Februar 21, 2026

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Februar 21, 2026

Air Canada und Pegasus Airlines vereinbaren Kooperation für den türkischen Markt

Die kanadische Nationalfluggesellschaft Air Canada erweitert ihre Reichweite in Richtung Eurasien durch ein neues Interline-Abkommen mit dem türkischen Low-Cost-Carrier Pegasus Airlines. Diese strategische Allianz ermöglicht es Reisenden aus Nordamerika, über zentrale europäische Drehkreuze nahtlose Anschlüsse zu Zielen in der Türkei zu buchen. Die Kooperation umfasst zunächst neun spezifische Flugstrecken, die von Pegasus bedient werden. Als primärer Ankunftsort in der Türkei fungiert der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen, der als wichtigstes Drehkreuz für Pegasus Airlines gilt. Durch die Bündelung der Flugleistungen auf einem einzigen Ticket wird der Buchungsprozess für internationale Fluggäste erheblich vereinfacht. Die operativen Schnittstellen der Partnerschaft befinden sich an bedeutenden europäischen Flughäfen, darunter Frankfurt, München, Wien, Zürich, Amsterdam und Kopenhagen. Passagiere, die aus Kanada kommen, können an diesen Standorten in das Streckennetz von Pegasus umsteigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Anbindung ab Frankfurt am Main, von wo aus zusätzlich zum Ziel Istanbul auch Direktverbindungen nach Izmir in das gemeinsame Angebot aufgenommen wurden. Ein wesentlicher Vorteil für die Kunden ist das durchgehende Check-in des Reisegepäcks bis zum endgültigen Zielort, was die Umsteigezeiten an den europäischen Hubs verkürzt und den Reisekomfort erhöht. Hinter der Zusammenarbeit steht das Ziel von Air Canada, die Präsenz im wachsenden türkischen Markt zu stärken, ohne eigene Kapazitäten auf Nebenstrecken binden zu müssen. Pegasus Airlines wiederum profitiert von einer erhöhten Zufuhr an Langstreckenpassagieren aus dem nordamerikanischen Raum. Beide Fluggesellschaften haben bereits signalisiert, dass die aktuelle Interline-Vereinbarung lediglich den ersten Schritt einer tiefergehenden Kooperation darstellt. In einem nächsten Stadium wird die Umwandlung in ein umfassendes Codeshare-Abkommen geprüft. Dies würde

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Bundesheer entsendet AW169-Hubschrauber zur Lawinenbekämpfung nach Tirol

Das Österreichische Bundesheer hat am Samstag, den 21. Februar 2026, einen großangelegten Assistenzeinsatz im Land Tirol gestartet, um auf die kritische Schneelage und die damit verbundene Lawinengefahr zu reagieren. Nach heftigen Niederschlägen und Windverfrachtungen rief die Landeswarnzentrale Tirol die Lawinenwarnstufe 4 aus, was eine unmittelbare Gefährdung für Verkehrswege und Siedlungsbereiche im hochalpinen Gelände bedeutet. Auf Grundlage einer offiziellen Anforderung der zivilen Behörden wurde ein Mehrzweckhubschrauber des Typs AW169 Lionheart in das Einsatzgebiet entsandt. Die Mission konzentriert sich primär auf die Unterstützung der örtlichen Lawinenkommissionen bei der Lagebeurteilung sowie auf den Transport von Spezialkräften der Bergrettung. Durch den Einsatz moderner militärischer Luftfahrttechnologie sollen gezielte Lawinensprengungen ermöglicht werden, um unkontrollierte Abgänge zu verhindern und die Sicherheit der Infrastruktur zu gewährleisten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich die Notwendigkeit der engen Kooperation zwischen zivilen und militärischen Einheiten, um im Katastrophenschutz rasch und effektiv agieren zu können. Die technische Überlegenheit des AW169 im alpinen Einsatz Der Einsatz des AW169 Lionheart markiert einen technologischen Sprung in der staatlichen Katastrophenhilfe. Dieser Hubschrauber, der erst in den letzten Jahren schrittweise die veraltete Alouette III-Flotte ersetzt hat, wurde speziell für komplexe Einsätze unter schwierigen klimatischen Bedingungen beschafft. Mit seiner leistungsstarken Avionik und der integrierten Rettungswinde ist das Gerät in der Lage, auch in exponierten Lagen präzise Manöver durchzuführen. Besonders die Sensorik des Hubschraubers spielt bei der aktuellen Lawinenlage eine entscheidende Rolle. Infrarot- und hochauflösende Kamerasysteme erlauben es den Experten der Lawinenkommission, Schneewechten und potenzielle Anbruchgebiete aus sicherer Entfernung im Detail zu inspizieren. Ein weiterer Vorteil des AW169 ist seine Kapazität

