Februar 21, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 21, 2026

Erste vollständige Antarktis-Umrundung für das Jahr 2028 angekündigt

Die französische Reederei Ponant hat eine historische Expedition für das Jahr 2028 geplant: Die erste lückenlose Umrundung des antarktischen Kontinents. Das ambitionierte Projekt wird mit dem luxuriösen Polareisbrecher „Le Commandant Charcot“ durchgeführt und ist ab sofort für Reisende buchbar. Die Expedition startet im Januar 2028 im argentinischen Ushuaia und ist in zwei Etappen unterteilt. Die erste Phase führt innerhalb von 30 Tagen entlang der Westküste der Antarktis und durch das Rossmeer bis nach Hobart auf Tasmanien. Nach einem kurzen Aufenthalt setzt das Schiff zur 31-tägigen Rückreise entlang der Ostküste an, um den Kreis am südlichen Zipfel Südamerikas wieder zu schließen. Die technische Grundlage für dieses Vorhaben bildet die „Le Commandant Charcot“, die im Jahr 2021 in Dienst gestellt wurde und über die außergewöhnliche Polarklasse PC2 verfügt. Diese Klassifizierung erlaubt es dem Schiff, selbst meterdickes Packeis in den abgelegensten Regionen der Erde sicher zu durchbrechen. Das Schiff hat bereits in der Vergangenheit technologische Maßstäbe gesetzt, etwa durch das Erreichen des Nordpols der Unzugänglichkeit im Jahr 2024. Ausgestattet mit modernster Navigationstechnik und einem hybriden Antriebssystem, ermöglicht der Eisbrecher Expeditionen in Gebiete, die für herkömmliche Kreuzfahrtschiffe unzugänglich bleiben. Zusätzliche Bekanntheit erlangte der Eisbrecher kürzlich durch mediale Präsenz in der Dokumentationsreihe „Von Pol zu Pol“ von National Geographic, die auf Disney+ ausgestrahlt wird. In der Produktion werden die extremen Bedingungen und die logistischen Herausforderungen solcher Reisen thematisiert, wobei auch der erfahrene Kapitän Etienne Garcia Einblicke in die Führung eines Schiffes in polaren Gewässern gibt. Die geplante Antarktis-Umrundung gilt in Fachkreisen als logistische Meisterleistung, da

weiterlesen »

Westjet und Virgin Atlantic vertiefen Kooperation durch Vernetzung der Vielfliegerprogramme

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die britische Virgin Atlantic haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zentrum der neuen Vereinbarung steht die vollständige gegenseitige Anerkennung der Vielfliegerprogramme Westjet Rewards und Virgin Atlantic Flying Club. Ab sofort haben Mitglieder beider Programme die Möglichkeit, auf dem gesamten globalen Streckennetz beider Carrier Punkte zu sammeln und einzulösen. Dies schließt ausdrücklich auch sämtliche Codeshare-Verbindungen ein. Für Westjet markiert dieser Schritt die erste neue bilaterale Treuepartnerschaft seit fast einem Jahrzehnt, was die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit unterstreicht. Besondere Relevanz gewinnt diese Kooperation auf der prestigeträchtigen Transatlantik-Route zwischen Toronto und London-Heathrow. Virgin Atlantic bereitet sich derzeit auf den ersten Jahrestag ihrer Rückkehr auf diese Strecke vor und plant für die kommende Sommersaison eine Erhöhung der Frequenz auf tägliche Flugverbindungen. Dabei kommt das Flaggschiff der Flotte, der Airbus A350-1000, zum Einsatz. Durch die Vernetzung können Passagiere aus Kanada über das Drehkreuz London nahtlose Anschlüsse zu internationalen Zielen wie Dubai, Kapstadt, Johannesburg oder Malé nutzen und dabei durchgehend von ihren Statusvorteilen profitieren. Die vertiefte Partnerschaft ist eine Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im nordatlantischen Luftverkehrsmarkt. Während Virgin Atlantic als Mitglied der SkyTeam-Allianz agiert, bleibt Westjet offiziell allianzunabhängig, baut jedoch gezielt ein Netz aus bilateralen Abkommen auf, um die Reichweite ohne eine formelle Allianzmitgliedschaft zu vergrößern. Die technische Integration der Buchungssysteme ermöglicht es Kunden beider Airlines, Prämienflüge flexibler zu buchen. Branchenexperten werten diesen Schritt als Stärkung der Position beider Unternehmen gegenüber den dominierenden Marktführern auf der Langstrecke. Neben dem Sammeln von Meilen profitieren Statuskunden in naher

weiterlesen »

US-Luftwaffe bestätigt neues Farbschema für künftige Präsidentenmaschinen

Die US-Luftwaffe hat offiziell das zukünftige Design der nächsten Generation der Air Force One bestätigt. Die kommenden Präsidentenmaschinen werden ein Farbschema in Rot, Weiß, Gold und Dunkelblau erhalten. Damit setzt das Militär einen Entwurf um, der maßgeblich auf die Initiative des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Diese Neugestaltung wird nicht nur auf den zwei derzeit im Umbau befindlichen Boeing 747-8, sondern auch auf einer dritten Boeing 747-8i sowie auf kleineren Regierungsmaschinen für hochrangige Beamte Anwendung finden. Die neuen Flugzeuge sollen die technisch veraltete Flotte auf Basis der Boeing 747-200 ersetzen, die seit Jahrzehnten im Einsatz ist. Das neue Erscheinungsbild bricht mit einer über sechzigjährigen Tradition: Das bisherige Lichtblau und Weiß prägte das Bild der Air Force One seit der Amtszeit von John F. Kennedy in den 1960er Jahren. Der nun bestätigte Entwurf kombiniert weiße Oberflächen mit dunkleren Tönen im unteren Bereich des Rumpfes sowie Akzenten in Rot und Gold. In der Vergangenheit gab es interne Bedenken der Luftwaffe, wonach dunklere Lackierungen die Kühlkosten erhöhen und die Auslieferung verzögern könnten, was im Jahr 2023 unter Joe Biden zu einer vorübergehenden Rückkehr zum klassischen Design geführt hatte. Die aktuelle Entscheidung markiert nun die endgültige visuelle Neuausrichtung. Hinter den ästhetischen Änderungen steht ein hochkomplexes Rüstungsprojekt unter der Leitung von Boeing. Die Modifikationen der 747-8-Maschinen umfassen die Installation von abhörsicheren Kommunikationssystemen, militärischen Verteidigungsmechanismen und strukturellen Härtungen. Parallel dazu wurde bekannt, dass das Verteidigungsministerium unter Minister Pete Hegseth eine luxuriöse Boeing 747 als Geschenk aus Katar angenommen hat. Dieses Flugzeug erfordert jedoch umfangreiche Sicherheitsumrüstungen, deren

