Februar 23, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 23, 2026

United Airlines: Tiefgreifende Reform des Vielfliegerprogramms Mileageplus setzt auf Kreditkartenbindung

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat eine umfassende Umstrukturierung ihres Vielfliegerprogramms Mileageplus angekündigt, die das Verhältnis zwischen Airline, Passagier und Finanzdienstleistung grundlegend neu definiert. Mit den Änderungen, die für alle Ticketkäufe ab dem 2. April 2026 wirksam werden, verschiebt das Unternehmen den Fokus weg von der reinen Flugleistung hin zur Nutzung von Finanzprodukten. Im Kern der Reform steht eine massive Bevorzugung von Inhabern sogenannter Co-Branding-Kredit- oder Debitkarten. Während diese Kundengruppe künftig von einer Verdopplung der Meilengutschriften pro ausgegebenem US-Dollar sowie signifikanten Rabatten bei der Einlösung profitiert, müssen Mitglieder ohne entsprechende Karte teils drastische Kürzungen hinnehmen. Besonders deutlich wird dies in den untersten Preissegmenten, in denen die Meilenvergabe für Basismitglieder gänzlich gestrichen wird. United Airlines folgt damit einem Trend innerhalb der US-Luftfahrtbranche, bei dem die Monetarisierung von Treueprogrammen durch Partnerschaften mit Banken zu einer der wichtigsten Ertragssäulen des Konzerns avanciert. Finanzielle Anreize und die Aufwertung der Kartenprodukte Die neuen Richtlinien von Mileageplus zielen unmissverständlich darauf ab, die Marktdurchdringung der hauseigenen Kreditkartenprodukte zu erhöhen. United Airlines bietet in Zusammenarbeit mit Bankpartnern wie Chase verschiedene Kartenmodelle an, die nun zum zentralen Werkzeug für das Meilensammeln werden. Inhaber dieser Karten können auf Flügen mit United künftig bis zu doppelt so viele Prämienmeilen pro Dollar sammeln wie Mitglieder ohne Kreditkarte. Dies bedeutet in der Praxis, dass die Differenz zwischen Gelegenheitsfliegern und loyalen Kartenkunden so groß wie nie zuvor wird. Zusätzlich zur beschleunigten Sammlung führt United einen pauschalen Rabatt von mindestens zehn Prozent ein, wenn Karteninhaber ihre gesammelten Meilen für Flugbuchungen einlösen. Dieser Schritt soll den

weiterlesen »

Gastronomieprojekt in Niederösterreich fokussiert auf junge Zielgruppen

Die Wirtshauskultur Niederösterreich startet mit dem Event-Format „Yap&Dine“ eine Offensive, um die sogenannte Generation Z verstärkt in die traditionellen Gastbetriebe zu locken. Zwischen dem 2. und 8. März 2026 nehmen insgesamt 16 zertifizierte Betriebe an einer Aktionswoche teil, die das klassische Speiseerlebnis durch moderne Verzehrgewohnheiten ersetzt. Das Konzept reagiert auf den soziologischen Trend der „Snackification“, bei dem statt großer Einzelportionen das Probieren vielfältiger, kleinerer Gerichte im Vordergrund steht. Um den sozialen Austausch zu fördern, werden spezielle Karten mit Gesprächsthemen eingesetzt, die eine ungezwungene Kommunikation am Tisch unterstützen sollen. Das kulinarische Angebot umfasst ein Vier-Gänge-Menü, das im sogenannten Sharing-Stil serviert wird. Dabei werden die Speisen in der Tischmitte platziert, sodass die Gäste gemeinsam von verschiedenen Tellern kosten können. Dieser Ansatz bricht mit der traditionellen Etikette der getrennten Hauptspeisen und orientiert sich an internationalen Gastronomietrends, die das gemeinschaftliche Erlebnis betonen. Die Menüpreise beginnen bei 55 Euro pro Person und beinhalten teilweise Zusatzleistungen wie Aperitifs oder Gedeck. Buchungen werden vorrangig für Gruppen von vier bis sechs Personen entgegengenommen, wobei neben Fleischgerichten auch vegetarische und vegane Optionen fester Bestandteil des Programms sind. Hinter der Initiative steht die Strategie, das Wirtshaus als sozialen Treffpunkt für junge Erwachsene zu redefinieren, deren Ausgehverhalten durch die Pandemie geprägt wurde. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die Niederösterreich Werbung sehen in der Neugier der jungen Generation auf regionale Produkte eine Chance für die heimischen Gastwirte. Die beteiligten Betriebe verteilen sich über die Regionen Mostviertel, Waldviertel, Weinviertel, Donau Niederösterreich und die Wiener Alpen. Prominente Zuwächse im Teilnehmerfeld, wie das Restaurant „Zur Traube“

weiterlesen »

