Der binationale EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bereitet sich auf eine Phase extrem hoher Auslastung im Schienen- und Luftverkehr vor. Mit dem bevorstehenden Beginn der Sommerferien in den angrenzenden Regionen der Schweiz, Frankreichs und Deutschlands prognostizieren die Flughafenbehörden ein signifikant steigendes Passagieraufkommen.
Diese Verdichtung des Flugplans führt erfahrungsgemäß zu Engpässen und erheblichen Verzögerungen an den zentralen Kontrollpunkten im Terminal. Die Flughafenleitung empfiehlt Reisenden daher dringend, mindestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug am Check-in zu erscheinen, um Verzögerungen im Betriebsablauf zu kompensieren.
Die verlängerten Wartezeiten an den Grenzkontrollen resultieren unter anderem aus den europaweit verschärften Kontrollmechanismen an den Außengrenzen des Schengen-Raums. Um die Abfertigungsprozesse zu beschleunigen, rät das Management zur Nutzung digitaler Angebote wie dem Online-Check-in. Zudem wurde die Infrastruktur vor Ort ausgebaut: Die Check-in-Halle 3 wurde vollständig auf das automatisierte „Self Bag Drop“-System umgestellt, wodurch Fluggäste ihr Gepäck eigenständig einlesen und aufgeben können. Passagiere mit biometrischen Reisepässen können zudem auf bestimmten Routen die automatisierten Grenzkontrollschalter nutzen.
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sind auch die Parkplatzkapazitäten rund um das Flughafengelände stark begrenzt. Der Flughafen empfiehlt daher eine frühzeitige Online-Reservierung von Stellflächen oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Ein besonderer Fokus der Sicherheitsbehörden liegt in diesem Jahr auf der Überwachung von Gepäckstücken. Unbeaufsichtigtes Gepäck führt im Rahmen der geltenden Sicherheitsrichtlinien umgehend zu Terminalevakuierungen, wobei betroffenen Verursachern zivilrechtliche Konsequenzen und Bußgelder von bis zu 450 Euro drohen.