Juni 25, 2026

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Juni 25, 2026

Easyjet weist drittes Angebot von US-Investor Castlelake ab

Der britische Billigflieger Easyjet wehrt sich weiterhin gegen eine Übernahme durch den US-Finanzinvestor Castlelake. Die Fluggesellschaft hat in dieser Woche auch eine dritte, nachgebesserte und unverbindliche Offerte des Investors zurückgewiesen. Das jüngste Barangebot belief sich auf 625 Pence je Aktie, was einem Aufschlag von 59 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 28. Mai entsprach. Zuvor hatte der Easyjet-Verwaltungsrat bereits Vorschläge über 560 und 600 Pence pro Aktie abgelehnt. Der Investor, der auch eine alternative Aktienkomponente anbot, hat nun eine strikte regulatorische Frist bis zum 26. Juni 2026, um entweder ein verbindliches Angebot vorzulegen oder sich offiziell zurückzuziehen. In Branchenkreisen wird intensiv über die strategischen Hintergründe des Übernahmeversuchs spekuliert. Analysten vermuten, dass Castlelake als Zwischenstation für einen späteren Einstieg des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns Air France-KLM dienen könnte. Air France-KLM-Chef Ben Smith hatte kürzlich betont, eine Übernahme zwar „nicht aktiv“ zu verfolgen, zeigte sich jedoch sehr interessiert an der wertvollen Netz- und Slotstruktur von Easyjet. Ein solches Vorgehen entspricht einem bewährten Muster: Bereits im Jahr 2024 übernahm ein Konsortium aus Castlelake und Air France-KLM die skandinavische Fluggesellschaft SAS. Geplant ist, dass Air France-KLM die Finanzinvestoren noch im Laufe des Jahres 2026 auszahlt und die Mehrheit von 60,5 Prozent an SAS übernimmt. Die potenziell grenzüberschreitende Transaktion ist rechtlich hochkomplex, da Fluggesellschaften laut europäischen Richtlinien mehrheitlich im Besitz und unter der Kontrolle von EU-Bürgern sein müssen, um ihre innereuropäischen Flugrechte und Betriebslizenzen nicht zu verlieren. Ein reiner US-Investor wie Castlelake dürfte Easyjet daher nicht allein kontrollieren, was die Notwendigkeit von europäischen Partnern oder verschachtelten Treuhandstrukturen erklärt.

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Erste Fundamentarbeiten für polnischen Zentralflughafen CPK vergeben

Der Bau des neuen polnischen Nationalflughafens Centralny Port Komunikacyjny (CPK) tritt in eine entscheidende Phase. Die staatliche Projektgesellschaft hat den ersten Großauftrag für die Tiefgründungsarbeiten des zukünftigen Passagierterminals vergeben. Das polnische Bauunternehmen Budimex sicherte sich den Zuschlag für ein Auftragsvolumen von knapp 146 Millionen Zloty, was umgerechnet rund 34 Millionen Euro entspricht. Die Arbeiten an dem gigantischen Infrastrukturprojekt, das als künftiges Drehkreuz im europäischen Luftverkehr dienen soll, sollen bereits im September des laufenden Jahres beginnen. Die technischen Dimensionen der Ausschreibung spiegeln das enorme Ausmaß des Vorhabens wider. Im Rahmen der Tiefgründungsmaßnahmen müssen mehr als 8000 Pfähle und spezialisierte Bodenverdichtungselemente im Untergrund installiert werden. Diese Elemente weisen Längen zwischen neun und 30 Metern auf, um dem künftigen Terminalgebäude die notwendige statische Stabilität zu verleihen. Die geplante Gesamtlänge aller verwendeten Gründungselemente summiert sich auf über 140 Kilometer. Die Fertigstellung dieses komplexen Bauabschnitts ist nach dem aktuellen Zeitplan für den Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen. Vor dem offiziellen Baustart im September stehen die Verantwortlichen der Projektgesellschaft jedoch noch vor administrativen Aufgaben. Für den Beginn der Baggerarbeiten sind die finale Baugenehmigung der Masowischen Woiwodschaft sowie der Abschluss der formellen Grundstücksübernahmen zwingende Voraussetzungen. Parallel dazu läuft bereits das Auswahlverfahren für den Hochbau des eigentlichen Terminalgebäudes. Der Generalunternehmer für das schlüsselfertige Passagierterminal soll nach offiziellen Angaben noch vor dem Ende des aktuellen Kalenderjahres ermittelt und vertraglich gebunden werden. Das Großprojekt CPK, das westlich von Warschau entsteht, soll nach seiner Fertigstellung den bestehenden Warschauer Chopin-Flughafen entlasten und als kombinierter Knotenpunkt für den Luft- und Schienenverkehr fungieren. In der ersten

