Dezember 2, 2025

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Dezember 2, 2025

Weißrussland will Belavia-Flotte ausbauen

Die belarussische staatliche Fluggesellschaft Belavia steht offenbar vor einer signifikanten Flottenexpansion und Streckenausweitung. Diese Entwicklung folgt auf die kürzlich erfolgte Lockerung von Sanktionen, die in den vergangenen Jahren den Betrieb und die Flottenwartung der Airline maßgeblich beeinträchtigt hatten. Die strategische Neuausrichtung zielt primär darauf ab, die touristische Nachfrage zu bedienen und neue Märkte, insbesondere in Asien, zu erschließen. Der belarussische Minister für Verkehr und Kommunikation, Alexej Ljachnowitsch, hat in einem Interview mit dem Fernsehsender „Erste Information“ die Kaufabsichten von Belavia bestätigt. Er erklärte, dass die Fluggesellschaft angesichts der Aufhebung der Sanktionen die Anschaffung neuer Flugzeuge ernsthaft prüfe. Die konkrete Zielsetzung für die kommende Sommersaison sieht den Erwerb von drei bis fünf zusätzlichen Flugzeugen vor. Dies soll es der Airline ermöglichen, die erwartete Nachfrage der Bevölkerung nach Flügen zu Urlaubszielen bestmöglich zu bedienen. Bereits in diesem Jahr hat Belavia ihre Flotte um zwei Großraumflugzeuge des Typs Airbus A330-200 erweitert. Die Inbetriebnahme eines dritten Flugzeugs dieses Typs ist bis Februar des Folgejahres vorgesehen. Die Einführung dieser Langstreckenjets markiert einen strategischen Wandel in der Flottenstruktur der Nationalfluggesellschaft, die zuvor hauptsächlich auf Mittelstreckenjets von Boeing und Embraer setzte. Der Airbus A330-200, ein zweistrahliges Großraumflugzeug mit einer Kapazität von bis zu 281 Passagieren in einer Zwei-Klassen-Konfiguration, ermöglicht die Aufnahme von Langstreckenverbindungen mit einer Reichweite von bis zu 12.000 Kilometern. Die Bedeutung der Sanktionslockerung für den Flugbetrieb Die Ankündigung zur Flottenerweiterung steht in direktem Zusammenhang mit der teilweisen Aufhebung der US-Sanktionen gegen Belavia. Diese Sanktionen waren nach der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugs im Mai 2021 in

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Cabo Verde Airlines unternimmt entscheidenden ETOPS-Testflug zur Wiederaufnahme der Langstrecke

Die Nationalairline von Kap Verde, Cabo Verde Airlines (CVA), hat am 25. November einen wichtigen Schritt zur Rezertifizierung für den Langstreckenbetrieb vollzogen. Nach fast zweijähriger Pause führte die Fluggesellschaft einen erfolgreichen ETOPS-Testflug (Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards) mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737 Max 8 durch. Der Flug startete in der kapverdischen Hauptstadt Praia und führte über eine weite Wasserstrecke nach Recife in Brasilien. Der ETOPS-Test ist für Fluggesellschaften unerlässlich, die mit zweimotorigen Flugzeugen Routen über größere Distanzen und abgelegene Gebiete, insbesondere über Ozeanen, bedienen wollen. Während des Testflugs wurden reale Bedingungen simuliert, um die Betriebssicherheit der Boeing 737 Max 8 unter Beweis zu stellen. Dabei wurden die Treibstoffplanung, die Navigation über weite Wasserflächen und die Verfahren für den Fall eines Triebwerksausfalls detailliert geprüft und bewertet. Die vollständige Erteilung der ETOPS-Freigabe durch die zuständigen Luftfahrtbehörden ist die Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Langstreckenflüge. Mit der angestrebten vollen ETOPS-Zulassung plant Cabo Verde Airlines, ihre Linienverbindungen in die Vereinigten Staaten von Amerika wiederaufzunehmen. Zudem sollen die bestehenden Routen nach Brasilien weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus stehen auch neue Ziele in Europa zur Debatte, darunter potenzielle Verbindungen nach Spanien, in das Vereinigte Königreich und in die Niederlande. Auch die Erschließung neuer Destinationen in Westafrika wird in Betracht gezogen, um das Streckennetz vom Drehkreuz Praia aus zu stärken. Der Einsatz der Boeing 737 Max 8 ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von Cabo Verde Airlines, da das Flugzeug aufgrund seiner Reichweite und Effizienz für die transatlantischen und interkontinentalen Routen gut geeignet ist. Die

