Airbus A350-900 (Foto: Robert Spohr).
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China Airlines erhöht Frequenz auf der Flugverbindung Wien–Taipeh

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Die taiwanische Fluggesellschaft China Airlines reagiert auf die anhaltend hohe Nachfrage im Fernost-Verkehr und weitet ihr Angebot ab dem Flughafen Wien-Schwechat kurzzeitig aus. In den Kalenderwochen elf und zwölf, also Mitte März 2026, wird die Verbindung in die taiwanische Hauptstadt Taipeh um zwei zusätzliche Nonstop-Flüge ergänzt. Damit erhöht sich die Frequenz in diesem Zeitraum von den üblichen drei auf insgesamt fünf wöchentliche Flüge. Die Airline nutzt für diese Strecke in der Regel modernes Langstreckengerät vom Typ Airbus A350-900, das über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt und sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus signifikante Kapazitäten bereitstellt.

Diese Kapazitätserweiterung ist Teil einer umfassenderen Strategie von China Airlines, ihre Position am Standort Wien als wichtigstes Tor nach Osteuropa und den Balkanraum zu festigen. Wien fungiert für die Airline seit Jahren als zentraler europäischer Knotenpunkt, da die geografische Lage optimale Umsteigeverbindungen für Passagiere aus den Nachbarländern Österreichs ermöglicht. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass insbesondere die Nachfrage nach Direktverbindungen ohne Zwischenstopp in den großen Hubs des Nahen Ostens gestiegen ist. Neben dem Passagiergeschäft spielt auf dieser Route auch der Frachttransport eine entscheidende Rolle, da Taiwan ein weltweit führender Exporteur von Halbleitern und Hochtechnologieprodukten ist.

Der Wettbewerb auf der Strecke zwischen Wien und Taiwan bleibt derweil intensiv, da auch die private taiwanische Konkurrenzgesellschaft EVA Air den Flughafen Wien hochfrequent bedient. China Airlines setzt jedoch verstärkt auf die Flexibilität ihres Flugplans, um auf saisonale Spitzen und Messetermine in Taipeh zu reagieren. Die zusätzlichen Flüge im März decken zudem einen Zeitraum ab, in dem traditionell die Nachfrage nach Fernreisen nach Asien aufgrund des milderen Klimas in der Region ansteigt. Branchenbeobachter werten die kurzfristige Aufstockung als Zeichen für die robuste Erholung des asiatischen Reisemarktes und die steigende Bedeutung Taiwans als Wirtschaftspartner für den mitteleuropäischen Raum.

Für den Flughafen Wien bedeutet die Frequenzerhöhung eine weitere Stärkung des Fernost-Segments, das nach der vollständigen Marktöffnung Chinas und Taiwans wieder zu einem zentralen Wachstumstreiber geworden ist. China Airlines bietet ab ihrem Drehkreuz am Flughafen Taoyuan zudem zahlreiche Anschlussflüge nach Australien, Neuseeland und Südostasien an, was die Relevanz der zusätzlichen Flüge für Transitpassagiere erhöht. Die Abfertigung der Maschinen erfolgt in Wien zumeist am Terminal 3, wobei die Airline durch ihre Mitgliedschaft in der SkyTeam-Allianz auch von Kooperationen bei Bodenabfertigung und Lounge-Zugang profitiert.

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