
Rekordwert am Flughafen Malta: Erstmals mehr als zehn Millionen Passagiere
Der internationale Flughafen von Malta hat einen historischen Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte erreicht. Wie der zuständige Minister für auswärtige Angelegenheiten, Handel und europäische Angelegenheiten, Ian Borg, am 30. Dezember 2025 offiziell bekannt gab, wurde erstmals die Marke von zehn Millionen Fluggästen innerhalb eines Kalenderjahres überschritten. Dieser Rekordwert markiert eine signifikante Steigerung gegenüber den Vorjahren und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Inselstaates als zentraler Knotenpunkt im mediterranen Reiseverkehr. Die positive Entwicklung wird primär auf die Ausweitung des Streckennetzes und die erhöhten Frequenzen etablierter Fluggesellschaften zurückgeführt. Zusätzliche Marktanalysen und Daten des Flughafenbetreibers Malta International Airport (MIA) verdeutlichen, dass insbesondere die starke Nachfrage aus den Kernmärkten Großbritannien, Italien und Deutschland zu diesem Ergebnis beigetragen hat. Um das gestiegene Aufkommen bewältigen zu können, wurden im Jahr 2025 umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur getätigt. Dazu gehörten die Erweiterung der Terminalkapazitäten sowie die Modernisierung der Check-in-Bereiche und Sicherheitskontrollen. Experten weisen darauf hin, dass der Flughafen nun an seine Kapazitätsgrenzen stößt, weshalb bereits Planungen für eine weitere großangelegte Terminalerweiterung in den kommenden Jahren vorangetrieben werden, um das Ziel von zwölf Millionen Passagieren pro Jahr mittelfristig zu realisieren. Neben dem touristischen Sektor profitierte der Flughafen auch von einer Zunahme im Geschäftsreiseverkehr und der Stationierung weiterer Flugzeuge durch Low-Cost-Carrier wie Ryanair und deren Tochtergesellschaft Malta Air. Die strategische Lage Maltas zwischen Europa und Nordafrika gewinnt zudem für Transitverbindungen an Bedeutung. Die Regierung in Valletta betonte in diesem Zusammenhang, dass der Erfolg des Flughafens eng mit der allgemeinen wirtschaftlichen Stabilität des Landes und der Förderung des Dienstleistungssektors verknüpft sei. Die



