Der Schweizer Reiseveranstalter Rolf Meier Reisen setzt im Jahr 2026 die Tradition der exklusiven Charterverbindungen ab den Flughäfen Bern und Zürich fort. In der Zeitspanne vom 11. April bis zum 22. August 2026 werden die Kanalinseln Jersey und Guernsey wieder mit wöchentlichen Direktflügen bedient.
Das Programm ist saisonal zweigeteilt: Den Auftakt bildet der Flughafen Bern-Belp, von dem aus im Zeitraum zwischen Ostern und Ende Mai Flüge angeboten werden. Hierbei kommt eine De Havilland Dash 8-400 der Fluggesellschaft Universal Air zum Einsatz, die über 78 Sitzplätze verfügt. Die Flugrotation ist so konzipiert, dass sowohl Jersey als auch Guernsey im Rahmen einer kombinierten Streckenführung angeflogen werden, was eine flexible Reiseplanung für Touristen ermöglicht.
Für die darauffolgende Sommerphase ab Ende Mai bis in den August verschiebt sich der operative Schwerpunkt auf den Flughafen Zürich. Auf dieser Strecke wird die schottische Fluggesellschaft Loganair eingesetzt. Zum Einsatz kommt ein Regionalflugzeug vom Typ ATR 72-600 mit einer Kapazität von 72 Plätzen. Branchenanalysen zufolge sichert dieser Wechsel der Abflughäfen dem Veranstalter eine breitere Marktabdeckung innerhalb der Deutschschweiz. Während Bern als regionaler Nischenstandort durch kurze Wege und schnelle Abfertigung punktet, bietet Zürich die notwendige Reichweite für das Hauptsommergeschäft. Die Flugzeiten am Samstagnachmittag sind gezielt auf den Bettenwechsel in der lokalen Hotellerie der Kanalinseln abgestimmt.
Zusätzlich zum Angebot im Ärmelkanal weitet Universal Air im Auftrag von Rolf Meier Reisen die Kapazitäten ab Bern in Richtung Mittelmeer aus. Ebenfalls ab dem 11. April wird eine wöchentliche Samstagsverbindung nach Malta aufgenommen. Diese Route ergänzt die bereits bestehenden täglichen Linienverbindungen ab Zürich und stärkt die Position des Flughafens Bern im Bereich des ausgehenden Tourismusverkehrs. Die strategische Zusammenarbeit mit Universal Air, einer auf Malta ansässigen Fluggesellschaft, ermöglicht es dem Veranstalter, spezialisierte Fluggeräte für kleinere Regionalflughäfen zu nutzen, die von großen Linienbetreibern oft nicht direkt bedient werden.
Marktexperten sehen in diesen spezialisierten Charterketten eine wichtige Stütze für Regionalflughäfen wie Bern-Belp, der stark von touristischen Saisonangeboten abhängt. Die Kombination aus bewährten Zielen wie den Kanalinseln und der Erweiterung nach Malta deutet auf eine stabile Nachfrage im Segment der gehobenen Individualreisen hin. Durch den Einsatz von Turboprop-Maschinen wie der Dash 8 und der ATR 72 können auch Flughäfen mit kürzeren Startbahnen effizient in das internationale Streckennetz eingebunden werden. Die Flugpläne für 2026 sind bereits in die Buchungssysteme integriert, was eine frühzeitige Koordination mit den lokalen Partnern vor Ort sicherstellt.