Februar 23, 2026

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Februar 23, 2026

Ryanair kündigt Rekord-Sommerflugplan für Kroatien an

Ryanair baut seine Präsenz auf dem kroatischen Markt im Sommer 2026 massiv aus und stellt den bisher umfangreichsten Flugplan für das Land vor. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Zagreb gab Jason McGuinness, Chief Commercial Officer der Fluggesellschaft, bekannt, dass das Sitzplatzkontingent um 3,8 Prozent auf insgesamt über 4,23 Millionen Plätze gesteigert wird. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 155.000 Sitzen im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtzahl der Flugbewegungen soll auf 22.662 steigen. Neue Direktverbindungen verknüpfen künftig Dubrovnik mit Budapest und Katowice. Gleichzeitig wurden Frequenzerhöhungen auf bestehenden Strecken ab der Basis in Zagreb angekündigt, um die touristische Erschließung der Region weiter voranzutreiben. Trotz des Gesamtwachstums kommt es zu Anpassungen im Streckennetz: Die saisonale Verbindung zwischen Zagreb und Sofia wird zum 30. Mai 2026 eingestellt, womit die einzige Nonstop-Verbindung zwischen Kroatien und Bulgarien entfällt. Zuvor hatte der Billigflieger bereits das Ende der Routen nach Frankfurt-Hahn, Pisa und Marseille bestätigt. McGuinness nutzte den Termin in Zagreb zudem für eine deutliche Forderung an die kroatische Regierung. Er plädierte für die Abschaffung der als veraltet bezeichneten Abgabe an die Zivilluftfahrtbehörde (CAA-Steuer). Die Airline argumentiert, dass diese Gebühr die Zugangskosten für Passagiere künstlich erhöhe und schlug vor, die Einsparungen durch eine Reduzierung von Subventionen für gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen (PSO) auf wenig frequentierten Strecken gegenzufinanzieren. Das Engagement von Ryanair wird durch strategische Marketingkooperationen des Kroatischen Tourismusverbandes unterstützt. Dieser gab jüngst die Freigabe von 3,3 Millionen Euro für Partnerschaften mit diversen Fluggesellschaften bekannt, darunter neben Ryanair auch Unternehmen wie die Lufthansa Group, United Airlines und easyJet. Das Budget für

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Embraer und Northrop Grumman forcieren Entwicklung eines neuen Tankflugzeug-Konzepts

Die globale Landschaft der militärischen Luftbetankung steht vor einer signifikanten Verschiebung der Marktanteile und technologischen Standards. Wie die Unternehmen Embraer und Northrop Grumman am 19. Februar 2026 in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gaben, bündeln sie ihre Ressourcen, um das Transportflugzeug C-390 Millennium zu einer spezialisierten Tanker-Variante für die US-Luftwaffe sowie für alliierte Streitkräfte weiterzuentwickeln. Das Hauptaugenmerk dieser Kooperation liegt auf der Integration eines starren Auslegersystems, dem sogenannten Aerial Refueling Boom. Bisher ist die C-390 primär für das Sonden- und Fangtrichter-Verfahren ausgelegt, was ihre Einsatzfähigkeit im Kontext der US Air Force, die überwiegend auf das Boom-Verfahren setzt, einschränkt. Die Partnerschaft zielt darauf ab, durch autonome Betankungssysteme, modernisierte Kommunikationsarchitekturen und verbesserte Selbstschutzsysteme eine Plattform zu schaffen, die eine Lücke im aktuellen Portfolio der taktischen Luftbeweglichkeit schließt. Für Embraer bedeutet die Allianz mit einem Schwergewicht der US-Rüstungsindustrie den Versuch, den amerikanischen Markt endgültig zu erschließen, während Northrop Grumman nach historischen Rückschlägen erneut in das strategisch wichtige Geschäft mit Tankflugzeugen einsteigt. Technische Evolution der C-390 Millennium Das Basisflugzeug, die Embraer C-390 Millennium, hat sich seit seiner Einführung als vielseitiges zweistrahliges Transportflugzeug etabliert. Es zeichnet sich durch seine hohe Geschwindigkeit und Nutzlastkapazität aus, die es in die Lage versetzt, Aufgaben zu übernehmen, die traditionell größeren oder spezialisierteren Maschinen vorbehalten waren. In der aktuellen Konfiguration als KC-390 nutzt das Flugzeug das Probe-and-Drogue-System, bei dem ein flexibler Schlauch mit einem Fangtrichter vom Tanker ausgefahren wird. Dieses System ist ideal für die Betankung von Hubschraubern und Kampfjets europäischer Bauart, jedoch nicht mit den meisten schweren Transportflugzeugen und Bombern

