Der Flughafen Düsseldorf hat seine neue, hochmoderne Hauptfeuerwache offiziell im Rahmen einer feierlichen Übergabe vorgestellt.
Rund drei Monate nach dem tatsächlichen Einzug der Einsatzkräfte präsentierte die Flughafengesellschaft das Großprojekt der Öffentlichkeit. Insgesamt investierte der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens rund 65 Millionen Euro in den Neubau, um die gesetzlichen Vorgaben zur Reaktionszeit im Notfall sowie den gestiegenen Anforderungen an den Brandschutz im internationalen Luftverkehr langfristig zu sichern. Das viergeschossige Gebäude umfasst eine nutzbare Gesamtfläche von rund 14.000 Quadratmetern und ist strategisch so auf dem Flughafengelände positioniert, dass jeder Punkt der Start- und Landebahnen innerhalb des international vorgeschriebenen Zeitfensters erreicht werden kann.
In der neuen Einsatzzentrale arbeiten rund 200 Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr im rollierenden 24-Stunden-Schichtbetrieb. Das funktionale Herzstück des Komplexes bildet die topmoderne Feuerwehreinsatzzentrale, die räumlich in direkter Nähe zur übergeordneten Sicherheitszentrale des Flughafens angesiedelt wurde. Diese räumliche Nähe garantiert im Ernstfall eine lückenlose und sekundenschnelle Kommunikation zwischen der Flugleitung, den Flugsicherungsbehörden und den Rettungsmannschaften vor Ort. Die bauliche Dimensionierung ist auf die Abwicklung von komplexen Großschadenslagen im Bereich der zivilen Luftfahrt ausgelegt.
Für den umfangreichen Fuhrpark des Flughafenbrandschutzes, zu dem unter anderem schwere Flugfeldlöschfahrzeuge des Typs Panther gehören, stehen in der Fahrzeughalle insgesamt 28 spezialisierte Stellplätze zur Verfügung, die durch fünf weitere Boxen für den medizinischen Rettungsdienst ergänzt werden. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über modernisierte Werkstätten für die Wartung von Atemschutzgeräten und Feuerlöschern sowie eine eigene integrierte Atemschutz-Übungsstrecke für das regelmäßige Belastungstraining der Feuerwehrleute. Um den langen Dienstzeiten des Personals Rechnung zu tragen, wurden zudem über 55 Einzelruheräume, großzügige Aufenthaltsbereiche und eine eigene Sporthalle zur körperlichen Fitness in den Gebäudekomplex integriert.