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Preisstudie zu US-Flughäfen zeigt erhebliche Unterschiede bei Inlandsflügen

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Eine aktuelle Untersuchung des Portals Only In Your State auf Basis von Daten des US-Verkehrsministeriums (DOT) offenbart drastische Preisunterschiede an den großen Verkehrsflughäfen der USA. Mitten in der Hauptreisezeit des Sommers wurden die durchschnittlichen Ticketpreise für Inlandsflüge analysiert.

Dabei stellte sich heraus, dass die Spanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Abflughafen fast 252 US-Dollar beträgt. Solche Analysen gewinnen in den USA zunehmend an Bedeutung, da die Inlandsflugpreise durch Kapazitätsengpässe der Fluggesellschaften und eine veränderte Flottenplanung der großen Carrier stark beeinflusst werden.

Der Bundesstaat Florida erweist sich laut der Erhebung als das preiswerteste Pflaster für Flugreisende im Inland. Der Flughafen Fort Lauderdale-Hollywood (FLL) führt die Liste der Budget-Flughäfen mit einem durchschnittlichen Ticketpreis von 269 US-Dollar an. Dicht dahinter folgen mit Orlando (MCO) und Tampa (TPA) zwei weitere Standorte im sogenannten Sunshine State, die zusammen mit Las Vegas (LAS) die Top 10 der günstigsten Airports dominieren. Grund für das niedrige Preisniveau in dieser Region ist die extrem hohe Dichte an Billigfluggesellschaften wie Spirit Airlines, Frontier oder Southwest, die sich auf diesen primär touristischen Strecken einen harten Verdrängungswettbewerb liefern.

Am oberen Ende der Preisskala steht der Ted Stevens Anchorage International Airport in Alaska mit einem durchschnittlichen Ticketpreis von 522 US-Dollar. Auf den weiteren Plätzen der teuersten Abflughäfen folgen Birmingham in Alabama mit 498 US-Dollar und Madison in Wisconsin mit 491 US-Dollar. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die geografische Isolation Alaskas sowie die mangelnde Konkurrenz an kleineren Standorten die Preise treiben. Ein auffälliges Ergebnis der Studie ist zudem, dass mittelgroße Regionalflughäfen im Durchschnitt oft deutlich teurer sind als die riesigen internationalen Drehkreuze wie der John F. Kennedy Airport (JFK) in New York oder der Los Angeles International Airport (LAX), wo der Konkurrenzkampf der Fluggesellschaften die Tarife drückt.

Die Preisgestaltung im US-Luftverkehrsmarkt wird maßgeblich durch das Vorhandensein oder Fehlen von Billigfliegern an den jeweiligen Flughäfen bestimmt. Während große Drehkreuze von den Netzwerkarline-Strukturen der Großkonzerne Delta, American und United dominiert werden, profitieren Passagiere an sekundären Flughäfen nur dann von niedrigen Preisen, wenn dort eine entsprechende Infrastruktur für Low-Cost-Carrier existiert. Für Verbraucher führt diese Entwicklung dazu, dass die Wahl des Abflughafens im Rahmen der Reiseplanung oft einen größeren Einfluss auf die Gesamtkosten hat als der Buchungszeitpunkt selbst.

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