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Einschränkungen im Bahnverkehr zum Flughafen München: Bauarbeiten legen S1-Strecke lahm

Reisende zum und vom Flughafen München (MUC) müssen sich im Dezember 2025 auf erhebliche Einschränkungen und längere Fahrzeiten einstellen. Aufgrund umfangreicher Gleisbauarbeiten wird die wichtige Bahnstrecke über Neufahrn für knapp zwei Wochen, vom 1. bis zum 12. Dezember, stark beeinträchtigt. Von der Streckensperrung sind sowohl die S-Bahn-Linie S1, die einen zentralen Zubringer zum Flughafen darstellt, als auch diverse Regionalzugverbindungen betroffen. Die Deutsche Bahn (DB) hat einen komplexen Ersatzverkehr eingerichtet, der auf Busse und alternative S-Bahn-Linien setzt, um die Anbindung des Flughafens aufrechtzuerhalten. Für Passagiere, die aus München kommen oder dorthin reisen möchten, wird dringend empfohlen, primär auf die S-Bahn-Linie S8 auszuweichen. Diese verkehrt auf einer südlichen Route, die über Ostbahnhof, Ismaning und den Besucherpark zum Flughafen führt, und ist von der aktuellen Sperrung nicht direkt betroffen. Die Bauarbeiten konzentrieren sich auf den nördlichen Ast der S-Bahn-Anbindung, der üblicherweise von der S1 bedient wird und die Gemeinden im Nordwesten Münchens an den Flughafen anbindet. Phase I der Sperrung: Logistische Herausforderungen ab Lohhof Die erste Phase der Gleisbauarbeiten beginnt am Montag, den 1. Dezember, und führt zu einer Streckensperrung mit Ersatzverkehr zwischen Lohhof und dem Flughafen. Dies umfasst sämtliche Haltepunkte entlang dieser Teilstrecke. Um die Beförderungskapazität auf dieser essenziellen Route zu gewährleisten, setzt die Deutsche Bahn auf ein zweigeteiltes Ersatzverkehrskonzept: Ausweitung der Sperrung: Feldmoching als neue Endstation Ab dem 7. Dezember wird die Streckensperrung weiter ausgeweitet und beginnt bereits in Feldmoching. Die Umstellung erfordert eine weitere Anpassung der Ersatzverkehrslogistik. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die erwarteten Verzögerungen und Engpässe im Pendler- und

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Austrian Airlines nimmt Dubai-Flüge nach zehnjähriger Pause wieder auf

Austrian Airlines (AUA) hat am Montagabend die Wiederaufnahme ihrer Direktflüge zwischen Wien und Dubai gefeiert. Nach einer zehnjährigen Unterbrechung bedient die Lufthansa-Tochter die Strecke bis Ende März 2026 im Rahmen eines als „Dubai Deal“ bezeichneten saisonalen Angebots fünfmal wöchentlich. Zum Einsatz kommt dabei die Kurz- und Mittelstreckenflotte des Typs Airbus A320neo. Die Wiederaufnahme wurde am Flughafen Wien (VIE) mit einer Gate-Veranstaltung gefeiert. Flughafenchef Julian Jäger und AUA-CEO Annette Mann verabschiedeten den Erstflug OS89, der Vertreter der Tourismusbranche und Medien an Bord hatte. Jäger hob die Bedeutung der Verbindung hervor und betonte, dass Dubai eines der wichtigsten Ziele für den österreichischen Markt sei und die Wiederaufnahme den Wachstumskurs des Flughafens und die Stärkung des Standorts Wien bestätige, insbesondere aufgrund der seit Jahren hohen Wachstumsraten im Nahen Osten. AUA-CEO Annette Mann erklärte, die starke Nachfrage und die zufriedenstellende Buchungslage zeigten, dass das Konzept einer „schlanken Flugzeugflotte und eines günstigen Preises“ funktioniere. Durch den Einsatz des A320neo, der primär für europäische Strecken konzipiert ist, nutzt die Fluggesellschaft die Kapazitäten im Winterflugplan optimal aus. Der Flug, der rund fünfeinhalb Stunden dauert, wird montags, mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags angeboten. Das Passagiererlebnis an Bord des A320neo wurde speziell für die längere Flugzeit nach Dubai angepasst. Die Gäste erhalten unter anderem Decken und Kissen sowie spezielle Annehmlichkeiten-Sets im Dubai-Design, die unter anderem praktische Hüllen für Mobiltelefone und Rätselbücher enthalten. Das Verpflegungsangebot an Bord setzt auf die „österreichische Melangerie“, wobei 85 Prozent der Produkte aus Österreich stammen. Zudem wird ein kostenloser Vorbestellservice mit 10 Prozent Rabatt auf