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British Airways und Porter Airlines vereinbaren Codeshare-Abkommen

Die britische Linienfluggesellschaft British Airways und das kanadische Luftfahrtunternehmen Porter Airlines haben eine strategische Zusammenarbeit im Rahmen eines umfassenden Codeshare-Abkommens angekündigt. Die Vereinbarung ermöglicht es der britischen Fluggesellschaft, ihr Angebot auf dem kanadischen Markt erheblich zu erweitern, ohne dafür eigene Flugkapazitäten aufzustocken. Passagiere können die neu geschaffenen Anschlussverbindungen über die offiziellen Vertriebskanäle buchen. Die Kooperation tritt für Flüge ab dem 8. Juli 2026 formell in Kraft und zielt darauf ab, den Reiseverkehr zwischen Europa und dem nordamerikanischen Kontinent zu vereinfachen. Durch die Partnerschaft erhalten Reisende, die mit British Airways von London-Heathrow nach Toronto-Pearson oder Montreal-Trudeau fliegen, nahtlosen Zugriff auf das innerkanadische Streckennetz von Porter Airlines. Insgesamt 17 nationale Destinationen werden unter einer britischen Flugnummer (BA-Code) direkt buchbar sein. Zu den wichtigsten Zielen dieser Vereinbarung gehören Großstädte wie Ottawa, Edmonton, Calgary, Vancouver und Winnipeg, aber auch regionale Zentren wie Halifax, Quebec City und Victoria. Für die Passagiere bedeutet das Abkommen, dass der gesamte Buchungsprozess, die Ticketausstellung sowie die Gepäckabwicklung bis zum Endzielflughafen in einer einzigen Transaktion abgewickelt werden können. Ein zusätzlicher Bestandteil der Vereinbarung betrifft die gegenseitige Integration der Kundenbindungsprogramme. Mitglieder des Vielfliegerprogramms von British Airways können auf den von Porter Airlines durchgeführten Anschlussflügen reguläre Bonuspunkte (Avios) sowie Statuspunkte sammeln. Porter Airlines, die primär eine moderne Flotte von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Embraer E195-E2 betreibt, stärkt durch diesen Vertrag ihre Position als wichtiger Zubringer für interkontinentale Fluggesellschaften in Kanada. In der Branche wird die Kooperation zudem als strategischer Schritt gewertet, da Porter Airlines zunehmend engere Verbindungen zu Mitgliedern der globalen

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Flughafen Hannover kühlt Startbahn wegen hoher Temperaturen mit Tanklastern

