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Air-to-Air-Fotograf gewährt Einblicke in riskante Luftbilddisziplin

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In der neuesten Ausgabe des Podcasts „Click Boom Flash“ der c’t Fotografie hat der Air-to-Air-Fotograf Dr. Markus Völter faszinierende Einblicke in die anspruchsvolle Disziplin der Flugzeugfotografie aus der Luft gegeben. Diese Art der Fotografie, bei der zwei Flugzeuge in enger Formation fliegen, um eine Maschine in der Luft aufzunehmen, erfordert höchste Präzision, akribische Planung und uneingeschränktes Vertrauen zwischen Pilot und Fotograf. Völter, ein promovierter Informatiker, der seine Leidenschaft für die Luftfahrt mit der Fotografie verbunden hat, unterstreicht, dass Improvisation in diesem Metier strengstens tabu ist.

Dr. Markus Völter betonte im Gespräch, dass die Air-to-Air-Fotografie eine extreme Herausforderung für Mensch und Technik darstellt. Die Aufnahmen entstehen oft, während der Fotograf rückwärts in einem offenen Flugzeug sitzt und dem Wind mit Geschwindigkeiten von über 150 km/h ausgesetzt ist. Daher sei jedes Kommando zwischen dem fotografierenden und dem zu fotografierenden Flugzeug im Voraus genauestens abzusprechen. Vertrauen und Disziplin bilden die Grundlage für gelungene Aufnahmen, da unvorsichtiges Agieren in so geringem Abstand zu riskanten Situationen führen kann. Dieses Zusammenspiel von technischem Know-how in der Fotografie und fliegerischer Präzision macht Air-to-Air zu einer Nische der Luftfahrtfotografie, die nur wenige beherrschen.

Technisch gesehen stellen die starken Vibrationen in der Luft den größten Feind der Bilder dar. Um diesem entgegenzuwirken, arbeitet Völter mit langen Belichtungszeiten und setzt auf ruhig und diszipliniert geflogene Formationen. Der Fotograf schwärmt davon, dass perfekte Aufnahmen oft entstehen, wenn sich die Sonne exakt auf der Propellerscheibe spiegelt – ein Detail, das nur durch perfekte Abstimmung aller Beteiligten erzielt werden kann. Trotz des zunehmenden Einflusses der künstlichen Intelligenz in der Bildbearbeitung sieht Völter deren Grenzen in dieser Disziplin; das unmittelbare Erlebnis der fliegenden Maschine sei durch digitale Mittel nicht zu ersetzen. Seinen Rat an angehende Air-to-Air-Fotografen fasst er in einem Wort zusammen: Geduld, denn der Weg zu spektakulären Luftbildern sei lang, aber die Resultate seien die Mühe wert.

Die Episode des c’t Fotografie-Podcasts, die sich dieser anspruchsvollen Nische widmet, beleuchtet die Komplexität einer Fotografieform, die ein tiefes Verständnis von Aerodynamik, Sicherheitsprotokollen und technischem Können erfordert. Diese Form der Luftbildfotografie wird häufig für Marketingzwecke von Flugzeugherstellern, historischen Luftfahrtverbänden oder Fachpublikationen eingesetzt, wobei die Sicherheitsbestimmungen und die notwendige Koordination durch Flugsicherung und Luftfahrtbehörden strengen Regeln folgen.

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