Dezember 2, 2025

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Dezember 2, 2025

Regionalflugzeug rutscht von Start- und Landebahn in Des Moines: Flugbetrieb eingestellt

Ein Regionalflugzeug der Delta Connection, betrieben von Endeavor Air, ist am späten Samstagabend auf dem Des Moines International Airport (DSM) im US-Bundesstaat Iowa von der Start- und Landebahn abgekommen. Bei dem Vorfall, der sich Berichten zufolge während eines Schneesturms ereignete, wurde glücklicherweise keines der 56 an Bord befindlichen Personen, bestehend aus Passagieren und Besatzungsmitgliedern, verletzt. Als direkte Folge des Zwischenfalls musste der Flughafen Des Moines seinen Betrieb vorübergehend einstellen, da das betroffene Flugzeug weiterhin auf dem Flugfeld verbleibt und die Untersuchung durch die nationalen Sicherheitsbehörden abgewartet werden muss. Der Zwischenfall betrifft eine Bombardier CRJ-900 des regionalen Partners Endeavor Air, die im Auftrag von Delta Air Lines (unter der Marke Delta Connection) den Flug aus Detroit, Michigan, (DTW) durchführte. Die Maschine landete mit geringfügiger Verspätung um 21:29 Uhr Ortszeit auf der Landebahn 31. Nach dem Aufsetzen kam das Flugzeug mutmaßlich aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen von der befestigten Fläche ab. Unbestätigten Berichten des lokalen Radiosenders WHO News Radio zufolge herrschte zum Zeitpunkt der Landung ein Schneesturm. Alle Passagiere konnten sicher von Bord gebracht und mit Bussen zum Terminal transportiert werden. Die vorübergehende Einstellung des Flugbetriebs in Des Moines ist eine unmittelbare Konsequenz, da das havarierte Flugzeug erst nach Freigabe durch das National Transportation Safety Board (NTSB) geborgen und entfernt werden kann. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls, insbesondere unter Berücksichtigung der Wetterbedingungen, laufen bereits an. Details zum Vorfall und die Rolle des Wetters Das in den Vorfall verwickelte Flugzeug ist eine Bombardier CRJ-900, die seit ihrer Auslieferung im Dezember 2012 ununterbrochen

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Jet2 erweitert Winterangebot ab Köln/Bonn um Leeds Bradford

Der Flughafen Köln/Bonn verstärkt sein Flugangebot nach Großbritannien: Die britische Ferienfluggesellschaft Jet2.com hat ihr saisonales Winterprogramm erweitert und bedient ab sofort auch die Strecke nach Leeds Bradford. Die neue Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils freitags und montags, um 14 Uhr aufgenommen und ergänzt das bestehende Angebot des Carriers in der Weihnachts- und Winterzeit. Jet2.com fliegt seit 2019 in der Adventszeit den Flughafen Köln/Bonn an. Die Flugzeit zur neuen Destination beträgt rund anderthalb Stunden. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Erweiterung des Flugplans. Er betonte, dass durch die Aufnahme der Route nach Leeds Bradford das Großbritannien-Angebot weiter wächst und sowohl deutschen Reisenden für Adventsbesuche als auch Gästen von der Insel eine attraktive zusätzliche Verbindung geboten wird. Köln/Bonn dient damit in der kalten Jahreszeit als wichtiges Tor zu den Weihnachtsmärkten in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Jet2.com nutzt auf diesen Strecken vorrangig Flugzeuge aus der Boeing 737-Familie. Mit der neuen Strecke umfasst das Programm von Jet2.com ab Köln/Bonn nun insgesamt vier Ziele in Großbritannien. Zusätzlich zu Leeds Bradford werden auch in diesem Jahr wieder die Verbindungen nach Manchester, Birmingham und Newcastle angeboten. Manchester ist dabei mit bis zu fünf wöchentlichen Abflügen die am stärksten frequentierte Destination, gefolgt von Birmingham mit bis zu vier Flügen. Leeds Bradford und Newcastle werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Die neu angebundene Stadt Leeds, im Herzen von West Yorkshire, ist eine bedeutende Metropole, die für ihre Kulturszene, Musikfestivals und historische Architektur, wie den Kirkgate Market, bekannt ist. Auch die anderen angeflogenen Städte wie Birmingham, Manchester

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Weltweite Passagiernachfrage im Oktober 2025 mit kräftigem Wachstum

