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US-Luftwaffe bestätigt neues Farbschema für künftige Präsidentenmaschinen

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Die US-Luftwaffe hat offiziell das zukünftige Design der nächsten Generation der Air Force One bestätigt. Die kommenden Präsidentenmaschinen werden ein Farbschema in Rot, Weiß, Gold und Dunkelblau erhalten.

Damit setzt das Militär einen Entwurf um, der maßgeblich auf die Initiative des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Diese Neugestaltung wird nicht nur auf den zwei derzeit im Umbau befindlichen Boeing 747-8, sondern auch auf einer dritten Boeing 747-8i sowie auf kleineren Regierungsmaschinen für hochrangige Beamte Anwendung finden. Die neuen Flugzeuge sollen die technisch veraltete Flotte auf Basis der Boeing 747-200 ersetzen, die seit Jahrzehnten im Einsatz ist.

Das neue Erscheinungsbild bricht mit einer über sechzigjährigen Tradition: Das bisherige Lichtblau und Weiß prägte das Bild der Air Force One seit der Amtszeit von John F. Kennedy in den 1960er Jahren. Der nun bestätigte Entwurf kombiniert weiße Oberflächen mit dunkleren Tönen im unteren Bereich des Rumpfes sowie Akzenten in Rot und Gold. In der Vergangenheit gab es interne Bedenken der Luftwaffe, wonach dunklere Lackierungen die Kühlkosten erhöhen und die Auslieferung verzögern könnten, was im Jahr 2023 unter Joe Biden zu einer vorübergehenden Rückkehr zum klassischen Design geführt hatte. Die aktuelle Entscheidung markiert nun die endgültige visuelle Neuausrichtung.

Hinter den ästhetischen Änderungen steht ein hochkomplexes Rüstungsprojekt unter der Leitung von Boeing. Die Modifikationen der 747-8-Maschinen umfassen die Installation von abhörsicheren Kommunikationssystemen, militärischen Verteidigungsmechanismen und strukturellen Härtungen. Parallel dazu wurde bekannt, dass das Verteidigungsministerium unter Minister Pete Hegseth eine luxuriöse Boeing 747 als Geschenk aus Katar angenommen hat. Dieses Flugzeug erfordert jedoch umfangreiche Sicherheitsumrüstungen, deren Kosten von Luftwaffensekretär Troy Meink auf knapp unter 400 Millionen US-Dollar geschätzt werden. Die Integration solcher Zusatzkapazitäten in die Regierungsflotte bleibt ein logistischer Kraftakt.

Die Umsetzung des neuen Farbschemas erfolgt vor dem Hintergrund erheblicher Programmverzögerungen und steigender Kosten beim Austauschprojekt VC-25B. Die Entscheidung für das „Trump-Design“ wird als symbolträchtiger Schritt gewertet, der das Branding der US-Präsidentschaft modernisieren soll. Während die technischen Nachrüstungen oberste Priorität genießen, bleibt die optische Gestaltung das offensichtlichste Zeichen für den Generationswechsel im fliegenden Weißen Haus. Kritiker und Befürworter beobachten gleichermaßen, wie sich die Balance zwischen repräsentativer Ästhetik und den funktionalen Anforderungen an die nationale Sicherheit in den kommenden Jahren entwickeln wird.

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