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Alpine Hotelimmobilien im Fokus: Forum diskutiert Trends und Herausforderungen

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Das Forum für alpine Hotelimmobilien hat sich als wichtiger Treffpunkt für Entscheidungsträger etabliert. Bei der Veranstaltung tauschten sich rund 250 Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Branche aus. Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, präsentierte Daten zur Hotelentwicklung in Tirol: Während die Zahl der Hotels abnahm, stieg die Zahl der gewerblich angebotenen Ferienwohnungen um 66 Prozent. Dies sei nicht nur eine Folge der Corona-Pandemie, sondern ein langfristiger Trend.

Ein weiterer Schwerpunkt des Forums war die Problematik der Hotelgastronomie, die durch geringe Wirtschaftlichkeit und Mitarbeitermangel leidet. Franz Staggl von der Tiroler Wirtschaftskammer betonte, dass die Reduzierung gastronomischer Angebote die Qualität des heimischen Tourismus gefährde. Sepp Schellhorn und Wolfgang Rosam diskutierten kontrovers über mögliche Lösungsansätze. Schellhorn plädierte für steuerliche Entlastungen für Mitarbeiter, während Rosam auf innovative Konzepte wie das Ticketmodell in Spitzenrestaurants verwies.

Das Forum zeigte auch erfolgreiche Beispiele aus der Praxis. Josef May von Prodinger Steuerberatung verglich 15 Spitzenbetriebe und stellte fest, dass diese trotz allgemein rückläufiger GOP-Werte zulegen konnten. Zudem wurden zukunftsweisende Projekte präsentiert, darunter innovative Hotelkonzepte von Architekt Christian Prasser und Erfolgsmodelle internationaler Architekten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Finanzierung von Hotelprojekten. Erich Falkensteiner berichtete über die erfolgreiche Nutzung von Crowdfunding durch die Falkensteiner Hotels. Florian Zellmann von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank wies auf die zunehmenden Schwierigkeiten bei der Finanzierung durch Banken hin. Markus Gratzer von der ÖHV betonte die steigenden Mitarbeiterkosten und die Herausforderungen durch Inflation und Zinsniveau. Abschließend diskutierte das Forum über die Notwendigkeit neuer Finanzierungsmodelle und die Möglichkeit, erfolgreiche Ansätze aus Südtirol nach Österreich zu übertragen.

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