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Flughafen Wien verzichtet auf dritte Piste – Austrian Airlines unterstützt Entscheidung

Der Flughafen Wien-Schwechat hat das seit 1996 geplante Großprojekt des Baus einer dritten Start- und Landebahn endgültig ad acta gelegt. Die Entscheidung des Flughafen-Vorstands, das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen, erfolgte nach einer eingehenden Analyse der relevanten Entscheidungsfaktoren. Die ursprünglich mit 1,25 Milliarden Euro veranschlagten Baukosten waren zwischenzeitlich auf rund zwei Milliarden Euro explodiert. Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA), die größte Fluggesellschaft am Standort, begrüßt diesen Schritt und sieht darin eine zukunftsorientierte Entscheidung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Drehkreuzes. Ein wesentlicher Grund für die Absage war neben den massiv gestiegenen Kosten auch der fehlende wirtschaftliche Nutzen und der Widerstand wichtiger Airline-Kunden gegen eine notwendige Refinanzierung über höhere Gebühren. Trotz des Verzichts auf die dritte Piste erklärte der Flughafen, dass das bestehende Zwei-Pisten-System in Kombination mit den geplanten Terminalausbauten auch zukünftiges Wachstum bis zu 52 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen könne. Die Kapazitätserhöhung durch den Einsatz größerer Flugzeuge, die pro Flugbewegung deutlich mehr Passagiere befördern als noch vor zwanzig Jahren, milderte zudem den Druck auf die Pistenkapazität. Die Austrian Airlines teilte mit, der Prozess sei in engem Austausch und auf Basis transparenter Daten erfolgt. Man sieht die Kapazitäten der beiden bestehenden Pisten als vollkommen ausreichend an. Künftige Investitionen am Flughafen Wien sollen sich daher auf die Modernisierung und den Ausbau der Terminalinfrastruktur, die Optimierung von Abläufen und die Steigerung der Servicequalität konzentrieren. Ein Großprojekt in diesem Kontext ist die Erweiterung des Terminal 3 („New Terminal 3 Experience“) mit einem Investitionsvolumen von 420 Millionen Euro, deren Fertigstellung für 2027 geplant ist. Die langwierige Historie

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Österreich stärkt Luftraumverteidigung: Kauf von zwölf Leonardo M-346 Jets fixiert

Die österreichische Bundesregierung hat den Kauf von zwölf neuen Trainings- und leichten Kampfjets des Typs Leonardo M-346 finalisiert. Die modernen Flugzeuge sollen die in die Jahre gekommene Saab 105 Flotte ersetzen und bis zum Jahr 2028 ausgeliefert werden. Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro ist diese Beschaffung ein zentraler Pfeiler des umfassenden „Aufbauplans 2032+“ des Österreichischen Bundesheers. Die Investition umfasst nicht nur die Flugzeuge selbst – wobei ein Einzelstück mit rund 80 Millionen Euro veranschlagt wird –, sondern auch die zugehörige Bewaffnung, Munition, einen Simulator, das Wartungspaket sowie die Ausbildung der Piloten und des Technikpersonals. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob die strategische Bedeutung der Beschaffung hervor. Sie betonte, dass die neuen zweisitzigen Jets die Luftstreitkräfte wesentlich verstärken und dem Schutz des Friedens, der Neutralität und der Bevölkerung dienen. Das Flugzeugmuster M-346 wird als hochflexibles Trainingsgerät angesehen, das auch für die Luftraumüberwachung und -verteidigung eingesetzt werden kann. Die Entscheidung für einen Government-to-Government-Deal mit Italien soll laut Ministerin Tanner höchste Transparenz und Nachvollziehbarkeit im gesamten Beschaffungsprozess gewährleisten. M-346: Technologischer Sprung für die Luftstreitkräfte Die Ablösung der seit Jahrzehnten im Dienst stehenden Saab 105 durch die Leonardo M-346 markiert einen signifikanten technologischen Generationswechsel in der österreichischen Luftwaffe. Die Saab 105, die ursprünglich in den 1970er Jahren eingeführt wurde, war in ihren Fähigkeiten und ihrer Technologie längst an ihre Grenzen gestoßen. Der M-346 Master, ein von Leonardo in Italien entwickelter und hergestellter Jet, gilt als einer der modernsten fortgeschrittenen Trainer der Welt. Das Flugzeug ist mit digitalen Flugkontrollsystemen (Fly-by-Wire) und einer hochmodernen Avionik