Die International Air Transport Association (IATA) hat aktuelle Daten zur weltweiten Passagiernachfrage für den Monat Oktober 2025 veröffentlicht, die ein robustes Wachstum des Luftverkehrs belegen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um beachtliche 6,6 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Gesamtkapazität, abgebildet in verfügbaren Sitzkilometern (ASK), um 5,8 Prozent. Dies führte zu einer Steigerung des Passagierauslastungsfaktors (PLF) auf 84,6 Prozent, was einer Verbesserung von 0,7 Prozentpunkten gegenüber Oktober 2024 entspricht. Insbesondere der internationale Flugverkehr zeigte sich als Wachstumsmotor. Die internationale Nachfrage legte um 8,5 Prozent zu, wobei die Kapazität um 7,1 Prozent erweitert wurde. Regional stechen hierbei die Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum hervor, die mit Zuwächsen von 10,7 Prozent beziehungsweise 10,9 Prozent eine zweistellige Steigerung der Nachfrage verzeichneten. Bemerkenswert ist auch die Erholung der nordamerikanischen Fluggesellschaften, deren internationales Passagieraufkommen um 4,5 Prozent wuchs, nachdem in den Vormonaten eine Phase der Stagnation beobachtet wurde. Demgegenüber fiel das Wachstum im nationalen Flugverkehr mit 3,4 Prozent moderater aus. Hier stieg die Kapazität (ASK) mit 3,6 Prozent leicht stärker als die Nachfrage, was den Auslastungsgrad minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,6 Prozent sinken ließ. Im Inlandverkehr zeigte Brasilien mit einem Zuwachs von 12,4 Prozent die herausragendste Entwicklung. Der IATA-Generaldirektor Willie Walsh hob die anhaltend starke Nachfrage als positives Zeichen hervor, insbesondere im Hinblick auf die vielversprechenden Kapazitätserhöhungen im November (3,6 Prozent) und Dezember (4,7 Prozent), die auf eine starke Buchungslage für die Feiertage und das Jahresendgeschäft schließen lassen. Die veröffentlichten Zahlen unterstreichen die

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Lufthansa strebt starke Rentabilität bis 2026 an: Neustrukturierung und Flottenmodernisierung als Kernelemente

Die Kerngesellschaft der Lufthansa Group, die deutsche Flag-Airline Lufthansa, hat sich für das Jahr 2026 ehrgeizige Ziele zur Steigerung ihrer Rentabilität gesetzt. Wie CEO Jens Ritter am vergangenen Donnerstag gegenüber der Presse erklärte, sei das Unternehmen nach Erreichen der gesetzten Ziele für 2025 „wieder auf Kurs zur Rückkehr in die Gewinnzone“. Diese Fokussierung auf die Rentabilität ist Teil eines umfassenden Restrukturierungs- und Serviceverbesserungsprogramms, das bis 2028 laufen soll. Ziel ist es, die lange Zeit als Sorgenkind des Konzerns geltende Hauptfluggesellschaft in einen finanziell stabilen und nachhaltig profitablen Betrieb zu überführen. Die Initiative stellt einen Wendepunkt für die Airline dar, die seit Jahren mit hohen Betriebskosten, starren Tarifverträgen und einem intensiven Wettbewerbsdruck zu kämpfen hat. Die Ambition, die Rentabilität signifikant zu steigern, fällt mit einer wiedererlangten operativen Stabilität zusammen – ein entscheidender Faktor, da die Nachfrage nach Flugreisen in Europa und weltweit kräftig anzieht. Durch die Einführung neuer Flugzeuge und die Neugestaltung von Personalregelungen soll 2026 das Jahr werden, in dem Lufthansa den Übergang von der Erholung zu nachhaltigem Wachstum vollzieht. Zuversichtlicher Ausblick und Hebel zur Produktivitätssteigerung Die von der Lufthansa-Führung eingeleitete Wende beginnt bereits Früchte zu tragen. Laut Ritter ist die Fluggesellschaft auf dem besten Weg, alle gesetzten Kosten- und Serviceziele für 2025 zu erreichen. Diese Erfolge schaffen eine solide Ausgangsbasis für das kommende Jahr, dessen Fokus, so Ritter, klar auf „Rentabilität und Produktivität“ liegen wird. Ein zentraler Baustein der Strategie für 2026 ist die Steigerung der Produktivität durch neu verhandelte Tarifverträge. Die kürzlich erzielten Einigungen mit Bodenpersonal, Cockpit- und

