Juni 18, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 18, 2026

SunExpress richtet neue Verbindung von Bremen nach Izmir ein

Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot für die Sommersaison um eine neue kontinentale Direktverbindung in den östlichen Mittelmeerraum. Ab Dienstag, dem 23. Juni 2026, nimmt die Fluggesellschaft SunExpress eine regelmäßige Linienverbindung zwischen der Hansestadt und der türkischen Metropole Izmir auf. Die Strecke wird dreimal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Dienstag, Donnerstag und Samstag festgelegt wurden. Die reine Flugzeit auf dieser Route beträgt knapp drei Stunden, was Reisenden aus dem norddeutschen Raum eine signifikante Zeitersparnis im Vergleich zu den bisherigen Umsteigeverbindungen über die großen Drehkreuze bietet. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch SunExpress, ein etabliertes Joint-Venture der deutschen Lufthansa und der Turkish Airlines, das sich auf den touristischen Verkehr zwischen Mitteleuropa und der Türkei spezialisiert hat. Zum Einsatz kommen auf dieser Strecke Flugzeuge des Typs Boeing 737, die das Rückgrat der Flotte des Ferienfliegers bilden. Durch die Aufnahme von Izmir in den Flugplan stärkt die Fluggesellschaft ihre Marktpräsenz an deutschen Regionalflughäfen. Das neue Angebot richtet sich sowohl an den klassischen Sommertourismus für die Ferienregionen an der türkischen Ägäis als auch an den wichtigen Markt für Besuchsreisen von Familien und Angehörigen. Für den Flughafen Bremen bedeutet die neue Destination eine wichtige Konsolidierung seines Streckennetzes im Segment der Urlaubsflüge. Der traditionsreiche Airport, der im Jahr 1909 gegründet wurde und als erster deutscher Flughafen über eine befestigte Start- und Landebahn verfügte, bedient ein großflächiges Einzugsgebiet von rund 13 Millionen Menschen im Nordwesten Deutschlands. Neben den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für Urlauber basiert das wirtschaftliche Modell des Standortes vor allem auf der Zubringerfunktion zu den großen internationalen

weiterlesen »

Niederländischer Monarch absolviert ersten Linienflug mit Airbus A321neo

Der niederländische König Willem-Alexander hat einen bedeutenden Meilenstein in seiner parallelen Laufbahn als Verkehrspilot erreicht. Wie die nationale Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines mitteilte, steuerte das Staatsoberhaupt erstmals ein Flugzeug des Typs Airbus A321neo im regulären Passagierbetrieb. Der Erstflug fand auf den planmäßigen Linienverbindungen KL1373 und KL1374 statt. Zum Einsatz kam dabei eine werksneue Maschine mit der Registrierung PH-AXC. Der Monarch, der neben seinen repräsentativen Pflichten seit Jahren als Gastpilot für die Fluggesellschaft im Cockpit sitzt, hatte erst kurz zuvor die notwendige Umschulung auf das neue europäische Flugzeugmodell erfolgreich abgeschlossen. Seine offizielle Typenberechtigung für die A321-Baureihe erhielt er nach intensiven Simulator-Trainings am 6. Juni. Dieser Flug besitzt über die königliche Beteiligung hinaus eine hohe symbolische und operative Bedeutung für die niederländische Luftfahrt. Er markiert den fortschreitenden Technologiewechsel bei der traditionsreichen Fluggesellschaft KLM, die im Zuge eines umfassenden Flottenmodernisierungsprogramms ihre alternde Kurz- und Mittelstreckenflotte des amerikanischen Herstellers Boeing sukzessive ausmustert. Die Umstellung von der bewährten Boeing 737 auf die Flugzeuge der Airbus-A320neo-Familie erfordert von der gesamten Pilotenschaft der Fluglinie eine umfassende logistische und fliegerische Umstellung. Die Cockpit-Philosophie sowie die computergestützten Steuerungssysteme der beiden Flugzeugbauer unterscheiden sich in der Praxis grundlegend, weshalb alle Besatzungsmitglieder standardisierte Umschulungsprozesse durchlaufen müssen. König Willem-Alexander blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Cockpit zurück. Vor dem aktuellen Flottenwechsel war er viele Jahre auf den Boeing-737-Modellen der KLM im europäischen Streckennetz im Einsatz, um die für den Erhalt seiner Verkehrspilotenlizenz gesetzlich vorgeschriebenen Flugstunden zu absolvieren. Darüber hinaus steuert der Monarch regelmäßig das offizielle Regierungsflugzeug der Niederlande bei Staatsbesuchen und