Der Flughafen Hannover-Langenhagen hat bei anhaltend hohen Sommertemperaturen vorsorgliche Maßnahmen zur Sicherung seiner betrieblichen Infrastruktur ergriffen. Um das Risiko schwerer Hitzeschäden an den Start- und Landebahnen zu minimieren, wird die dortige Nordbahn in den Mittags- und Nachmittagsstunden gezielt gewässert. Nach Angaben der Flughafengesellschaft wird der Asphalt auf einer Breite von 15 Metern an den seitlichen Randbereichen kontinuierlich mit Wasser gekühlt. Dieses Verfahren kommt zum Einsatz, sobald die Außentemperatur die Marke von 29 Grad Celsius überschreitet und gleichzeitig eine intensive Sonneneinstrahlung auf die Verkehrsflächen einwirkt. Für den logistischen Aufwand setzt der Airport aktuell zwei spezialisierte Tanklöschfahrzeuge ein, die jeweils ein Fassungsvermögen von 11.000 Litern mitführen. Der Grund für diese intensiven Kühlungsmaßnahmen liegt in einem gravierenden Vorfall aus dem Sommer 2018. Damals führten extreme Temperaturen auf genau dieser Start- und Landebahn zu einem sogenannten „Blow-up“. Bei diesem Phänomen dehnt sich der Baustoff unter massiver Hitzeeinwirkung so stark aus, dass sich die Fahrbahndecke unkontrolliert aufwölbt oder komplett aufbricht. Ein solcher thermischer Oberflächenschaden stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für startende und landende Verkehrsflugzeuge dar und zwingt die Betreiber zu sofortigen Sperrungen und aufwendigen Notreparaturen. Durch die rechtzeitige Senkung der Oberflächentemperatur mittels Wasserverdunstung soll die strukturelle Integrität der Beton- und Asphaltschichten nun dauerhaft gewahrt bleiben. Während in Hannover die Tankwagen rollen, bewerten andere norddeutsche Flughäfen die Lage auf ihren Flugbetriebsflächen derzeit noch entspannter. Am Flughafen Bremen beispielsweise wird die Start- und Landebahn vorerst nicht künstlich gewässert. Ein dortiger Sprecher erklärte, dass man die meteorologische Situation und die Beschaffenheit der Bahnen zwar genauestens im Auge behalte, aktuell

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Flydubai nimmt Flüge nach Salzburg und Basel wieder auf

Die staatliche Fluggesellschaft Flydubai erweitert ihr europäisches Flugangebot und reaktIviert wichtige saisonale sowie ganzjährige Verbindungen im deutschsprachigen Raum. Ab dem 27. Juni 2026 bedient das Luftfahrtunternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder die Strecke zwischen seinem Heimatdrehkreuz Dubai und dem Flughafen Salzburg. W ährend der sommerlichen Hochsaison bis zum 6. September stehen wöchentlich drei Rotationen an den Verkehrstagen Donnerstag, Samstag und Sonntag auf dem Flugplan. Im anschließenden Herbstverkehr wird die Frequenz auf zwei wöchentliche Flüge reduziert, die jeweils am Donnerstag und Samstag durchgeführt werden. Der Flughafen Salzburg profitiert damit von der Wiederanbindung an das internationale Streckennetz im Nahen Osten, was insbesondere für den regionalen Incoming-Tourismus und Geschäftsreisende von Bedeutung ist. Neben der Verbindung nach Österreich kündigte Flydubai auch die Rückkehr an den EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg an. Die Strecke in die Dreiländerregion wird ab dem 2. Oktober reaktIviert und erstreckt sich über die gesamte folgende Winterflugperioden bis zum Frühjahr 2027. Geplant sind vier wöchentliche Flüge, die an den Wochentagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag angeboten werden. Für diese Mittel- und Langstreckenflüge setzt die Airline moderne Maschinen des Typs Boeing 737 MAX ein, die sowohl über eine Business Class als auch über eine Economy Class verfügen. Durch die Kooperation und das Codeshare-Abkommen mit der Schwestergesellschaft Emirates erhalten Passagiere aus Basel und Salzburg weitreichende Anschlussmöglichkeiten zu globalen Destinationen in Asien, Afrika und Australien. Zur Steigerung der Attraktivität für internationale Transitpassagiere führt die Fluggesellschaft zudem ein neues Serviceprogramm ein. Das sogenannte „Complimentary Dubai Stopover Programm“ ermöglicht es anspruchsberechtigten Fluggästen, die über das Drehkreuz Dubai reisen,

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Marktanalyse zur Entwicklung der Mietwagenpreise in der weltweiten Tourismussaison