Alliance Airlines leitet das Ende der Fokker-Ära ein

Die australische Luftfahrtgruppe Alliance Aviation Services, Muttergesellschaft der Alliance Airlines, bereitet sich auf einen umfassenden technologischen Generationenwechsel vor. In einer offiziellen Mitteilung an die Finanzmärkte gab das Unternehmen bekannt, dass es eine massive nicht zahlungswirksame Wertminderung in Höhe von insgesamt 160 Millionen Australischen Dollar (rund 113,2 Millionen US-Dollar) vornehmen wird. Dieser Schritt betrifft direkt die verbliebene Flotte der Regionalflugzeuge des Typs Fokker 70 und Fokker 100 sowie die dazugehörigen Ersatzteilbestände. Die Entscheidung resultiert aus der Erkenntnis, dass diese Flugzeugtypen das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer erreichen und sukzessive aus dem aktiven Dienst genommen werden sollen. Alliance Airlines, bekannt als einer der weltweit letzten großen Betreiber dieser niederländischen Traditionsmaschinen, leitet damit eine signifikante Umstrukturierung ein, um die operative Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit im anspruchsvollen australischen Charter- und Regionalmarkt langfristig zu sichern. Der Übergang markiert den Abschied von einer Flugzeuggeneration, die über Jahrzehnte das Rückgrat der Erschließung entlegener Minenstandorte und regionaler Zentren in Australien bildete. Die finanzielle Dimension der Flottenneubewertung Der angekündigte Wertberichtigungsbedarf setzt sich aus zwei wesentlichen Komponenten zusammen: 130 Millionen Australische Dollar entfallen auf die Flugzeugzellen der Typen F70 und F100, während weitere 30 Millionen Australische Dollar für das umfangreiche Inventar an Triebwerken und Ersatzteilen abgeschrieben werden. Diese bilanziellen Maßnahmen sind eine direkte Folge der sinkenden Marktwerte für ältere Regionaljets und der steigenden Betriebskosten, die mit der Instandhaltung einer alternden Flotte einhergehen. Obwohl die Abschreibungen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Liquidität des Unternehmens haben, spiegeln sie die strategische Entscheidung wider, die technologische Basis der Airline grundlegend zu modernisieren. In den vergangenen

weiterlesen »

Wintersport am Hintertuxer Gletscher bis in den Frühsommer möglich

Während in vielen tiefer gelegenen Skigebieten der Betrieb zum Ende des ersten Quartals eingestellt wird, beginnt am Hintertuxer Gletscher im Zillertal die Phase des Sonnenskilaufs. Das Skigebiet bietet durch seine Lage auf bis zu 3.250 Metern Seehöhe eine Schneegarantie an 365 Tagen im Jahr. Für die kommende Frühlingssaison stehen den Wintersportlern rund 60 präparierte Pistenkilometer zur Verfügung. Die klimatischen Bedingungen am Gletscher ermöglichen im Frühjahr eine Kombination aus sportlichen Abfahrten bei kühlen Morgentemperaturen und dem Aufenthalt in der Sonne am Nachmittag. Durch die Ausrichtung der Hänge und die moderne Beschneiungsinfrastruktur bleibt die Qualität der Abfahrten oft bis in den Juni hinein stabil. Die touristische Erschließung rund um die Talstation in Hintertux ist auf diese verlängerte Saison spezialisiert. Das dort ansässige 4-Sterne-Superior Hotel Neuhintertux fungiert als zentraler Anlaufpunkt für Gäste, die den Sonnenskilauf nutzen möchten. Das Haus verfügt über einen Wellnessbereich mit Sky-Pool sowie eine auf regionale Produkte ausgerichtete Küche. Die Infrastruktur der Hintertuxer Gletscherbahnen stellt sicher, dass Skifahrer direkt von der Unterkunft in das hochalpine Gelände gelangen können. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Pauschalarrangements, wie die „Gletscher Moments“, die bis zum 7. Juni 2026 buchbar sind und Kurzaufenthalte inklusive Verpflegung ab 555 Euro pro Person umfassen. Zusätzlich zum klassischen Pistenangebot ist der Hintertuxer Gletscher für den Betterpark Hintertux bekannt, der im Frühjahr als Treffpunkt für Freestyle-Sportler dient. Der Park auf 3.200 Metern Höhe bietet Jumps und Rails für unterschiedliche Könnerstufen und wird täglich gewartet. Abseits der sportlichen Aktivitäten locken touristische Ziele wie der Natur Eis Palast, eine begehbare Gletscherspalte,

weiterlesen »

