Gate am Flughafen Düsseldorf (Foto: Robert Spohr).
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Mietwagenanbieter Sixt platziert Riesenfigur am Flughafen Düsseldorf

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Der Mobilitätsdienstleister Sixt hat am Flughafen Düsseldorf eine ungewöhnliche und großdimensionierte Werbeinstallation in Betrieb genommen. Im Zentrum des Terminals wurde eine rund acht Meter hohe Skulptur aufgestellt, die ein Erdmännchen darstellt.

Die monumentale Tierfigur hält gut sichtbar einen Fahrzeugschlüssel der Marke BMW in der Hand. Die Installation ist als Blickfang konzipiert und soll die Aufmerksamkeit der ankommenden und abfliegenden Passagiere im zentralen Publikumsbereich des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen auf die Präsenz des Autovermieters lenken.

Das Besondere an dieser Werbekonstruktion ist ihre architektonische Integration in das Flughafengebäude, da sich die Skulptur über zwei separate Ebenen des Terminals erstreckt. Das Fundament sowie der Körper der Erdmännchen-Figur stehen auf einem massiven Podest im stark frequentierten Ankunftsbereich. Der obere Teil der Skulptur, insbesondere der Kopf des Tieres, ragt durch eine eigens dafür genutzte Deckenöffnung eine Etage höher direkt in die Abflughalle. Durch diese vertikale Zweiteilung ist die Werbebotschaft für Reisende sowohl beim Verlassen der Flugzeuge als auch vor dem Boarding unübersehbar.

Die Platzierung am Flughafen Düsseldorf erfolgt im Rahmen der langfristigen Marketingstrategie von Sixt, die für humorvolle und auffällige Kampagnen an internationalen Verkehrsknotenpunkten bekannt ist. Düsseldorf zählt mit jährlich vielen Millionen Fluggästen zu den wichtigsten Standorten für das europäische Mietwagengeschäft, insbesondere im Segment der Geschäftsreisen und des Premium-Tourismus. Für den Flughafen stellt die Genehmigung solcher raumgreifenden Installationen eine lukrative Einnahmequelle im Bereich des sogenannten Non-Aviation-Geschäfts dar, da Sonderwerbeformen auf zentralen Terminalflächen zu den teuersten Marketing-Arealen gehören.

Die technische Umsetzung der tonnenschweren Großskulptur erforderte im Vorfeld eine präzise statische Prüfung sowie die Einhaltung strenger Brandschutz- und Sicherheitsauflagen des Flughafenbetreibers. Da die Deckenöffnung zwischen Ankunfts- und Abflughalle brandschutztechnisch sensibel ist, mussten spezielle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um die Evakuierungswege und die Funktion der Entrauchungsanlagen im Terminal nicht zu beeinträchtigen. Die Figur soll für einen längeren Zeitraum als markantes visuelles Element in der Düsseldorfer Flughafenhalle verbleiben und die Kooperation zwischen dem Autovermieter und dem bayerischen Automobilhersteller BMW unterstreichen.

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