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American Airlines setzt bei Airbus-Flottenausbau weiterhin auf CFM-Triebwerke

Die US-Großfluggesellschaft American Airlines hat eine wegweisende Entscheidung für die künftige technische Ausstattung ihrer Mittelstreckenflotte getroffen. Das Unternehmen wählte das Konsortium CFM International als exklusiven Triebwerkslieferanten für die kommenden Lieferchargen des Typs Airbus A321neo aus. Zum Einsatz kommt dabei das moderne Leap-1A-Triebwerk, das vom Gemeinschaftsunternehmen der Hersteller GE Aerospace und Safran produziert wird. Mit diesem Schritt setzt die Fluggesellschaft eine bestehende technische Linie fort, da auch die bereits im aktiven Dienst befindlichen Flugzeuge dieses Typs innerhalb der Flotte mit Antrieben der Leap-Serie ausgestattet sind. Die Entscheidung sichert American Airlines eine hohe Konsistenz in der Wartung und im Ersatzteilmanagement. Die Wahl des Triebwerkstyps ist eng mit der massiven Flottenerneuerung verknüpft, die American Airlines im März 2024 durch eine der größten Flugzeugbestellungen der Branche eingeleitet hat. Der Konzern orderte insgesamt 260 neue Schmalrumpfflugzeuge, darunter 85 Maschinen vom Typ Airbus A321neo. Durch die Festlegung auf das Leap-1A-Triebwerk profitiert die Airline von Skaleneffekten bei der Instandhaltung und Ausbildung des technischen Personals. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Triebwerke eine gesteigerte Betriebszuverlässigkeit gegenüber Konkurrenzmodellen aufweisen sollen, was insbesondere für den intensiven Betrieb an den US-Drehkreuzen wie Dallas/Fort Worth oder Charlotte von entscheidender Bedeutung ist. Neben der reinen Hardware-Beschaffung umfasst die Vereinbarung mit CFM International langfristige Service- und Wartungsverträge. Diese sogenannten Rate-per-Flight-Hour-Verträge ermöglichen der Fluggesellschaft eine präzise Kalkulation der Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Antriebe. Das Leap-1A-Triebwerk zeichnet sich durch fortschrittliche Materialien wie Keramik-Verbundwerkstoffe und im 3D-Druckverfahren hergestellte Komponenten aus, die eine höhere Hitzebeständigkeit und Effizienz im Vergleich zu Vorgängermodellen gewährleisten. Die Auslieferungen der neu

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Orfeó Català verwandelt Langstreckenflug nach Los Angeles in einen Konzertsaal

