungen zwischen Deutschland und der bulgarischen Schwarzmeerküste zum Ziel hatte, wird vorzeitig aufgelöst. Infolgedessen werden die Flüge, die von sieben deutschen Abflughäfen zu den zwei bulgarischen Zielen Burgas und Varna angeboten wurden, gestrichen. Die Zusammenarbeit war erst im März 2024 im Rahmen der ITB Berlin angekündigt worden und hatte im Mai 2025 mit dem Saisonauftakt begonnen. Sun Express übernahm dabei die gesamten kommerziellen Aufgaben wie Vertrieb, Marketing und Flugplanung, während Electra Airways für den operativen Flugbetrieb zuständig war. Dieses Modell sollte die wachsende touristische Nachfrage nach der Schwarzmeerküste bedienen und wurde nach dem Vorbild der erfolgreichen Kooperation von Sun Express mit Air Cairo etabliert. Die nun erfolgte Trennung nach nur einer Sommersaison deutet auf signifikante Differenzen oder Probleme in der Abwicklung hin, die zur vorzeitigen Beendigung der ursprünglich langfristigen Vereinbarung führten. Die Einstellung der Flüge betrifft die Verbindungen von insgesamt sieben deutschen Flughäfen, darunter große Drehkreuze wie Düsseldorf, Frankfurt/Main, München und Stuttgart sowie weitere Standorte wie Hannover, Köln/Bonn und Leipzig. Die beiden bulgarischen Zielorte waren Burgas und Varna, beides wichtige Zugänge zur bulgarischen Schwarzmeerküste, die insbesondere bei deutschen Pauschaltouristen beliebt sind. Reisende, die bereits Flüge für die kommende Saison gebucht hatten, müssen nun auf Alternativen ausweichen, da die Routen von Sun Express nicht weitergeführt werden. Die Gründe für das Scheitern der Kooperation wurden von den beteiligten Unternehmen nicht im Detail

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Ruf nach Abschaffung der Luftverkehrssteuer: Ryanair begrüßt Forderung der Tourismuslandesräte

Der irische Billigflieger Ryanair hat am Dienstag die Forderung der Tourismuslandesräte der österreichischen Bundesländer nach Abschaffung der nationalen Luftverkehrssteuer begrüßt. Die Fluggesellschaft sieht die Abgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier als schädlich für den österreichischen Tourismusstandort an. Sie argumentiert, dass die Steuer das Reisen nach Österreich verteuere und Verkehr, Touristen sowie Arbeitsplätze in Nachbarländer wie die Slowakei, Italien und Ungarn verlagere, wo entsprechende Steuern teils abgeschafft und Gebühren gesenkt wurden, um Wirtschaft und Beschäftigung anzukurbeln. Die gemeinsamen Forderungen der Landesräte erkennen laut Ryanair eine Krise in der österreichischen Luftfahrt- und Tourismusbranche an. Die Airline führt aus, dass die Steuer zwar weniger als 160 Millionen Euro pro Jahr einbringe, jedoch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes massiv beeinträchtige und Österreich Milliarden Euro an entgangenen Tourismuseinnahmen und verlorenen Arbeitsplätzen koste. Die Abschaffung dieser „gescheiterten Steuer“ würde demnach Tourismus, Arbeitsplatzschaffung und regionales Wachstum fördern und Österreich für Fluggesellschaften und Investoren attraktiver machen. Als Anreiz zur Abschaffung der Steuer stellt Ryanair einen umfassenden Wachstumsplan für Österreich in Aussicht. Dieser Plan sieht vor, das Passagieraufkommen um 70 Prozent auf 12 Millionen Fluggäste zu steigern. Dazu sollen zehn neue Boeing 737-Flugzeuge im Wert von einer Milliarde US-Dollar in Wien stationiert werden. Zudem plant die Fluggesellschaft, das Passagieraufkommen an den regionalen Flughäfen Österreichs um 150 Prozent auf jährlich eine Million Fluggäste zu erhöhen, 40 neue Strecken einzuführen und Tausende neue Arbeitsplätze im Tourismussektor zu schaffen. Die Realisierung dieses Plans ist an die Bedingung geknüpft, dass neben der Luftverkehrssteuer auch die hohen Flughafen- und Flugsicherungsgebühren in Wien gesenkt

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