weiterlesen »

Austrian Airlines setzt Großraumflugzeug auf Route nach Berlin ein

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines nimmt im Herbst des Jahres 2026 eine temporäre Änderung ihrer Flottenplanung auf den kontinentalen Kernrouten vor. Wie aus aktuellen Branchendaten des Flugplandienstes Aero Routes hervorgeht, wird die Lufthansa-Tochter auf ausgewählten Umläufen zwischen ihrem Drehkreuz Wien-Schwechat und dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787-9 einsetzen. Das unter dem Beinamen „Dreamliner“ bekannte Großraumflugzeug soll im kommenden Oktober die regulären Kurzstreckenmaschinen auf dieser stark frequentierten Verbindung ersetzen, um auf die veränderten Passagierströme und saisonale Nachfragespitzen im mitteleuropäischen Luftraum zu reagieren. Der Einsatz des Großraumgeräts ist exakt terminiert und beschränkt sich auf den Zeitraum vom 7. bis zum 21. Oktober 2026. An insgesamt drei aufeinanderfolgenden Mittwochen wird die Maschine die Flugpaarung mit den Flugnummern OS227 und OS228 übernehmen. Der Flugplan sieht vor, dass der Dreamliner jeweils um 11:30 Uhr in Wien abhebt und die deutsche Bundeshauptstadt um 12:40 Uhr erreicht. Nach einer kurzen Bodenabfertigungszeit am Terminal in Berlin erfolgt der Rückflug nach Österreich mit dem planmäßigen Start um 13:55 Uhr. Normalerweise bedient Austrian Airlines diese Strecke mit deutlich kleineren Flugzeugtypen der Airbus-A320-Familie oder mit Embraer-Regionaljets. Solche temporären Großraumflugzeug-Einsätze auf europäischen Kurzstrecken, in der Fachsprache als „Up-Gauging“ bezeichnet, werden von Netzwerk-Airlines aus unterschiedlichen operativen Erwägungen durchgeführt. Zum einen ermöglicht der Wechsel auf die Boeing 787-9 eine erhebliche Steigerung der Sitzplatz- und Frachtkapazitäten ohne zusätzliche Nutzung knapper Start- und Landerechte an den ausgelasteten Flughäfen. Zum anderen dienen diese Umläufe dem regelmäßigen Training der Cockpit- und Kabinencrews, die im Rahmen von Umschulungen oder zum Erhalt ihrer gesetzlichen Fluglizenzen eine vorgeschriebene

weiterlesen »

