Januar 3, 2026

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Januar 3, 2026

Rekordwert am Flughafen Malta: Erstmals mehr als zehn Millionen Passagiere

Der internationale Flughafen von Malta hat einen historischen Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte erreicht. Wie der zuständige Minister für auswärtige Angelegenheiten, Handel und europäische Angelegenheiten, Ian Borg, am 30. Dezember 2025 offiziell bekannt gab, wurde erstmals die Marke von zehn Millionen Fluggästen innerhalb eines Kalenderjahres überschritten. Dieser Rekordwert markiert eine signifikante Steigerung gegenüber den Vorjahren und unterstreicht die wachsende Bedeutung des Inselstaates als zentraler Knotenpunkt im mediterranen Reiseverkehr. Die positive Entwicklung wird primär auf die Ausweitung des Streckennetzes und die erhöhten Frequenzen etablierter Fluggesellschaften zurückgeführt. Zusätzliche Marktanalysen und Daten des Flughafenbetreibers Malta International Airport (MIA) verdeutlichen, dass insbesondere die starke Nachfrage aus den Kernmärkten Großbritannien, Italien und Deutschland zu diesem Ergebnis beigetragen hat. Um das gestiegene Aufkommen bewältigen zu können, wurden im Jahr 2025 umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur getätigt. Dazu gehörten die Erweiterung der Terminalkapazitäten sowie die Modernisierung der Check-in-Bereiche und Sicherheitskontrollen. Experten weisen darauf hin, dass der Flughafen nun an seine Kapazitätsgrenzen stößt, weshalb bereits Planungen für eine weitere großangelegte Terminalerweiterung in den kommenden Jahren vorangetrieben werden, um das Ziel von zwölf Millionen Passagieren pro Jahr mittelfristig zu realisieren. Neben dem touristischen Sektor profitierte der Flughafen auch von einer Zunahme im Geschäftsreiseverkehr und der Stationierung weiterer Flugzeuge durch Low-Cost-Carrier wie Ryanair und deren Tochtergesellschaft Malta Air. Die strategische Lage Maltas zwischen Europa und Nordafrika gewinnt zudem für Transitverbindungen an Bedeutung. Die Regierung in Valletta betonte in diesem Zusammenhang, dass der Erfolg des Flughafens eng mit der allgemeinen wirtschaftlichen Stabilität des Landes und der Förderung des Dienstleistungssektors verknüpft sei. Die

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Festnahme eines Air-India-Piloten am Flughafen Vancouver wegen Alkoholverdachts

Ein Pilot der staatlichen indischen Fluggesellschaft Air India ist kurz vor Weihnachten am internationalen Flughafen von Vancouver festgenommen worden. Mitarbeiter eines Duty-Free-Shops hatten die kanadischen Behörden am 23. Dezember 2025 alarmiert, nachdem ihnen der Mann durch deutlichen Alkoholgeruch und ein auffälliges, berauschtes Auftreten aufgefallen war. Der Zwischenfall ereignete sich nur wenige Stunden vor dem geplanten Abflug einer Langstreckenmaschine in Richtung Delhi, womit eine Gefährdung der Flugsicherheit während der geschäftigen Feiertagsreisezeit verhindert wurde. Air India bestätigte in einer ersten Stellungnahme, dass ein Mitglied der Cockpit-Besatzung von den kanadischen Behörden festgesetzt wurde, machte jedoch zunächst keine weiteren Angaben zur Identität des Betroffenen. Zusätzliche Recherchen in kanadischen Polizeiberichten ergeben, dass gegen den Piloten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Dienstausübung unter Alkoholeinfluss eingeleitet wurde. Gemäß den kanadischen Luftverkehrsvorschriften sowie den internationalen Standards der ICAO gilt für Besatzungsmitglieder eine strikte Abstinenzregelung vor dem Flugdienst. Der Pilot musste sich unmittelbar nach seiner Festnahme einem Atemalkoholtest unterziehen, dessen Ergebnis Teil der offiziellen Beweisaufnahme ist. Da der Vorfall unmittelbar im Terminalbereich stattfand, wurde die betroffene Maschine am Boden gehalten, bis eine Ersatzcrew organisiert werden konnte, was zu erheblichen Verzögerungen für die Passagiere auf der Route nach Indien führte. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Air India in der jüngeren Vergangenheit wiederholt mit Disziplinarproblemen beim Personal sowie technischen Mängeln in die Schlagzeilen geraten ist. Erst im Jahr 2024 hatte die indische Luftfahrtbehörde DGCA die Sicherheitsbestimmungen für Cockpit-Besatzungen verschärft und die Kontrolldichte bei Alkoholtests vor dem Abflug erhöht. Der aktuelle Fall in Vancouver könnte für den Piloten nicht nur den

