Flughafen Zürich-Kloten (Foto: Flughafen Zürich AG).
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Flughafen Zürich und Avolta verlängern Zusammenarbeit

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Die Flughafen Zürich AG und der global agierende Reisedienstleister Avolta haben ihre Kooperation vorzeitig um mehrere Jahre verlängert. Der ursprünglich bis Ende 2028 laufende Duty-Free-Vertrag wurde um weitere sieben Jahre ausgeweitet und besitzt nun eine Laufzeit bis zum Jahr 2035.

Diese Vereinbarung umfasst nicht nur die Bewirtschaftung der zollfreien Verkaufsflächen an insgesamt 17 Standorten, sondern erstreckt sich auch auf die Geschäftsbereiche Convenience sowie Gastronomie. Durch die vorzeitige Fixierung der Partnerschaft sichern sich beide Unternehmen Planungssicherheit für kommende Großprojekte am Standort Kloten.

Ein wesentlicher Faktor für die Vertragsverlängerung ist der bevorstehende Ersatzneubau des Dock A. Während der mehrjährigen Bauphase wird es zu räumlichen Einschränkungen im Terminalbetrieb kommen, weshalb eine enge Abstimmung zwischen Flughafenbetreiber und Retail-Partner notwendig ist, um die kommerzielle Versorgung der Passagiere aufrechtzuerhalten. Avolta, entstanden aus dem Zusammenschluss von Dufry und Autogrill, nutzt am Flughafen Zürich ein integriertes Geschäftsmodell, das den klassischen Einzelhandel mit Gastronomiekonzepten verbindet. Dies ermöglicht eine flexible Flächennutzung und eine effiziente Steuerung der Warenströme innerhalb des Sicherheitsbereichs.

Über den klassischen Terminalbetrieb hinaus wird Avolta seine Präsenz im Dienstleistungszentrum „The Circle“ deutlich ausbauen. Im Rahmen der Strategie „Avolta Next“ soll dieser Standort künftig als Innovationshub fungieren. Hier werden neue Technologien und Verkaufskonzepte für den internationalen Reisemarkt entwickelt und in der Praxis erprobt, bevor sie weltweit an anderen Standorten des Konzerns ausgerollt werden. Der Flughafen Zürich fungiert damit als Testmarkt für digitale Bezahlsysteme, automatisierte Shop-Konzepte und moderne Gastronomie-Schnittstellen.

Branchenanalysen unterstreichen die Bedeutung solcher langfristigen Konzessionen in der Luftfahrtindustrie. Die Einnahmen aus dem Nicht-Fluggeschäft, zu dem Duty-Free-Verkäufe und Gastronomie zählen, stellen für Flughafenbetreiber eine essenzielle Finanzierungssäule dar. Für Avolta wiederum ist Zürich einer der umsatzstärksten Standorte in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika). Durch die Einbindung der Marken aus der Autogrill-Gruppe kann das Unternehmen am größten Schweizer Flughafen nun das gesamte Spektrum der Reisendenverpflegung aus einer Hand anbieten und Synergieeffekte bei Logistik und Personalplanung nutzen.

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