Airbus A320 (Foto: MarcelX42).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

AnimaWings verbindet Bukarest und München mit neuer Airbus-A220-Flotte

Werbung

Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat am 2. April 2026 ihren regulären Flugbetrieb zwischen Bukarest und München aufgenommen. Die Strecke wird ganzjährig mit sechs wöchentlichen Rotationen bedient, wobei lediglich der Samstag flugfrei bleibt.

Durch eine Staffelung der Abflugzeiten – morgens an den Tagen Montag, Mittwoch und Freitag sowie abends am Dienstag, Donnerstag und Sonntag – zielt die Airline auf eine flexible Nutzung durch Geschäfts- und Freizeitreisende ab. Zum Einsatz kommen fabrikneue Flugzeuge des Typs Airbus A220-300, die über eine Kapazität von 137 Sitzplätzen verfügen und eine separate Business Class anbieten.

Die Expansion nach Bayern ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie des Unternehmens, das zur Memento Group gehört. Neben München integriert AnimaWings im Frühjahr 2026 weitere europäische Metropolen wie London-Gatwick, Genf und Mailand-Malpensa in ihr Streckennetz. Auch regionale rumänische Standorte wie Timișoara und Cluj erhalten neue Verbindungen, etwa nach Athen. Der Fokus liegt dabei auf einem Full-Service-Modell, das sich durch inkludierte Leistungen wie freie Sitzplatzwahl und großzügige Handgepäckregeln von den in Osteuropa dominierenden Billigfliegern abgrenzen soll. Laut Branchenanalysen profitiert die Airline dabei von der starken wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Süddeutschland und Rumänien, insbesondere in der Automobil- und IT-Branche.

Technisch setzt die Fluggesellschaft auf eine massive Flottenverjüngung. Bis Ende 2027 soll der Bestand auf insgesamt 18 Flugzeuge anwachsen, wobei der Airbus A220 das Rückgrat der Flotte bildet. Dieser Flugzeugtyp zeichnet sich durch eine moderne Kabinenausstattung und eine hohe betriebliche Effizienz auf Mittelstrecken aus. Der Flughafen München stärkt durch den Neuzugang seine Position als wichtiges Drehkreuz für osteuropäische Destinationen. Bukarest hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Zentrum für den Dienstleistungssektor entwickelt, was die Nachfrage nach stabilen Direktverbindungen für die rumänische Diaspora und internationale Unternehmen kontinuierlich steigen lässt.

Wirtschaftlich wird AnimaWings durch den Reiseveranstalter Christian Tour gestützt, was eine Grundauslastung der Maschinen durch Pauschalreisende auch abseits der reinen Linienverbindungen sichert. Die Entscheidung für den Flughafen München unterstreicht den Anspruch der Airline, als Premium-Alternative auf dem rumänischen Markt zu agieren. Während Mitbewerber ihre Kapazitäten oft auf Sekundärflughäfen konzentrieren, setzt AnimaWings auf die Anbindung an primäre Verkehrsknotenpunkte, um Passagieren den Zugang zu globalen Anschlussflügen und einer hoch entwickelten Infrastruktur zu ermöglichen.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung