Embraer 195 (Foto: Austrian Airlines AG/Schaich).
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Austrian Airlines verstärkt Verbindung nach Pristina

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Austrian Airlines reagiert auf die steigende Nachfrage im Südosteuropa-Verkehr und weitet das Flugangebot zwischen Wien und Pristina für die Sommersaison 2026 aus. Wie aus aktuellen Flugplandaten hervorgeht, wird die Frequenz im Juni zunächst auf zwölf wöchentliche Verbindungen angehoben. In den reisestarken Monaten Juli und August erreicht der Ausbau seinen Höhepunkt mit insgesamt 17 Flügen pro Woche. Damit verdichtet die Lufthansa-Tochter ihr Angebot im Vergleich zum Vorjahr erheblich, als lediglich zehn wöchentliche Rotationen auf dieser Strecke durchgeführt wurden. Besonders an den Wochentagen Montag, Dienstag und Donnerstag wird die Konnektivität durch bis zu drei tägliche Flugpaare optimiert.

Der massive Ausbau der Kapazitäten zielt vor allem auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) ab, der zwischen Österreich und dem Kosovo traditionell in den Sommermonaten stark ansteigt. Zusätzliche Recherchen im Marktumfeld zeigen, dass Austrian Airlines damit ihre Position als Marktführer auf dieser Route gegenüber Billigfluganbietern verteidigen will. Wien fungiert hierbei nicht nur als Startpunkt für Passagiere aus der Region, sondern als zentrales Drehkreuz für Umsteiger aus Westeuropa und den USA. Durch die Erhöhung der Frequenzen verkürzen sich die Wartezeiten im Transitbereich des Flughafens Wien-Schwechat für Reisende mit Zielen im Kosovo deutlich.

Um die operative Durchführung der zusätzlichen Flüge zu gewährleisten, setzt Austrian Airlines auf einen vielseitigen Flottenmix. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Typen Airbus A320 und A320neo sowie die effizienten Embraer E195-Jets. Bemerkenswert ist die Fortführung der Kooperation mit der lettischen Air Baltic: Im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens werden erneut Maschinen des Typs Airbus A220-300 angemietet, um Spitzenlasten im Sommerflugplan abzufangen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es der österreichischen Fluggesellschaft, flexibel auf kurzfristige Buchungsspitzen zu reagieren, ohne eigenes Personal oder zusätzliche eigene Flugzeuge dauerhaft binden zu müssen. Über die bevorstehende Aufstockung auf der Pristina-Strecke berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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