Embraer 190 (Foto: Airlink).
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Neue Direktverbindung zwischen Kapstadt und Sansibar durch Airlink

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Die südafrikanische Regionalfluggesellschaft Airlink erweitert ihr Streckennetz im südlichen Afrika und bietet ab dem 3. Oktober 2026 erstmals eine Nonstop-Verbindung zwischen Kapstadt und der Insel Sansibar an.

Die neue Route wird einmal wöchentlich, jeweils samstags, bedient und ergänzt die bereits bestehende Verbindung zwischen Johannesburg und dem Archipel im Indischen Ozean. Mit einer Flugzeit von etwas mehr als sechs Stunden richtet sich das Angebot primär an Freizeitreisende, wobei die Flugpläne so gestaltet wurden, dass Starts und Landungen bequem bei Tageslicht erfolgen. Passagiere, die bereits Umsteigeverbindungen über Johannesburg gebucht haben, erhalten die Möglichkeit, kostenfrei auf den Direktflug umzusteigen.

Zum Einsatz kommt auf dieser Langstrecke das moderne Kurz- und Mittelstreckenflugzeug Embraer E195-E2. Der Jet verfügt über eine Konfiguration mit 124 Sitzplätzen in zwei Klassen, wobei das Kabinenlayout ohne die ungeliebten Mittelsitze auskommt und somit ausschließlich Fenster- oder Gangplätze bietet. Airlink positioniert sich hierbei als Full-Service-Anbieter, indem Mahlzeiten, Getränke sowie großzügige Gepäckregelungen inklusive Sportgepäck im Ticketpreis enthalten sind. Die Anschaffung der E2-Modellreihe ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung, mit der die Airline ihre Marktführerschaft als größte unabhängige Regionalfluggesellschaft im südlichen Afrika festigen will.

Hintergrund der Streckenausweitung ist nicht nur der touristische Boom in der historischen Altstadt Stone Town, sondern auch die wachsende wirtschaftliche Relevanz Tansanias. Sansibar verzeichnet derzeit verstärkte Investitionen in den Sektoren Landwirtschaft, maritime Dienstleistungen sowie in der Exploration von Energiequellen. Durch die Einführung eines elektronischen Visasystems und die Möglichkeit des „Visa-on-Arrival“ wurden zudem die bürokratischen Hürden für Geschäftsreisende und Urlauber gesenkt. Airlink nutzt hierbei strategische Partnerschaften, unter anderem mit Qatar Airways, um Passagieren aus dem internationalen Netzwerk nahtlose Anschlüsse an die südafrikanischen Drehkreuze zu ermöglichen.

Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld der Airline zeigen, dass Airlink seit der Trennung von der einstigen Partnerschaft mit South African Airways massiv in die Eigenständigkeit investiert hat. Mit einer Flotte von mittlerweile über 70 Flugzeugen bedient das Unternehmen Ziele bis hin nach Madagaskar und St. Helena. Die neue Kapstadt-Verbindung wird in Fachkreisen als wichtiger Schritt gewertet, um Kapstadt als zweites großes Hub-Zentrum neben Johannesburg zu etablieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die direkte Anbindung die Reisezeit im Vergleich zu den bisherigen Umsteigeverbindungen fast halbiert, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen afrikanischen Carriern deutlich erhöht.

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