Airbus A330-300 (Foto: Airbus).
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Corsair International erweitert Flugangebot ab Toulouse um Mauritius

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Die französische Fluggesellschaft Corsair International baut ihre Präsenz am Flughafen Toulouse-Blagnac aus und nimmt ab dem 15. Juni 2026 eine neue Langstreckenverbindung nach Mauritius in den Flugplan auf.

Die Strecke wird ganzjährig bedient, wobei die Airline auf modernstes Fluggerät vom Typ Airbus A330-900neo setzt. Mit dieser Entscheidung reagiert Corsair auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen aus der französischen Provinz. Mauritius ergänzt damit das Portfolio im Indischen Ozean, das bereits Ziele wie La Réunion und Mayotte umfasst, die ebenfalls direkt ab Toulouse angeflogen werden.

Die strategische Ausrichtung der Airline zielt darauf ab, den Passagierkomfort durch die Umgehung der großen Pariser Drehkreuze wie Orly oder Charles de Gaulle signifikant zu steigern. Durch das Angebot von Direktflügen ab Regionalflughäfen erspart das Unternehmen den Reisenden aus Südfrankreich zeitaufwendige Umstiege und zusätzliche Inlandsflüge. Diese Strategie der Dezentralisierung ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung, im Zuge derer Corsair ihre älteren A330-300 schrittweise durch effizientere Neo-Modelle ersetzt, um die Betriebskosten auf den langen Umlaufstrecken zu senken.

Wirtschaftlich betrachtet festigt Corsair durch diesen Schritt ihre Position im Wettbewerb mit anderen Ferienfliegern und der nationalen Konkurrenz. Der Flughafen Toulouse-Blagnac gewinnt dadurch weiter an Bedeutung als interkontinentales Sprungbrett. Die Airbus A330neo-Maschinen bieten dabei eine Drei-Klassen-Konfiguration, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende anspricht. Neben dem Passagiertransport spielt auch die Beiladung von Fracht eine Rolle, um die Wirtschaftlichkeit der über elfstündigen Flüge in den Indischen Ozean sicherzustellen.

Die Aufnahme der Mauritius-Route ist zudem in den Kontext einer verstärkten Kooperation mit lokalen Tourismusbehörden eingebettet. Corsair plant, die Frequenzen je nach saisonaler Nachfrage flexibel anzupassen, um eine optimale Auslastung der Maschinen zu erreichen. Für den Standort Toulouse bedeutet der Zuwachs eine Stärkung der internationalen Konnektivität und unterstreicht die Attraktivität des Flughafens für Langstrecken-Carrier, die abseits der Hauptstadtmärkte wachsen wollen.

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