März 6, 2026

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März 6, 2026

Flughafen Stuttgart übernimmt Organisation der Sicherheitskontrollen

Der Flughafen Stuttgart wird ab November 2026 die Verantwortung für die Durchführung der Passagierkontrollen in Eigenregie übernehmen. Damit folgt der Standort dem Vorbild anderer großer deutscher Drehkreuze wie Frankfurt, Berlin und Köln, die diesen Schritt bereits vollzogen haben. Grundlage für den Wechsel ist ein Vertrag, der im Dezember vergangenen Jahres mit dem Bundesinnenministerium geschlossen wurde. Flughafen-Chef Ulrich Heppe betonte, dass die Übernahme der Organisation, Beschaffung und Finanzierung es dem Flughafen ermögliche, Dienstleister direkter zu steuern und so die Abläufe für Reisende effizienter zu gestalten. Ziel der Maßnahme ist eine spürbare Reduzierung der Wartezeiten durch eine bedarfsgerechtere Personalplanung an den Kontrollstellen. Trotz der organisatorischen Neuausrichtung bleibt die staatliche Aufsicht gewahrt. Die Bundespolizei behält die übergeordnete Verantwortung für die Luftsicherheit und stellt weiterhin den bewaffneten Schutz der Kontrollbereiche sicher. Zudem obliegt der Behörde die Zertifizierung des eingesetzten Personals sowie die Zulassung neuer technischer Geräte. Carsten Laube, Präsident der Bundespolizeidirektion Stuttgart, unterstrich, dass die Einhaltung der hohen Sicherheitsstandards oberste Priorität habe. Der Flughafen wird künftig als Auftraggeber für private Sicherheitsdienste fungieren, wobei die fachliche Qualifikation der Luftsicherheitsassistenten weiterhin strengen gesetzlichen Vorgaben unterliegt. Branchenexperten sehen in diesem Modell, das im Luftsicherheitsgesetz verankert ist, einen wichtigen Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit regionaler Flughäfen. Durch die Zusammenführung von Terminalmanagement und Sicherheitslogistik in einer Hand können Verkehrsspitzen flexibler abgefedert werden. Der Flughafen Stuttgart investiert im Zuge dieser Übernahme voraussichtlich auch in moderne Kontrolltechnik, um den Durchlauf pro Stunde zu erhöhen. Die Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen erfolgt dabei weiterhin über die Luftsicherheitsgebühren, die von den Fluggesellschaften erhoben und nun

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Lufthansa integriert ITA Airways in globales Netzwerk der Star Alliance

Die Integration der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways in den Lufthansa-Konzern schreitet zügig voran. Wie Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr am Freitag in Frankfurt am Main bekannt gab, wird der Beitritt des italienischen Carriers zum globalen Luftfahrtbündnis Star Alliance voraussichtlich noch im Laufe des März 2026 vollzogen. Damit verlässt ITA Airways das Konkurrenzbündnis SkyTeam, dem die Vorgängergesellschaft Alitalia angehörte. Die Einbindung in die Star Alliance ermöglicht es Passagieren der italienischen Airline, von aufeinander abgestimmten Flugplänen und einem weltweiten Netzwerk von Partnergesellschaften zu profitieren, was insbesondere die Drehkreuze Rom-Fiumicino und Mailand-Linate für Transitpassagiere attraktiver macht. Parallel zum Allianzbeitritt erfolgt eine enge operative Verzahnung mit den Systemen der Lufthansa. Die italienische Fluggesellschaft wird an das Vielfliegerprogramm Miles & More angebunden, was die gegenseitige Anerkennung von Statusvorteilen und das Sammeln sowie Einlösen von Prämienmeilen auf allen Strecken der Konzerngruppe ermöglicht. Diese Maßnahme gilt in der Branche als entscheidender Schritt, um Geschäftskunden langfristig an die neue Konzernstruktur zu binden. Branchenanalysten werten die schnelle IT-seitige Integration als Beleg für die hohe Priorität, die Lufthansa der Stabilisierung des italienischen Marktes beimisst, der nach den USA und Deutschland der drittwichtigste Absatzmarkt für den Konzern ist. Hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse steht im Frühsommer 2026 eine wegweisende Entscheidung an. Der Lufthansa-Konzern, der aktuell 49 Prozent der Anteile an ITA Airways hält, beabsichtigt, seine Beteiligung im Juni auf 90 Prozent aufzustocken. Carsten Spohr äußerte sich positiv über die bisherige Entwicklung der Zusammenarbeit und betonte die gute operative Performance der Airline. Die vollständige Übernahme ist an die Erfüllung bestimmter wirtschaftlicher Kennzahlen gekoppelt, die nach aktuellen

