Flughafen Palma de Mallorca (Foto: Robert Spohr).
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Hundewelpe auf der Startbahn führt zu Flugverzögerungen am Flughafen Palma

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Ein entlaufener Hundewelpe hat am Sonntag auf dem Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca für eine vorübergehende Unterbrechung des Flugbetriebs gesorgt. Das Tier verirrte sich auf das Rollfeld und zwang die Flugsicherung dazu, die betroffene Landebahn kurzzeitig zu sperren. Ein Passagier berichtete gegenüber der Regionalzeitung „Mallorca Magazin“, dass seine Maschine aufgrund des Vorfalls Warteschleifen über der Insel fliegen musste. Insgesamt waren vier landende Flugzeuge von den Verzögerungen betroffen, bis die Bahn nach etwa 20 Minuten wieder für den regulären Verkehr freigegeben werden konnte.

Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Aena bestätigte den Vorfall gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, betonte jedoch, dass die Situation durch das vordefinierte Notfallprotokoll jederzeit unter Kontrolle geblieben sei. Die präventive Sperrung diente der Sicherheit des Flugverkehrs sowie des Tieres. Den amtlichen Angaben zufolge kam es zu keinerlei Flugstreichungen, und der restliche Betrieb konnte ohne größere Beeinträchtigungen fortgesetzt werden. Der Welpe verließ das weitläufige Flughafengelände schließlich eigenständig; es wird vermutet, dass es sich um ein entlaufenes Haustier handelte, da herrenlose Straßenhunde auf Mallorca als untypisch gelten.

Zusätzliche Recherchen zur Sicherheit an spanischen Flughäfen zeigen, dass Vorfälle mit Tieren auf dem Vorfeld strengen Sicherheitsrichtlinien unterliegen. Die Umzäunung des Flughafens Palma wird regelmäßig kontrolliert, um das Eindringen von Wildtieren wie Kaninchen oder Vögeln zu verhindern, die eine Gefahr für die Triebwerke darstellen könnten. Ein Eindringen von Haustieren gilt als extrem seltenes Ereignis, da die Sicherheitsbereiche durch mehrfache Barrieren geschützt sind. In der Vergangenheit führten ähnliche Vorfälle an internationalen Drehkreuzen oft zu längeren Sperrungen, was die Effizienz des in Palma angewendeten Protokolls unterstreicht.

Der Vorfall löste in den sozialen Netzwerken und unter den wartenden Passagieren eine Mischung aus Erstaunen und Amüsement aus, da Störungen durch Kleintiere im Vergleich zu technischen Defekten oder Wetterkapriolen eine Seltenheit darstellen. Die Flughafenverwaltung prüft nun dennoch, an welcher Stelle der Sicherheitszaun oder die Zugangstore eine Schwachstelle aufgewiesen haben könnten, durch die der junge Hund auf das Gelände gelangte. Für die betroffenen Fluggesellschaften hielten sich die Mehrkosten durch die kurzen Warteschleifen in einem engen Rahmen, sodass der wirtschaftliche Schaden als gering eingestuft wird.

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