Airbus A350-900 (Foto: Swiss).
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Flottenausbau bei Swiss: Zweiter Airbus A350-900 nimmt Linienbetrieb auf

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Swiss International Air Lines erweitert ihre Langstreckenflotte um ein zweites Flugzeug des Typs Airbus A350-900. Die Maschine mit der Registrierung HB-IFB trägt den Namen der jurassischen Hauptstadt „Delémont“ und wird im Gegensatz zum ersten Flugzeug dieser Serie in der klassischen Markenlackierung betrieben. Der erste kommerzielle Flug ist für den 23. Februar 2026 auf der Verbindung zwischen Zürich und Montreal angesetzt. Mit der Indienststellung setzt das Unternehmen die Modernisierung seiner Flotte fort, nachdem sich das erste Exemplar des Typs in den ersten 100 Betriebstagen mit rund 900 Flugstunden und 300 Landungen als technisch stabil erwiesen hat.

Der Ausbau der A350-Flotte ermöglicht es der Fluggesellschaft, ihr internationales Streckennetz im kommenden Sommerflugplan 2026 zu erweitern. Neben den bereits bedienten Zielen wie Boston wird die südkoreanische Metropole Seoul neu in das Portfolio der mit diesem Maschinentyp angeflogenen Destinationen aufgenommen. Insgesamt erwartet SWISS in den kommenden Jahren die Auslieferung von acht weiteren Flugzeugen dieses Modells. Die neuen Einheiten sind ein zentraler Bestandteil der Strategie, ältere und treibstoffintensive Vierstrahler vom Typ Airbus A340-300 schrittweise zu ersetzen und durch modernere Zweistrahler eine höhere betriebliche Effizienz auf der Langstrecke zu erzielen.

Ein wesentliches Merkmal der neuen Flugzeuge ist das Kabinenkonzept «Swiss Senses», das neben einer neugestalteten First und Business Class auch Anpassungen in der Premium Economy und Economy Class umfasst. Das Interieur zeichnet sich durch ein überarbeitetes Beleuchtungskonzept und modernisierte Bordunterhaltungssysteme aus. Parallel zur Einflottung der A350-Serie plant das Unternehmen für das laufende Jahr den Beginn der Kabinenerneuerung bei der bestehenden Airbus-A330-Flotte. Ziel dieser Maßnahmen ist eine Vereinheitlichung des Bordprodukts über die gesamte Langstreckenflotte hinweg, um den Komfortstandard unabhängig vom eingesetzten Flugzeugtyp auf einem konstanten Niveau zu halten.

Durch die schrittweise Übernahme der weiteren Airbus A350-900 festigt die Fluggesellschaft ihre Position am Drehkreuz Zürich. Branchenanalysen unterstreichen, dass die Kapazitätserweiterung insbesondere auf wachstumsstarken Routen nach Nordamerika und Asien notwendig ist, um die gestiegene Nachfrage im Premium-Segment zu bedienen. Die technische Zuverlässigkeit der HB-IFA während der ersten 720.000 geflogenen Kilometer hat den Weg für die zügige Integration der HB-IFB geebnet. Mit der Fortführung dieses Flottenprogramms bereitet sich die Airline auf einen verstärkten Wettbewerb im globalen Luftverkehrsmarkt vor, wobei die operationelle Zuverlässigkeit und die Modernisierung der Kabinenausstattung im Fokus stehen.

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