Airbus A380 (Foto: Emirates).
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Emirates stärkt Inklusivität: Neue Services und Barrierefreiheit entlang der gesamten Reisekette

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Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hat Emirates ihr umfassendes Engagement für inklusives Reisen hervorgehoben. Die Fluggesellschaft aus Dubai hat im laufenden Jahr zahlreiche neue Angebote und Services eingeführt, um die Barrierefreiheit für Passagiere mit unterschiedlichen Einschränkungen entlang der gesamten Reisekette zu verbessern – von der Flugbuchung bis zur Ankunft am Zielort.

Im Zentrum der Bemühungen steht der neue Accessible & Inclusive Travel Hub auf der Webseite von Emirates. Dieses weltweite Informationsportal bietet Reisenden mit Mobilitäts-, Seh-, Hör- oder unsichtbaren Einschränkungen detaillierte Informationen in einer intuitiven Navigation. Die Plattform enthält inklusive Karten, sensorische Reiseführer und integriert die „Be My Eyes“-App, um die Reisevorbereitung und Orientierung zu erleichtern. Auch an Bord setzt Emirates neue Standards: Seit November 2025 stehen sensorische Produkte und sogenannte Fidget Toys bereit, die insbesondere neurodiversen Passagieren helfen sollen, sich während des Fluges wohler zu fühlen. Zusätzlich wurde das Bordunterhaltungssystem ice um mehr als 600 Filme mit Untertiteln und über 200 Filme mit Audiodeskriptionen erweitert. Neue Funktionen wie Audio-Navigation und Sprachsteuerung wurden speziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigung entwickelt.

Am Heimatflughafen Dubai sorgt Emirates mit barrierefreien und smarten Kontrollbereichen, biometrischer Erkennung und rollstuhlgerechten Self-Check-in-Terminals für ein unabhängiges Reiseerlebnis. Als Prototyp einer neuen Fahrzeugflotte wurde zudem der erste rollstuhlgerechte Emirates Chauffeur-Van mit elektrischem Lift in Betrieb genommen. Koordiniert werden diese Maßnahmen vom 2024 gegründeten Emirates Office of Accessibility and Inclusion. Die Airline ist seit März 2025 die weltweit erste Autism Certified Airline und hat bereits über 35.000 Mitarbeitende geschult. Ergänzend können Fluggäste mit Autismus in aktuell 17 Ländern den Ablauf einer Flugreise mit dem „Travel Rehearsal“-Programm vorab üben.

Die Fluggesellschaft arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer Services. Aktuell testet Emirates gemeinsam mit Airbus ein innovatives Orientierungssystem für blinde und sehbehinderte Reisende. Über diskret platzierte QR-Codes in der Kabine sollen Informationen zu Sitzplatzsuche, Bordfunktionen und Menüs per Smartphone akustisch und haptisch zugänglich gemacht werden. Mit diesen Initiativen bekräftigt Emirates ihre Rolle als Vorreiter im Bereich der inklusiven Mobilität im internationalen Luftverkehr.

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