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Gerichtsurteil verpflichtet Wizz Air zur Wiedereinstellung entlassener Piloten in Rumänien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ist durch rechtskräftige Urteile rumänischer Gerichte dazu verpflichtet worden, eine Gruppe von Piloten wieder einzustellen, die während der Pandemie unrechtmäßig entlassen wurden. Die Entscheidungen betreffen ehemaliges Personal an den Standorten Bukarest und Cluj-Napoca. Die Justiz stellte fest, dass die Kündigungen gegen geltendes Arbeitsrecht verstießen und die angeführten Gründe unvereinbar mit gesetzlichen Sicherheitsgrundsätzen waren. Damit gilt das Arbeitsverhältnis rechtlich als nie unterbrochen, was die Fluggesellschaft dazu zwingt, nicht nur die Stellen anzubieten, sondern auch Dienstjahre und berufliche Rechte rückwirkend anzuerkennen. Die Gewerkschaftsorganisation FPU Rumänien, welche die Betroffenen seit 2021 durch die Instanzen vertrat, wertet den Ausgang des Verfahrens als bedeutenden Präzedenzfall für die gesamte europäische Luftfahrtbranche. Neben den Verstößen gegen das Arbeitsrecht wurden in separaten Verfahren zudem Anzeichen von Diskriminierung bei der Auswahl der zu entlassenden Mitarbeiter festgestellt. Dieser spezifische Sachverhalt ist derzeit noch vor dem Obersten Kassations- und Gerichtshof anhängig. Die Arbeitnehmervertreter fordern nun eine transparente Umsetzung der Wiedereingliederung und bestehen darauf, den Prozess mit Rechtsberatern zu begleiten, um die Einhaltung nationaler und europäischer Standards sicherzustellen. Zusätzliche Recherchen zur wirtschaftlichen Lage von Wizz Air zeigen, dass das Unternehmen derzeit massiv expandiert und händeringend qualifiziertes Personal sucht, um den ambitionierten Flugplan für das Jahr 2026 umzusetzen. Der Konzern steht jedoch aufgrund seiner Personalpolitik immer wieder in der Kritik internationaler Gewerkschaftsverbände. In Rumänien, einem der wichtigsten Märkte für den Low-Cost-Carrier, könnte dieses Urteil nun die Verhandlungsposition der Belegschaft nachhaltig stärken. Die Gerichte machten deutlich, dass wirtschaftliche Krisen wie eine Pandemie keine Rechtfertigung für die Umgehung fundamentaler Arbeitnehmerrechte darstellen.