Kabinenpersonal von Horizon Air stimmt für Streikfreigabe

Die Flugbegleiter der US-Regionalfluggesellschaft Horizon Air haben mit einer deutlichen Mehrheit für eine offizielle Streikfreigabe gestimmt. Mit diesem Schritt erhöht das Kabinenpersonal den Druck auf die Muttergesellschaft Alaska Air Group in den bereits seit mehr als zwei Jahren andauernden Tarifverhandlungen. Die zuständige Gewerkschaft Association of Flight Attendants-CWA (AFA-CWA) wirft der Konzernführung vor, bislang kein Gehaltsangebot vorgelegt zu haben, das den gestiegenen Lebenshaltungskosten an den Hauptbasen der Fluglinie gerecht wird. Insbesondere an den großen Drehkreuzen wie Seattle-Tacoma an der US-Westküste sind die Mieten und allgemeinen Lebenshaltungskosten in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Ein unmittelbarer Ausstand steht im amerikanischen Luftverkehr trotz des Votums rechtlich noch nicht bevor. Nach dem komplexen US-Arbeitsrecht für die Transportbranche (Railway Labor Act) müssen vor einem legalen Streik langwierige Vermittlungsschritte durch die nationale Schlichtungsstelle (National Mediation Board) durchlaufen werden. Ein Streik ist erst dann zulässig, wenn die Behörde die Verhandlungen offiziell für gescheitert erklärt und eine darauffolgende gesetzliche Abkühlungsphase von 30 Tagen ergebnislos verstreicht. Die Gewerkschaft nutzt die Streikfreigabe daher primär als strategisches Druckmittel, um das Management zu substanziellen Zugeständnissen am Verhandlungstisch zu bewegen. Horizon Air operiert als hundertprozentige Regionaltochter im Verbund der Alaska Air Group und bedient ein Streckennetz von 45 Städten im Nordwesten der USA sowie in angrenzenden Regionen, darunter auch grenzüberschreitende Verbindungen nach Kanada. Die Fluggesellschaft führt ihre Flüge ausschließlich unter der Dachmarke Alaska Airlines durch. Während das operative Fluggeschäft und das Personal von Horizon Air gestellt werden, liegen die übergeordneten Bereiche wie Flugplanung, Ticketvermarktung und Preisgestaltung komplett in den Händen der Muttergesellschaft. Ein potenzieller

weiterlesen »

Riyadh Air erhält Einflugrechte für die USA

Die neue saudi-arabische Staatsfluggesellschaft Riyadh Air hat einen bedeutenden regulatorischen Meilenstein im Hinblick auf ihre weltweite Netzwerkexpansion erreicht. Das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten (USDOT) erteilte dem Luftfahrtunternehmen die offizielle Genehmigung für die Durchführung von Linienflügen in die und aus den USA. In seiner Begründung erklärte das Ministerium, dass die Vergabe dieser Verkehrsrechte im öffentlichen Interesse liege und die bilateralen Luftverkehrsbeziehungen stärke. Für die Fluglinie, die sich vollständig im Besitz des staatlichen saudi-arabischen Public Investment Funds (PIF) befindet, stellt diese Erlaubnis eine zentrale Voraussetzung für den Aufbau ihres geplanten interkontinentalen Streckennetzes dar. Die Erteilung der US-Einflugrechte erfolgt unmittelbare Zeit nach dem offiziellen operativen Betriebsstart der Fluggesellschaft. Erst in der vergangenen Woche absolvierte Riyadh Air ihren historischen ersten kommerziellen Linienflug, der von der saudi-arabischen Hauptstadt Riad nach London führte. Das Unternehmen wurde im Jahr 2023 mit dem strategischen Ziel gegründet, Riad als globales Luftverkehrsdrehkreuz zu etablieren und die wirtschaftliche Diversifizierung des Königreichs im Rahmen der nationalen Entwicklungsstrategie voranzutreiben. Riyadh Air fungiert dabei als zweite staatliche Fluggesellschaft des Landes neben der bereits etablierten Fluglinie Saudia. Durch die US-Genehmigung kann die Fluggesellschaft nun konkrete Vorbereitungen für die Aufnahme von Flugverbindungen zu wichtigen nordamerikanischen Wirtschaftszentren und Metropolen wie New York, Washington D.C. und Los Angeles einleiten. Zur Bewältigung dieser Langstreckenrouten hatte das Management bereits umfangreiche Flottenbestellungen platziert, darunter Großaufträge für Großraumflugzeuge der Typen Boeing 787 Dreamliner und Airbus A350. Der Eintritt von Riyadh Air in den transatlantischen Markt verschärft den Wettbewerb im Premium-Segment des internationalen Luftverkehrs, insbesondere im direkten Vergleich mit den etablierten Golf-Airlines aus

weiterlesen »