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Leistungsschau der burgenländischen Weinwirtschaft in der Wiener Hofburg

Das Burgenland präsentiert am Montag, den 9. März 2026, seine önologische Vielfalt im repräsentativen Rahmen der Wiener Hofburg. Die Veranstaltung „Auf ein Glas Burgenland“ hat sich als fester Termin im Wiener Eventkalender etabliert und dient als zentrale Plattform für Produzenten aus allen Weinbauregionen des Bundeslandes – vom Neusiedlersee über das Leithaberg-Gebiet bis hin zum Eisenberg im Südburgenland. In den prunkvollen Sälen erhalten Besucher die Gelegenheit, das aktuelle Sortiment zahlreicher renommierter Weingüter sowie aufstrebender Kleinbetriebe zu verkosten und sich direkt mit den Winzern über Jahrgangseigenschaften und Ausbaustile auszutauschen. Das Programm der Präsentation ist zeitlich gestaffelt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Besucher gerecht zu werden. Von 14:30 bis 16:00 Uhr ist der Einlass ausschließlich dem Fachpublikum vorbehalten, was Gastronomen und Weinhändlern eine ungestörte Verkostung und geschäftliche Vernetzung ermöglicht. Ab 16:00 Uhr öffnet die Hofburg ihre Tore für das allgemeine Publikum. Der Vorverkaufspreis für die Tickets beträgt 27 Euro, während an der Tageskasse 30 Euro zu entrichten sind. Ein wesentlicher Bestandteil des Angebots ist der direkte Warenbezug: Im Ticketpreis sind Einkaufsgutscheine im Wert von 24 Euro enthalten, die unmittelbar vor Ort für den Erwerb der bevorzugten Weine eingelöst werden können. Das Spektrum der Aussteller umfasst bekannte Namen der Branche wie Leo Hillinger, Esterházy und Scheiblhofer, deckt jedoch auch spezialisierte Herkunftsgebiete wie die Rosalia oder Rust ab. Neben klassischen Sortenvertretern wie dem Blaufränkisch oder dem Chardonnay werden auch Spezialitäten aus dem Seewinkel sowie Schaumweine präsentiert. Ergänzt wird die Weinverkostung durch ein Rahmenprogramm, zu dem unter anderem ein Gewinnspiel am Glücksrad zählt. Organisatorisch weist der

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Konflikt um Altersvorsorge verschärft sich: Urabstimmung bei Eurowings eingeleitet

Die Tarifauseinandersetzung zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Fluggesellschaft Eurowings hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Am 6. März 2026 beschloss der Vorstand der Gewerkschaft die Einleitung einer Urabstimmung über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen. Grund für diesen drastischen Schritt ist das Scheitern der Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung. Während die Gewerkschaft eine substanzielle Erhöhung der Einzahlungen auf Basis kapitalmarktorientierter Anlagen fordert, verharrt die Arbeitgeberseite laut Arbeitnehmervertretern auf einem Modell der bloßen Umverteilung bestehender Mittel. Die Abstimmungsphase für die Pilotinnen und Piloten der Lufthansa-Tochter endet am 16. März 2026. Damit drohen dem deutschen Luftverkehrsstandort pünktlich zum Beginn der Reiseplanung für die Osterzeit erhebliche Beeinträchtigungen. Hintergründe der gescheiterten Verhandlungsrunden Der aktuelle Konflikt schwelt bereits seit geraumer Zeit. Trotz mehrfacher Aufforderungen der Tarifkommission und einer detaillierten Konkretisierung der gewerkschaftlichen Forderungen konnte in der vergangenen Woche keine Einigung erzielt werden. Laut Dr. Andreas Pinheiro, dem Präsidenten der Vereinigung Cockpit, ließ das Management von Eurowings eine letzte gesetzte Frist ungenutzt verstreichen. Die Gewerkschaft sieht sich daher am Ende ihrer diplomatischen Möglichkeiten. Der Kern des Streits liegt in der Ausgestaltung der Altersvorsorge. Die Pilotenschaft fordert eine deutliche Aufstockung der Arbeitgeberbeiträge, um das Versorgungsniveau angesichts der allgemeinen Preissteigerungen und veränderter Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten zu sichern. Das bisherige System der betrieblichen Altersversorgung wird von der Gewerkschaft als unzureichend kritisiert. Der Gegenvorschlag der Eurowings-Geschäftsführung sah laut Arbeitnehmervertretern lediglich vor, Mittel innerhalb des bestehenden Volumens umzuschichten. Ein solches Vorgehen würde jedoch keine reale Verbesserung bedeuten, sondern das Renditerisiko einseitig auf die Beschäftigten verlagern. Strategische Bündelung durch die Group-Tarifkommission