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Neue Flugverbindung zwischen Wien und Bacau durch Dan Air

Ab dem 2. April 2026 erweitert die rumänische Fluggesellschaft Dan Air das Angebot am Flughafen Wien-Schwechat um eine neue Direktverbindung nach Bacau. Die Fluglinie, die damit erstmals den österreichischen Markt im Linienverkehr bedient, plant zunächst zwei wöchentliche Rotationen. Die Flüge finden jeweils am Donnerstag und Sonntag statt, wobei die Flugzeiten auf eine effiziente Abwicklung für Pendler und Geschäftsreisende ausgelegt sind. Der Hinflug startet am Morgen in Wien, während die Rückmaschine aus Rumänien aufgrund der Zeitverschiebung bereits kurz nach ihrem Abflug wieder in der österreichischen Hauptstadt landet. Für den Betrieb setzt das Unternehmen Maschinen der Typen Airbus A319 und A320 ein. Dan Air blickt auf eine Entwicklung vom reinen Charterdienstleister zum Linienanbieter zurück. Das 2017 als Just Us Air gegründete Unternehmen konzentrierte sich in den ersten Jahren auf das Wet-Lease-Geschäft für andere europäische Airlines, bevor es 2023 unter dem neuen Markennamen Dan Air mit dem Aufbau eines eigenen Streckennetzes begann. Der operative Fokus lag zunächst stark auf dem Flughafen Brașov, wurde jedoch nach operativen Herausforderungen und Unstimmigkeiten mit der dortigen Flugsicherung weitgehend nach Bacau verlegt. Der internationale Flughafen George Enescu in Bacau dient der Airline nun als wichtige Basis für die Expansion in Richtung Westeuropa. Die Aufnahme der Verbindung nach Wien erfolgt in einem Marktumfeld, in dem die Nachfrage nach Direktflügen zwischen Österreich und rumänischen Regionalzentren stetig wächst. Bacau gilt als bedeutender Wirtschaftsstandort im Osten Rumäniens und beheimatet unter anderem wichtige Betriebe der Luftfahrtindustrie wie den Flugzeughersteller Aerostar. Durch die neue Flugstrecke verbessert sich die Anbindung der Region Moldau an das

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Groupe ADP verzeichnet deutliches Gewinnwachstum im Geschäftsjahr 2025

Der französische Flughafenbetreiber Groupe ADP hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz vorgelegt und seine wirtschaftliche Kennzahlen in fast allen Bereichen verbessert. Das Unternehmen, das unter anderem die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly betreibt sowie internationale Beteiligungen hält, steigerte seinen Umsatz um 8,9 Prozent auf insgesamt 6,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 12,3 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro, während der Reingewinn ein Plus von 11,7 Prozent verzeichnete und bei 382 Millionen Euro schloss. Aufgrund dieser soliden Ertragslage plant der Konzern für das Jahr 2025 eine Dividende von drei Euro je Aktie an seine Anteilseigner auszuschütten. Das globale Passagieraufkommen innerhalb des gesamten Konzernnetzwerks stieg um 4,2 Prozent auf 379 Millionen Reisende. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das Kerngeschäft an den Standorten in der französischen Hauptstadt, wo 107 Millionen Fluggäste abgefertigt wurden, was einer Steigerung von 3,4 Prozent entspricht. Trotz der positiven Ertragszahlen bleibt die finanzielle Belastung durch Verbindlichkeiten bestehen: Die Nettoverschuldung der Gruppe belief sich zum Jahresende auf 8,6 Milliarden Euro. Der Konzern profitiert jedoch von der Erholung des internationalen Reiseverkehrs und einer gestiegenen Auslastung der kommerziellen Flächen in den Terminals. Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management vorsichtig optimistisch und prognostiziert ein moderates Verkehrswachstum für die Pariser Flughäfen zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Das operative Ergebnis soll laut Zielsetzung die Marke von 2,35 Milliarden Euro überschreiten. Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass insbesondere die internationalen Beteiligungen, wie etwa am indischen Flughafenbetreiber GMR Airports, weiterhin einen signifikanten Beitrag zum

