Passagiere auf dem Vorfeld des Dortmund Airport, beim Einstieg in ein Flugzeug (Foto: Flughafen Dortmund).
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Dortmund kooperiert mit Nordstadtliga bei Pfandspendenaktion

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Der Flughafen Dortmund hat zum 1. Januar 2026 einen Wechsel bei seinem langjährigen Pfandspendenprojekt vollzogen. Künftig fließen die Erlöse aus den im Terminal gesammelten Getränkegebinden der Nordstadtliga zu. Zu diesem Zweck sind im gesamten Flughafenbereich, sowohl vor als auch hinter den Sicherheitskontrollen, Sammelbehälter für Flaschen und Dosen positioniert.

Die Logistik der Entleerung übernimmt das Flughafenpersonal, woraufhin das Leergut an die Organisation übergeben wird. Nach Angaben der Flughafengeschäftsführung dient die Maßnahme der Unterstützung lokaler Akteure, die sich in der sozialen Arbeit mit jungen Menschen im Dortmunder Norden engagieren.

Die Nordstadtliga, die bereits seit dem Jahr 2001 als kontinuierliches Straßenfußballprojekt besteht, nutzt die zusätzlichen Mittel für ihre pädagogische Arbeit und die Organisation des Spielbetriebs. Das Projekt richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und verfolgt das Ziel, durch sportliche Betätigung soziale Akzeptanz und eine strukturierte Freizeitgestaltung zu fördern. Zusätzliche Recherchen belegen, dass die Liga eng mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund sowie dem BVB-Lernzentrum zusammenarbeitet, um über den Sport hinaus Bildungsangebote und Integrationshilfe zu leisten. Für die Nordstadtliga stellt die Kooperation mit dem Flughafen eine signifikante Erweiterung ihrer Finanzierungsbasis durch private Kleinstspenden dar.

Infrastrukturell ist das Projekt fest in die Abläufe des Dortmunder Flughafens integriert. Die Platzierung der Tonnen unmittelbar vor den Sicherheitskontrollen ist strategisch gewählt, da Passagiere dort aufgrund geltender Flüssigkeitsbeschränkungen im Handgepäck häufig gezwungen sind, ihre Getränke zu entsorgen. Durch die Spendenmöglichkeit verbleibt der Warenwert des Pfands in der Region, anstatt als Abfall entsorgt zu werden. Branchenanalysen zeigen, dass ähnliche Modelle an anderen deutschen Großflughäfen wie Hamburg oder Düsseldorf bereits beachtliche Summen für wohltätige Zwecke generiert haben, wobei die Erlöse oft im fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich pro Jahr liegen.

Die Zusammenarbeit fällt in ein besonderes Jahr, da beide Partner 2026 ein gemeinsames Jubiläum begehen. Während die Nordstadtliga ihr 25-jähriges Bestehen feiert, blickt der Flughafen auf seine historische Entwicklung als wichtiger Wirtschaftsfaktor im Osten des Ruhrgebiets zurück. Die Kooperation unterstreicht die Strategie des Airports, sich stärker im lokalen Umfeld zu vernetzen und gesellschaftliche Verantwortung durch die Bereitstellung von Flächen und Logistik zu übernehmen. Das Projekt ist langfristig angelegt und soll auch in den kommenden Jahren einen festen Bestandteil des sozialen Engagements am Standort Dortmund bilden.

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