
Lufthansa bietet Unterstützung für die Bundeswehr im Krisenfall an
Die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, hat ihre Bereitschaft signalisiert, die deutschen Streitkräfte (Bundeswehr) im Falle einer Krise zu unterstützen und damit zur nationalen Sicherheit beizutragen. Lufthansa-CEO Jens Ritter erklärte, das Unternehmen sei darauf vorbereitet, die Kooperation mit der Bundeswehr auszuweiten, falls dies notwendig werden sollte. Dieses Angebot steht im Kontext erhöhter geopolitischer Spannungen, insbesondere nach der Invasion Russlands in die Ukraine, die eine Neubewertung der logistischen und zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland erfordert hat. Hintergrund dieser Bereitschaftserklärung ist der aktualisierte Operationsplan Deutschland, der davon ausgeht, dass das Land im Krisenfall zu einem zentralen Logistikdrehkreuz für die NATO werden könnte. Die deutsche zivile Luftfahrt, einschließlich der Lufthansa, verfügt über erhebliche Kapazitäten in den Bereichen Lufttransport, Wartung und Personal, die für militärische Unterstützungsmissionen mobilisiert werden könnten. Ein wichtiges Element der bestehenden Kooperation ist das zivile Kennzeichen-System (C-Code), das es ermöglicht, zivile Flugzeuge im Krisenfall für den militärischen Lufttransport von Personal und Material einzusetzen. Jens Ritter nutzte die Gelegenheit zudem, um auf die Notwendigkeit einer beschleunigten Implementierung von Drohnenerkennungssystemen an allen großen deutschen Flughäfen hinzuweisen. Er forderte, dass die Installation dieser Sicherheitstechnik nach dem jeweiligen Verkehrsaufkommen priorisiert werden sollte. Demnach stünde der Flughafen München an nächster Stelle, da der Flughafen Frankfurt International bereits über ein solches System zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge verfügt. Die Bedrohung durch Drohnen an zivilen Flughäfen wird seit mehreren Vorfällen in Europa als ernstes Sicherheitsproblem eingestuft. Die Erklärung der Lufthansa wird als klares Bekenntnis zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge gewertet. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa, die eine