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Hundewelpe auf der Startbahn führt zu Flugverzögerungen am Flughafen Palma

Ein entlaufener Hundewelpe hat am Sonntag auf dem Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca für eine vorübergehende Unterbrechung des Flugbetriebs gesorgt. Das Tier verirrte sich auf das Rollfeld und zwang die Flugsicherung dazu, die betroffene Landebahn kurzzeitig zu sperren. Ein Passagier berichtete gegenüber der Regionalzeitung „Mallorca Magazin“, dass seine Maschine aufgrund des Vorfalls Warteschleifen über der Insel fliegen musste. Insgesamt waren vier landende Flugzeuge von den Verzögerungen betroffen, bis die Bahn nach etwa 20 Minuten wieder für den regulären Verkehr freigegeben werden konnte. Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Aena bestätigte den Vorfall gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, betonte jedoch, dass die Situation durch das vordefinierte Notfallprotokoll jederzeit unter Kontrolle geblieben sei. Die präventive Sperrung diente der Sicherheit des Flugverkehrs sowie des Tieres. Den amtlichen Angaben zufolge kam es zu keinerlei Flugstreichungen, und der restliche Betrieb konnte ohne größere Beeinträchtigungen fortgesetzt werden. Der Welpe verließ das weitläufige Flughafengelände schließlich eigenständig; es wird vermutet, dass es sich um ein entlaufenes Haustier handelte, da herrenlose Straßenhunde auf Mallorca als untypisch gelten. Zusätzliche Recherchen zur Sicherheit an spanischen Flughäfen zeigen, dass Vorfälle mit Tieren auf dem Vorfeld strengen Sicherheitsrichtlinien unterliegen. Die Umzäunung des Flughafens Palma wird regelmäßig kontrolliert, um das Eindringen von Wildtieren wie Kaninchen oder Vögeln zu verhindern, die eine Gefahr für die Triebwerke darstellen könnten. Ein Eindringen von Haustieren gilt als extrem seltenes Ereignis, da die Sicherheitsbereiche durch mehrfache Barrieren geschützt sind. In der Vergangenheit führten ähnliche Vorfälle an internationalen Drehkreuzen oft zu längeren Sperrungen, was die Effizienz des in Palma angewendeten

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Wizz Air peilt Eilat-Comeback für März 2026 an

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air bereitet eine signifikante Expansion auf dem israelischen Markt vor. Nach Verhandlungen mit dem israelischen Verkehrsministerium wurde eine Vereinbarung getroffen, die dem Unternehmen den Aufbau von Stützpunkten sowohl am internationalen Drehkreuz Ben Gurion in Tel Aviv als auch am südlich gelegenen Flughafen Ramon bei Eilat ermöglicht. Bereits im März 2026 soll die erste Verbindung zwischen Eilat und Budapest den Betrieb aufnehmen. In der ersten Phase sieht das Konzept die Stationierung je eines Flugzeugs an beiden Standorten vor. Während der Flugbetrieb zunächst mit ausländischem Personal startet, hat die Fluggesellschaft bereits angekündigt, mittelfristig lokales Personal in Israel zu rekrutieren. Neben dem Ausbau der internationalen Routen plant Wizz Air den Einstieg in den israelischen Inlandsmarkt. Vorgesehen sind regelmäßige Flugverbindungen zwischen Tel Aviv und dem Flughafen Ramon, was eine direkte Konkurrenz zu den etablierten Anbietern darstellt. Das langfristige Ziel der Fluggesellschaft ist der Aufbau eines dichten Streckennetzes mit bis zu 60 täglichen Flügen. Für den Sommerflugplan 2026 ist zudem die Inbetriebnahme von zwei weiteren Flugzeugen am Standort Tel Aviv geplant, um die ganzjährige Präsenz zu festigen. Zusätzliche Branchenrecherchen ergeben, dass Wizz Air bei den Verhandlungen insbesondere auf attraktive Zeitnischen für Starts und Landungen, sogenannte Slots, gedrängt hat, um die Wirtschaftlichkeit der Routen zu optimieren. Die Expansionspläne stoßen bei der lokalen Konkurrenz auf massiven Widerstand. Die israelischen Fluggesellschaften Arkia und Israir lehnen die Ansiedlung einer Wizz Air-Basis entschieden ab. Sie befürchten eine Marktverzerrung durch den Billigflieger und weisen auf die schwierigen Wettbewerbsbedingungen hin. Analysten der Luftfahrtbranche betonen, dass der Flughafen Ramon

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