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Erste vollständige Antarktis-Umrundung für das Jahr 2028 angekündigt

Die französische Reederei Ponant hat eine historische Expedition für das Jahr 2028 geplant: Die erste lückenlose Umrundung des antarktischen Kontinents. Das ambitionierte Projekt wird mit dem luxuriösen Polareisbrecher „Le Commandant Charcot“ durchgeführt und ist ab sofort für Reisende buchbar. Die Expedition startet im Januar 2028 im argentinischen Ushuaia und ist in zwei Etappen unterteilt. Die erste Phase führt innerhalb von 30 Tagen entlang der Westküste der Antarktis und durch das Rossmeer bis nach Hobart auf Tasmanien. Nach einem kurzen Aufenthalt setzt das Schiff zur 31-tägigen Rückreise entlang der Ostküste an, um den Kreis am südlichen Zipfel Südamerikas wieder zu schließen. Die technische Grundlage für dieses Vorhaben bildet die „Le Commandant Charcot“, die im Jahr 2021 in Dienst gestellt wurde und über die außergewöhnliche Polarklasse PC2 verfügt. Diese Klassifizierung erlaubt es dem Schiff, selbst meterdickes Packeis in den abgelegensten Regionen der Erde sicher zu durchbrechen. Das Schiff hat bereits in der Vergangenheit technologische Maßstäbe gesetzt, etwa durch das Erreichen des Nordpols der Unzugänglichkeit im Jahr 2024. Ausgestattet mit modernster Navigationstechnik und einem hybriden Antriebssystem, ermöglicht der Eisbrecher Expeditionen in Gebiete, die für herkömmliche Kreuzfahrtschiffe unzugänglich bleiben. Zusätzliche Bekanntheit erlangte der Eisbrecher kürzlich durch mediale Präsenz in der Dokumentationsreihe „Von Pol zu Pol“ von National Geographic, die auf Disney+ ausgestrahlt wird. In der Produktion werden die extremen Bedingungen und die logistischen Herausforderungen solcher Reisen thematisiert, wobei auch der erfahrene Kapitän Etienne Garcia Einblicke in die Führung eines Schiffes in polaren Gewässern gibt. Die geplante Antarktis-Umrundung gilt in Fachkreisen als logistische Meisterleistung, da

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Westjet und Virgin Atlantic vertiefen Kooperation durch Vernetzung der Vielfliegerprogramme