Die Passagiere des Fluges LL2623 der Fluggesellschaft Level erlebten am 17. Februar 2026 eine außergewöhnliche Premiere in elf Kilometern Höhe. Auf der Route zwischen Barcelona-El Prat und Los Angeles International Airport verwandelte sich die Kabine des Airbus A330-200 in eine fliegende Bühne für eines der renommiertesten Chorensembles Europas. Über 150 Sängerinnen und Sänger des Orfeó Català stimmten mitten über dem Atlantik eine A-cappella-Version von Beethovens 9. Sinfonie an. Was für viele Reisende wie eine spontane Darbietung wirkte, war das Ergebnis monatelanger logistischer Planung zwischen der Fluggesellschaft und dem katalanischen Kulturinstitut. Die Aktion markiert einen Trend in der Luftfahrtbranche, bei dem Airlines versuchen, durch exklusive Inflight-Erlebnisse die Attraktivität langer Transatlantikflüge zu steigern und gleichzeitig kulturelle Brücken zwischen den Zielorten zu schlagen. Der Chor befand sich auf dem Weg zu einer prestigeträchtigen Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter der Leitung des Stardirigenten Gustavo Dudamel. Ein kulturelles Erbe auf Reisen Der Orfeó Català blickt auf eine lange Tradition zurück. Gegründet im Jahr 1891, ist das Ensemble tief in der kulturellen Identität Barcelonas verwurzelt. Sein fester Sitz ist der Palau de la Música Catalana, ein architektonisches Meisterwerk des katalanischen Modernismus, das zum Unesco-Welterbe zählt. Die Reise nach Kalifornien dient einem besonderen künstlerischen Projekt: In der Walt Disney Concert Hall wird der Chor gemeinsam mit den Musikern aus Los Angeles Beethovens Missa Solemnis zur Aufführung bringen. Dass die Sänger bereits während des Fluges zur Ode an die Freude ansetzten, unterstreicht die Bedeutung dieser internationalen Kooperation. Die Durchführung einer solchen Darbietung in einer vollbesetzten

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München: Hunderte Passagiere mussten unfreiwillig in Flugzeugen übernachten

Ein massiver Wintereinbruch über Süddeutschland hat am vergangenen Donnerstagabend am Flughafen München zu einer außergewöhnlichen Krisensituation geführt. Etwa 500 Reisende waren gezwungen, die gesamte Nacht zum Freitag in ihren Flugzeugen auf dem Vorfeld zu verbringen, obwohl die Maschinen ursprünglich bereits abflugbereit waren. Heftige Schneefälle und die daraus resultierenden logistischen Engpässe verhinderten nach der Streichung der Flüge eine rechtzeitige Rückkehr der Passagiere in die Terminalgebäude. Betroffen waren insgesamt fünf Verbindungen der Lufthansa sowie deren Tochtergesellschaft Air Dolomiti. Trotz erteilter Sondergenehmigungen für Starts nach Mitternacht kam der Flugbetrieb aufgrund der Wetterlage und technischer Restriktionen zum Erliegen. Da zu diesem Zeitpunkt sämtliche Parkpositionen an den Terminals belegt waren und keine ausreichenden Buskapazitäten für den Transport über das Vorfeld zur Verfügung standen, verblieben Passagiere und Besatzungen bis zum frühen Freitagmorgen in den Kabinen. Der Vorfall wirft Fragen bezüglich der Notfallplanung und der Koordination zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafenbetreiber bei extremen Wetterereignissen auf. Chronologie einer Nacht auf dem Vorfeld Die Probleme am zweitgrößten deutschen Flughafen begannen bereits im Laufe des Donnerstags, als anhaltende Schneefälle den Flugplan zunehmend unter Druck setzten. Über den Tag verteilt mussten bereits rund 100 Starts und Landungen annulliert werden, während zahlreiche weitere Verbindungen erhebliche Verspätungen verzeichneten. Um den angestauten Flugverkehr abzuarbeiten, erwirkte die bayerische Luftaufsichtsbehörde Sondergenehmigungen, die Starts bis 1:00 Uhr nachts ermöglichten, obwohl in München zwischen Mitternacht und 5:00 Uhr morgens ein striktes Nachtflugverbot gilt. Gegen Abend wurden die Passagiere für mehrere Lang- und Kurzstreckenflüge regulär geboardet. Die Maschinen, darunter Lufthansa-Flüge nach Singapur, Kopenhagen und Danzig sowie Air-Dolomiti-Verbindungen nach

