Galley an Bord eines Easyjet-A320neo (Foto: Jan Gruber).
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Easyjet nimmt Kurs auf Nürnberg

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Der Flughafen Nürnberg verzeichnet einen bedeutenden Neuzugang in seinem Flugplan für das Winterhalbjahr. Ab November 2026 wird die britische Low-Cost-Airline Easyjet erstmals die fränkische Metropolregion ansteuern und Nürnberg als siebten deutschen Verkehrsflughafen in ihr europäisches Streckennetz integrieren.

Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die traditionell hohe touristische und wirtschaftliche Nachfrage im Winterhalbjahr. Im Mittelpunkt des neuen Angebots steht eine durchgehende Ganzjahresverbindung zum britischen Großflughafen London-Gatwick, die ab dem 19. November 2026 bis zu viermal wöchentlich bedient wird.

Ergänzt wird das Kernangebot durch mehrere temporäre Linienverbindungen, die gezielt auf den saisonalen Incoming-Tourismus und die regionale Wirtschaft abgestimmt sind. So nimmt die Fluggesellschaft ab Anfang November beziehungsweise Ende November zusätzliche Direktflüge nach Manchester, London-Luton und Mailand-Malpensa auf. Diese Sonderrouten werden primär während der Laufzeit des Nürnberger Christkindlesmarktes sowie zu den besucherstarken Wintermessen im Nürnberger Messezentrum geschaltet. Die Flugfrequenzen für die Strecken nach Norditalien und Nordengland betragen jeweils zwei Umläufe pro Woche an den ökonomisch attraktiven Verkehrstagen Montag und Freitag.

Für den Wirtschaftsstandort Nürnberg und die ansässige Messewirtschaft besitzt der Markteintritt strategische Relevanz. Großbritannien und Italien gehören im fränkischen Raum zu den wichtigsten Partnerländern im Hinblick auf Aussteller- und Besucherzahlen. Flughafengeschäftsführer Michael Hupe hob hervor, dass die optimierte Punkt-zu-Punkt-Anbindung an europäische Wirtschaftszentren zudem die Rekrutierung internationaler Fachkräfte für die in der Region ansässigen Global Player erleichtere. Parallel zum reinen Flugbetrieb baut die Tochtergesellschaft Easyjet Holidays ihr Pauschalreiseangebot durch direkte Kooperationen mit der Nürnberger Hotellerie aus, um die lokale Beherbergungsindustrie während der winterlichen Hauptreisezeit zu stärken.

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