Die deutsche Fluggesellschaft Discover Airlines erweitert ihr Angebot im interkontinentalen Flugverkehr ab dem Sommerflugplan 2027 erheblich. Wie die Tochtergesellschaft des Lufthansa-Konzerns offiziell bekanntgab, wird die bestehende Langstreckenverbindung von München nach Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, aufgestockt.
Ab April 2027 fliegt die Fluglinie die afrikanische Destination fünfmal statt wie bisher dreimal wöchentlich an. Das südafrikanische Land verzeichnet im europäischen Markt seit geraumer Zeit eine stabile Nachfrage im Segment der Privatreisen, worauf die Airline mit einer Ausweitung der Flugkapazitäten reagiert.
Die beiden zusätzlichen Flugrotationen werden jeweils an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag durchgeführt und ergänzen das bestehende Angebot an den verbleibenden Wochentagen. Als Fluggerät für die Verbindung zum Hosea Kutako International Airport in Windhoek ist ein Großraumflugzeug vom Typ Airbus A330-300 eingeplant. Diese Maschinen verfügen über eine Drei-Klassen-Konfiguration mit einer Business Class, Premium Economy und Economy Class, was den Passagieren auf der rund zehnstündigen Flugstrecke standardisierte Komfortoptionen bietet und gleichzeitig signifikante Frachtkapazitäten bereitstellt.
Mit dieser Frequenzerhöhung stärkt der Lufthansa-Konzern seine Marktposition auf den touristischen Routen in das südliche Afrika und baut das Drehkreuz München als wichtigen Abflugort für den Urlaubsverkehr weiter aus. Discover Airlines operiert am Flughafen München in enger Abstimmung mit der Muttergesellschaft Lufthansa, wodurch Passagiere aus ganz Europa von optimierten Zubringerflügen und durchgehenden Buchungsmöglichkeiten profitieren. Die Aufstockung spiegelt den strategischen Kurs des Konzerns wider, margenstarke Langstreckenziele im touristischen Premiumsegment abseits der reinen Geschäftsreiserouten intensiver zu bedienen.