Boeing 737-800 (Foto: Jan Gruber).
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SunExpress richtet neue Verbindung von Bremen nach Izmir ein

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Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot für die Sommersaison um eine neue kontinentale Direktverbindung in den östlichen Mittelmeerraum. Ab Dienstag, dem 23. Juni 2026, nimmt die Fluggesellschaft SunExpress eine regelmäßige Linienverbindung zwischen der Hansestadt und der türkischen Metropole Izmir auf.

Die Strecke wird dreimal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Dienstag, Donnerstag und Samstag festgelegt wurden. Die reine Flugzeit auf dieser Route beträgt knapp drei Stunden, was Reisenden aus dem norddeutschen Raum eine signifikante Zeitersparnis im Vergleich zu den bisherigen Umsteigeverbindungen über die großen Drehkreuze bietet.

Die Durchführung der Flüge erfolgt durch SunExpress, ein etabliertes Joint-Venture der deutschen Lufthansa und der Turkish Airlines, das sich auf den touristischen Verkehr zwischen Mitteleuropa und der Türkei spezialisiert hat. Zum Einsatz kommen auf dieser Strecke Flugzeuge des Typs Boeing 737, die das Rückgrat der Flotte des Ferienfliegers bilden. Durch die Aufnahme von Izmir in den Flugplan stärkt die Fluggesellschaft ihre Marktpräsenz an deutschen Regionalflughäfen. Das neue Angebot richtet sich sowohl an den klassischen Sommertourismus für die Ferienregionen an der türkischen Ägäis als auch an den wichtigen Markt für Besuchsreisen von Familien und Angehörigen.

Für den Flughafen Bremen bedeutet die neue Destination eine wichtige Konsolidierung seines Streckennetzes im Segment der Urlaubsflüge. Der traditionsreiche Airport, der im Jahr 1909 gegründet wurde und als erster deutscher Flughafen über eine befestigte Start- und Landebahn verfügte, bedient ein großflächiges Einzugsgebiet von rund 13 Millionen Menschen im Nordwesten Deutschlands. Neben den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen für Urlauber basiert das wirtschaftliche Modell des Standortes vor allem auf der Zubringerfunktion zu den großen internationalen Luftverkehrsknotenpunkten wie Frankfurt, München, Istanbul und Amsterdam, über die von Bremen aus weltweite Anschlussflüge erreichbar sind.

Darüber hinaus fungiert das Bremer Flughafengelände als zentraler Kern eines bedeutenden Industrie- und Forschungsclusters, das Bremen zu einem der führenden kombinierten Luft- und Raumfahrtstandorte auf dem europäischen Kontinent macht. In direkter Nachbarschaft zum Terminal befinden sich Produktionsstätten und Entwicklungseinrichtungen großer Technologiekonzerne der Luftfahrtbranche. Der zivile Flugbetrieb unterliegt am Standort strikten operativen Rahmenbedingungen, zu denen unter anderem eine gesetzlich verankerte Nachtflugbeschränkung zählt, um die Lärmbelastung für die angrenzenden städtischen Wohngebiete während der späten Abend- und frühen Morgenstunden zu regulieren.

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