Vorfall am Harry Reid International Airport: Festnahme nach Aussetzung eines Hundes im Terminalbereich

Ein Vorfall am internationalen Flughafen von Las Vegas hat eine landesweite Debatte über die Verantwortlichkeiten von Haustierbesitzern im Flugverkehr ausgelöst. Am Abend des 2. Februar kam es am Harry Reid International Airport (LAS) zu einer polizeilichen Intervention, nachdem eine Reisende ihren zweijährigen Hund vor einem Abfluggate zurückgelassen hatte. Die 26-jährige Passagierin, identifiziert als Germiran Bryson, beabsichtigte, einen Flug der Fluggesellschaft JetBlue zu besteigen. Nachdem ihr der Zugang zum Flugzeug aufgrund fehlender Dokumente für den Transport des Tieres verweigert worden war, band sie den Hund kurzerhand an eine Vorrichtung zur Gepäckvermessung und setzte ihren Weg zum Gate fort. Der Vorfall, der durch die Überwachungskameras des Flughafens lückenlos dokumentiert wurde, führte zur Festnahme der Frau und zur Einleitung strafrechtlicher Schritte. Der betroffene Hund, ein kleiner Goldendoodle-Mischling, befindet sich mittlerweile in der Obhut einer lokalen Rettungsorganisation und wartet auf die Vermittlung an einen neuen Besitzer. Ablauf des Vorfalls und polizeiliche Ermittlungen Nach Angaben der Las Vegas Metropolitan Police (LVMP) begann die Eskalation am Ticketschalter von JetBlue. Bryson wollte mit ihrem Hund verreisen, konnte jedoch nicht die erforderlichen Papiere vorlegen, die für die Mitnahme von Haustieren in der Kabine zwingend vorgeschrieben sind. Da die Richtlinien der Fluggesellschaft keine Ausnahme ohne die entsprechende Dokumentation zulassen, wurde ihr die Bordkarte verweigert. Anstatt sich um eine alternative Unterbringung für das Tier zu kümmern oder die Reise zu verschieben, entschied sich die Frau, den Poodle-Mix im belebten Check-in-Bereich zurückzulassen. Die Videoüberwachung zeigt, wie Bryson den Hund an einem sogenannten Baggage Sizer festband und sich anschließend zügig in Richtung

weiterlesen »

Neue Kunstinstallation am Tower in Basel

Am Kontrollturm des EuroAirport ist nun eine großformatige Reproduktion des Kunstwerks „Vega Pâl“ von Victor Vasarely installiert. Das Plakat ist Teil einer Kooperation mit dem Musée Unterlinden in Colmar und soll die kulturelle Bedeutung der Region im Dreiländereck hervorheben. Das Motiv stammt aus der berühmten „Vega“-Serie des ungarisch-französischen Künstlers, der als Mitbegründer der Op-Art gilt. Durch die Verwendung geometrischer Formen und gezielter Farbverläufe erzeugt das Werk eine optische Täuschung, die dem Betrachter eine dreidimensionale Wölbung und kinetische Energie suggeriert. Die Platzierung am Tower nutzt die hohe Sichtbarkeit des Standorts, um jährlich Millionen von Passagieren auf die Kunstschätze des Oberrheins aufmerksam zu machen. Der EuroAirport nutzt seine Fassadenflächen bereits seit längerer Zeit als Plattform für regionale Kulturvermittlung. Mit dem aktuellen Sujet rückt das Musée Unterlinden ins Zentrum, das mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald weltberühmt wurde, aber auch eine bedeutende Sammlung moderner Kunst beherbergt. Die Installation dient als Vorbote für die kommende Sonderausstellung „Conversation(s)“, die vom 26. Juni bis zum 7. Dezember 2026 in Colmar stattfinden wird. In dieser Schau werden mittelalterliche Exponate in einen direkten visuellen Dialog mit zeitgenössischen Arbeiten gesetzt. Der Flughafen fungiert hierbei als grenzüberschreitender Multiplikator für den Tourismus in Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Die technische Umsetzung solcher Towerplakate erfordert aufgrund der exponierten Lage und der Windlasten in Flughafennähe spezielle Materialien und Montageverfahren. Das Werk Vasarelys eignet sich aufgrund seiner starken Kontraste und klaren Strukturen besonders gut für die Fernwirkung im öffentlichen Raum. Das Musée Unterlinden, das in einem ehemaligen Dominikanerinnenkloster untergebracht und durch die Architekten

weiterlesen »