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Wizz Air feiert Flottenwachstum: Der 250. Airbus markiert einen Meilenstein

In einer feierlichen Zeremonie am 28. November 2025 auf dem Flughafen Budapest (BUD) hat die Fluggesellschaft Wizz Air die Aufnahme ihres 250. Flugzeugs in ihre Flotte zelebriert. Die Enthüllung des neuen Airbus A321neo, der eine spezielle, von einem ungarischen Künstler entworfene Jubiläumslackierung trug, stellte einen bedeutenden Meilenstein in der Unternehmensgeschichte der 2004 gegründeten Fluggesellschaft dar. Die Veranstaltung fand im Beisein des langjährigen Chief Executive Officer (CEO) József Váradi, zahlreicher Mitarbeiter und Medienvertreter statt und unterstrich die rasante Expansion von Wizz Air zu einem der führenden Billigflieger in Europa. In seiner Ansprache anlässlich der Ankunft des Neuzugangs würdigte CEO Váradi das Flugzeug als zentralen Baustein des Erfolgsmodells von Wizz Air. Er bezeichnete den Airbus A321neo als das „beste der Welt“ und lobte insbesondere dessen Wirtschaftlichkeit pro Sitzplatz. „Es liefert die beste Sitzplatzökonomie. Es ist eine Quelle für den Wettbewerbsvorteil des Unternehmens“, erklärte Váradi und hob damit die Bedeutung dieses Flugzeugtyps für die kosteneffiziente Strategie der Airline hervor. Die A321neo, deren Flotte durch die Aufnahme dieses Modells (Registrierung 9H-WMR) verstärkt wird, ist für Wizz Air das ideale Fluggerät zur Bedienung ihrer Streckennetze, die sich über weite Teile Europas und darüber hinaus erstrecken. Vom schwierigen Start zur Flottenmacht: Die Entwicklung von Wizz Air Die Wachstumsgeschichte von Wizz Air war, wie CEO Váradi in seiner Rede betonte, alles andere als ein Selbstläufer. Váradi beschrieb die ersten sieben Jahre nach der Gründung als „unglaublich herausfordernd“ und sprach offen über ernsthafte Bedenken im Jahr 2004, als die Fortführung des Betriebs auf der Kippe stand. Von einem

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Eröffnung des 17. „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarkts in Wien

Der traditionelle „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarkt hat am Freitag in Wien seine Pforten geöffnet und läutet damit die Vorweihnachtszeit ein. Bereits zum 17. Mal findet die Veranstaltung im historischen Ambiente des Palais Niederösterreich in der Herrengasse statt. Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, die ehemalige Doppel-Ski-Weltmeisterin Alexandra Meissnitzer und Pater Michael Staberl OSB, den Superior von Mariazell, welche gemeinsam den Christbaum aus Maria Laach am Jauerling zum Leuchten brachten. In ihren Eröffnungsreden betonten die Politiker die Bedeutung von Tradition und Gemeinschaftssinn in der Vorweihnachtszeit. Landeshauptfrau Mikl-Leitner hob das „gelebte Miteinander“ und die Pflege alter Bräuche als Stärken des Bundeslandes hervor. Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf rückte die regionalen Produzenten in den Fokus und bezeichnete den Markt als die größte Leistungsschau des Bundeslandes in der Bundeshauptstadt. Knapp 70 Aussteller aus allen vier Vierteln Niederösterreichs präsentieren dabei ihre regionalen Produkte und ihr Handwerk. Das Angebot reicht von Punsch und deftigen Speisen wie Gröstl bis hin zu hochwertigem Kunsthandwerk. Der Adventmarkt ist ein wichtiger Treffpunkt für Besucher aus Wien und Niederösterreich, die regionale Spezialitäten und eine besinnliche Atmosphäre suchen. Neben kulinarischen Genüssen und Handwerkskunst bietet der Markt auch ein Rahmenprogramm mit Chören und Bläsergruppen. Für Kinder wird eine eigene Backstube eingerichtet, während Erwachsene am Samstag die Möglichkeit haben, an kostenlosen Führungen durch das historische Palais teilzunehmen. Die Veranstaltung läuft am Eröffnungstag, Freitag, und am Samstag, den 29. November, jeweils von 10 bis 21 Uhr. Zusätzlich zur Leistungsschau der regionalen Betriebe wird im Rahmen des Adventmarktes auch ein vorweihnachtliches Gewinnspiel veranstaltet. Besucher können

