Grazer Schlossberg im Frühling (Foto: Steiermark Tourismus/Tom Lamm).
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Steiermark festigt Spitzenposition als beliebtestes Oster-Reiseziel der Österreicher

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Die Steiermark bleibt auch im Jahr 2026 das gefragteste Ziel für Inlandsreisen während der Osterfeiertage. Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) entscheidet sich jeder fünfte Österreicher, der das Osterfest im eigenen Land verbringt, für einen Aufenthalt in der Steiermark.

Damit verteidigt das Bundesland seinen Spitzenplatz im internen Ranking bereits zum dritten Mal in Folge. Gernot Deutsch, Landesvorsitzender der ÖHV, führt diesen Erfolg auf eine konsequente Qualitätsstrategie und die Kombination aus Naturangeboten, Kulinarik und Gastfreundschaft zurück. Die Nachfrage verteilt sich dabei über das gesamte Bundesgebiet, wobei insbesondere Gäste aus Wien, Niederösterreich und den südlichen Bundesländern die gute Erreichbarkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis schätzen.

Zusätzliche Marktanalysen der Tourismusbranche bestätigen einen deutlichen Trend hin zum Erholungsurlaub. Während im Vorjahr noch 36 Prozent der Reisenden Entspannung als Hauptmotiv nannten, ist dieser Wert für Ostern 2026 auf 44 Prozent gestiegen. Aktiv- und Erlebnismöglichkeiten bilden mit rund 20 Prozent die zweite wichtige Säule der touristischen Nachfrage. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Steiermark durch ihre geografische Vielfalt – vom alpinen Norden bis zum hügeligen Weinland im Süden – verschiedene Zielgruppen gleichzeitig anspricht. Dies führt nicht nur zu einer hohen Auslastung der Beherbergungsbetriebe, sondern generiert auch erhebliche Wertschöpfungseffekte für die regionalen Zulieferbetriebe und die Gastronomie vor Ort.

Die Daten der Erhebung, die gemeinsam mit Reppublika Research unter 1.000 Befragten erstellt wurde, verdeutlichen zudem eine Verschiebung bei den Kurzreisen. Rund 19 Prozent der Österreicher nutzen die Osterferien für Besuche bei Familie und Freunden, oft kombiniert mit Städte- oder Kulturausflügen in regionale Zentren wie Graz. Der steirische Tourismus profitiert hierbei von einer stabilen Stammgastquote. Wirtschaftsdaten zeigen, dass die Investitionen der vergangenen Jahre in Wellness-Infrastruktur und modernisierte Hotelkonzepte nun Früchte tragen. Der Fokus auf Qualität statt Quantität hat dazu beigetragen, dass die Steiermark auch in wirtschaftlich volatilen Zeiten als sichere und attraktive Destination für den heimischen Markt wahrgenommen wird.

Trotz des starken Wettbewerbs durch die westlichen Bundesländer, die primär auf den späten Skitourismus setzen, gewinnt die Steiermark durch ihr breiter gefächertes Frühlingsangebot an Boden. Die touristische Positionierung zielt verstärkt auf die Verbindung von Aktivurlaub und Wellness ab, was den Bedürfnissen der österreichischen Urlauber nach einer kurzen, aber intensiven Auszeit entgegenkommt. Die Prognosen für die kommende Saison deuten darauf hin, dass die Buchungszahlen in den Kernregionen wie dem Thermen- und Vulkanland sowie der Obersteiermark das Niveau der Vorjahre halten oder sogar leicht übertreffen könnten. Dies unterstreicht die Bedeutung des Inlandstourismus als stabiles Rückgrat der steirischen Wirtschaft.

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