Die staatliche Fluggesellschaft Jordaniens, Royal Jordanian Airlines, baut ihre Präsenz auf dem deutschen Markt zum Sommerflugplan 2026 signifikant aus. Ab dem 30. März 2026 werden die Verbindungen von der jordanischen Hauptstadt Amman zu den Standorten Berlin und Düsseldorf verstärkt. Konkret wird die Route zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) von drei auf vier wöchentliche Rotationen aufgestockt. Parallel dazu erhöht die Fluggesellschaft die Frequenz auf der Strecke nach Düsseldorf von vier auf fünf wöchentliche Flüge. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie der Airline, ihre Marktanteile in Europa zu festigen und das Drehkreuz in Amman für Transitpassagiere attraktiver zu gestalten.
Für die Durchführung der zusätzlichen Flüge setzt Royal Jordanian primär auf den Airbus A320neo. Dieser moderne Schmalrumpfjet ist das Rückgrat der Flottenmodernisierung der Fluggesellschaft und bietet eine verbesserte Kabinenausstattung im Vergleich zu älteren Modellen. Zusätzliche Recherchen im Luftfahrtsektor verdeutlichen, dass Royal Jordanian ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte konsequent auf die Neo-Varianten von Airbus sowie auf Maschinen des Typs Embraer E2 umstellt, um die betriebliche Effizienz auf Routen nach Europa zu steigern. Durch die erhöhte Taktung nach Berlin und Düsseldorf verbessern sich die Anschlussmöglichkeiten zu Zielen im Nahen Osten sowie nach Asien und Nordafrika erheblich.
Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Nachfrage im Bereich der Geschäftsreisen sowie des ethnischen Verkehrs. Deutschland gilt als einer der wichtigsten Handelspartner Jordaniens in der Europäischen Union, was einen kontinuierlichen Bedarf an direkten Flugverbindungen zwischen den Wirtschaftszentren erzeugt. Branchenexperten weisen zudem darauf hin, dass Royal Jordanian als Mitglied der Oneworld-Allianz durch die Frequenzerhöhung auch die Konnektivität für Partnergesellschaften verbessert. Die Entscheidung für den Ausbau an den Standorten Berlin und Düsseldorf unterstreicht die strategische Bedeutung dieser Einzugsgebiete gegenüber anderen deutschen Standorten wie Frankfurt, der bereits täglich bedient wird.
Wirtschaftlich profitiert die Airline von einer Diversifizierung ihres Streckennetzes, das zunehmend auf Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für Touristen setzt, die die historischen Stätten Jordaniens besuchen. Gleichzeitig dient der Ausbau der Sicherung von Marktanteilen gegenüber Wettbewerbern aus der Golfregion, die ebenfalls stark um Passagiere aus Westdeutschland und der Hauptstadtregion werben. Mit dem Start des Sommerflugplans Ende März 2026 wird Royal Jordanian somit insgesamt neun wöchentliche Flüge allein von Berlin und Düsseldorf nach Amman anbieten und damit ihre Kapazität auf diesen Korridoren um rund 25 Prozent steigern.