
Lufthansa: UFO und VC Flugbegleiter und Piloten zum Streik auf
Der Konflikt zwischen der Deutschen Lufthansa AG und ihren Beschäftigten erreicht eine neue Eskalationsstufe, die den Flugbetrieb in Deutschland nahezu vollständig zum Erliegen bringen wird. Für den 12. Februar 2026 haben gleich zwei einflussreiche Gewerkschaften zu massiven Arbeitskämpfen aufgerufen. Während die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) das Kabinenpersonal in Frankfurt und München zur Arbeitsniederlegung drängt, weitet die Vereinigung Cockpit (VC) den Streik auf das gesamte Cockpitpersonal der Kernmarke Lufthansa sowie der Frachttochter Lufthansa Cargo aus. Im Kern der Auseinandersetzungen stehen tiefgreifende Differenzen über die künftige Gestaltung der Arbeitsbedingungen sowie eine seit Jahren schwelende Debatte über die betriebliche Altersversorgung. Die zeitgleiche Mobilisierung von Piloten und Flugbegleitern markiert eine Zäsur in der Tarifgeschichte des Konzerns und stellt Passagiere sowie Logistikketten vor beispiellose Herausforderungen. Konzentrierter Arbeitskampf an den Drehkreuzen und darüber hinaus Der 12. Februar 2026 wird als Tag des Stillstands in die Annalen der deutschen Luftfahrt eingehen. Von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr Ortszeit wird der Flugbetrieb der Lufthansa weitgehend eingestellt. Die Gewerkschaft UFO konzentriert ihren Warnstreik auf alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den zentralen Drehkreuzen Frankfurt am Main und München. Fast zeitgleich ruft die Vereinigung Cockpit ihre Mitglieder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo an allen deutschen Standorten zum Streik auf. Dieser umfasst sämtliche Flugbewegungen, die innerhalb des genannten Zeitfensters von deutschen Flughäfen aus starten sollten. Die logistischen Folgen sind verheerend. Da Frankfurt und München als pulsierende Zentren des europäischen Luftverkehrs fungieren, bricht durch den Doppelstreik das gesamte Hub-and-Spoke-System des Konzerns zusammen. Nicht nur Direktverbindungen fallen aus, auch tausende Transitpassagiere werden