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Wizz Air verlängert Flugstopp in der Golfregion und im Nahen Osten

Der Billigflieger Wizz Air hat die Aussetzung seines Flugbetriebs zu mehreren zentralen Destinationen im Nahen Osten und am Persischen Golf erneut verlängert. Wie das Unternehmen am heutigen Freitag mitteilte, bleiben sämtliche Verbindungen von und nach Israel, Dubai, Abu Dhabi und Amman bis mindestens einschließlich Sonntag, den 15. März 2026, gestrichen. Grund hierfür ist die anhaltende militärische Eskalation in der Region, die den zivilen Luftraum über weiten Teilen des Irans, des Iraks und der angrenzenden Staaten beeinträchtigt. Während Wettbewerber wie die Lufthansa-Gruppe bereits vereinzelt Ziele wie Zypern wieder ansteuern, wählt Wizz Air aufgrund der speziellen Risikoexposition ihrer Basen in den Emiraten einen vorsichtigeren Kurs. Trotz der weitgehenden Sperrungen gibt es erste Anzeichen für eine partielle Normalisierung auf bestimmten Routen. So kündigte die Fluggesellschaft an, die Flüge vom Vereinigten Königreich nach Saudi-Arabien, konkret zu den Zielen Dschidda und Medina, planmäßig ab dem 8. März wieder aufzunehmen. Diese Korridore gelten nach aktuellen Sicherheitsbewertungen internationaler Luftfahrtbehörden als stabil genug für den kommerziellen Betrieb. Wizz Air betont jedoch, dass alle operativen Entscheidungen unter dem Vorbehalt kurzfristiger Änderungen stehen und in engem Austausch mit den Flugsicherheitsorganisationen getroffen werden. Das Management behält sich vor, den Flugplan je nach Intensität der regionalen Kampfhandlungen täglich neu zu bewerten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser massiven Einschränkungen treffen den Billigflieger besonders hart, da Wizz Air über ihre Tochtergesellschaft in Abu Dhabi stark in den Markt der Golfstaaten investiert hat. In Branchenkreisen wird darauf hingewiesen, dass die Fluggesellschaft nun gezwungen ist, zahlreiche Maschinen umzustationieren, um einen längeren Stillstand der Flotte zu vermeiden. Passagiere,

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Europäische Flughäfen verzeichnen robustes Wachstum bei unsicheren Aussichten

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat in seinem aktuellen Verkehrsbericht für Januar 2026 eine positive Bilanz für den Jahresauftakt gezogen. Das Passagieraufkommen im gesamten europäischen Netzwerk stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,6 %. Besonders dynamisch entwickelten sich dabei die Märkte außerhalb der EU+, die ein Wachstum von 8,8 % verbuchten, während die Kernmärkte der EU, des EWR, der Schweiz und Großbritanniens ein solides Plus von 3,6 % erreichten. Getrieben wurde diese Entwicklung primär durch den internationalen Reiseverkehr, der um 5,5 % zulegte. Im Gegensatz dazu stagniert der Inlandsverkehr weiterhin und liegt noch immer rund 8,1 % unter dem Niveau des Vor-Pandemie-Jahres 2019. Trotz der guten Zahlen zu Jahresbeginn warnt der Verband vor erheblichen Risiken durch die jüngsten geopolitischen Entwicklungen. Der im März 2026 eskalierte Konflikt im Nahen Osten stellt eine Zäsur für die Branche dar. Da die Golfregion etwa 11 % der Sitzplatzkapazität europäischer Flughäfen ausmacht und als entscheidendes Drehkreuz für Verbindungen in den asiatisch-pazifischen Raum fungiert, befürchtet ACI-Generaldirektor Olivier Jankovec einen nicht ersetzbaren Rückgang des Verkehrsaufkommens. Die bisherige Marktdynamik, die vor allem auf einer starken Freizeitnachfrage basierte, könnte durch die Unsicherheit in dieser strategisch wichtigen Region empfindlich gestört werden. Innerhalb der nationalen Märkte zeigten sich im Januar deutliche Unterschiede. Während Länder wie die Slowakei, Slowenien und Malta zweistellige Zuwachsraten verzeichneten, litten Flughäfen in den Niederlanden und Island unter schlechtem Wetter sowie Kapazitätskürzungen. In Deutschland lag das Wachstum mit 3,5 % im stabilen Mittelfeld der großen EU-Staaten. Im Ranking der verkehrsreichsten Flughäfen konnte Istanbul mit 6,9 Millionen Passagieren den