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Eurowings führt Meilenzahlung ein und erweitert Bordangebot

Die Fluggesellschaft Eurowings, die Value-Airline der Lufthansa Group, führt mit Anfang Dezember ein neues Service-Feature ein, das das Sammeln und Einlösen von Miles & More Meilen an Bord vereinfacht. Passagiere können ihre Einkäufe, darunter Snacks, Getränke und ausgewählte Produkte, künftig direkt mit ihrem Meilenguthaben bezahlen. Gleichzeitig sammeln sie beim Kauf von Bordprodukten weiterhin Meilen. Dieser Schritt zielt darauf ab, insbesondere Gelegenheitsreisenden eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, ihre Meilen ohne Mindestmenge oder strenge Einlösefristen sinnvoll zu nutzen. Parallel zur Einführung der Meilenzahlung hat Eurowings ihr kulinarisches Angebot mit einem Wein-Upgrade aufgewertet. Seit November sind zwei Premium-Weine des Pfälzer Traditionsweinguts Motzenbäcker im Sortiment. Das Familienweingut, das für seine Handwerkskunst und charakterstarke Weine bekannt ist, liefert einen Riesling des Jahrgangs 2024 sowie einen Pinot Noir des Jahrgangs 2023. Die neuen Weine sollen das gastronomische Erlebnis über den Wolken bereichern und werden als passende Begleitung zur ebenfalls neuen L’Osteria-Pasta an Bord angeboten. Darüber hinaus führt Eurowings in Zusammenarbeit mit Eurowings Holidays eine spezielle Marketingaktion ein. Zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026 wird auf Flügen der neue „Pauschal Airfrischt“-Sitz platziert. Dieser besondere Sitz, erkennbar an einem gebrandeten Schonbezug an der Kopfstütze, beschert dem zufälligen Inhaber ein kleines Extra: ein kostenloses, alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Die Maßnahme soll für eine „Airfrischung“ und Leichtigkeit während des Fluges sorgen und das Angebot von Eurowings Holidays bewerben. Eurowings, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen und 5.500 Mitarbeitern Direktflüge zu etwa 150 europäischen Zielen anbietet, festigt damit ihre Position als Value-Carrier. Die Airline bedient von 13

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Psychischer Notfall führt zu Flugstornierung: KLM-Passagier in Atlanta festgenommen

Ein Flug der niederländischen Fluggesellschaft KLM von Atlanta nach Amsterdam musste am Abend des 25. November 2025 gestrichen werden, nachdem ein Passagier an Bord für erhebliche Unruhe gesorgt und einen Notausgang geöffnet hatte. Der 47-jährige Johannes Van Heertum wurde festgenommen, nachdem er unmittelbar vor dem Start behauptet hatte, einen bewaffneten Mitreisenden gesehen zu haben. Infolgedessen öffnete der Mann eine Notausgangstür an dem bereits rollenden Flugzeug, wodurch die aufblasbare Notrutsche ausgelöst wurde. Die örtliche Polizei von Atlanta (APD) nahm den Passagier fest und begründete die Maßnahme offiziell mit einem mutmaßlichen psychischen Gesundheitsvorfall. Obwohl keine Waffe an Bord des Flugzeugs gefunden wurde, führte der Vorfall zur sofortigen Annullierung des Langstreckenflugs KL622. Für die niederländische Fluggesellschaft resultierte daraus ein Schaden, der sich voraussichtlich im sechsstelligen Dollarbereich bewegen wird. Der Vorfall unterstreicht erneut die Herausforderungen, denen sich die Fluggesellschaften im Umgang mit Fluggästen, die mentale Krisen durchleben, und den daraus resultierenden erheblichen operativen und finanziellen Konsequenzen gegenübersehen. Dramatische Szene vor dem Start in Atlanta Der besorgniserregende Zwischenfall ereignete sich am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL), einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Flug KL622, eine Boeing 777-200ER mit dem Kennzeichen PH-BQI, hatte das Gate verlassen und rollte in Richtung Startbahn, als Van Heertum plötzlich lautstark erklärte, ein anderer Passagier führe eine Waffe mit sich. Berichten des lokalen Senders Fox 5 zufolge soll der Mann zudem den Notruf 911 vom Inneren des Flugzeugs aus gewählt und die Behörden über seine angebliche Beobachtung informiert haben. Kurz darauf bewegte sich der Passagier in einem Zustand, den Mitreisende als