Southwest Airlines verlagert IT-Infrastruktur vollständig zu AWS

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat eine umfassende Modernisierung ihrer technologischen Systeme angekündigt und Amazon Web Services (AWS) zum bevorzugten Cloud-Anbieter ernannt. Bis zum Jahr 2028 plant das Großunternehmen, seine gesamte bisher weitgehend lokale Server-Infrastruktur auf eine cloudbasierte und durch künstliche Intelligenz gestützte Architektur umzustellen. Ziel dieses strategischen IT-Projekts ist es, die Ausfallsicherheit zu erhöhen, operative Prozesse zu optimieren und die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Verarbeitung von Massendaten im täglichen Flugbetrieb zu steigern. Die Migration zu AWS betrifft auch die digitalen Kundenplattformen der Fluggesellschaft. Die Modernisierung der unternehmenseigenen Website erfolgt unter Einsatz des AWS-Entwicklungswerkzeugs Kiro. Dieses Tool wird bereits von mehr als 2.700 Software-Entwicklern bei Southwest genutzt, um veralteten Legacy-Code effizient zu überarbeiten und automatisierte Systemtests zu implementieren. Die Fluggesellschaft reagiert mit diesem tiefgreifenden Umbau auf schwerwiegende IT-Ausfälle in der jüngeren Vergangenheit, die zu massiven Flugstreichungen und logistischen Engpässen führten, und investiert nun massiv in die Stabilität ihrer Netzwerke. Durch die Partnerschaft mit dem Marktführer im Bereich Cloud-Computing sichert sich Southwest Airlines Zugriff auf hochentwickelte Datenanalyse- und Speicherkapazitäten. Branchenexperten betonen, dass der Wechsel von physischen Rechenzentren hin zu elastischen Cloud-Strukturen für Fluggesellschaften entscheidend ist, um unvorhersehbare Lastspitzen – etwa bei extremen Wetterlagen oder Buchungswellen – ohne Systemabstürze abzufangen. Das Projekt reiht sich ein in einen allgemeinen Trend der globalen Luftfahrtindustrie, bei dem etablierte Fluglinien ihre historisch gewachsenen, oft fragmentierten Softwaresysteme durch zentralisierte Cloud-Lösungen ersetzen. Finanzielle Details des langfristigen Vertrages zwischen der Fluggesellschaft und der Amazon-Tochter wurden nicht offiziell mitgeteilt, Analysten schätzen das Investitionsvolumen jedoch auf einen dreistelligen Millionenbetrag. Neben der reinen

weiterlesen »

Mietwagen- und Wohnmobilangebot: Dertour reagiert auf verändertes Konsumverhalten im Individualtourismus

Der große deutsche Reiseveranstalter Dertour hat eine umfassende Erweiterung seines weltweiten Portfolios im Segment Cars und Camper angekündigt. Mit der Erschließung neuer Zielgebiete in Nordafrika, der Karibik und Lateinamerika sowie dem gezielten Ausbau strategischer Partnernetzwerke im südlichen Afrika reagiert das Unternehmen auf eine weltweit spürbar steigende Nachfrage nach individueller Mobilität und selbstbestimmten Reiseformen. Neben der quantitativen Aufstockung der verfügbaren Fahrzeugflotten durch Kooperationen mit regionalen Marktführern setzt der Veranstalter im Bereich der klassischen Fernstrecken auf extrem langfristige Buchungsperioden, die den Kunden eine Planungssicherheit bis in das Jahr 2028 hinein garantieren. Die Maßnahmen spiegeln einen tiefgreifenden Strukturwandel im internationalen Tourismus wider, bei dem standardisierte Gruppenreisen zunehmend durch maßgeschneiderte Rundreisen und Selbstfahrer-Touren ersetzt werden. Struktureller Wandel im Buchungsverhalten und die Rolle der individuellen Mobilität Die internationale Tourismusbranche verzeichnet seit geraumer Zeit eine Verschiebung der Prioritäten bei Urlaubsreisenden. Der Wunsch nach Flexibilität, Unabhängigkeit und der Möglichkeit, Routen abseits der klassischen touristischen Pfade zu gestalten, hat das Segment der Mietwagen- und Wohnmobilreisen zu einem der dynamischsten Wachstumstreiber im globalen Reisemarkt werden lassen. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, reicht eine reine Vermittlung von Standardfahrzeugen an den Hauptflughäfen längst nicht mehr aus. Gefragt sind integrierte Mobilitätskonzepte, die nahtlos in die Reiseplanung eingebunden werden können und auch in infrastrukturell anspruchsvollen Regionen eine hohe Zuverlässigkeit bieten. Laut Oliver Albrecht, dem verantwortlichen Direktor für den Bereich Cars und Camper bei Dertour, manifestiert sich dieser Trend insbesondere auf den klassischen Fern- und Mittelstrecken. Während in der Vergangenheit vor allem nordamerikanische und ozeanische Destinationen als typische Ziele für Wohnmobilurlauber galten, emanzipieren