Der globale Markt für Ferienmietwagen verzeichnet in der laufenden sommerlichen Hauptreisezeit eine deutliche Trendwende. Nach einer Phase spürbarer Preisrückgänge in den vergangenen Jahren zieht das Preisniveau in den weltweit wichtigsten Urlaubsregionen wieder flächendeckend an. Eine umfassende Auswertung des Branchenakteurs Sunny Cars belegt, dass insbesondere europäische Destinationen rund um das Mittelmeer erhebliche Preissteigerungen aufweisen, während Fernreiseziele wie die Vereinigten Staaten von Amerika eine relative Preisstabilität zeigen. Als wesentliche Treiber dieser Entwicklung gelten neben der anhaltend hohen Gesamtnachfrage im Individualtourismus auch spezifische regulatorische Eingriffe in lokalen Märkten sowie Verschiebungen bei den präferierten Destinationen der Reisenden. Trotz der gestiegenen Preise bleibt die Fahrzeugverfügbarkeit in den meisten Regionen gesichert, was auf eine verbesserte logistische Planung der Flottenbetreiber im Vergleich zu den Engpassjahren der Post-Pandemie-Phase hindeutet. Strukturelle Verteuerung im europäischen Mittelmeerraum Die aktuellen Marktdaten für die Haupturlaubsmonate dokumentieren eine spürbare finanzielle Mehrbelastung für Reisende, die auf den europäischen Inseln und in den kontinentalen Küstenregionen ein Fahrzeug anmieten. Auf der spanischen Baleareninsel Mallorca, die traditionell zu den volumenstärksten Märkten gehört, stiegen die Durchschnittspreise für einen Kleinwagen in der ersten Augustwoche auf 341 Euro für eine Woche, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 297 Euro aufgerufen wurden. Ähnlich gestaltet sich die Situation auf dem portugiesischen Markt. Für Anmietungen an den strategischen Flughafen-Drehkreuzen Lissabon und Porto müssen Kunden aktuell 388 Euro respektive 393 Euro pro Woche einkalkulieren. Auf der Atlantikinsel Madeira zeigt sich der Aufwärtstrend noch ausgeprägter mit einem Sprung von 424 Euro auf 518 Euro. Im östlichen Mittelmeer sowie auf der italienischen Halbinsel verschärft sich diese Preiskonstruktion

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Positive Konjunkturerwartungen im griechischen Gastgewerbe: Hohe Zuversicht trotz zurückhaltender Investitionsbereitschaft

Das griechische Beherbergungsgewerbe blickt mit großer Zuversicht auf die laufende Saison 2026. Laut den Ergebnissen des aktuellen „European Accommodation Barometer 2026“, einer umfassenden Branchenstudie von Booking.com und Statista, gehört Griechenland im europäischen Vergleich zu den optimistischsten Hotelmärkten. Demnach erwarten 73 Prozent der befragten griechischen Hotelbetreiber und Unternehmenseigner eine positive Geschäftsentwicklung für die kommenden sechs Monate. Damit reiht sich das Land neben Spanien und den nordischen Staaten in die europäische Spitzengruppe bezüglich des geschäftlichen Vertrauensindex ein. Diese positive Grundstimmung wird durch solide Betriebskennzahlen gestützt: 57 Prozent der Betriebe meldeten für das vergangene Halbjahr gestiegene Auslastungsraten, während 36 Prozent höhere Zimmerpreise pro Tag durchsetzen konnten. Trotz des ausgeprägten Optimismus im operativen Geschäft agieren die griechischen Hoteliers bei zukünftigen Kapitalausgaben und Erweiterungen deutlich vorsichtiger als in den Vorjahren. Lediglich 21 Prozent der Befragten planen, ihre Investitionen in den kommenden sechs Monaten aufzustocken. Demgegenüber beabsichtigen 28 Prozent eine Kürzung der Ausgaben, während die Mehrheit von 51 Prozent das aktuelle Investitionsniveau unverändert beibehalten möchte. Als wesentlicher Grund für diese Zurückhaltung wird neben der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit auch der erschwerte Zugang zu Finanzierungsmitteln genannt. Zwar gaben 40 Prozent der Umfrageteilnehmer an, keine Probleme bei der Kapitalbeschaffung zu haben, jedoch sieht sich ein signifikanter Anteil von 28 Prozent mit spürbaren Hürden bei der Kreditvergabe konfrontiert. Um die traditionell ausgeprägte Saisonalität des griechischen Tourismus abzumildern und die Auslastung außerhalb der Hauptmonate zu stabilisieren, setzen die Betriebe auf ein Bündel strategischer Maßnahmen. Jeweils 84 Prozent der Beherbergungsbetriebe nutzen Rabatte sowie Sonderpakete für die Nebensaison, passen ihre Stornierungsbedingungen flexibel an

