Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air baut ihre Präsenz am Flughafen Köln/Bonn weiter aus und hat eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica eingerichtet.
Die Fluggesellschaft bedient die neue Strecke ab sofort viermal pro Woche, jeweils an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Durch die Aufnahme dieser Flugroute wird die Anbindung des rheinischen Großraums an die Balkanregion erheblich gestärkt. Podgorica gilt als wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes und ist zudem ein zentraler Ausgangspunkt für den aufstrebenden Tourismusverkehr in Südosteuropa.
Bei der neuen Flugverbindung nach Montenegro handelt es sich bereits um die sechste osteuropäische Destination, die von der Low-Cost-Airline seit ihrer operativen Rückkehr an das rheonische Luftfahrt-Drehkreuz im vergangenen Herbst in den Flugplan aufgenommen wurde. Zuvor hatte die Fluggesellschaft im Zuge einer strategischen Neuausrichtung bereits Strecken zu Zielen wie Skopje, Belgrad und Danzig reaktiviert oder neu etabliert. Die Betreibergesellschaft des Flughafens Köln/Bonn begrüßte die Expansion, da das Segment der Direktflüge nach Osteuropa eine konstant hohe Nachfrage aufweist, die insbesondere durch den ethnischen Reiseverkehr sowie durch Städtereisende getrieben wird.
Für den Flugbetrieb auf der Strecke nach Podgorica setzt Wizz Air moderne Kurz- und Mittelstreckenjets der Airbus-A320-Familie ein, darunter vor allem den größeren Typ Airbus A321neo. Durch die Stationierung neuer Flugzeuge an den osteuropäischen Basen kann die Airline die Umläufe effizienter gestalten und die Stückkosten pro Passagier niedrig halten. Die Verbindung konkurriert auf dem deutschen Markt mit Angeboten anderer Fluggesellschaften, die den Balkan von den umliegenden Flughäfen Düsseldorf und Frankfurt aus anfliegen, bietet jedoch für die Region Mittelrhein ein exklusives und zeitsparendes Direktangebot ohne Umstiege.
Der Ausbau der Streckennetze im Low-Cost-Bereich spiegelt die anhaltende Konsolidierung und das Wachstum des europäischen Luftverkehrsmarktes wider. Flughäfen wie Köln/Bonn profitieren von der Flexibilität der Billigflieger, die Kapazitäten bei entsprechender Nachfrage kurzfristig hochzufahren. Das Management des Flughafens Köln/Bonn rechnet durch die Frequenzerhöhung von Wizz Air mit spürbaren Zuwächsen bei den Passagierzahlen im laufenden Geschäftsjahr, während die ungarische Fluggesellschaft ihre Marktführerschaft im Verkehr zwischen Zentraleuropa und den baltischen sowie balkanischen Staaten weiter festigt.