weiterlesen »

Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps nimmt Kurs auf Prag

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps feiert im Juni 2026 das fünfjährige Bestehen ihres operativen Flugbetriebs. Seit dem Erstflug, der am 17. Juni 2021 von Bozen nach Ibiza führte, hat das Luftfahrtunternehmen sein Streckennetz konsequent ausgebaut. Mittlerweile bedient die Fluglinie rund 30 Destinationen in ganz Europa direkt vom Flughafen Bozen (BZO) aus. Die Airline hat sich damit zu einem wesentlichen Faktor für die regionale Mobilität sowie für die Anbindung der norditalienischen Provinz an den europäischen Wirtschafts- und Tourismusraum entwickelt. Die Entstehung von Skyalps geht auf das Jahr 2019 zurück, als die ABD Holding unter der Führung des Südtiroler Unternehmers und heutigen Airline-Präsidenten Josef Gostner den bis dahin defizitären Regionalflughafen Bozen von der Autonomen Provinz Bozen übernahm. Nach einer pandemiebedingten Verzögerung wurde das Geschäftsmodell einer eigenen Regionalfluglinie realisiert. Die Akzeptanz in der lokalen Bevölkerung hat sich seither spürbar gewandelt: Laut Erhebungen des Meinungsforschungsinstituts rcm solutions bewertet eine deutliche Mehrheit der Südtiroler den Flughafen und die Flugverbindungen mittlerweile als klaren wirtschaftlichen Vorteil für das Land. Für die kommende Wintersaison 2026/27 kündigte das Management eine weitere Expansion des Flugplans an. Ab Dezember wird Skyalps eine neue Direktverbindung in die tschechische Hauptstadt Prag aufnehmen. Die Strecke soll bis März zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient werden. Das Unternehmen nutzt für seine Flüge eine standardisierte Flotte von hocheffizienten Turboprop-Maschinen des Typs De Havilland DHC-8-Q400, die für die kurzen Start- und Landebahnen des alpinen Flughafens in Bozen optimal geeignet sind. Präsident Josef Gostner betonte, dass der strategische Fokus für die kommenden Jahre auf der Anbindung weiterer großer

weiterlesen »

Regierung bringt Gesetzesentwurf zur Aufhebung der Passagierobergrenze am Flughafen Dublin auf den Weg