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KM Malta Airlines besiegelt langfristiges Abkommen mit Bird Aviation

Die maltesische Nationalfluggesellschaft KM Malta Airlines und der zyprische Instandhaltungsdienstleister Bird Aviation haben eine weitreichende Vereinbarung über die technische Betreuung der gesamten Flugzeugflotte getroffen. Der auf drei Jahre ausgelegte Kontrakt fixiert die Durchführung der sogenannten schweren Wartung, wozu insbesondere die komplexen C-Checks der Verkehrsflugzeuge gehören. Als operativer Mittelpunkt dieser Kooperation dienen die spezialisierten Hangaranlagen von Bird Aviation auf dem internationalen Flughafen in Larnaca. Mit diesem Schritt wird die zuvor lose, projektbasierte Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in eine feste strategische Allianz überführt. Das Abkommen verdeutlicht die Konsolidierungsbestrebungen der maltesischen Fluggesellschaft im europäischen Luftverkehrsmarkt, wo operative Zuverlässigkeit und eine vorausschauende Kapazitätenplanung im Instandhaltungsbereich zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren gereift sind. Gleichzeitig untermauert der Abschluss die Ambitionen Zyperns, sich als zentraler Dienstleistungs- und Wartungsknotenpunkt im östlichen Mittelmeerraum zu etablieren. Strukturelle Bedeutung und technologische Komplexität von C-Checks Die Durchführung von schweren Wartungsarbeiten, in der Fachwelt als Heavy Maintenance oder spezifisch als C-Checks bezeichnet, stellt im Lebenszyklus eines modernen Verkehrsflugzeugs eine kritische Phase dar. Im Gegensatz zu den täglichen Kontrollen vor dem Start oder den kleineren Inspektionen nach einer festgelegten Anzahl von Flugstunden, erfordern C-Checks eine tiefgreifende Demontage wesentlicher Flugzeugkomponenten. Die Intervalle für diese Arbeiten richten sich nach den strengen Vorgaben der europäischen Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa sowie den Spezifikationen der Flugzeughersteller und stehen üblicherweise alle 18 bis 24 Monate an. Während eines solchen Werftaufenthalts wird die Passagierkabine in weiten Teilen entkernt, um die darunterliegende Struktur des Rumpfes auf Materialermüdung, Korrosion oder Haarrisse zu untersuchen. Zudem werden die Triebwerke, das Fahrwerk sowie die komplexen hydraulischen und elektronischen Systeme umfassenden

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Stefan Schulte als Präsident des Flughafenverbandes ACI Europe wiedergewählt