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die britische Virgin Atlantic haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zentrum der neuen Vereinbarung steht die vollständige gegenseitige Anerkennung der Vielfliegerprogramme Westjet Rewards und Virgin Atlantic Flying Club. Ab sofort haben Mitglieder beider Programme die Möglichkeit, auf dem gesamten globalen Streckennetz beider Carrier Punkte zu sammeln und einzulösen. Dies schließt ausdrücklich auch sämtliche Codeshare-Verbindungen ein. Für Westjet markiert dieser Schritt die erste neue bilaterale Treuepartnerschaft seit fast einem Jahrzehnt, was die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit unterstreicht. Besondere Relevanz gewinnt diese Kooperation auf der prestigeträchtigen Transatlantik-Route zwischen Toronto und London-Heathrow. Virgin Atlantic bereitet sich derzeit auf den ersten Jahrestag ihrer Rückkehr auf diese Strecke vor und plant für die kommende Sommersaison eine Erhöhung der Frequenz auf tägliche Flugverbindungen. Dabei kommt das Flaggschiff der Flotte, der Airbus A350-1000, zum Einsatz. Durch die Vernetzung können Passagiere aus Kanada über das Drehkreuz London nahtlose Anschlüsse zu internationalen Zielen wie Dubai, Kapstadt, Johannesburg oder Malé nutzen und dabei durchgehend von ihren Statusvorteilen profitieren. Die vertiefte Partnerschaft ist eine Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im nordatlantischen Luftverkehrsmarkt. Während Virgin Atlantic als Mitglied der SkyTeam-Allianz agiert, bleibt Westjet offiziell allianzunabhängig, baut jedoch gezielt ein Netz aus bilateralen Abkommen auf, um die Reichweite ohne eine formelle Allianzmitgliedschaft zu vergrößern. Die technische Integration der Buchungssysteme ermöglicht es Kunden beider Airlines, Prämienflüge flexibler zu buchen. Branchenexperten werten diesen Schritt als Stärkung der Position beider Unternehmen gegenüber den dominierenden Marktführern auf der Langstrecke. Neben dem Sammeln von Meilen profitieren Statuskunden in naher

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US-Luftwaffe bestätigt neues Farbschema für künftige Präsidentenmaschinen

Die US-Luftwaffe hat offiziell das zukünftige Design der nächsten Generation der Air Force One bestätigt. Die kommenden Präsidentenmaschinen werden ein Farbschema in Rot, Weiß, Gold und Dunkelblau erhalten. Damit setzt das Militär einen Entwurf um, der maßgeblich auf die Initiative des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Diese Neugestaltung wird nicht nur auf den zwei derzeit im Umbau befindlichen Boeing 747-8, sondern auch auf einer dritten Boeing 747-8i sowie auf kleineren Regierungsmaschinen für hochrangige Beamte Anwendung finden. Die neuen Flugzeuge sollen die technisch veraltete Flotte auf Basis der Boeing 747-200 ersetzen, die seit Jahrzehnten im Einsatz ist. Das neue Erscheinungsbild bricht mit einer über sechzigjährigen Tradition: Das bisherige Lichtblau und Weiß prägte das Bild der Air Force One seit der Amtszeit von John F. Kennedy in den 1960er Jahren. Der nun bestätigte Entwurf kombiniert weiße Oberflächen mit dunkleren Tönen im unteren Bereich des Rumpfes sowie Akzenten in Rot und Gold. In der Vergangenheit gab es interne Bedenken der Luftwaffe, wonach dunklere Lackierungen die Kühlkosten erhöhen und die Auslieferung verzögern könnten, was im Jahr 2023 unter Joe Biden zu einer vorübergehenden Rückkehr zum klassischen Design geführt hatte. Die aktuelle Entscheidung markiert nun die endgültige visuelle Neuausrichtung. Hinter den ästhetischen Änderungen steht ein hochkomplexes Rüstungsprojekt unter der Leitung von Boeing. Die Modifikationen der 747-8-Maschinen umfassen die Installation von abhörsicheren Kommunikationssystemen, militärischen Verteidigungsmechanismen und strukturellen Härtungen. Parallel dazu wurde bekannt, dass das Verteidigungsministerium unter Minister Pete Hegseth eine luxuriöse Boeing 747 als Geschenk aus Katar angenommen hat. Dieses Flugzeug erfordert jedoch umfangreiche Sicherheitsumrüstungen, deren

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Corsair International erweitert Flugangebot ab Toulouse um Mauritius