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Führungswechsel bei Norse Atlantic Airways: Roald löst Gründer Larsen ab

Die norwegische Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat am 28. November 2025 einen bedeutenden Wechsel an ihrer Führungsspitze bekannt gegeben. Der Verwaltungsrat ernannte Eivind Roald mit sofortiger Wirkung zum neuen President und Chief Executive Officer (CEO). Er folgt auf den Gründer der Fluggesellschaft, Bjørn Tore Larsen, der jedoch weiterhin eine zentrale Rolle im Unternehmen einnehmen wird: Larsen wechselt in die Position des Verwaltungsratsvorsitzenden. Dieser Übergang markiert einen strategischen Schritt in der Entwicklung der jungen Airline, die seit ihrer Gründung im Jahr 2021 mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert war und nun eine klare Wende zu höherer Effizienz und Rentabilität anstrebt. Die Berufung von Eivind Roald ist bemerkenswert, da der Manager über umfassende Erfahrung sowohl im Luftfahrtsektor als auch in der Technologiebranche verfügt. Roald war unter anderem in leitenden Positionen bei Unternehmen wie Accenture und Hewlett-Packard tätig. Seine Kenntnisse in der Luftfahrtindustrie vertiefte er maßgeblich als Chief Commercial Officer und später als Executive Vice President & Managing Director for Growth bei Scandinavian Airlines (SAS) zwischen 2012 und 2017, einer Phase, in der SAS eine erfolgreiche kommerzielle und finanzielle Sanierung durchlief. Diese Expertise in unternehmerischen Turnarounds wird als besonders relevant für seine neue Aufgabe bei Norse Atlantic Airways angesehen. Zuletzt war Roald CEO von CRST Advisory, einem Unternehmen, das sich auf die Anwendung von Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) zur Optimierung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat. Diese technologische Ausrichtung passt zur Notwendigkeit datengesteuerter Effizienzsteigerungen, die im hart umkämpften Luftfahrtmarkt von heute unerlässlich sind. Strategische Wende: Fokus auf Effizienz und ACMI-Markt Die Führungsrochade fällt in eine

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EuroAirport schränkt Betrieb wegen Pistensanierung 2026 ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg steht im Frühjahr 2026 vor einer umfangreichen Sanierung seiner Hauptpiste 15/33, was eine temporäre Schließung des wichtigsten Teils des Flugfeldes notwendig macht. Die Bauarbeiten, die dem Ziel dienen, die langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten, werden vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 dauern. In dieser Zeit wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Betroffen ist die Erneuerung des zentralen Abschnitts der Hauptpiste sowie des parallel verlaufenden Rollwegs Taxiway Bravo. Die Umstellung auf die Sekundärpiste hat direkte Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Aufgrund der geringeren Länge der Querbahn ist deren Nutzung nur eingeschränkt möglich. Viele Langstreckenflüge und größere Maschinen können unter Umständen nicht oder nur mit stark reduziertem Startgewicht operieren. Infolgedessen haben die Fluggesellschaften ihre Flugpläne für diesen Zeitraum stark angepasst und reduziert. Aus den vorliegenden Plänen geht hervor, dass ausschließlich die Fluggesellschaft easyJet ein angepasstes Flugprogramm aufrechterhalten wird. Das reduzierte Angebot von easyJet soll dennoch weiterhin Verbindungen zu wichtigen europäischen Geschäfts- und Städtezielen sowie ausgewählten Feriendestinationen sicherstellen. Während alle anderen Airlines ihre Flüge zum EuroAirport in der Zeit der Sanierung voraussichtlich komplett einstellen werden, plant easyJet täglich rund 25 Flüge über die Querpiste abzuwickeln, sofern die meteorologischen Bedingungen dies erlauben. Ursprünglich war die Sanierung für den Sommer 2026 geplant, wurde aber zeitlich präzisiert. Reisende, die bereits Buchungen für den Zeitraum vom 15. April bis 20. Mai 2026 getätigt haben, sollten sich proaktiv an ihre jeweilige Fluggesellschaft oder den Reiseanbieter wenden, um sich über etwaige Flugstreichungen, Verlegungen oder Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren. Der Flughafenbetreiber stellt aktuelle Informationen zum

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Globale Sicherheitsanweisung für Airbus A320-Familie nach Flugkontroll-Zwischenfall