Der europäische Dachverband der Flughafenbetreiber, ACI Europe, hat im Rahmen seines 36. Jahreskongresses in Prag personelle Kontinuität an seiner Spitze beschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der bundesdeutschen Fraport AG, Stefan Schulte, wurde von den Mitgliedern der Generalversammlung für eine zweite Amtszeit im Amt des Verbandspräsidenten bestätigt. Die Wahl fand im Zuge der Branchenkonferenz statt, die turnusgemäß vom Flughafen Prag ausgerichtet wurde und die Führungsspitzen der europäischen Luftfahrthinfrastruktur zusammenführte. Schulte wird den Verband, der die Interessen von über 600 Verkehrsflughäfen in Europa vertritt, somit für ein weiteres Jahr strategisch und politisch anführen. In seiner Antrittsrede betonte Schulte die drängenden wirtschaftlichen Kernaufgaben, vor denen die europäischen Betreibergesellschaften in der aktuellen Marktphase stehen. Im Fokus seiner kommenden Amtszeit steht insbesondere das Ziel, die langfristige finanzielle Tragfähigkeit sowie die dringend notwendigen Investitionskapazitäten der Flughäfen von der reinen Entwicklung der Passagierzahlen zu entkoppeln. Dies gilt als wesentlicher Schritt, um die wirtschaftliche Resilienz der Betriebe angesichts schwankender globaler Reisebedarfe und steigender operativer Kosten abzusichern. Der wiedergewählte Präsident kündigte an, eine ausgewogene Interessenvertretung zu verfolgen, die sowohl die großen interkontinentalen Drehkreuze als auch die kleineren Regionalflughäfen gleichermaßen berücksichtigt. Neben der Präsidentschaftswahl stimmte die Generalversammlung über eine weitreichende personelle Neuaufstellung des Gesamtvorstandes ab. Mehrere Spitzenmanager europäischer Großflughäfen und Infrastrukturkonzerne wurden für eine erste Amtszeit in das Führungsgremium berufen, darunter George Kallimasias (Internationaler Flughafen Athen), Eleni Kaloyirou (Hermes Airports, Zypern), Nazareno Ventola (Flughafen Bologna) sowie Arnaud Feist (Flughafen Brüssel). Zudem verstärken Rémi Maumon de Longevialle (VINCI Airports), Pieter van Oord (Royal Schiphol Group), Andrew Bell (Regional & City Airports) und Mats

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Verschiebungen im europäischen Tourismusmarkt und die veränderten Buchungsmuster der Verbraucher

Die europäische Reisebranche erlebt in der aktuellen Feriensaison eine tiefgreifende Transformation, die durch ein bemerkenswert gespaltenes Konsumverhalten der Verbraucher sowie durch geopolitische Einflüsse geprägt wird. Der weltweit agierende Touristikkonzern Tui verzeichnet in seinen jüngsten Analysen ein Phänomen, bei dem langfristige Absicherung und extreme Kurzfristigkeit im Buchungsgeschäft unmittelbar nebeneinander existieren. Während einkommensstarke Haushalte und Familien mit schulpflichtigen Kindern ihre Sommerreisen zunehmend Monate im Voraus sichern, tendiert ein beträchtlicher Teil der Urlauber wieder zu spontanen Last-Minute-Entscheidungen. Diese Entwicklung zwingt Reiseveranstalter und Fluggesellschaften zu einer hochgradig flexiblen Kapazitätssteuerung. Parallel dazu führen veränderte klimatische Wahrnehmungen zu einer messbaren Ausdehnung der Hauptreisesaison bis weit in den Spätherbst hinein. Trotz einer robusten Grundnachfrage im europäischen Kernmarkt belasten die wirtschaftlichen und logistischen Verwerfungen infolge der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Profitabilität der großen Marktteilnehmer spürbar. Die Dualität des Buchungsverhaltens zwischen Planungssicherheit und Spontanität Das Buchungsverhalten der westeuropäischen Verbraucher zeigt in diesem Jahr eine historische Zweiteilung, die eng mit den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der individuellen Haushaltsplanung verknüpft ist. Branchenanalysen verdeutlichen, dass das Segment der Frühbucher vor allem von Familien getragen wird. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten und begrenzter Ferienzeiten suchen diese Konsumenten gezielt nach finanzieller Kalkulierbarkeit und nutzen die von den Veranstaltern gewährten Rabatte sowie die breite Verfügbarkeit von Hotelkapazitäten in den klassischen Destinationen. Für diese Zielgruppe steht die Absicherung des Jahresurlaubs im Vordergrund, um unvorhersehbare Preissteigerungen im laufenden Jahr zu umgehen. Demgegenüber steht eine wachsende Gruppe von Konsumenten, die ihre Reiseentscheidungen extrem kurzfristig trifft. Nach Angaben der Konzernleitung von Tui Deutschland lagen die Zeitspannen zwischen der

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