Sonderbeklebung am Airbus A350 (Foto: Finnair).
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Finnair nimmt Direktverbindung nach Australien in den Flugplan auf

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Die finnische Fluggesellschaft Finnair plant für den Herbst 2026 eine signifikante Erweiterung ihres Langstreckennetzes durch die Aufnahme täglicher Flüge nach Melbourne. Ab dem 25. Oktober 2026 soll die australische Metropole erstmals über das Drehkreuz Helsinki bedient werden. Die Route führt mit einem geplanten Zwischenstopp über Bangkok, wobei ein Airbus A350-900 zum Einsatz kommt. Damit stößt das Unternehmen erstmals auf den australischen Kontinent vor, sofern die behördlichen Genehmigungen planmäßig erteilt werden. Buchungen für die neue Verbindung sind bereits seit dem 18. Dezember 2025 möglich.

Die Flugzeiten sind so konzipiert, dass sie eine nahtlose Anbindung an das europäische Kurzstreckennetz in Helsinki ermöglichen. Der Abflug in Finnland erfolgt kurz nach Mitternacht, während die Ankunft in Melbourne am darauffolgenden Morgen vorgesehen ist. Dieser Zeitplan zielt darauf ab, die Auslastung der Langstreckenflotte zu maximieren und gleichzeitig attraktive Umsteigezeiten für Reisende aus Nord- und Zentraleuropa zu schaffen. Melbourne gilt aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung sowie der großen europäischen Diaspora und der hohen Anzahl internationaler Studenten als strategisch wichtiger Zielpunkt für den Geschäfts- und Besuchsverkehr.

Neben dem neuen Ziel in Australien umfasst die Planung von Finnair für das Jahr 2026 insgesamt 113 Destinationen weltweit. Darunter befinden sich 93 europäische, elf asiatische und zwei Ziele im Nahen Osten. Im nordamerikanischen Markt wird das Angebot ebenfalls ausgebaut; hier soll bereits im Sommer 2026 die neue Verbindung nach Toronto in Betrieb genommen werden. Durch die verstärkte Konnektivität nach Asien und Ozeanien positioniert sich das Unternehmen weiter als Bindeglied zwischen der Nord- und Südhalbkugel, nachdem die Sperrung des russischen Luftraums in den vergangenen Jahren zu einer umfassenden Neuausrichtung des Streckennetzes geführt hatte.

Mit dem Einsatz des Airbus A350 setzt die Fluggesellschaft auf ein technologisch fortgeschrittenes Flugzeugmodell für die Langstrecke. Die Maschinen sind mit einer Drei-Klassen-Konfiguration ausgestattet, die unter anderem die neue Business-Class-Kabine ohne verstellbare Rückenlehne umfasst. Neben der Beförderung von Passagieren spielt auf der Route nach Australien auch das Frachtaufkommen eine wesentliche Rolle. Die Kombination aus der Nachfrage durch Urlauber, Studenten und Fachkräfte sowie dem Warentransport über das Drehkreuz in Bangkok soll die Wirtschaftlichkeit der längsten Strecke im Finnair-Portfolio sicherstellen.

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