weiterlesen »

Corsair International erweitert Flugangebot ab Toulouse um Mauritius

Die französische Fluggesellschaft Corsair International baut ihre Präsenz am Flughafen Toulouse-Blagnac aus und nimmt ab dem 15. Juni 2026 eine neue Langstreckenverbindung nach Mauritius in den Flugplan auf. Die Strecke wird ganzjährig bedient, wobei die Airline auf modernstes Fluggerät vom Typ Airbus A330-900neo setzt. Mit dieser Entscheidung reagiert Corsair auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen aus der französischen Provinz. Mauritius ergänzt damit das Portfolio im Indischen Ozean, das bereits Ziele wie La Réunion und Mayotte umfasst, die ebenfalls direkt ab Toulouse angeflogen werden. Die strategische Ausrichtung der Airline zielt darauf ab, den Passagierkomfort durch die Umgehung der großen Pariser Drehkreuze wie Orly oder Charles de Gaulle signifikant zu steigern. Durch das Angebot von Direktflügen ab Regionalflughäfen erspart das Unternehmen den Reisenden aus Südfrankreich zeitaufwendige Umstiege und zusätzliche Inlandsflüge. Diese Strategie der Dezentralisierung ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung, im Zuge derer Corsair ihre älteren A330-300 schrittweise durch effizientere Neo-Modelle ersetzt, um die Betriebskosten auf den langen Umlaufstrecken zu senken. Wirtschaftlich betrachtet festigt Corsair durch diesen Schritt ihre Position im Wettbewerb mit anderen Ferienfliegern und der nationalen Konkurrenz. Der Flughafen Toulouse-Blagnac gewinnt dadurch weiter an Bedeutung als interkontinentales Sprungbrett. Die Airbus A330neo-Maschinen bieten dabei eine Drei-Klassen-Konfiguration, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende anspricht. Neben dem Passagiertransport spielt auch die Beiladung von Fracht eine Rolle, um die Wirtschaftlichkeit der über elfstündigen Flüge in den Indischen Ozean sicherzustellen. Die Aufnahme der Mauritius-Route ist zudem in den Kontext einer verstärkten Kooperation mit lokalen Tourismusbehörden eingebettet. Corsair plant, die Frequenzen je nach saisonaler Nachfrage flexibel anzupassen,

weiterlesen »

Schauinsland-Reisen: Touristikchef Andreas Rüttgers scheidet aus

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen vollzieht eine einschneidende personelle Veränderung an der Spitze seines operativen Geschäfts. Wie das Unternehmen bestätigte, verlässt Andreas Rüttgers nach insgesamt 32-jähriger Betriebszugehörigkeit den viertgrößten deutschen Reiseveranstalter. Das Ausscheiden erfolgt laut offizieller Stellungnahme im gegenseitigen Einvernehmen. Rüttgers prägte über drei Jahrzehnte wesentliche Kernbereiche wie das Marketing, den Hoteleinkauf und die Produktentwicklung. Er galt als eines der bekanntesten Gesichter des mittelständischen Familienunternehmens und war maßgeblich an dessen Aufstieg zu einem Global Player der Touristikbranche beteiligt. Dieser Abschied ist eingebettet in eine umfassende Umstrukturierung der Geschäftsführung, die bereits Ende 2025 durch Inhaber Gerald Kassner und dessen Sohn Steffen eingeleitet wurde. Ziel dieser Neuausrichtung ist eine striktere Trennung zwischen der strategischen unternehmerischen Verantwortung der Eigentümerfamilie und der operativen Leitung des Tagesgeschäfts. Im Zuge dessen wurden bereits im Dezember 2025 mit Markus Förster und Detlef Schroer zwei langjährige Führungskräfte in die Geschäftsführung berufen, um das Gremium breiter aufzustellen und die Last der operativen Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen. Zusätzlich zur internen Beförderung plant die Unternehmensführung, die Geschäftsleitung künftig um externe Experten zu ergänzen. Diese sollen spezialisiertes Fachwissen einbringen, um den Herausforderungen eines digitalisierten und hochkompetitiven Reisemarktes zu begegnen. Schauinsland-Reisen reagiert damit auf den wachsenden Konsolidierungsdruck in der Branche und die Notwendigkeit, neue Impulse jenseits der bisherigen Strukturen zu setzen. Die Erweiterung des Führungsteams um externe Persönlichkeiten markiert einen Paradigmenwechsel für den traditionell sehr familiengeführten Veranstalter. Trotz des personellen Umbruchs hält das Unternehmen an seinen ehrgeizigen Wachstumszielen fest. Mit einem zuletzt gemeldeten Rekordumsatz von rund 2,15 Milliarden Euro und einer starken

weiterlesen »