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DHL erweitert Kapazitäten für globale Pharmatransporte

Der Logistikkonzern DHL intensiviert seine Aktivitäten in der Gesundheitslogistik durch einen massiven Ausbau seines spezialisierten Luftfrachtnetzwerks. Kernstück der aktuellen Erweiterung ist der Einsatz einer eigenen Boeing 777-Frachtmaschine auf der strategisch wichtigen Verbindung zwischen dem europäischen Hub in Brüssel und dem US-amerikanischen Standort Cincinnati. Diese Maßnahme ist Bestandteil eines globalen Investitionsprogramms im Volumen von zwei Milliarden Euro, mit dem der Konzern die Infrastruktur für den Transport temperaturempfindlicher Güter modernisiert. Durch die Nutzung eigener Kapazitäten strebt das Unternehmen eine größere Unabhängigkeit von kommerziellen Passagierfluggesellschaften an, was die Kontrolle über die Kühlketten und die Zuverlässigkeit der Liefertermine erhöht. Das erweiterte Netzwerk umfasst aktuell über 30 spezialisierte Umschlagpunkte weltweit, die strengen Zertifizierungen nach den Richtlinien der Good Distribution Practice (GDP) unterliegen. Ein zentraler Knotenpunkt ist der Flughafen Brüssel, wo DHL ein 45.000 Quadratmeter großes Cargo-Terminal betreibt, das exklusiv für pharmazeutische Erzeugnisse reserviert ist. In den kommenden Ausbaustufen sollen weitere Routen etabliert werden, die wichtige Produktions- und Absatzmärkte in Indien, Singapur, Japan, Südkorea sowie Brasilien, Deutschland und Irland direkt miteinander verbinden. Die technologische Ausstattung der Frachträume und Terminals ermöglicht eine präzise Temperaturführung, die für die Stabilität moderner Medikamente und Impfstoffe unerlässlich ist. Oscar de Bok, CEO von DHL Global Forwarding, Freight, betont die Notwendigkeit widerstandsfähigerer Lieferketten in einem volatilen Marktumfeld. Die Strategie sieht vor, die gesamte Prozesskette – von der Abholung beim Hersteller bis zur Auslieferung – unter eigener Regie zu führen. Dies minimiert Schnittstellenrisiken an Flughäfen und beschleunigt die Abwicklung von Zoll- und Sicherheitsprüfungen. Die Boeing 777 als Langstreckenfrachter bietet hierbei den Vorteil einer

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United Airlines: Tiefgreifende Reform des Vielfliegerprogramms Mileageplus setzt auf Kreditkartenbindung

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat eine umfassende Umstrukturierung ihres Vielfliegerprogramms Mileageplus angekündigt, die das Verhältnis zwischen Airline, Passagier und Finanzdienstleistung grundlegend neu definiert. Mit den Änderungen, die für alle Ticketkäufe ab dem 2. April 2026 wirksam werden, verschiebt das Unternehmen den Fokus weg von der reinen Flugleistung hin zur Nutzung von Finanzprodukten. Im Kern der Reform steht eine massive Bevorzugung von Inhabern sogenannter Co-Branding-Kredit- oder Debitkarten. Während diese Kundengruppe künftig von einer Verdopplung der Meilengutschriften pro ausgegebenem US-Dollar sowie signifikanten Rabatten bei der Einlösung profitiert, müssen Mitglieder ohne entsprechende Karte teils drastische Kürzungen hinnehmen. Besonders deutlich wird dies in den untersten Preissegmenten, in denen die Meilenvergabe für Basismitglieder gänzlich gestrichen wird. United Airlines folgt damit einem Trend innerhalb der US-Luftfahrtbranche, bei dem die Monetarisierung von Treueprogrammen durch Partnerschaften mit Banken zu einer der wichtigsten Ertragssäulen des Konzerns avanciert. Finanzielle Anreize und die Aufwertung der Kartenprodukte Die neuen Richtlinien von Mileageplus zielen unmissverständlich darauf ab, die Marktdurchdringung der hauseigenen Kreditkartenprodukte zu erhöhen. United Airlines bietet in Zusammenarbeit mit Bankpartnern wie Chase verschiedene Kartenmodelle an, die nun zum zentralen Werkzeug für das Meilensammeln werden. Inhaber dieser Karten können auf Flügen mit United künftig bis zu doppelt so viele Prämienmeilen pro Dollar sammeln wie Mitglieder ohne Kreditkarte. Dies bedeutet in der Praxis, dass die Differenz zwischen Gelegenheitsfliegern und loyalen Kartenkunden so groß wie nie zuvor wird. Zusätzlich zur beschleunigten Sammlung führt United einen pauschalen Rabatt von mindestens zehn Prozent ein, wenn Karteninhaber ihre gesammelten Meilen für Flugbuchungen einlösen. Dieser Schritt soll den