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Airbus A320 Familie: Großteil der Flugzeuge nach Sicherheitsanweisung modifiziert

Der Flugzeughersteller Airbus hat ein Update zur Umsetzung einer dringenden Sicherheitsanweisung für einen Teil seiner A320-Familie veröffentlicht. Nach einer am 28. November herausgegebenen Alert Operators Transmission (AOT), die sofortige Vorsichtsmaßnahmen anwies, hat die überwiegende Mehrheit der potenziell betroffenen rund 6.000 Flugzeuge die notwendigen Modifikationen erhalten. Die AOT war Berichten zufolge aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit bestimmter Bauteile im Flugsteuerungssystem ergangen, wobei technische Mängel an Stellantrieben der Höhenruder eine Rolle spielten. Airbus arbeitet derzeit eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um die verbleibenden Anpassungen an weniger als 100 Flugzeugen vorzunehmen, damit diese schnellstmöglich wieder in den Dienst gestellt werden können. Es ist davon auszugehen, dass die notwendigen Arbeiten zur Behebung der Mängel in den Wartungsplänen der Airlines priorisiert wurden. Die Notwendigkeit der kurzfristigen Maßnahmen hatte bei einigen Betreibern zu temporären Flugausfällen und Verzögerungen geführt. Der Konzern entschuldigte sich bei Passagieren und Fluggesellschaften für die durch die notwendigen Maßnahmen entstandenen Herausforderungen und Verzögerungen. Airbus dankte seinen Kunden, den Behörden und Mitarbeitern für die Unterstützung bei der raschen Implementierung der Sicherheitsanweisungen. Der Hersteller betonte, dass die Entscheidung, die Sicherheit über alle anderen Überlegungen zu stellen, oberste Priorität habe. Die A320-Familie, zu der die Modelle A318, A319, A320 und A321 gehören, ist eine der weltweit am häufigsten eingesetzten Flugzeugserien im Kurz- und Mittelstreckenverkehr. Die schnelle Reaktion von Airbus und den Betreibergesellschaften auf die technische Sicherheitsanweisung war entscheidend, um die Auswirkungen auf den globalen Flugbetrieb zu minimieren. Die Flugaufsichtsbehörden weltweit überwachen die vollständige Umsetzung der von Airbus angeordneten Maßnahmen.

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Adventszauber am Flughafen Stuttgart: Stahlbäume erstrahlen im Lichterglanz

Pünktlich zum ersten Adventbeginn taucht der Flughafen Stuttgart seine Terminals in festliches Licht und läutet damit die Weihnachtszeit ein. Die architektonisch markanten, dachtragenden Stahlbäume, die den Terminals ihr unverwechselbares Aussehen verleihen und als „Dolde“ bekannt sind, werden bis ins neue Jahr hinein hell beleuchtet sein. Diese filigrane Stahlkonstruktion, die der Architekt Meinhard von Gerkan entwarf und die in ihrer Form an Baumkronen erinnert, ist ein charakteristisches Merkmal des Flughafens. Als besonderes Highlight für Passagiere und Besucher steht am ersten Adventssonntag, dem 30. November 2025, ein Besuch des Weihnachtsmanns auf dem Programm. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr wird dieser im Terminal 1 auf der Galerie-Ebene erwartet, um dort kleine Geschenke zu verteilen und für eine vorweihnachtliche Stimmung zu sorgen. Der Flughafen setzt damit die Tradition fort, Reisenden und Abholern in der hektischen Vorweihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten. Die Beleuchtung der Stahlbäume ist ein visuelles Markenzeichen des Stuttgarter Flughafens zur Adventszeit. Ursprünglich wurde der Lichterschmuck in den Terminals mit rund 240.000 LED-Leuchten umgesetzt. Unabhängig von temporären Einschränkungen des Leuchtschmucks in früheren Jahren, soll der Flughafen auch im Advent 2025 wieder stimmungsvoll für die Reisenden gestaltet werden und einen festlichen Rahmen für den Beginn der Weihnachtsmärkte in der Region bilden. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, einer der größten und ältesten in Europa, öffnete bereits am 26. November seine Pforten. Der Flughafen Stuttgart ist ein wichtiges Drehkreuz in Baden-Württemberg und erwartet im Dezember traditionell ein erhöhtes Passagieraufkommen, das durch die Feiertage und die damit verbundenen Reisebewegungen ausgelöst wird. Die feierliche Ausgestaltung der

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