Die europäische Flugsicherheitsbehörde (Easa) hat am 28. November 2025 eine dringende Sicherheitsanweisung (Emergency Airworthiness Directive, EAD) für die weltweit eingesetzte Airbus A320-Flugzeugfamilie erlassen. Die Maßnahme, die eine sofortige Reaktion der Fluggesellschaften erfordert, folgt einer Untersuchung, die ein kürzlich aufgetretenes unerwünschtes Nick-Manöver („uncommanded pitch-down“) mit einem möglichen Fehler in einem zentralen Flugsteuerungscomputer in Verbindung bringt. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, müssen Luftfahrtunternehmen ein spezifisches Bauteil, den sogenannten Elevator Aileron Computer (ELAC B L104), vor dem nächsten Passagierflug entweder austauschen oder modifizieren. Diese drastische Anordnung wurde durch einen Vorfall ausgelöst, bei dem Passagiere verletzt wurden, und weist auf eine neu identifizierte Schwachstelle in einem häufig verwendeten Hardware- und Softwarestandard hin, die möglicherweise durch äußere Einflüsse wie intensive Sonnenstrahlung hervorgerufen wird. Der globale Luftverkehr steht somit kurzfristig vor logistischen Herausforderungen, da eine der größten Flugzeugflotten der Welt schnell umgerüstet werden muss. Der JetBlue-Vorfall als Auslöser der Untersuchung Die EASA-Direktive geht Berichten zufolge auf einen schwerwiegenden Zwischenfall am 30. Oktober 2025 zurück. Ein Airbus A320-200 der Fluggesellschaft JetBlue, Registrierung N605JB, der den Flug B6-1230 von Cancún nach Newark durchführte, erlebte während der Reiseflughöhe in etwa 35.000 Fuß (FL350) südwestlich von Tampa eine unerwartete Fluglageänderung. Die Besatzung beschrieb das Geschehen als ein Flugkontrollproblem, das zu einem rapiden Sinkflug führte. Das Flugzeug stabilisierte sich kurzzeitig auf rund 20.000 Fuß, bevor es den Sinkflug fortsetzte, um in Tampa eine vorsorgliche Landung durchzuführen. Während des unvorhergesehenen Flugmanövers erlitten Berichten zufolge mindestens drei Personen an Bord Verletzungen, darunter Kopfverletzungen. Verletzte Passagiere wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht, während andere am

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Notlandung eines Motorseglers auf der A2 in Kärnten

Ein ungewöhnlicher Vorfall sorgte am Samstagnachmittag für eine temporäre Sperre der Süd Autobahn (A2) in Kärnten. Gegen 15:40 Uhr musste ein Motorsegelflugzeug des Typs Scheibe SF 25 C Falke, das oft vereinfacht als Segelflieger bezeichnet wird, in Fahrtrichtung Italien notlanden. Das Ereignis ereignete sich im Gemeindegebiet von Stossau, nahe der Abfahrt Arnoldstein und kurz vor der italienischen Grenze. Das Flugzeug, das vom Flughafen Klagenfurt zu einem Rundflug nach Matrei gestartet war, wurde mutmaßlich durch ein technisches Problem – wahrscheinlich ein Motorschaden – zu der Außenlandung gezwungen. Der 62-jährige österreichische Pilot und seine 59-jährige Begleiterin blieben bei der Landung, die sicher auf dem Pannenstreifen durchgeführt werden konnte, unverletzt. Glücklicherweise entstand weder Personen- noch Sachschaden, obwohl zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der stark frequentierten Autobahn Verkehr herrschte. ÖAMTC-Verkehrsexperte Marc Römer schilderte die Situation als „nicht alltäglich“ und betonte die anfängliche Verwirrung über die eingehende Meldung eines notgelandeten Flugzeugs. Die Bergungsarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr, unterstützt von sechs Polizeistreifen und der ASFINAG, begannen gegen 16:20 Uhr. Das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 10,78 Metern wurde im Anschluss zum ehemaligen Zollamtsplatz Arnoldstein abgeschleppt, wo es für weitere technische Untersuchungen abgestellt wurde. Die A2 musste für die Dauer der Bergung vorübergehend gesperrt werden, was in Fahrtrichtung Klagenfurt zu Verkehrsbehinderungen führte. Im Gefolge der Landung und der anschließenden Arbeiten bildete sich ein Stau von etwa drei Kilometern Länge. Gegen 17:00 Uhr informierte der Autobahnbetreiber ASFINAG, dass die Fahrbahn wieder frei sei und sich die Verkehrsbehinderungen langsam auflösten.

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