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Gastronomieprojekt in Niederösterreich fokussiert auf junge Zielgruppen

Die Wirtshauskultur Niederösterreich startet mit dem Event-Format „Yap&Dine“ eine Offensive, um die sogenannte Generation Z verstärkt in die traditionellen Gastbetriebe zu locken. Zwischen dem 2. und 8. März 2026 nehmen insgesamt 16 zertifizierte Betriebe an einer Aktionswoche teil, die das klassische Speiseerlebnis durch moderne Verzehrgewohnheiten ersetzt. Das Konzept reagiert auf den soziologischen Trend der „Snackification“, bei dem statt großer Einzelportionen das Probieren vielfältiger, kleinerer Gerichte im Vordergrund steht. Um den sozialen Austausch zu fördern, werden spezielle Karten mit Gesprächsthemen eingesetzt, die eine ungezwungene Kommunikation am Tisch unterstützen sollen. Das kulinarische Angebot umfasst ein Vier-Gänge-Menü, das im sogenannten Sharing-Stil serviert wird. Dabei werden die Speisen in der Tischmitte platziert, sodass die Gäste gemeinsam von verschiedenen Tellern kosten können. Dieser Ansatz bricht mit der traditionellen Etikette der getrennten Hauptspeisen und orientiert sich an internationalen Gastronomietrends, die das gemeinschaftliche Erlebnis betonen. Die Menüpreise beginnen bei 55 Euro pro Person und beinhalten teilweise Zusatzleistungen wie Aperitifs oder Gedeck. Buchungen werden vorrangig für Gruppen von vier bis sechs Personen entgegengenommen, wobei neben Fleischgerichten auch vegetarische und vegane Optionen fester Bestandteil des Programms sind. Hinter der Initiative steht die Strategie, das Wirtshaus als sozialen Treffpunkt für junge Erwachsene zu redefinieren, deren Ausgehverhalten durch die Pandemie geprägt wurde. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die Niederösterreich Werbung sehen in der Neugier der jungen Generation auf regionale Produkte eine Chance für die heimischen Gastwirte. Die beteiligten Betriebe verteilen sich über die Regionen Mostviertel, Waldviertel, Weinviertel, Donau Niederösterreich und die Wiener Alpen. Prominente Zuwächse im Teilnehmerfeld, wie das Restaurant „Zur Traube“

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Alliance Airlines leitet das Ende der Fokker-Ära ein