Die irische Regierung hat eine weitreichende gesetzliche Initiative ergriffen, um die seit Jahren heftig umstrittene Deckelung der jährlichen Passagierkapazität am Flughafen Dublin neu zu regeln. Das Kabinett billigte einen von Verkehrsminister Darragh O’Brien vorgelegten Gesetzesentwurf, der dem zuständigen Ministerium künftig die direkte rechtliche Befugnis einräumen soll, das bestehende Limit von 32 Millionen Fluggästen pro Jahr zu modifizieren oder vollständig aufzuheben. Mit diesem Schritt reagiert die politische Führung in Dublin auf den anhaltenden Druck von internationalen Fluggesellschaften und der Flughafengesellschaft DAA. Diese hatten wiederholt gewarnt, dass ein striktes Festhalten an der bestehenden Obergrenze zu einer spürbaren Reduzierung des Flugangebots führen und damit die internationale Anbindung, den Tourismussektor sowie das allgemeine Wirtschaftswachstum Irlands nachhaltig beschädigen würde. Das Gesetzgebungsverfahren soll nach dem Willen der Regierung noch vor der parlamentarischen Sommerpause im irischen Parlament abgeschlossen werden, um rasch Rechtssicherheit für anstehende Infrastrukturinvestitionen zu schaffen. Wirtschaftlicher Druck und die strategische Bedeutung der internationalen Anbindung Der Flughafen Dublin fungiert als das primäre internationale Drehkreuz der irischen Insel und wickelt den überwiegenden Teil des grenzüberschreitenden Passagier- und Frachtverkehrs des Landes ab. Aufgrund der insellage Irlands besitzt der Luftverkehr für die nationale Ökonomie eine fundamentale strategische Bedeutung, die weit über die Strukturen klassischer kontinentaleuropäischer Staaten hinausgeht. In den vergangenen Jahren hatte die rasche Erholung des globalen Luftverkehrs dazu geführt, dass der Flughafen Dublin immer dichter an die im Rahmen früherer Planungsverfahren festgelegte Grenze von 32 Millionen Passagieren heranreichte. Die Betreibergesellschaft DAA sowie führende im Land ansässige Fluggesellschaften wie Ryanair und Aer Lingus machten in den vergangenen Monaten massiv

weiterlesen »

Mietwagenanbieter Sixt platziert Riesenfigur am Flughafen Düsseldorf

Der Mobilitätsdienstleister Sixt hat am Flughafen Düsseldorf eine ungewöhnliche und großdimensionierte Werbeinstallation in Betrieb genommen. Im Zentrum des Terminals wurde eine rund acht Meter hohe Skulptur aufgestellt, die ein Erdmännchen darstellt. Die monumentale Tierfigur hält gut sichtbar einen Fahrzeugschlüssel der Marke BMW in der Hand. Die Installation ist als Blickfang konzipiert und soll die Aufmerksamkeit der ankommenden und abfliegenden Passagiere im zentralen Publikumsbereich des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen auf die Präsenz des Autovermieters lenken. Das Besondere an dieser Werbekonstruktion ist ihre architektonische Integration in das Flughafengebäude, da sich die Skulptur über zwei separate Ebenen des Terminals erstreckt. Das Fundament sowie der Körper der Erdmännchen-Figur stehen auf einem massiven Podest im stark frequentierten Ankunftsbereich. Der obere Teil der Skulptur, insbesondere der Kopf des Tieres, ragt durch eine eigens dafür genutzte Deckenöffnung eine Etage höher direkt in die Abflughalle. Durch diese vertikale Zweiteilung ist die Werbebotschaft für Reisende sowohl beim Verlassen der Flugzeuge als auch vor dem Boarding unübersehbar. Die Platzierung am Flughafen Düsseldorf erfolgt im Rahmen der langfristigen Marketingstrategie von Sixt, die für humorvolle und auffällige Kampagnen an internationalen Verkehrsknotenpunkten bekannt ist. Düsseldorf zählt mit jährlich vielen Millionen Fluggästen zu den wichtigsten Standorten für das europäische Mietwagengeschäft, insbesondere im Segment der Geschäftsreisen und des Premium-Tourismus. Für den Flughafen stellt die Genehmigung solcher raumgreifenden Installationen eine lukrative Einnahmequelle im Bereich des sogenannten Non-Aviation-Geschäfts dar, da Sonderwerbeformen auf zentralen Terminalflächen zu den teuersten Marketing-Arealen gehören. Die technische Umsetzung der tonnenschweren Großskulptur erforderte im Vorfeld eine präzise statische Prüfung sowie die Einhaltung strenger Brandschutz-

weiterlesen »