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Strategischer Umbau und Flottenmodernisierung bei Air Astana

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana leitet im Frühjahr 2026 eine umfassende Neuausrichtung ihrer Unternehmensführung ein. Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze übergibt Peter Foster das Amt des Chief Executive Officer an Ibrahim Canliel. Der künftige CEO, der zuvor als Finanzvorstand (CFO) fungierte, steht für Kontinuität in der operativen Strategie und wird durch Gonçalo Pires ergänzt, der von TAP Air Portugal als neuer CFO zur Airline stößt. Dieser Führungswechsel fällt in eine Phase massiver Kapazitätserweiterungen: Air Astana hat eine Grundsatzvereinbarung über bis zu 50 Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie sowie Festbestellungen für Boeing 787-9 Dreamliner getroffen. Ziel ist es, die derzeit 62 Maschinen umfassende Flotte, zu der auch der Low-Cost-Carrier FlyArystan gehört, technisch zu verjüngen und die Marktführerschaft in Zentralasien zu festigen. Für den europäischen Markt bleibt der Flughafen Frankfurt das zentrale Drehkreuz. Ab der Sommersaison 2026 wird Air Astana den Betrieb im neu eröffneten Terminal 3 aufnehmen und von dort aus tägliche Verbindungen nach Astana sowie mehrfache wöchentliche Flüge nach Almaty und Uralsk anbieten. Die Flugzeiten wurden strategisch angepasst: So startet die Verbindung nach Almaty nun am Nachmittag, um Passagieren aus ganz Deutschland eine entspannte Anreise zum Frankfurter Flughafen zu ermöglichen. In Kasachstan selbst wurden die Anschlusszeiten optimiert, sodass Reiseziele wie Kostanai innerhalb von gut zehn Stunden erreicht werden können. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf eine Konfiguration mit hohem Komfort, die in der Business Class Flat-Bed-Sitze und in der Economy Class umfangreiche Serviceleistungen bietet. Ein wesentlicher Pfeiler der Wachstumsstrategie ist die Förderung des Tourismus durch attraktive Transitangebote. Mit dem

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Eurowings startet erste eigene Rückholaktion aus der Golfregion

Die Lufthansa-Tochter Eurowings führt in der Nacht von Freitag auf Samstag den ersten unternehmenseigenen Evakuierungsflug durch, um rund 150 Urlauber aus dem Krisengebiet am Persischen Golf nach Deutschland zurückzubringen. Ein Airbus A320 mit der Flugnummer EW6131 soll laut offiziellen Angaben am Samstag gegen 00:30 Uhr am Flughafen Köln/Bonn landen. Bei den Passagieren handelt es sich primär um Kunden des Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die sich zum Zeitpunkt der militärischen Eskalation in Dubai und den umliegenden Emiraten aufhielten. Da der zivile Luftverkehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgrund der Sicherheitslage weiterhin massiv eingeschränkt ist, werden die Reisenden zunächst mit Bussen über die Grenze in die saudi-arabische Hauptstadt Riad transportiert, von wo aus der Sonderflug startet. Dieser Einsatz markiert einen Kurswechsel innerhalb der Lufthansa Group, die im Rahmen der aktuellen Krise bisher vorrangig als Dienstleister für staatlich organisierte Rückholaktionen der Bundesregierung agierte. Die Entscheidung für einen eigenen Charterflug unterstreicht die Notwendigkeit, private Pauschalreisende zügig aus der instabilen Region zu evakuieren, da kommerzielle Linienverbindungen derzeit unzuverlässig sind oder vollständig ausfallen. Parallel dazu intensiviert das Auswärtige Amt seine Bemühungen: Außenminister Johann Wadephul bestätigte, dass nach den bereits absolvierten Flügen aus dem Oman nun auch eine staatliche Evakuierung aus Riad folgt. Hierfür wurde für den kommenden Sonntagnachmittag eine Maschine der Fluggesellschaft Sundair gechartert. Die logistische Vorbereitung dieser Rückführungen ist aufgrund der volatilen Sicherheitslage und der notwendigen Überlandtransporte hochkomplex. Besonders schutzbedürftige deutsche Staatsbürger, darunter Kranke, Senioren und Schwangere, werden aktuell koordiniert aus dem Emirat Katar nach Saudi-Arabien gebracht, um den Anschluss an die Sonderflüge sicherzustellen. Zusätzliche Recherchen

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Bundesregierung weitet Rückholaktion auf Saudi-Arabien aus