Die australische Luftfahrtgruppe Alliance Aviation Services, Muttergesellschaft der Alliance Airlines, bereitet sich auf einen umfassenden technologischen Generationenwechsel vor. In einer offiziellen Mitteilung an die Finanzmärkte gab das Unternehmen bekannt, dass es eine massive nicht zahlungswirksame Wertminderung in Höhe von insgesamt 160 Millionen Australischen Dollar (rund 113,2 Millionen US-Dollar) vornehmen wird. Dieser Schritt betrifft direkt die verbliebene Flotte der Regionalflugzeuge des Typs Fokker 70 und Fokker 100 sowie die dazugehörigen Ersatzteilbestände. Die Entscheidung resultiert aus der Erkenntnis, dass diese Flugzeugtypen das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreichen und sukzessive aus dem aktiven Dienst genommen werden sollen. Alliance Airlines, bekannt als einer der weltweit letzten großen Betreiber dieser niederländischen Traditionsmaschinen, leitet damit eine signifikante Umstrukturierung ein, um die operative Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit im anspruchsvollen australischen Charter- und Regionalmarkt langfristig zu sichern. Der Übergang markiert den Abschied von einer Flugzeuggeneration, die über Jahrzehnte das Rückgrat der Erschließung entlegener Minenstandorte und regionaler Zentren in Australien bildete. Die finanzielle Dimension der Flottenneubewertung Der angekündigte Wertberichtigungsbedarf setzt sich aus zwei wesentlichen Komponenten zusammen: 130 Millionen Australische Dollar entfallen auf die Flugzeugzellen der Typen F70 und F100, während weitere 30 Millionen Australische Dollar für das umfangreiche Inventar an Triebwerken und Ersatzteilen abgeschrieben werden. Diese bilanziellen Maßnahmen sind eine direkte Folge der sinkenden Marktwerte für ältere Regionaljets und der steigenden Betriebskosten, die mit der Instandhaltung einer alternden Flotte einhergehen. Obwohl die Abschreibungen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Liquidität des Unternehmens haben, spiegeln sie die strategische Entscheidung wider, die technologische Basis der Airline grundlegend zu modernisieren. In den vergangenen

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Wintersport am Hintertuxer Gletscher bis in den Frühsommer möglich

Während in vielen tiefer gelegenen Skigebieten der Betrieb zum Ende des ersten Quartals eingestellt wird, beginnt am Hintertuxer Gletscher im Zillertal die Phase des Sonnenskilaufs. Das Skigebiet bietet durch seine Lage auf bis zu 3.250 Metern Seehöhe eine Schneegarantie an 365 Tagen im Jahr. Für die kommende Frühlingssaison stehen den Wintersportlern rund 60 präparierte Pistenkilometer zur Verfügung. Die klimatischen Bedingungen am Gletscher ermöglichen im Frühjahr eine Kombination aus sportlichen Abfahrten bei kühlen Morgentemperaturen und dem Aufenthalt in der Sonne am Nachmittag. Durch die Ausrichtung der Hänge und die moderne Beschneiungsinfrastruktur bleibt die Qualität der Abfahrten oft bis in den Juni hinein stabil. Die touristische Erschließung rund um die Talstation in Hintertux ist auf diese verlängerte Saison spezialisiert. Das dort ansässige 4-Sterne-Superior Hotel Neuhintertux fungiert als zentraler Anlaufpunkt für Gäste, die den Sonnenskilauf nutzen möchten. Das Haus verfügt über einen Wellnessbereich mit Sky-Pool sowie eine auf regionale Produkte ausgerichtete Küche. Die Infrastruktur der Hintertuxer Gletscherbahnen stellt sicher, dass Skifahrer direkt von der Unterkunft in das hochalpine Gelände gelangen können. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Pauschalarrangements, wie die „Gletscher Moments“, die bis zum 7. Juni 2026 buchbar sind und Kurzaufenthalte inklusive Verpflegung ab 555 Euro pro Person umfassen. Zusätzlich zum klassischen Pistenangebot ist der Hintertuxer Gletscher für den Betterpark Hintertux bekannt, der im Frühjahr als Treffpunkt für Freestyle-Sportler dient. Der Park auf 3.200 Metern Höhe bietet Jumps und Rails für unterschiedliche Könnerstufen und wird täglich gewartet. Abseits der sportlichen Aktivitäten locken touristische Ziele wie der Natur Eis Palast, eine begehbare Gletscherspalte,

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