Die französische Fluggesellschaft Corsair International baut ihre Präsenz am Flughafen Toulouse-Blagnac aus und nimmt ab dem 15. Juni 2026 eine neue Langstreckenverbindung nach Mauritius in den Flugplan auf. Die Strecke wird ganzjährig bedient, wobei die Airline auf modernstes Fluggerät vom Typ Airbus A330-900neo setzt. Mit dieser Entscheidung reagiert Corsair auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen aus der französischen Provinz. Mauritius ergänzt damit das Portfolio im Indischen Ozean, das bereits Ziele wie La Réunion und Mayotte umfasst, die ebenfalls direkt ab Toulouse angeflogen werden. Die strategische Ausrichtung der Airline zielt darauf ab, den Passagierkomfort durch die Umgehung der großen Pariser Drehkreuze wie Orly oder Charles de Gaulle signifikant zu steigern. Durch das Angebot von Direktflügen ab Regionalflughäfen erspart das Unternehmen den Reisenden aus Südfrankreich zeitaufwendige Umstiege und zusätzliche Inlandsflüge. Diese Strategie der Dezentralisierung ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung, im Zuge derer Corsair ihre älteren A330-300 schrittweise durch effizientere Neo-Modelle ersetzt, um die Betriebskosten auf den langen Umlaufstrecken zu senken. Wirtschaftlich betrachtet festigt Corsair durch diesen Schritt ihre Position im Wettbewerb mit anderen Ferienfliegern und der nationalen Konkurrenz. Der Flughafen Toulouse-Blagnac gewinnt dadurch weiter an Bedeutung als interkontinentales Sprungbrett. Die Airbus A330neo-Maschinen bieten dabei eine Drei-Klassen-Konfiguration, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende anspricht. Neben dem Passagiertransport spielt auch die Beiladung von Fracht eine Rolle, um die Wirtschaftlichkeit der über elfstündigen Flüge in den Indischen Ozean sicherzustellen. Die Aufnahme der Mauritius-Route ist zudem in den Kontext einer verstärkten Kooperation mit lokalen Tourismusbehörden eingebettet. Corsair plant, die Frequenzen je nach saisonaler Nachfrage flexibel anzupassen,

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Schauinsland-Reisen: Touristikchef Andreas Rüttgers scheidet aus

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen vollzieht eine einschneidende personelle Veränderung an der Spitze seines operativen Geschäfts. Wie das Unternehmen bestätigte, verlässt Andreas Rüttgers nach insgesamt 32-jähriger Betriebszugehörigkeit den viertgrößten deutschen Reiseveranstalter. Das Ausscheiden erfolgt laut offizieller Stellungnahme im gegenseitigen Einvernehmen. Rüttgers prägte über drei Jahrzehnte wesentliche Kernbereiche wie das Marketing, den Hoteleinkauf und die Produktentwicklung. Er galt als eines der bekanntesten Gesichter des mittelständischen Familienunternehmens und war maßgeblich an dessen Aufstieg zu einem Global Player der Touristikbranche beteiligt. Dieser Abschied ist eingebettet in eine umfassende Umstrukturierung der Geschäftsführung, die bereits Ende 2025 durch Inhaber Gerald Kassner und dessen Sohn Steffen eingeleitet wurde. Ziel dieser Neuausrichtung ist eine striktere Trennung zwischen der strategischen unternehmerischen Verantwortung der Eigentümerfamilie und der operativen Leitung des Tagesgeschäfts. Im Zuge dessen wurden bereits im Dezember 2025 mit Markus Förster und Detlef Schroer zwei langjährige Führungskräfte in die Geschäftsführung berufen, um das Gremium breiter aufzustellen und die Last der operativen Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen. Zusätzlich zur internen Beförderung plant die Unternehmensführung, die Geschäftsleitung künftig um externe Experten zu ergänzen. Diese sollen spezialisiertes Fachwissen einbringen, um den Herausforderungen eines digitalisierten und hochkompetitiven Reisemarktes zu begegnen. Schauinsland-Reisen reagiert damit auf den wachsenden Konsolidierungsdruck in der Branche und die Notwendigkeit, neue Impulse jenseits der bisherigen Strukturen zu setzen. Die Erweiterung des Führungsteams um externe Persönlichkeiten markiert einen Paradigmenwechsel für den traditionell sehr familiengeführten Veranstalter. Trotz des personellen Umbruchs hält das Unternehmen an seinen ehrgeizigen Wachstumszielen fest. Mit einem zuletzt gemeldeten Rekordumsatz von rund 2,15 Milliarden Euro und einer starken

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