Die Bundesregierung intensiviert ihre Bemühungen zur Evakuierung deutscher Staatsbürger aus der Krisenregion im Nahen Osten. Nach der erfolgreichen Durchführung von drei Sonderflügen aus dem Oman ist nun eine weitere Rückholaktion aus der saudischen Hauptstadt Riad geplant. Außenminister Johann Wadephul kündigte an, dass am kommenden Sonntagnachmittag eine gecharterte Maschine der Fluggesellschaft Sundair Deutsche in die Heimat zurückbringen wird. Diese Maßnahme ist Teil eines koordinierten Krisenmanagements des Auswärtigen Amts, um auf die instabile Sicherheitslage und die weitgehenden Einschränkungen im regulären Flugverkehr zu reagieren. Die logistische Planung sieht vor, besonders schutzbedürftige Personengruppen, darunter Schwangere, Kranke sowie ältere Menschen, vorrangig zu berücksichtigen. Da direkte Flugverbindungen aus vielen Teilen der Golfregion derzeit unterbrochen sind, werden diese Personen zunächst auf dem Landweg aus dem Emirat Katar nach Saudi-Arabien transportiert. Dort erfolgt die Sammlung am internationalen Flughafen von Riad für den Weitertransport nach Deutschland. Die Koordination erfolgt in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden, wobei der Landweg durch die Wüste aufgrund der aktuellen Spannungen als eine der sichersten verbliebenen Transferrouten gilt. Laut aktuellen Informationen der Krisenvorsorgeliste „Elefand“ sind derzeit mehr als 35.000 deutsche Staatsbürger in der betroffenen Region registriert. Das Auswärtige Amt weist jedoch darauf hin, dass diese Zahl nicht gleichbedeutend mit der Anzahl der tatsächlich ausreisebereiten Personen ist. Viele Registrierte haben die Region bereits auf eigene Initiative verlassen oder beabsichtigen, trotz der Krise vor Ort zu bleiben. Außenminister Wadephul appellierte in diesem Zusammenhang eindringlich an alle Rückkehrer, ihre Einträge in der Liste zu aktualisieren und sich auszutragen, um den Behörden eine präzise Planung der verbleibenden Kapazitäten

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Gerichtliche Einigung im Konflikt zwischen Ryanair und eDreams

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat vor dem High Court in Irland eine verbindliche Zusage des spanischen Online-Reisebüros (OTA) eDreams erwirkt. In dem gerichtlichen Beschluss verpflichtet sich eDreams dazu, jeglichen direkten und indirekten Zugriff auf das Buchungssystem „Travel Agent Direct“ (TAD) von Ryanair einzustellen. Das Reiseportal muss zudem unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass beauftragte Subunternehmer oder Dritte das System der Fluggesellschaft unbefugt nutzen. Dieser juristische Erfolg folgt auf eine Blockadeaktion Ryanairs aus der Vorwoche, mit der Versuche unterbunden werden sollten, Flugpreise über externe Schnittstellen unrechtmäßig abzugreifen. Der Rechtsstreit zwischen dem Billigflieger und dem Vermittlungsportal schwelt bereits seit Jahren und wird in mehreren europäischen Ländern geführt. Ryanair wirft eDreams vor, durch sogenanntes Screenscraping Preise zu manipulieren und Kunden mit versteckten Gebühren zu belasten. Auch europäische Regulierungsbehörden und Gerichte befassten sich zuletzt kritisch mit den Geschäftspraktiken der Spanier. So verhängte die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM ein Bußgeld in Höhe von neun Millionen Euro, da das Abomodell „eDreams Prime“ als irreführend eingestuft wurde. In Deutschland bestätigte das Landgericht Hamburg, dass Preisdarstellungen des Portals Verbraucher täuschen könnten, was bereits zu empfindlichen Ordnungsgeldern führte. Während Konkurrenten wie Booking.com, Lastminute oder Kiwi mittlerweile offizielle Partnerschaftsabkommen mit Ryanair unterzeichnet haben und deren Schnittstellen (API) direkt nutzen, verweigert eDreams laut Ryanair-Angaben bisher die Übernahme der geforderten Transparenzstandards. Die Fluggesellschaft bietet Reiseportalen den kostenfreien Zugriff auf ihre Tarife an, sofern diese auf zusätzliche Servicegebühren verzichten und die Kommunikation direkt zwischen Airline und Passagier ermöglichen. Ryanair-Marketingchef Dara Brady betonte, dass der aktuelle Gerichtsbeschluss ein wichtiger Schritt sei, um Passagiere vor

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